Hallo zusammen, ich suche einen Regensensor nur zu Detektion ob Regen ja/nein. Versorgung 5 oder 12 V DC, ein potentialfreier Kontakt oder open collector würde auch gehen (Kleinsignal zur Meldung an einen uc) würde reichen. Ich suche ein fertiges Modul in einem Wasserfesten Gehäuse, am besten vergossen, für den dauerhaften Betrieb am Dach, muss also wind- und wetterfest sein. Einen Punkt habe ich schon durch - es gibt ja diese Module bei Ali: https://de.aliexpress.com/item/1005006386870219.html Doch die machen es über die Leitfähigkeit - und das ist alles nicht wasserfest und vergammelt recht schnell. Nun habe ich seit drei Jahren das Kemo M152K (nicht das M152) in Betrieb, das ist vergossen und die Sensoroberfläche ist mit Klarlack überzogen, der sich nun aber löst - blättert ab, und das, obwohl nur vormittags etwas Sonne drauf fällt (Ostseite) ... Klar, nun kann man sagen, nichts hält ewig, aber es muss doch ein Modul geben das nicht mehr als 50€ kostet und das kann... Bin für jeden Tip dankbar... :-)
Martin S. schrieb: > und die Sensoroberfläche ist mit Klarlack > überzogen, der sich nun aber löst Ich würde es mit Plastik 70 versuchen (vorher abschleifen). Kaputt ist er ja schon.
... ist jetzt KFZ Klarlack drauf - das geht schon noch - aber es geht mir hier ja darum einen Sensor zu finden der länger als drei Jahre hält... Dennoch danke für den Tip. VG Es schien so, als wäre es eine lackierte Platine ab Werk, welche vom Modul-Hersteller noch mal mit Lack überzogen wurde... aber das war/ist schwer zu sagen - eigentlich echt schade, denn das Modul ist ansonsten wirklich gut, nur die Zuleitung ist ein Kabel welches ganz sicher nicht für den Außenbereich geeignet ist, ist auch mechanisch nicht wirklich belastbar - fest angegossen (eigentlich die beste Lösung, was Wasserdichtigkeit angeht) aber eben das falsche Kabelmaterial...naja - es scheint Herstellern schwer zu fallen... Was mir auch noch in dem Kopf kam, es gibt optische Regensensoren für KFZ zum nachrüsten, den einfach in ein kleines Plastikgehäuse mit Glasdeckel stecken... wäre denkbar - ist ja fast ein "fertiges Modul"... https://www.cum-cartec-shop.de/Regensensor-Plug-Play-Nachruestsatz-1678.html teuer...
:
Bearbeitet durch User
der: https://de.aliexpress.com/i/1005006219113458.html ist auch interessant, sieht sehr robust aus, aber ich möchte keine Niederschlagsmenge messen, dann müsste ich auch vieles umbauen und umprogrammieren um den über RS485 auszuwerten... Und wenn ich dann lese "special organic material" dann gehen bei mir schon die Lampen an, was UV-Strahlung usw.. angeht...
Martin S. schrieb: > Doch die machen es über die Leitfähigkeit - und das ist alles nicht > wasserfest und vergammelt recht schnell. Vergoldete Leiterbahnen auch? Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest. Optische Sensoren (Auto, Dachfenster) arbeiten doch nach dem Prinzip des veränderten Reflexionsverhaltens von Glas durch Benetzung ("Brewster'scher Winkel" ändert sich). Das könnte man (mit etwas Wissen über technische Optik) experimentell rausbekommen...
Martin S. schrieb: > Und wenn ich dann lese "special organic material" dann gehen bei mir > schon die Lampen an, was UV-Strahlung usw.. angeht... Laut http://www.sonbus.com/english/products/XM9505.html handelt es sich um Quarzglas.
Martin S. schrieb: > Klar, nun kann man sagen, nichts hält ewig, aber es muss doch ein Modul > geben das nicht mehr als 50€ kostet und das kann... Nimm einen optischen mit einer Glasscheibe drauf, so wie sie in fast jedem PKW verbaut sind. Geputzt werden muss die Scheiber aber auch.
