Ein Hallo ins Forum, ich nutze ein "Siglent SDM3065X Tisch-Multimeter", Kaufdatum 11/2021. War sehr zufrieden mit dem Gerät, bis heute. Eingeschaltet und es kommt nur noch der Begrüßungsbildschirm, mehr nicht. Kein klicken der Relais etc. mehr vernehmbar. Nach ein paar Minuten wird auch der Begrüßungsbildschirm dunkel. Hat jemand hier evtl. ein paar Tipps was ich kontrollieren könnte, bevor ich das Gerät zur Reparatur schicke, wenn dies überhaupt möglich ist (?). Befindet sich im Gerät ein Akku oder Cap welcher vielleicht das zeitliche gesegnet hat? Danke für mögliche Rückantworten im Voraus. logiker_61
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Das Problem ist bei Siglent Geräten leider allzu oft anzutreffen. Zur Fehlerbehebung stellt der Hersteller spezielle Wiederherstellungsdateien zur Verfügung: https://siglent.tawk.help/article/instrument-stuck-at-boot-screen-recovery
Robert M. schrieb: > Das Problem ist bei Siglent Geräten leider allzu oft anzutreffen. Zur > Fehlerbehebung stellt der Hersteller spezielle Wiederherstellungsdateien > zur Verfügung: > > https://siglent.tawk.help/article/instrument-stuck-at-boot-screen-recovery In der Beschreibung steht auch, USB-2.0 Stick mit max. 8 GByte und FAT32. Bei meinem SDM3055 ging es mit einem 8 GByte Stick allerdings nicht, erst mit einem uralten 1 GB Stick mit einer primären FAT32 Partition hat die Wiederherstellung dann problemlos geklappt ...
Hallo, über den Support der Firma Batronix GmbH & Co.KG konnte ich das Problem lösen und das Gerät wieder in seine korrekte Funktion versetzen. logiker_61
Siegmar H. schrieb: > über den Support der Firma Batronix GmbH & Co.KG konnte ich das Problem > lösen und das Gerät wieder in seine korrekte Funktion versetzen. Bitte belästige uns nicht mit Details, wie es ging.
Andreas B. schrieb: > In der Beschreibung steht auch, USB-2.0 Stick mit max. 8 GByte und > FAT32. Bei meinem SDM3055 ging es mit einem 8 GByte Stick allerdings > nicht, erst mit einem uralten 1 GB Stick mit einer primären FAT32 > Partition hat die Wiederherstellung dann problemlos geklappt ... Bei diversen Geräten kommt es zu SW-Fehlern, die sich mit einer "speziellen" Prozedur über einen USB-Stick und darauf geladener Datei des Herstellers oder Hackers beheben lassen. Diese Prozeduren sind unheimlich vielfältig. Stickgrösse, USB-System und Dateisystem sollte dabei älter als der Produktionsbeginn des betroffenen Gerätes sein. Ich hatte z.B. bei Bose auch das Problem, dass 8 GB und mehr nur Fehler brachte, 2 GB-Stick dann aber das Problem löste.
