Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Regensensor Fertigmodul


von Martin S. (mmaddin)


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Hallo zusammen,

ich suche einen Regensensor nur zu Detektion ob Regen ja/nein. 
Versorgung 5 oder 12 V DC, ein potentialfreier Kontakt oder open 
collector würde auch gehen (Kleinsignal zur Meldung an einen uc) würde 
reichen.
Ich suche ein fertiges Modul in einem Wasserfesten Gehäuse, am besten 
vergossen, für den dauerhaften Betrieb am Dach, muss also wind- und 
wetterfest sein.

Einen Punkt habe ich schon durch - es gibt ja diese Module bei Ali:
https://de.aliexpress.com/item/1005006386870219.html
Doch die machen es über die Leitfähigkeit - und das ist alles nicht 
wasserfest und vergammelt recht schnell.

Nun habe ich seit drei Jahren das Kemo M152K (nicht das M152) in 
Betrieb, das ist vergossen und die Sensoroberfläche ist mit Klarlack 
überzogen, der sich nun aber löst - blättert ab, und das, obwohl nur 
vormittags etwas Sonne drauf fällt (Ostseite) ...

Klar, nun kann man sagen, nichts hält ewig, aber es muss doch ein Modul 
geben das nicht mehr als 50€ kostet und das kann...

Bin für jeden Tip dankbar... :-)
von Nick (b620ys)


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Martin S. schrieb:
> und die Sensoroberfläche ist mit Klarlack
> überzogen, der sich nun aber löst

Ich würde es mit Plastik 70 versuchen (vorher abschleifen). Kaputt ist 
er ja schon.
von Martin S. (mmaddin)


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... ist jetzt KFZ Klarlack drauf - das geht schon noch - aber es geht 
mir hier ja darum einen Sensor zu finden der länger als drei Jahre 
hält...

Dennoch danke für den Tip.

VG

Es schien so, als wäre es eine lackierte Platine ab Werk, welche vom 
Modul-Hersteller noch mal mit Lack überzogen wurde... aber das war/ist 
schwer zu sagen - eigentlich echt schade, denn das Modul ist ansonsten 
wirklich gut, nur die Zuleitung ist ein Kabel welches ganz sicher nicht 
für den Außenbereich geeignet ist, ist auch mechanisch nicht wirklich 
belastbar - fest angegossen (eigentlich die beste Lösung, was 
Wasserdichtigkeit angeht) aber eben das falsche Kabelmaterial...naja - 
es scheint Herstellern schwer zu fallen...

Was mir auch noch in dem Kopf kam, es gibt optische Regensensoren für 
KFZ zum nachrüsten, den einfach in ein kleines Plastikgehäuse mit 
Glasdeckel stecken... wäre denkbar - ist ja fast ein "fertiges Modul"...
https://www.cum-cartec-shop.de/Regensensor-Plug-Play-Nachruestsatz-1678.html
teuer...
: Bearbeitet durch User
von Martin S. (mmaddin)


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der:

https://de.aliexpress.com/i/1005006219113458.html

ist auch interessant, sieht sehr robust aus, aber ich möchte keine 
Niederschlagsmenge messen, dann müsste ich auch vieles umbauen und 
umprogrammieren um den über RS485 auszuwerten...

Und wenn ich dann lese "special organic material" dann gehen bei mir 
schon die Lampen an, was UV-Strahlung usw.. angeht...
von Rahul D. (rahul)


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Martin S. schrieb:
> Doch die machen es über die Leitfähigkeit - und das ist alles nicht
> wasserfest und vergammelt recht schnell.

Vergoldete Leiterbahnen auch?

Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest.

Optische Sensoren (Auto, Dachfenster) arbeiten doch nach dem Prinzip des 
veränderten Reflexionsverhaltens von Glas durch Benetzung 
("Brewster'scher Winkel" ändert sich). Das könnte man (mit etwas Wissen 
über technische Optik) experimentell rausbekommen...
von Ste N. (steno)


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Martin S. schrieb:
> Und wenn ich dann lese "special organic material" dann gehen bei mir
> schon die Lampen an, was UV-Strahlung usw.. angeht...

