Forum: PC Hard- und Software [S] Lizenz für Windows XP


von Ulf P. (bastler2004)


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Hallo miteinander,

für ein paar alte Spiele würde ich gerne Windows XP in einer VM unter 
Win11 installieren.
Wo würde ich den seriös eine Lizenz für XP erwerben können?

Danke für zielführenden Tipp!

Gruß Ulf
: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Ulf P. schrieb:
> Wo würde ich den seriös eine Lizenz für XP erwerben können?

gebraucht XP-CD und COA Aufkleber beim Anbieter deines geringsten 
Misstrauens erwerben
von Thomas W. (Gast)


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Du kannst eine beliebige Kaufen/stehlen/aus dem Internet (z.B. 
archive.org) benutzen/herunterladen/was auch immer.

Die Aktivierungsserver sind abgeschaltet, d.h. es gibt keinen legalen 
Weg, eine WindowsXP-Lizenz zu aktivieren.

Was geht (aber quasi-illegal): Es gibt eine Liste von XP-Keys (fuer 
verschiedene Sprach-Versionen, sind aber alle Volumen-Lizenzen, ich 
glaube auf github) so dass Du das XP aktivieren kannst.

Das war genau das, was damals gesagt wurde: Wenn die Aktivierungsserver 
abgeschaltet werden, hast Du nur noch einen Datentraeger.
von Hmmm (hmmm)


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Ulf P. schrieb:
> Wo würde ich den seriös eine Lizenz für XP erwerben können?

Alten PC mit XP-Lizenzaufkleber kaufen bzw. schenken lassen.

Wenn Du eine Lizenz für Windows 7 Pro besitzt, darfst Du Dir ganz legal 
den "XP Mode" dafür herunterladen, das ist eine voraktivierte XP-VM.

Bei einer Nutzung mit einem anderen Hypervisor geht zwar die Aktivierung 
verloren, was sich unter XP aber einfach beheben lässt.
von Gerald B. (gerald_b)


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Thomas W. schrieb:
> Die Aktivierungsserver sind abgeschaltet, d.h. es gibt keinen legalen
> Weg, eine WindowsXP-Lizenz zu aktivieren.

Oh doch, den gibt es wohl!
Die telefonische Aktivierung funktioniert(e) das letzte mal bei mir 
immernoch.
von Thomas W. (Gast)


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Gerald B. schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>> Die Aktivierungsserver sind abgeschaltet, d.h. es gibt keinen legalen
>> Weg, eine WindowsXP-Lizenz zu aktivieren.
>
> Oh doch, den gibt es wohl!
> Die telefonische Aktivierung funktioniert(e) das letzte mal bei mir
> immernoch.

Vermutlich weil sonst der Weg zur Klage zu einfach waere. Wann hattest 
Du das probiert?
von Gerald B. (gerald_b)


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Vor 2-3 Jahren
von Nemopuk (nemopuk)


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Es läuft auch ohne Aktivierung ein paar Monate. Wenn das für dein Spiel 
nicht reicht, mache ein Backup von den Spielständen und installiere es 
einfach neu. Dauert ja nicht lange (wenn man auf die veralteten Updates 
verzichtet. XP mit Service Pack 2 bekommt ja zum Download, damit sollte 
jedes XP Spiel laufen).
von Hmmm (hmmm)


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Nemopuk schrieb:
> Es läuft auch ohne Aktivierung ein paar Monate. Wenn das für dein Spiel
> nicht reicht, mache ein Backup von den Spielständen und installiere es
> einfach neu.

Viel zuviel Aufwand, in einer VM ist eine dauerhafte (OEM-) Aktivierung 
von XP trivial.
von Max (nice_pudding)


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Ich hab neulich auch WinXP per "Telefon" aktiviert. Ich meine, die 
Leitungen waren abgeschaltet. Vielleicht irre ich mich.

Aber die Aktivierung ist inzwischen komplett reverse-engineered. Es gibt 
ein tool, da kannst du deinen Phone-Code eingeben und bekommst dann die 
aktivierungs-ID zurück:

https://tinyapps.org/blog/202304230700_xp_wpa.html
von Thomas W. (Gast)


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Die telefonische Aktivierung scheint wirklich noch zu funktionieren. 
Dann muss man aber noch mal in das Elend gehen ob das eine "freie" 
Lizenz oder eine OEM Lizenz ist.