Manfred P. schrieb: > Siegmar H. schrieb: >> über den Support der Firma Batronix GmbH & Co.KG konnte ich das Problem >> lösen und das Gerät wieder in seine korrekte Funktion versetzen. > > Bitte belästige uns nicht mit Details, wie es ging. Hallo Manfred P., die Batronix GmbH & Co.KG hat mir per Mail einen Link Richtung Webspace incl. einer deutschen Anleitung (Anleitung hänge ich hier noch unten an) zugesandt. Nach Download und Vorbereitung eines 4GB-USB-Speichermediums war das dann ein Kinderspiel. Zuerst den Recovery-Vorgang durchgeführt (das macht das Gerät nach Einstecken des USB-Speichermediums und Einschalten des Gerätes automatisch), anschließend dann noch die Firmware auf den aktuellen Stand für das Gerät gebracht. ======================================================================== Anleitung zur Datenwiederherstellung für SDM3065X: Diese Funktion ermöglicht die Wiederherstellung des Multimeters, wenn der Start des SDM3065X fehlschlägt oder das Gerät auf dem Startbildschirm hängen bleibt. Befolgen Sie die nachstehenden Schritte, um die Daten wiederherzustellen. Hinweise: Für die Datenwiederherstellungsfunktion ist die Version 3.01.01.03 oder höher erforderlich. 1. Bereiten Sie einen USB-Stick vor (Format FAT32!). Kopieren Sie alle folgenden Wiederherstellungsdateien in das Stammverzeichnis des USB-Sticks. Es müssen die folgenden 7 Dateien enthalten sein: datafs.img logo.bmp MLO ro_uImage rootfs.img u-boot.img uEnv.txt Hinweise: USB-Sticks mit einer Kapazität von 16 GB werden nicht unterstützt! 2. Stecken Sie den USB-Stick ein. Starten Sie anschließend den SDM3065X neu. Die Wiederherstellung der Systemdaten dauert etwa zwei Minuten. Sobald der SDM in die Benutzeroberfläche wechselt, bedeutet dies, dass die Systemwiederherstellung erfolgreich war. 3. Nach erfolgreicher Datenwiederherstellung ist der SDM3065X auf die Version 3.01.01.03 zurückgesetzt. Bitte löschen Sie alle Wiederherstellungsdateien oder verwenden Sie einen anderen USB-Stick, um die Firmware auf die neueste Version zu aktualisieren. Wenn Sie die Wiederherstellungsdateien nicht löschen oder keinen anderen USB-Stick verwenden, wird die Wiederherstellungsdatei beim Neustart des SDM3065X erneut ausgeführt. ======================================================================== logiker_61
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Siegmar H. schrieb: > die Batronix GmbH & Co.KG hat mir per Mail einen Link Richtung Webspace > incl. einer deutschen Anleitung (Anleitung hänge ich hier noch unten an) > zugesandt. Danke, damit hat Dein Thread einen nachvollziebaren Abschluß.
Manfred P. schrieb: > damit hat Dein Thread einen nachvollziebaren Abschluß. Noch nicht ganz: Wer verhindern möchte, daß ihm nach längerem Nichteinschalten des SDM das gleiche passiert wie dem TO, der sollte auf die neue Firmware: "SDM3065X_Firmware_V3.02.01.15R2 (Release Date 06.03.26)" oberste Firmware im linken Bild updaten. Wer aber vor einiger Zeit auf die Version "SDM3065X_Firmware_V3.01.01.12R1 (Release Date 04.27.23)" geupdatet hat, wird feststellen, daß sich die neueste Firmware gar nicht installieren lässt, weil dafür eine Version V3.02.01.12R1 Voraussetzung ist, die es gar nicht gibt. Dazu bitte die beiden Bilder vergleichen. Die Lösung für das Problem ist: die Datei "SDM3065X_Firmware_V3.01.01.12R1 (Release Date 04.27.23)" erneut herunterladen und installieren. Hinter dem Link verbirgt sich nun nämlich nicht mehr die dort genannte Version V3.01.01.12R1, sondern die notwendige Firmware SDM3065X_Firmware_V3.02.01.12R1. Damit lässt sich jetzt auf die neueste Firmware V3.02.01.15R2 updaten. Der verdammte Mist hat mich heute einige Stunden gekostet.
Cartman E. schrieb: > Mit einem Fluke 8020A wäre das alles nicht passiert. ☺ Bei einem alten Fluke wäre dann wahrscheinlich ein kundenspezifisches IC kaputt und du dürftest das Meßgerät fachgerecht entsorgen... Uwe
Uwe B. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Mit einem Fluke 8020A wäre das alles nicht passiert. ☺ > > Bei einem alten Fluke wäre dann wahrscheinlich ein kundenspezifisches IC > kaputt und du dürftest das Meßgerät fachgerecht entsorgen... Es war ein kundenspezifisches LCD. Ich habe es fachgerecht repariert. ☺ Jetzt stehen die nächsten 48 Jahre vor ihm.
Cartman E. schrieb: > Es war ein kundenspezifisches LCD. > Ich habe es fachgerecht repariert. Wir beide müssen dringend über mein Fluke 123 mit zunehmend defektem Display (gelbe Pixel) reden... Uwe
Uwe B. schrieb: > Wir beide müssen dringend über mein Fluke 123 mit zunehmend defektem > Display (gelbe Pixel) reden... .. eher darüber, jeden Thread mit sachfremder Schreiberei zuspammen zu müssen. "Mit einem Fluke 8020A wäre das alles nicht passiert" hat mich in den Fingern gejuckt und dennoch habe ich mir einen Kommentar verkneifen können.