Laut http://www.sonbus.com/english/products/XM9505.html handelt es sich 
um Quarzglas.
von Rainer W. (rawi)


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Martin S. schrieb:
> Klar, nun kann man sagen, nichts hält ewig, aber es muss doch ein Modul
> geben das nicht mehr als 50€ kostet und das kann...

Nimm einen optischen mit einer Glasscheibe drauf, so wie sie in fast 
jedem PKW verbaut sind. Geputzt werden muss die Scheiber aber auch.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Was lange hält, wäre eine Piezo-Resonanz-Sensor. Wenn Wassertropfen auf 
dem Sensor sind, ändert sich die Resonanzfrequenz und die Dämpfung. Aber 
wo es diese zu kaufen gibt, weiß ich nicht. Vielleicht ist das auch ein 
hochschulischer geblieben.

Sensoren, die zu lange halten, wären auch schlecht für die Wirtschaft, 
hatte ich mal vernommen,
von Fred R. (Firma: www.ramser-elektro.at/shop) (fred_ram)


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Warum misst du nicht kapazitiv?

https://www.ramser-elektro.at/gies-o-mat-kapazitiver-bodenfeuchtesensor-fuer-praezise-bewaesserungssteuerung/

Damit fällt das Problem der Elektrolyse.
von Martin S. (mmaddin)


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Ich möchte gar nicht messen - ich brauche nur ein Kaufteil, dass on/off 
macht, wie beschrieben.

Der M152K macht das ja kapazitiv:

https://www.kemo-electronic.de/de/Haustechnik/Garten/M152K-Regensensor-kapazitiv.php

der M152 über die Leitfähigkeit.


Rahul D. schrieb:
> Vergoldete Leiterbahnen auch?
>

Jup, schon probiert, auf Leitfähigkeit ist nicht dolle - auch 
"Edelstahl" ist auf dauer nichts ... habe ich alles durchgestestet die 
Jahre. Bei Edelstahl kann ich nicht sagen welcher genau, waren Teile 
einer Bandschelle aus dem Flugzeugbereich... aber kapazitiv ist so oder 
so viel besser...

> Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest.

Jup, leider...

Wie die optischen funktionieren, kann man ja überall nachlesen... klar 
muss alles mal geputzt werden... aber das ist ja bei allen Dingen so...
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Martin S. schrieb:
>> Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest.
>
> Jup, leider..

Einfach dick Lack drüber sprühen hilft auch nicht weiter, weil Lack hat 
auch ein Epsion_r von größer eins und Du hast einen Sensor, der auf 
Dauer-An geht.

In unseren Breitengraden wird der Sensor aber so montiert, dass dieser 
den Regen abbekommt, aber immer im Beeich eines Sonnenschattens liegt. 
Ist das bei Dir auch so intelligent installiert?
von Martin S. (mmaddin)


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Dieter D. schrieb:
> Einfach dick Lack drüber sprühen hilft auch nicht weiter, weil Lack hat
> auch ein Epsion_r von größer eins und Du hast einen Sensor, der auf
> Dauer-An geht.

Martin S. schrieb:
> ... ist jetzt KFZ Klarlack drauf - das geht schon noch

Dieter D. schrieb:
> In unseren Breitengraden wird der Sensor aber so montiert, dass dieser
> den Regen abbekommt, aber immer im Beeich eines Sonnenschattens liegt.
> Ist das bei Dir auch so intelligent installiert?

Martin S. schrieb:
> obwohl nur
> vormittags etwas Sonne drauf fällt (Ostseite) ..
von Rahul D. (rahul)


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Dieter D. schrieb:
> In unseren Breitengraden wird der Sensor aber so montiert, dass dieser
> den Regen abbekommt, aber immer im Beeich eines Sonnenschattens liegt.
> Ist das bei Dir auch so intelligent installiert?

Wie soll das gehen? Selbst an einer Nordwand scheint die Sonnen, wenn 
auch nicht in der Intensität wie auf der Südseite.
Und einen Regensensor im Schatten zu montieren, dürfte noch sinnfreier 
sein.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rahul D. schrieb:
> Wie soll das gehen?