Ich hatte auch mal den XP-Emulator bei Windows7 Pro ausprobiert: 
Natuerlich funktioniert es, aber das Zusammenspiel Windows7 <-> XP war 
nicht gut (ich kann mich aber kaum noch erinnern, warum).
von Stephan S. (uxdx)


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Win 7 und Win XP sind nahezu gleich, die Treiber sind gleich, der kernel 
m.W. auch, nur ist XP bunter.
von Oliver S. (oliverso)


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Stephan S. schrieb:
> Win 7 und Win XP sind nahezu gleich

Das eine hat halt XP im Namen, das andere eine 7…
Was macht das schon. Oder war das doch Vista, daß fast ein Windows 7 
war?  Fragen über Fragen…

Oliver
von Harald K. (kirnbichler)


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Thomas W. schrieb:
> Es gibt eine Liste von XP-Keys (fuer
> verschiedene Sprach-Versionen, sind aber alle Volumen-Lizenzen, ich
> glaube auf github) so dass Du das XP aktivieren kannst.

Genauer: Eine Volumenlizenz war bei Windows XP (und dem 
korrespondierenden Windows Server 2003) die letzte Version, die nicht 
"aktiviert" werden musste, sondern nach Installation und Eingabe des 
passenden Keys dauerhaft glücklich war.

Die Volumenlizenzversion braucht allerdings ein anderes 
Installationsmedium als die normale für den Einzelhandel bestimmte 
Variante.

Unter der Bezeichnung "Corporate" war das die mit großem Abstand 
meistgeklaute Windows-Version.

Danach (beginnend mit "Vista") hat MS auch für Volumenlizenzen den Zwang 
zur Aktivierung eingeführt.
von Εrnst B. (ernst)


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Ulf P. schrieb:
> für ein paar alte Spiele

Lustigerweise ist das unter Linux/Wine normalerweise kein Problem.

Daraufhin haben sich ein paar Windows-User aus der Modding-Community die 
relevanten Teile aus Wine/DXVK/Proton geschnappt, und nach Windows 
portiert.
Resultat: Ersatz-Dlls für altes DirectX, die du einfach in deinen 
Spieleordner droppst.

Dass dann noch Zwischenschichten dazukommen, statt DX9->Grafikkarte eben 
DX9->DXVK->Vulkan->Grafikkarte, macht (gerade bei alten Spielen) wohl 
nicht so viel aus.

Links gibt's von mir nicht, selber suchen.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:

> Genauer: Eine Volumenlizenz war bei Windows XP (und dem
> korrespondierenden Windows Server 2003) die letzte Version, die /nicht/
> "aktiviert" werden musste, sondern nach Installation und Eingabe des
> passenden Keys dauerhaft glücklich war.

So ist es korrekt dargestellt.

Allerdings fehlt noch eine Kleinigkeit. Der zusammen mit der 
ursprünglichen Corporate Edition geleakte Key ("FCKGW...") und auch noch 
einige andere Keys und später auch ganze Klassen von durch diverse 
Keygens generierte Keys wurden durch durch die beiden Servicepacks 
nachträglich deaktiviert.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Harald K. schrieb:
> Danach (beginnend mit "Vista") hat MS auch für Volumenlizenzen den Zwang
> zur Aktivierung eingeführt.

Mein Laptop mit Vista-home ab Werk hatte die zugehörige Lizenz im BIOS, 
funktioniert unendlich ohne Internet. Ein später installiertes Vista 
professionell hat mehrfach einen Lizenzverlust angemeckert und mich 
gezwungen, mich mit dem Mechanismus zu befassen. Das mit kosmetischen 
Retuschen in Win7 umbenannte Vista hatte den gleichen 
Aktivierungsmechanismus - es gab Tools, das Zertifikat ins BIOS zu 
patchen.

Zum Auslesen und Sichern gibt es das SLIC-Toolkit.
Die saubere Version SLIC_ToolKit_V3.2.EXE hat MD5 = 
589748fa6623657f542d91c6fdd7211d

Harald K. schrieb:
> Genauer: Eine Volumenlizenz war bei Windows XP (und dem
> korrespondierenden Windows Server 2003) die letzte Version, die nicht
> "aktiviert" werden musste, sondern nach Installation und Eingabe des
> passenden Keys dauerhaft glücklich war.

So ist das.