Manfred P. schrieb: > und dennoch habe ich mir einen Kommentar verkneifen > können. Wünschenswerterweise solltest du das öfter tun Uwe
Manfred P. schrieb: > "Mit einem Fluke 8020A wäre das alles nicht passiert" hat mich in den > Fingern gejuckt und dennoch habe ich mir einen Kommentar verkneifen > können. Ja, schade. Interessant bleibt trotzdem die Frage, wie ein aktuell entwickeltes Messgerät, in einen solchen Zustand geraten kann. Offenbar werden Einstellungen nicht in ein separates NVRAM/EEPROM geschrieben, sondern landen im Flash. Und der Entwickler schien wohl davon auszugehen, dass dieser Schreibvorgang in jedem Fall zuverlässig und vollständig ist. Klappt das nicht, ist die Firmware ratlos und verweigert sich beim nächsten Start. Es hätte vermutlich schon gereicht, den Schreibvorgang in Transaktionen aufzuteilen, und deren Erfolg beim Schreiben ebenfalls als Transaktion im Flash zu vermerken. So hätte die Firmware wenigstens die Chance, euf einen "last known good" zurückzufallen. Ich würde solch einem Messgerät, auch keine weiteren unfallfreien 48 Jahre zutrauen... Einem 8020A dagegen schon. ☺
Cartman E. schrieb: > Ich würde solch einem Messgerät, auch keine weiteren unfallfreien > 48 Jahre zutrauen... > Einem 8020A dagegen schon. Daß ein altes 8020A und ein SDM3065X kaum vergleichbar sind ist dir schon klar? Uwe
Uwe B. schrieb: > Daß ein altes 8020A und ein SDM3065X kaum vergleichbar sind ist dir > schon klar? Das sie nicht vergleichbar sind, ist für mich ein glücklicher Umstand. Es gibt aber auch sehr komplexe Messgeräte/systeme, die ohne eine "Wiederherstellungsoption" auskommen. So etwas habe ich hier auch. Die sind nach diesen Massstäben eben unvergleichlich. ☺ Das 8020A steht eher für die Philsophie gewisse Dinge anzupacken, oder wie man sieht, besser so nicht anzupacken.
Cartman E. schrieb: > Das 8020A steht eher für die Philsophie gewisse Dinge anzupacken, Das 8020A steht eher für das was zu "seiner Zeit" möglich war. Und Käufer fand. Ein Philosophie kann man da kaum entdecken. Vergleichbares bekommst du heute für unter 10 Taler vom Grabbeltisch beim Discounter. Hält auch ein paar Jahrzehnte solange die Batterie nicht ausläuft. Auch Produkte der hochgelobten Hersteller haben serienmäßige Machen. Siehe die von mir erwähnte Fluke Scopemeter. Die Displays sterben wie die Fliegen, Ersatz ist wirtschaftlich nicht zu haben. (Es gibt einen Frickelersatz aus Chinesischen Quellen) Und was blöde Softwarefehler betrifft, welcher (Firmware-) Programmierer hier wirft den ersten Stein... Uwe
Cartman E. schrieb: > Interessant bleibt trotzdem die Frage, wie ein aktuell entwickeltes > Messgerät, in einen solchen Zustand geraten kann. > Offenbar werden Einstellungen nicht in ein separates NVRAM/EEPROM > geschrieben, sondern landen im Flash. Und der Entwickler schien > wohl davon auszugehen, dass dieser Schreibvorgang in jedem Fall > zuverlässig und vollständig ist. Es gab eine Serie DeTeWe DECT-Telefone, müsste BeeTel 510/500 gewesen sein, deren Mobilteile gerne mal Teile ihrer Firmware verloren. Das taten sie recht zuverlässig, wenn man einfach die Akkus leer laufen ließ, manuell ausgeschaltet oder ständig im Ladefach passierte nichts. Der Kollege spielte die Software neu auf, was aber außerhalb der Fertigung nicht möglich war. Die Ursache habe ich nicht erfahren, betraf mich auch nicht direkt. Eine Anlage (nicht DeTeWe) mit Netzbetrieb hatte nach Netzunterbrechungen korrupte Daten, was ich im Test reproduzieren konnte. Das war relativ einfach, weil ich den TL7705 kannte und der dank unvollständiger Beschaltung die Speicher nicht korrekt verriegelte. Zugehörige Komponenten waren vereinzelt nach einen Update tot, neben fehlerhafter Software wurde gleich noch der Bootloader zerstört - ähnlich, wie man es auch mit BIOS-Updates erleben konnte. Das sind alles Dinge, aus denen die Entwickler lernen mussten. Seit Speicher günstiger wurde, kann man das Update in eine zweite Partition schreiben und dann umschalten bzw. auf den Ursprung zurück fallen. Man kann hoffen, dass auch die Leute bei Siglent aus diesen Pannen lernen. Uwe B. schrieb: > Und was blöde Softwarefehler betrifft, welcher (Firmware-) Programmierer > hier wirft den ersten Stein... Irgendwie sind die Fehlermuster stets ähnlich, dass man sie (nur) mit Erfahrung deutlich veringern bis vermeiden kann.