Solange man mindestens 10 Grad über dem nördlichen Wendekreis wohnt, 
geht das.
von Rahul D. (rahul)


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Dieter D. schrieb:
> Solange man mindestens 10 Grad über dem nördlichen Wendekreis wohnt,
> geht das.

Ist es dir gar nicht peinlich, solchen Unsinn zu reden?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rahul D. schrieb:
> Ist es dir gar nicht peinlich, solchen Unsinn zu reden?

Das könntest Du Dich auch fragen. Wenn Du mit so einer unterstellenden 
rhetorischen Frage postests, kann es für Dich peinlich werden, wenn 
sachlich der Boden weggezogen wird.

In dem Falle bekommt der Sensor ein kleines Teilstück eines 
Schattenbandes an die Seite, das so plaziert wird, dass der Sensor nicht 
zur Hauptzeit die volle Sonnenstrahlung abbekommt. Der Regen erreicht 
den Sensor weiterhin befriedigend um die Schaltfunktion auszulösen.

Im Gegensatz dazu muss für eine hochpräzise Regenmengenmessung der 
Sensor an einem vollkommen freistehenden Ort stehen. Das ist aber keine 
Forderung im Lastenheft des TO.
von Rahul D. (rahul)


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Dieter D. schrieb:
> Das könntest Du Dich auch fragen. Wenn Du mit so einer unterstellenden
> rhetorischen Frage postest, kann es für Dich peinlich werden, wenn
> sachlich der Boden weggezogen wird.

Unsinn bleibt Unsinn.

Dieter D. schrieb:
> In dem Falle bekommt der Sensor ein kleines Teilstück eines
> Schattenbandes an die Seite, das so plaziert wird, dass der Sensor nicht
> zur Hauptzeit die volle Sonnenstrahlung abbekommt. Der Regen erreicht
> den Sensor weiterhin befriedigend um die Schaltfunktion auszulösen.

Er bekommt trotzdem UV-Strahlung ab.
Dass der TO den Sensor nicht in die pralle Sonne (, sondern nach Osten 
ausgerichtet) gepackt hat, sollte inzwischen (den meisten) klar sein.
Steht ja auch oben.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rahul D. schrieb:
> Er bekommt trotzdem UV-Strahlung ab.

Gleich wirst Du uns erklären, auch im Schatten eines Sonnenschirms 
bekommst Du Sonnenbrand.

Martin S. schrieb:
> obwohl nur vormittags etwas Sonne drauf fällt (Ostseite) ...

Und damit wird das kleine Teilstück eines Schattenbandes an die Seite 
des Sensors noch viel kleiner und damit sollte die UV+Wärme-Zersetzung 
merklich verlangsamt werden. Bei den Lacken schwindet auch mit der Zeit 
der Weichmacher und dann werden diese spröde.
von Rahul D. (rahul)


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Dieter D. schrieb:
> Gleich wirst Du uns erklären, auch im Schatten eines Sonnenschirms
> bekommst Du Sonnenbrand.

Bei dir regnet es also unterm Sonnenschirm?
von Harald W. (wilhelms)


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Rainer W. schrieb:


> Geputzt werden muss die Scheiber aber auch.

Am Besten mit einem Scheiberwischer. :-)
von Rahul D. (rahul)


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Harald W. schrieb:
> Am Besten mit einem Scheiberwischer. :-)

oder von einem Scheibenwischer?
von Martin S. (mmaddin)


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Rahul D. schrieb:
> Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest.

Auch wenn es mir nicht darum ging den alten Sensor hier großartig zu 
analysieren, ich hatte den Eindruck dass die gelackte Platine, weder 
entfettet noch leicht angeraut wurde, bevor alles überlackt wurde... das 
schien für mich eher der Grund zu sein...es ah aus wie abpellede Haut 
bei einem Sonnenbrand - also von daher vielleicht auch beides...aber wer 
weiß...

Letztendlich wäre ein Sensor mit einer Glasplatte und ggf. optischen 
Verfahren sicher eine noch bessere Wahl, wenn es Ihn denn gäbe...