Ob S. schrieb:
> Allerdings fehlt noch eine Kleinigkeit. Der zusammen mit der
> ursprünglichen Corporate Edition geleakte Key ("FCKGW...") und auch noch
> einige andere Keys und später auch ganze Klassen von durch diverse
> Keygens generierte Keys wurden durch durch die beiden Servicepacks
> nachträglich deaktiviert.

Es kam mit der WGA-Prüfung "Windows Genuine Advantage" und ich hatte es 
mal auf dem PC eines Bekannten untersucht: Nach ermitteln der 
zugehörigen MS-KB-Nummer wurde ein schreibgeschützter Ordner mit der 
selben Nummer angelegt, dann schlug das Ding fehl und auch Deine 
"FCKGW..." lief damit.

Selber brauchte ich es nicht, ich habe gültige XP-Keys, die ich aber 
nicht weitergeben konnte.
von Harald K. (kirnbichler)


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Ob S. schrieb:
> wurden durch durch die beiden Servicepacks
> nachträglich deaktiviert.

Ja, das waren halt die, die überall im Internet herumkopiert wurden.
Wie schon geschrieben, das war damals die meistgeklauteste Version von 
Windows ... und das ging wohl bei MS jemand gehörig auf den Sack, 
weswegen seitdem MS allen Kunden/Opfern wiederum mit der "Aktivierung" 
noch viel gehöriger auf den Sack gehen muss, "Telemetrie" und andere 
Ausschnüffelei inklusive.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:

> Ja, das waren halt die, die überall im Internet herumkopiert wurden.

Natürlich.

> weswegen seitdem MS allen Kunden/Opfern wiederum mit der "Aktivierung"
> noch viel gehöriger auf den Sack gehen muss, "Telemetrie" und andere
> Ausschnüffelei inklusive.

Die euphemistisch "Telemetrie" genannte Schnüffelei hat mit der 
Key-Geschichte wohl eher wenig zu tun. Die wäre so oder so gekommen.

Es würde mich nicht mal sehr wundern, wenn diese ganz 
Key/Aktivierungsgeschichte in nicht allzu ferner Zukunft komplett 
wegfällt (außer für LTSC-Versionen für das Business-Segment).
von Mathias M. (matjes)


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Ob S. schrieb:
> ings fehlt noch eine Kleinigkeit. Der zusammen mit der
> ursprünglichen Corporate Edition geleakte Key ("FCKGW...") und auch noch
> einige andere Keys und später auch ganze Klassen von durch diverse
> Keygens generierte Keys wurden durch durch die beiden Servicepacks
> nachträglich deaktiviert.

Du meinst ein bereits aktiviertes Windows wurde nach dem Update als 
nicht mehr aktiviert behandelt? Da kann ich mich garnicht dran erinnern. 
Insbesondere mit dem Blaster Virus wäre mir das doch in Erinnerung 
geblieben. Zumindest war ich der Meinung, dass wer keine Updates macht 
eben dumm war. Wenn die deaktiviert worden wären, hätten sie ja doch 
recht gehabt...

Bei der Installation mit integriertem SP1/2 brauchte man ne neue 
Seriennummer. Ja.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gibt es in W11 noch den Kompatibilitätsmodus?
Den brauche ich auf einem offline W7 Rechner
für alte Steuer- und Test-SW in der Firma.
von Marek N. (db1bmn)


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von Harald K. (kirnbichler)


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Mathias M. schrieb:
> Du meinst ein bereits aktiviertes Windows wurde nach dem Update als
> nicht mehr aktiviert behandelt?

Zwar wurden Volumenlizenzen nicht "aktiviert", aber in der Tat, wenn man 
eine mit dem genannten Key installierte Volumenlizenz mit einem Update 
versehen hatte, dann wurde einem eine Fehlermeldung angezeigt, daß der 
Installationskey ungültig wäre, und man doch gefälligst einen neuen 
einzugeben hätte.

Mathias M. schrieb:
> Da kann ich mich garnicht dran erinnern.