Uwe B. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Das 8020A steht eher für die Philsophie gewisse Dinge anzupacken, > > Das 8020A steht eher für das was zu "seiner Zeit" möglich war. Und > Käufer fand. Ein Philosophie kann man da kaum entdecken. Ja, und einen besonderen Sparzwang konnte man bei der konstruktiven Umsetzung auch nicht erkennen. > Vergleichbares bekommst du heute für unter 10 Taler vom Grabbeltisch > beim Discounter. Hält auch ein paar Jahrzehnte solange die Batterie > nicht ausläuft. Dir fehlen entweder ein paar Latten am Zaun, oder du bist nur ein dummer Softwerker, der es wirklich nicht besser weiss. Schon der Bereichsschalter eines Supermarktmultimeters, leidet unter dem nicht lösbaren Zielkonflikt, zwischen Verschleissfreiheit und einer sicheren Kontaktgabe. Hersteller von echten Schaltern, benutzen da rollende Kontakte, und sorgen mit Federkonstruktionen für den nötigen Druck. Dazu gehört dann auch ein rotationssymmetrischen Aufbau. Oder ein Tastenaggregat wie Fluke im 8020A und anderen. Von den Jahrzehnten kannst du bei Discounterware allenfalls träumen. Platinenkonstruktionen schaffen nur ein Bruchteil der Lebensdauer eines richtig konstruierten Schalters. Ich habe hier z.B. ein Multimeter "ELV-Eigenmarke", Alter ca. 30 Jahre, da muss man mit geeigneten Normalen bei der Benutzung die richtige Funktion prüfen. Und das kann ja wohl nicht Sinn der Sache sein. > Auch Produkte der hochgelobten Hersteller haben serienmäßige Machen. > Siehe die von mir erwähnte Fluke Scopemeter. Die Displays sterben wie > die Fliegen, Ersatz ist wirtschaftlich nicht zu haben. (Es gibt einen > Frickelersatz aus Chinesischen Quellen) Das Fluke mit seinen LCDs kein gutes Händchen hatte, ist ja bekannt. Die Scopemeter hatten aber schon im Neuzustand einen unzureichenden Kontrast. > Und was blöde Softwarefehler betrifft, welcher (Firmware-) Programmierer > hier wirft den ersten Stein... Ja, warum nicht. Immerhin belegt der Einzelfall, dass es keine durchgehende(!) Qualitätssicherung bei Siglent gibt. Und die werden auch nicht beim Discounter verkauft. Man kennt die Kunden also. Das Mindeste wäre gewesen, denen das Update leicht zugänglich bereitzustellen. Z.B. mit einem USB-Stick. Bei einem Kfz, hätte es einen Rüchruf gegeben. Bei Siglent: Nichts davon. Aussitzen und Abwarten.