Ich bin auch irgendwo schon über ein Ersatzmodul von Velux gestolpert, 
konnte da aber ASAP nicht mehr finden und es gibt glaube ich auch 
Sensoren von Bewässerungsanlagen wie "Rainbird" die an das Steuergerät 
gesteckt werden KÖNNEN, also zum nachrüsten, damit nicht "beregnet" 
wird, wenn es regnet...
von Peter N. (alv)


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Martin S. schrieb:
> auch
> "Edelstahl" ist auf dauer nichts

Dazu fallen mir Fahrradspeichen ein.
Die sind jahrelang Wind und Wetter ausgesetzt und vergammeln nicht...
von Rahul D. (rahul)


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Martin S. schrieb:
> Letztendlich wäre ein Sensor mit einer Glasplatte und ggf. optischen
> Verfahren sicher eine noch bessere Wahl, wenn es Ihn denn gäbe...
Teurer Spaß (als Ersatzteil der Kfz-Industrie) oder vom Kfz-Schrottplatz 
(da fehlt dann aber vermutlich die Auswertemimik).

> Ich bin auch irgendwo schon über ein Ersatzmodul von Velux gestolpert,
> konnte da aber ASAP nicht mehr finden und es gibt glaube ich auch
Die, die ich jetzt gefunden haben arbeiten nach dem selben Prinzip wie 
der KEMO-Sensor.

> Sensoren von Bewässerungsanlagen wie "Rainbird" die an das Steuergerät
> gesteckt werden KÖNNEN, also zum nachrüsten, damit nicht "beregnet"
> wird, wenn es regnet...
Amazon ca. 37 Euro.
Wobei bei dem nicht ganz klar ist, wie gemessen wird.
von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Rahul D. schrieb:
>> Wie soll das gehen?
>
> Solange man mindestens 10 Grad über dem nördlichen Wendekreis wohnt,
> geht das.

Das geht immer, indirekt über Streuung in der Atmosphäre. Sonst wäre es 
im Schatten kohlpechrabenschwarz.
von Gerd E. (robberknight)


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Das hier ist ein Infrarot-Regensensor, so ähnlich wie er in Autos zum 
Einsatz kommt. Hier aber als Sensor für Festinstallation umgesetzt.

https://store.hydreon.com/shop/rain-sensor/
https://rainsensors.com/products/rg-11/

Deutscher Händler:
https://www.antratek.de/optical-rain-gauge-rg-11
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer W. schrieb:
> Das geht immer,

Für diese Anwendung soll vermieden werden, das etwas vom Schattenband 
genau senkrecht über dem Sensor ist. Senkrechter windfreier Regen würde 
sonst kaum oder zu spät erkannt werden.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Martin S. schrieb:

> ich brauche nur ein Kaufteil, dass on/off
> macht, wie beschrieben.

Hmmm. Muss auch leichter Niesel detektiert werden oder reicht 
"richtiger" Regen?
von Nick (b620ys)


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Dieter D. schrieb:
> Für diese Anwendung soll vermieden werden, das etwas vom Schattenband
> genau senkrecht über dem Sensor ist. Senkrechter windfreier Regen würde
> sonst kaum oder zu spät erkannt werden.

Muss ja echt komplex sein, sich ein Gehäuse zu überlegen, das kein 
(zumindest sehr wenig) Licht aus allen Richtungen durchlässt, aber Regen 
(zumindest von oben) durchlässt.

Die Heiß-Würstelquetscher-Fraktion steht wohl schon in den Startlöchern 
...
von Rainer W. (rawi)


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Gerd E. schrieb:
> Das hier ist ein Infrarot-Regensensor, so ähnlich wie er in Autos zum
> Einsatz kommt.

Die Wellenlänge spielt bei den Sensoren überhaupt keine Rolle. NIR wird 
nur verwendet, weil Sender und Empfänger dafür billig verfügbar sind.
von Rahul D. (rahul)


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Nick schrieb:
> Muss ja echt komplex sein, sich ein Gehäuse zu überlegen, das kein
> (zumindest sehr wenig) Licht aus allen Richtungen durchlässt, aber Regen
> (zumindest von oben) durchlässt.