Du wirst vielleicht nie eine Volumenlizenzversion in den Händen gehabt 
haben.
von Ulf P. (bastler2004)


Angehängte Dateien:

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von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Es gab wimre auch Einträge in der Registry,
die quasi einer Aktivierung entsprachen.
Es kam beim Booten aber immer noch eine Hinweismeldung,
die das vollständige Booten bis zum Klick auf OK pausierte.
Für irgendwelche Übewachungs-/Steuerungssysteme,
die nach Stromausfall selbsttätig wieder booten (und Autostart)
ist sowas natürlich nix, aber wenn man damit leben kann?
von Jens M. (schuchkleisser)


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Thomas W. schrieb:
> Die Aktivierungsserver sind abgeschaltet, d.h. es gibt keinen legalen
> Weg, eine WindowsXP-Lizenz zu aktivieren.

Ich hab gerade Ende letztes Jahr noch eine telefonisch aktiviert (aber 
nur mehr weil ich die alte Kiste nicht ins LAN/Internet lassen wollte) 
und das ging noch.
Ist auch schon >6 Monate her, wurde das mittlerweile gekillt?
von Lotta  . (mercedes)


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Jens M. schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>> Die Aktivierungsserver sind abgeschaltet, d.h. es gibt keinen legalen
>> Weg, eine WindowsXP-Lizenz zu aktivieren.
>
> Ich hab gerade Ende letztes Jahr noch eine telefonisch aktiviert (aber
> nur mehr weil ich die alte Kiste nicht ins LAN/Internet lassen wollte)
> und das ging noch.
> Ist auch schon >6 Monate her, wurde das mittlerweile gekillt?

Ja, auch die teloefon - Automatik wurde inzwischen abgeschaltet.
Hab ich es in der CT gelesen?!?
Es bleibt also nur der Spezial-Corporate-Schlüssel, der aktiviert XP
dann offline.

mfg
von Hmmm (hmmm)


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Lotta  . schrieb:
> Es bleibt also nur der Spezial-Corporate-Schlüssel, der aktiviert XP
> dann offline.

Nö. OEM-Version und passende Daten im (VM-) BIOS, fertig.
von Lotta  . (mercedes)


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Hmmm schrieb:
> Lotta  . schrieb:
>> Es bleibt also nur der Spezial-Corporate-Schlüssel, der aktiviert XP
>> dann offline.
>
> Nö. OEM-Version und passende Daten im (VM-) BIOS, fertig.

Hey, Respekt, Hmmm!
Und wie bekomm ich den Schüssel ins VM-Bios,
etwa bei VmWareWorkstation?
Gibts da irgend eine Methode?

mfg
von Gerald B. (gerald_b)


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Lotta  . schrieb:
>> Nö. OEM-Version und passende Daten im (VM-) BIOS, fertig.
>
> Hey, Respekt, Hmmm!
> Und wie bekomm ich den Schüssel ins VM-Bios,
> etwa bei VmWareWorkstation?
> Gibts da irgend eine Methode?
>
> mfg

Für Virtual Box von Oracle würde mich das auch interessieren. Mein alter 
Scanner läuft in einem XP darauf.
von Hans-Georg L. (h-g-l)


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Für XP gab es noch eine Variante. Dazu musste man selbst eine Booot CD 
erstellen, den unattended (?) Modus in einer Textdatei aktivieren und 2 
Dateien von der Original Boot CD gegen Dateien von den MSDN Subscription 
CD's austauschen.  Das hatte den Vorteil das man nur noch die Sprache 
auswählen musste und der Rest der Installation ohne weitere Fragen 
durchlief inklusive Aktivierung. Das SP1 gab es bei Winfuture und konnte 
nachinstalliert werden.
von Hmmm (hmmm)


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Lotta  . schrieb:
> Und wie bekomm ich den Schüssel ins VM-Bios,
> etwa bei VmWareWorkstation?

Der Begriff Schlüssel ist bei Windows XP etwas übertrieben, Beispiel für 
VirtualBox und eine OEM-Version von HP:
1
VBoxManage setextradata "Windows XP" "VBoxInternal/Devices/pcbios/0/Config/DmiSystemVendor" "Hewlett-Packard"
von Manfred P. (pruckelfred)


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Harald K. schrieb:
> Mathias M. schrieb:
>> Du meinst ein bereits aktiviertes Windows wurde nach dem Update als
>> nicht mehr aktiviert behandelt?
>
> Zwar wurden Volumenlizenzen nicht "aktiviert", aber in der Tat, wenn man
> eine mit dem genannten Key installierte Volumenlizenz mit einem Update
> versehen hatte, dann wurde einem eine Fehlermeldung angezeigt, daß der
> Installationskey ungültig wäre, und man doch gefälligst einen neuen
> einzugeben hätte.