Cartman E. schrieb: > Dir fehlen entweder ein paar Latten am Zaun, oder du bist nur > ein dummer Softwerker, der es wirklich nicht besser weiss. Gut daß man regelmäßig daran erinnert wird wie sich die Teilnehmer in diesem Forum gegenseitig wertschätzen. Ich denke zum Beispiel daß du ein alter Mann bist der auf Teufel komm raus an den "Guten alten Dingen" festhält. > Hersteller von echten Schaltern, benutzen da rollende Kontakte, > und sorgen mit Federkonstruktionen für den nötigen Druck. Du meinst also jedenfalls nicht so wie auf dem angefügtem Bild? > Das Fluke mit seinen LCDs kein gutes Händchen hatte, ist ja bekannt. > Die Scopemeter hatten aber schon im Neuzustand einen unzureichenden > Kontrast. > Das Mindeste wäre gewesen, denen das Update > leicht zugänglich bereitzustellen. Z.B. mit einem USB-Stick. > Bei einem Kfz, hätte es einen Rüchruf gegeben. > Bei Siglent: Nichts davon. Aussitzen und Abwarten. Ich kann mich nicht erinnern daß Fluke den leicht zugänglichen Tausch des Displays angeboten hätte. Oder einen Rückruf des ja nicht unbedingt billigen Gerätes. Uwe
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Uwe B. schrieb: > Cartman E. schrieb: > >> Dir fehlen entweder ein paar Latten am Zaun, oder du bist nur >> ein dummer Softwerker, der es wirklich nicht besser weiss. > > Gut daß man regelmäßig daran erinnert wird wie sich die Teilnehmer in > diesem Forum gegenseitig wertschätzen. Dir scheint es auch an der nötigen Selbstreflektion zu fehlen. > Ich denke zum Beispiel daß du ein alter Mann bist der auf Teufel komm > raus an den "Guten alten Dingen" festhält. Nicht ganz. Ihe habe immerhin zwei dieser "Discountergeräte" in den letzten Jahren gekauft. Die mogeln sich ja schon bei den Spannungsbereichen aus der Verantwortung, weil sie Spanungen mit mehr als 300 V nicht anzeigen wollen. So ein alter Gossenzappelmax, hat dagegen einen 5 kV Bereich. ☺ Weswegen er öfter mal aus dem Schrank darf. Aber auf meinem 6 1/2 Steller steht schon "HP". Hätte ich den nicht schon, würde es wieder etwas von "HP" werden. Schon allein wegen diesem praktischen GPIB-Bus. Aber mit Sicherheit keine Kiste, wo man bei jedem Start noch ein Dankgebet aufsagen muss, dass es klappt. Eine Firma mit einem unzureichendem Qualitätsmanagement, werde ich nun nicht auch noch füttern. Ausserdem nehme ich mir bei jedem gefeierten(!) Geburtstag vor, doppelt so alt zu werden, wie ich dann gerade bin. Ich kann also gar nicht alt sein. >> Hersteller von echten Schaltern, benutzen da rollende Kontakte, >> und sorgen mit Federkonstruktionen für den nötigen Druck. > > Du meinst also jedenfalls nicht so wie auf dem angefügtem Bild? Der ist möglicherweise mit besseren Materialien gesegnet. Aber die Abnutzungsspuren sind ja deutlich erkennbar. ☺ Ich werde nun nicht, einen Schalter delaborieren, um dir eine vernünftige, verschleissarme und kontaktsichere Ausführung zu zeigen. Arbeite einfach mal an deinem räumlichen Vorstellungsvermögen. Z.B. wie man einen Kontakt durch ein Gehäuse rollt. >> Das Fluke mit seinen LCDs kein gutes Händchen hatte, ist ja bekannt. >> Die Scopemeter hatten aber schon im Neuzustand einen unzureichenden >> Kontrast. > >> Das Mindeste wäre gewesen, denen das Update >> leicht zugänglich bereitzustellen. Z.B. mit einem USB-Stick. >> Bei einem Kfz, hätte es einen Rüchruf gegeben. >> Bei Siglent: Nichts davon. Aussitzen und Abwarten. > > Ich kann mich nicht erinnern daß Fluke den leicht zugänglichen Tausch > des Displays angeboten hätte. Oder einen Rückruf des ja nicht unbedingt > billigen Gerätes. Für das 8020A könnte ich dir die (Fluke-)Ersatzteilnummer heraussuchen. Aber das Ersatzdisplay wäre von der Zukunftsprognose ja genau so schlecht, wie das Original. Wer will dann sowas? Ausserdem sind die Lager mittlerweile auch leer. Das Ersatzdisplay, nicht von Fluke, ist wesentlich kontrastreicher, und besser ablesbar, als es das Original je war. Das Display des 8020A ist grundsätzlich leicht zugänglich, und auch der Ersatz war eine lange Zeit leicht bestellbar. Du hast also einfach nur keine (historische) Ahnung. Mit deinem Verständnis von Qualität, wirst du in dieser Welt noch viel Freude haben.