Fürchterlich komplex: Ein Trichter, der den Regen an einem Sensor (im 
Dunkeln) vorbeiführt. Funktioniert aber erst ab einer bestimmten 
Regenmenge.
von Martin S. (mmaddin)


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Gerd E. schrieb:
> Das hier ist ein Infrarot-Regensensor,

Gerd, danke für den Tip, das sieht interessant aus, werde ich mir mal in 
ruhe ansehen!

Ob S. schrieb:
> Muss auch leichter Niesel detektiert werden

NEIN.

Rahul D. schrieb:
> Ein Trichter, der den Regen an einem Sensor (im
> Dunkeln) vorbeiführt

Wir wohnen am Stadtrand und in der nähe sind hohe Bäume. Im Frühjahr 
kommt ein hellgrüner Überzug aus Pollen vorbei. Tierchen, Krümel, 
Blütenreste, Erde, Sand, Blätter das ganze Jahr. Im Herbst dann Eicheln, 
Stöcker, Taubenfedern, Vogelscheiße usw... das ganze Jahr auch etwas 
mehr Ruß in der Luft als auf dem Lande.

-> Das geht durch keinen Sensor mit einem kleinen Trichterchen und einer 
Messmimik im inneren...
von Rahul D. (rahul)


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Martin S. schrieb:
> -> Das geht durch keinen Sensor mit einem kleinen Trichterchen und einer
> Messmimik im inneren...

Das war auch nur ein Lösungsvorschlag, weil Nick ja (vielleicht nicht 
ganz ernst) meinte, dass das ein komplexes Problem wäre.
Wetterstationen haben auch Regensensoren mit einem Trichter.
Inwiefern die Wartung benötigen, weiß ich nicht.

Ich frage mich gerade, wie wetterfest die (Maker-)Bodenfeuchtesensoren 
sind.
von Martin S. (mmaddin)


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Rahul D. schrieb:
> Das war auch nur ein Lösungsvorschlag,

jau, hatte ich auch so verstanden - ich wollte das nur nutzen um die 
Details  noch etwas zu verdeutlichen, alles was mechanische, bewegliche 
Anteile hat usw... ist nichts für mich. Wenn da eine Eichel rein fällt 
wird Dauerregen detektiert...

Wirkliche Wetterfestigtkeit im Sinne von Verschmutzung, Abnutzung, 
Verottung, Strahlung, Feuchtigkeit, Frost - ist eine schöne 
Herausforderung im Sinne von Haltbarkeit > 10 Jahren bei wenig 
Wartungsaufwand...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Muss ja echt komplex sein,...

Das ist nur ein primitives gebogenes Stueckchen Blech seitlich hoch 
neben dem Sensor.

Es gibt aber auch UV-bestaendige Displayfolien, vergleichbar mit den 
Folien fuer Smartphones mit kapazitiven Touchscreens. Da diese sehr 
guenstig zu bekommen sind, viel simpler zu verbauen sind, ist das 
heutzutage mit grossem Abstand die bevorzugte Loesung gegenüber dem 
Blechteil.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Martin S. schrieb:

> Ob S. schrieb:
>> Muss auch leichter Niesel detektiert werden
>
> NEIN.

Dann käme eine (körper-)schall basierte Lösung in Frage. Wasserdichte 
Micros gibt es für recht kleines Geld zu kaufen. Allerdings wohl keine, 
die schon die nötigen Filter enthalten, um daraus einen Regensensor zu 
machen. Der Teil wäre also Eigenleistung, könnte aber immerhin in 
wettergeschützter Umgebung lokalisiert werden.
von Martin S. (mmaddin)


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Martin S. schrieb:
> Ich suche ein fertiges Modul in einem Wasserfesten Gehäuse, am besten
> vergossen, für den dauerhaften Betrieb am Dach, muss also wind- und
> wetterfest sein.
von Rahul D. (rahul)


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Ob S. schrieb:
> wettergeschützter Umgebung
Wie will man dann Regen detektieren?
von Jochen D. (joe_d1)


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Gerd E. schrieb:
> Das hier ist ein Infrarot-Regensensor, so ähnlich wie er in Autos zum
> Einsatz kommt. Hier aber als Sensor für Festinstallation umgesetzt.
>
> https://store.hydreon.com/shop/rain-sensor/
> https://rainsensors.com/products/rg-11/
>
> Deutscher Händler:
> https://www.antratek.de/optical-rain-gauge-rg-11

Ich habe bei mir seit drei Jahren den RG-9 ohne Störungen im Einsatz. 
Die Linse soll alle 7-10 Jahre ersetzt werden, mal schauen wann das bei 
mir nötig wird...