So ist das und war recht einfach zu verhindern, hatte ich weiter vorne 
erwähnt. Mal in meiner Sammlung suchen ... von 2007:

Die Installation von WindowsXP-KB905474-DEU-x86.exe muß verhindert 
werden. Es legt folgende böse Dateien an:
1
WgaNotify.log
2
LegitCheckControl.dll
3
WgaLogon.dll
4
WgaTray.exe
5
WgaNotify.cat
6
WGANotify.settings
7
WgaNotify.log
8
spmsg.dll eventuell ausgetauscht

Ulf P. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> https://www.shopblogger.de/blog/archives/30802-XP-Lizenz.html
> Danke, aber schade, funzt nicht...

Es muß das genau passende Installationsmedium sein, eine DVD für Alle 
gibt es bei XP nicht.

Hmmm schrieb:
>> Es bleibt also nur der Spezial-Corporate-Schlüssel, der aktiviert XP
>> dann offline.
> Nö. OEM-Version und passende Daten im (VM-) BIOS, fertig.

Viel zu viel Aufwand, Corporate-Version und fertig.

BIOS patchen musste ich für Win7, das damals extrem ausführliche Forum 
existiert leider nicht mehr. Dafür gab es eine Software und im 
Problemfall hilfreiche Teilnehmer, die noch etwas mehr konnten.

Für die übliche XP-Corporate sollte der Key einer Uni noch immer 
funktionieren:
1
DH3DH-Y88JT-627PP-CR6XJ-GWVMM
von Daniel F. (df311)


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Manfred P. schrieb:
> DH3DH-Y88JT-627PP-CR6XJ-GWVMM

woran kann das nur liegen, dass mir der Vode bekannt vorkommt? ;-)
von Harald K. (kirnbichler)


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Lotta  . schrieb:
> Es bleibt also nur der Spezial-Corporate-Schlüssel, der aktiviert XP
> dann offline.

Nein, dazu braucht man auch das passende Installationsmedium, nämlich 
das für eine Volumenlizenz. Die normale "Retail"- bzw. 
Einzelverkaufsversion akzeptiert keine Volumenlizenz-Keys, und 
umgekehrt.
von Rene K. (xdraconix)


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Stephan S. schrieb:
> Win 7 und Win XP sind nahezu gleich, die Treiber sind gleich, der kernel
> m.W. auch, nur ist XP bunter.

Quark, XP lief auf NT-Kernel 5.1 und Windows 7 lief auf NT-Kernel 6.1, 
wie auch Windows Vista.
von Harald K. (kirnbichler)


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Und nicht nur das; die ganz großen Änderungen gab es mit "Vista", 
einerseits die UAC als zunächst noch recht hilflosem Versuch, 
möchtegern-Admins vor sich selbst zu schützen, andererseits aber 
endlich die Aufgabe von lokalisierten Verzeichnisnamen.

Das war eines der Ärgernisse bei XP, da hieß es bei der deutschen 
Version wirklich "C:\Programme", und wenn einer der vielen von Deppen 
geschriebenen Installer sich nicht an die Vorgaben hielt, nachzusehen, 
wie der lokalisierte Name lautete, sondern plump nach "C:\Program Files" 
installierte, dann hatta man zur großen Freude beides.

Das abzuschaffen und eine Zwischenebene zu schaffen, die lokalisierte 
Pfadnamen anzeigt, war ein großer Fortschritt.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Harald K. schrieb:
> Und nicht nur das; die ganz großen Änderungen gab es mit "Vista",
> einerseits die UAC als zunächst noch recht hilflosem Versuch,
> möchtegern-Admins vor sich selbst zu schützen,

Eine grandiose Marketingleistung von M$ war es, Vista mit geringen 
Änderungen nach Win_7 umzubenennen und alle Trottel fanden das auf 
einmal toll.

Ich hatte ein Vista, der Laptop mit 17" Schminkspiegel war 2008 mein 
schnellster und teuerster PC. Den würdest Du auf Anhieb nicht von Win_7 
unterscheiden, nachdem ich ihn für mich passend konfiguriert hatte. Da 
hatte ich allerdings zügig einen Bottmanager (xFdisk) draufgepackt und 
meistens XP benutzt.