Cartman E. schrieb: >>> Hersteller von echten Schaltern, benutzen da rollende Kontakte, >>> und sorgen mit Federkonstruktionen für den nötigen Druck. >> >> Du meinst also jedenfalls nicht so wie auf dem angefügtem Bild? > > Der ist möglicherweise mit besseren Materialien gesegnet. > Aber die Abnutzungsspuren sind ja deutlich erkennbar. Das ist der Drehschalter von einem der Fluke 73 I die ich kürzlich aus einer Bildungseinrichtung ersteigert habe. Kaum benutzt, quasi neuwertig. Nix mit Rollen. > Mit deinem Verständnis von Qualität, wirst du in dieser Welt noch > viel Freude haben. Keine Sorge, mein Verständnis von Qualität ist schon in Ordnung. Ich verstehe aber auch daß sich die Welt weitergedreht hat. Warum wohl stehen die tollen, alten, ehemals sündhaft teuren, Tek und HP bei etlichen Mitforisten oben auf dem Schrank, gearbeitet wird mit Siglent & Co weil das Preis / Leistungsverhältnis einfach passt. Und sich auch die kleine Klitsche (Meß-) Mittel leisten kann von denen der Vater dereinst nur träumen konnte. Nun stell dein 8020A schnell wieder in die Vitrine, schraube es auf keinen Fall auf, der spröde Kunststoff zerbröselt dir sonst zwischen den Fingern... Uwe
Uwe B. schrieb: > Cartman E. schrieb: >>>> Hersteller von echten Schaltern, benutzen da rollende Kontakte, >>>> und sorgen mit Federkonstruktionen für den nötigen Druck. >>> >>> Du meinst also jedenfalls nicht so wie auf dem angefügtem Bild? >> >> Der ist möglicherweise mit besseren Materialien gesegnet. >> Aber die Abnutzungsspuren sind ja deutlich erkennbar. > > Das ist der Drehschalter von einem der Fluke 73 I die ich kürzlich aus > einer Bildungseinrichtung ersteigert habe. Kaum benutzt, quasi > neuwertig. > Nix mit Rollen. Ja, ist ja dein Pech. Immerhin haben sie auf eine windige Platinenkonstruktion verzichtet. Vielleicht solltest du einmal über verschleissarme Schalter nachdenken. Der von Fluke ist es jedenfalls auch nicht. "Kaum benutzt" stand vielleicht in der Verkaufannonce. Das Bild zeigt etwas anderes. Es gibt übrigens auch Kippschalter mit einem rollenden Schaltelement. Die wird man aber ganz sicher nicht in der Supermarktsteckdosenleiste finden. >> Mit deinem Verständnis von Qualität, wirst du in dieser Welt noch >> viel Freude haben. > > Keine Sorge, mein Verständnis von Qualität ist schon in Ordnung. Ich > verstehe aber auch daß sich die Welt weitergedreht hat. > Warum wohl stehen die tollen, alten, ehemals sündhaft teuren, Tek und HP > bei etlichen Mitforisten oben auf dem Schrank, gearbeitet wird mit > Siglent & Co weil das Preis / Leistungsverhältnis einfach passt. Und > sich auch die kleine Klitsche (Meß-) Mittel leisten kann von denen der > Vater dereinst nur träumen konnte. Bei 820 Euro würde ich eher von einem Preis/Leistungsmissverhältnis sprechen. Und manchem ist sein Tek auch schon auf die Füsse gefallen... Der muss sich aber echt plöt angestellt haben. ☺ > Nun stell dein 8020A schnell wieder in die Vitrine, schraube es auf > keinen Fall auf, der spröde Kunststoff zerbröselt dir sonst zwischen den > Fingern... Es ist ja nicht von Philips. Bröselnde Kunststoffe sind deren Spezialität. Eine Dreifachverglasung ist auch für den UV-Anteil recht gut.
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