Im RG-11 ist ein Heizelement und ein Relais verbaut. Stromverbrauch 15mA 
ohne Regen, 50mA bei Regen.

Der RG-9 hat einen OpenCollector-Ausgang, Stromverbrauch von 110uA ohne 
Regen und 4mA bei Regen.

https://rainsensors.com/wp-content/uploads/sites/3/2022/03/2022.02.17-rev-1.200-rg-9_instructions.pdf

J1 Connector
OUT - Open Collector Output, Pulled to ground during rain event
V+ - Input Voltage, 5 - 35 VDC
GND - Ground

Die Empfindlichkeit kann am DIP-Switch eingestellt werden, zusätzlich 
kann auch eine "Nachlaufzeit" eingestellt werden.
: Bearbeitet durch User
von Dennis S. (whiterussian)


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Interessante Geschichte mit diesen Sensoren:

https://rainsensors.com/products/model-comparison/

Wozu ist denn der RG-15?

Jochen D. schrieb:
> seit drei Jahren den RG-9 ohne Störungen im Einsatz

Nach der Tabelle, kann der keine "Rain-Detection", oder - wie der RG-11?

Jochen D. schrieb:
> Die Linse soll alle 7-10 Jahre ersetzt werden

Wo gibts die denn? Was kostet die?
von Rainer W. (rawi)


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Dennis S. schrieb:
> Wo gibts die denn? Was kostet die?

Ist doch oben verlinkt.
knapp 20€
von Gerd E. (robberknight)


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Dennis S. schrieb:
> Interessante Geschichte mit diesen Sensoren:
>
> https://rainsensors.com/products/model-comparison/
>
> Wozu ist denn der RG-15?

Der RG-15 ist gedacht für Anwendungen bei denen Du die fallende 
Regenmenge möglichst präzise brauchst.

Klassisch geht das mit Kippgefäßen. Die sind aber mechanisch und daher 
empfindlicher und außerdem bei nur sehr leichtem Regen zu grob 
aufgelöst. Der RG-15 soll diese Probleme lösen.
von Dennis S. (whiterussian)


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: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Wenn der Sensor langlebig sein soll, darf er keine Öffnungen haben, ganz 
einfach. Sonst sammeln sich Dreck, Tiere, Blätter. Wasser steht länger 
drin, verdunstet, hinterlässt Kalk und Salz ... alles Mist.

Also: Optisch!

https://eu.robotshop.com/de/products/seeedstudio-industrieller-optischer-regenmesser-rg-15
von Manfred P. (pruckelfred)


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Frank E. schrieb:
> Wasser steht länger
> drin, verdunstet, hinterlässt Kalk und Salz ...

Regenwasser enthält keinen Kalk. Ich nutze es zum Betrieb meines 
Eierkochers, den ich dank hartem Leitungswasser ansonsten alle drei 
Wochen Entkalken muß.
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Manfred P. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Wasser steht länger
>> drin, verdunstet, hinterlässt Kalk und Salz ...
>
> Regenwasser enthält keinen Kalk. Ich nutze es zum Betrieb meines
> Eierkochers, den ich dank hartem Leitungswasser ansonsten alle drei
> Wochen Entkalken muß.

Da magst du recht haben, keinen Kalk. Dafür aber genug anderen Dreck. 
Woher kommen sonst die Krusten und Ränder bei einfachen 
Füllröhren-Regenmessern?
: Bearbeitet durch User
von Dennis S. (whiterussian)


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Rewgen enthält:
Seesalz, Kalzium aus Wüstenstaub oder Pollen und vom Menschen 
verursachten Emissionen wie Schwefel, Nitrat oder Ruß...