Eine Weile später kam ein Asus_Eee Atom-Netbookchen mit 10" und 
Windoof_7-Starter, das war mein übelstes OS seit Win_ME. Mit Hilfe des 
Internets ließ der sich auf 7_prof anheben, bekam aber ebenfalls einen 
Bootmanager für wahlweise XP verpasst.

Harald K. schrieb:
> endlich die Aufgabe von lokalisierten Verzeichnisnamen.
>
> Das war eines der Ärgernisse bei XP, da hieß es bei der deutschen
> Version wirklich "C:\Programme", und wenn einer der vielen von Deppen
> geschriebenen Installer sich nicht an die Vorgaben hielt, nachzusehen,
> wie der lokalisierte Name lautete, sondern plump nach "C:\Program Files"
> installierte, dann hatta man zur großen Freude beides.

Ja und, wem tat das weh? Ich sehe das Problem nicht.

> Das abzuschaffen und eine Zwischenebene zu schaffen, die lokalisierte
> Pfadnamen anzeigt, war ein großer Fortschritt.

... samt der Hardlinks (oder wie auch immer die hießen) sorgte das eher 
für Unübersichtlichkeit.

Wenn schon, musst Du noch einen Schritt weiter gucken, das ungefragte 
Ummappen von Registryzweigen.

Ich sehe seit Windows_2000 jede Menge negativer Änderungen.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Manfred P. schrieb:

> Eine grandiose Marketingleistung von M$ war es, Vista mit geringen
> Änderungen nach Win_7 umzubenennen und alle Trottel fanden das auf
> einmal toll.

So gering waren die Änderungen nicht...

Aber ja, es stimmt: der finale Stand von Vista (also mit SP und allen 
Updates) war schon sehr, sehr nahe an dem, was dann als Windows7 auf den 
Markt kam.

Die Crux war halt: der Endstand von Vista hat nur recht wenig mit dem 
Stand bei der Markteinführung von Vista zu tun. Zu diesem Zeitpunkt war 
es wirklich noch richtig Scheisse, schlicht immer noch unfertig. Und 
DAS hat sich halt eingeprägt...
von Harald K. (kirnbichler)


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Manfred P. schrieb:
> Wenn schon, musst Du noch einen Schritt weiter gucken, das ungefragte
> Ummappen von Registryzweigen.

Das war nötig, weil es einfach irre viel schlecht geschriebene Software 
einfach irgendwo in der Registry herumschreibt.

MS hat bei der Einführung von 64 Bit einmal eine maximalidiotische 
Fehlentscheidung getroffen.

Früher, in der vorderen Altsteinzeit, gab unter 16-Bit-Windows ein 
Verzeichnis c:\windows\system.

Als 32-Bit-Windows eingeführt wurde (1993), wurde parallel dazu das 
Verzeichnis c:\windows\system32 eingeführt.

Das hat funktioniert. 16-Bit-Geraffel landete in system, 32-Bit-Zeug in 
system32.

Die wirklich komplett hirntote Fehlentscheidung war, bei der Einführung 
von 64 Bit nicht diese logische Vorgehensweise fortzuschreiben, und 
c:\windows\system64 einzuführen, sondern die Bedeutung zu ändern:

c:\windows\system32 ist für 64-Bit-Dinge zuständig, und 32-Bit-Dinge 
landen im völlig logisch benannten c:\windows\syswow64

Mit dieser unendlichen Idiotie rechnet natürlich 32-Bit-Software nicht, 
und versucht, weiterhin ihren Kram nach c:\windows\system32 zu packen, 
was folglich abgefangen und umgebogen werden muss.
Und das betrifft natürlich auch die Registry; wenn ein 32-Bit-Programm 
eine DLL registriert, darf die den 64-Bit-Betrieb nicht stören.

Irgendein tonangebender Idiot mit sehr merkwürdigem Sprachempfinden hat 
damals bei MS viel Unheit angerichtet. Dieses merkwürdige 
Sprachempfinden sieht man auch beim Namen "WSL" - dem "Windows-Subystem 
for Linux".

Das ist aber gar kein Windows-Subsystem für Linux, nein, das ist ein 
Linux-Subystem für Windows.

Naja, und dann entsteht eben auch sowas wie syswow64.


Kann man nix machen, der Zug ist abgefahren, der Bahnhof abgerissen, und 
stattdessen ist da ein Gebrauchtwagenhändler.
: Bearbeitet durch User
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