Passt zu:

Martin S. schrieb:
> Wir wohnen am Stadtrand und in der nähe sind hohe Bäume. Im Frühjahr
> kommt ein hellgrüner Überzug aus Pollen vorbei. Tierchen, Krümel,
> Blütenreste, Erde, Sand, Blätter das ganze Jahr. Im Herbst dann Eicheln,
> Stöcker, Taubenfedern, Vogelscheiße usw... das ganze Jahr auch etwas
> mehr Ruß in der Luft als auf dem Lande.

> -> Das geht durch keinen Sensor mit einem kleinen Trichterchen und einer
> Messmimik im inneren...

In der Suppe würde ich nie Eier kochen...

Bei hartem Wasser würde ich einen Wasserfilter nutzen...
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Frank E. schrieb:
> Also: Optisch!
> 
https://eu.robotshop.com/de/products/seeedstudio-industrieller-optischer-regenmesser-rg-15

Es war kein Regenmesser mit quantitativer Messung des Niederschlags 
gesucht, sondern ein einfacher Regensensor, um festzustellen, ob es 
(irgendwie) regnet, d.h. der RG-15 ist arg übertrieben und ein RG-9 oder 
evtl ein RG-11 (mit Heizung) wäre wahrscheinlich ausreichend (s.o.)
https://rainsensors.com/products/model-comparison/
von Uwe B. (uwebre)


Angehängte Dateien:

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Rainer W. schrieb:
> Es war kein Regenmesser mit quantitativer Messung des Niederschlags
> gesucht, sondern ein einfacher Regensensor

Profis wählen den
Thies Clima Niederschlagssensor 5.4103.20.741

Grade "günstig" in den Kleinanzeigenseiten zu haben

Das Ding besteht im Prinzip aus 6 IR-Lichtschranken und einigen 
Zähler-ICs
Könnte man eigentlich einfach bauen, Sowas.
Testen soll man laut Anleitung mit Zucker.

Den Sensor auf dem Bild habe ich mal defekt geschossen, mit der grünen 
Strippe angelötet tut er wieder. Leider fehlt der (original beheizte) 
Deckel.
Mein Sensor hat den Analogausgang noch nicht, bietet sich natürlich an 
wenn man die 4029 Counter durch einen dieser modernen Mikrocontroller 
ersetzt.

Ich nehme diese Diskussion mal zum Anlaß daran zu denken gelegentlich 
den 3D-Drucker mit der Fertigung eines Solchen zu beauftragen...

Uwe
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Uwe B. schrieb:
> Profis wählen den Thies Clima Niederschlagssensor 5.4103.20.741

Das kommt drauf an, was die Profis messen wollen. Der 
Totalreflektionssensor spricht nicht auf Hagelkörner an, die 
Lichtschranke schon. Ein anderes Extrem wäre nässender Nebel. Die beiden 
Messprinzipien liefern sicher unterschiedliche Daten, je nach 
Niederschlagsart. Unabhängig von Profi oder nicht Profi, könnte es also 
durchaus interessant sein, beide parallel zu betreiben.

> Ich nehme diese Diskussion mal zum Anlaß daran zu denken gelegentlich
> den 3D-Drucker mit der Fertigung eines Solchen zu beauftragen...

Denken nützt nichts - machen ... ;-)
von Thorsten S. (whitejack)


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Ein Sensor mit den Eigenschaften aber für den halben Preis, das wäre mal 
was... aber Qualität hat halt seinen Preis...
von Rainer W. (rawi)


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Thorsten S. schrieb:
> Ein Sensor mit den Eigenschaften aber für den halben Preis, das wäre mal
> was... aber Qualität hat halt seinen Preis...

Kauf dir doch die Totalreflektionskuppel und bau eine eigene Elektronik 
drunter. Oder nimm einen vom Automobilschrott, dann allerdings 
möglicherweise mit LIN-Ausgang.

p.s.
Ich nehme einmal an, dass du nicht den Lichtschrankensensor meinst.
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