Was lange hält, wäre eine Piezo-Resonanz-Sensor. Wenn Wassertropfen auf dem Sensor sind, ändert sich die Resonanzfrequenz und die Dämpfung. Aber wo es diese zu kaufen gibt, weiß ich nicht. Vielleicht ist das auch ein hochschulischer geblieben. Sensoren, die zu lange halten, wären auch schlecht für die Wirtschaft, hatte ich mal vernommen,
Warum misst du nicht kapazitiv? https://www.ramser-elektro.at/gies-o-mat-kapazitiver-bodenfeuchtesensor-fuer-praezise-bewaesserungssteuerung/ Damit fällt das Problem der Elektrolyse.
Ich möchte gar nicht messen - ich brauche nur ein Kaufteil, dass on/off macht, wie beschrieben. Der M152K macht das ja kapazitiv: https://www.kemo-electronic.de/de/Haustechnik/Garten/M152K-Regensensor-kapazitiv.php der M152 über die Leitfähigkeit. Rahul D. schrieb: > Vergoldete Leiterbahnen auch? > Jup, schon probiert, auf Leitfähigkeit ist nicht dolle - auch "Edelstahl" ist auf dauer nichts ... habe ich alles durchgestestet die Jahre. Bei Edelstahl kann ich nicht sagen welcher genau, waren Teile einer Bandschelle aus dem Flugzeugbereich... aber kapazitiv ist so oder so viel besser... > Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest. Jup, leider... Wie die optischen funktionieren, kann man ja überall nachlesen... klar muss alles mal geputzt werden... aber das ist ja bei allen Dingen so...
:
Bearbeitet durch User
Martin S. schrieb: >> Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest. > > Jup, leider.. Einfach dick Lack drüber sprühen hilft auch nicht weiter, weil Lack hat auch ein Epsion_r von größer eins und Du hast einen Sensor, der auf Dauer-An geht. In unseren Breitengraden wird der Sensor aber so montiert, dass dieser den Regen abbekommt, aber immer im Beeich eines Sonnenschattens liegt. Ist das bei Dir auch so intelligent installiert?
Dieter D. schrieb: > Einfach dick Lack drüber sprühen hilft auch nicht weiter, weil Lack hat > auch ein Epsion_r von größer eins und Du hast einen Sensor, der auf > Dauer-An geht. Martin S. schrieb: > ... ist jetzt KFZ Klarlack drauf - das geht schon noch Dieter D. schrieb: > In unseren Breitengraden wird der Sensor aber so montiert, dass dieser > den Regen abbekommt, aber immer im Beeich eines Sonnenschattens liegt. > Ist das bei Dir auch so intelligent installiert? Martin S. schrieb: > obwohl nur > vormittags etwas Sonne drauf fällt (Ostseite) ..
Dieter D. schrieb: > In unseren Breitengraden wird der Sensor aber so montiert, dass dieser > den Regen abbekommt, aber immer im Beeich eines Sonnenschattens liegt. > Ist das bei Dir auch so intelligent installiert? Wie soll das gehen? Selbst an einer Nordwand scheint die Sonnen, wenn auch nicht in der Intensität wie auf der Südseite. Und einen Regensensor im Schatten zu montieren, dürfte noch sinnfreier sein.
Rahul D. schrieb: > Wie soll das gehen? Solange man mindestens 10 Grad über dem nördlichen Wendekreis wohnt, geht das.
Dieter D. schrieb: > Solange man mindestens 10 Grad über dem nördlichen Wendekreis wohnt, > geht das. Ist es dir gar nicht peinlich, solchen Unsinn zu reden?
Rahul D. schrieb: > Ist es dir gar nicht peinlich, solchen Unsinn zu reden? Das könntest Du Dich auch fragen. Wenn Du mit so einer unterstellenden rhetorischen Frage postests, kann es für Dich peinlich werden, wenn sachlich der Boden weggezogen wird. In dem Falle bekommt der Sensor ein kleines Teilstück eines Schattenbandes an die Seite, das so plaziert wird, dass der Sensor nicht zur Hauptzeit die volle Sonnenstrahlung abbekommt. Der Regen erreicht den Sensor weiterhin befriedigend um die Schaltfunktion auszulösen. Im Gegensatz dazu muss für eine hochpräzise Regenmengenmessung der Sensor an einem vollkommen freistehenden Ort stehen. Das ist aber keine Forderung im Lastenheft des TO.
Dieter D. schrieb: > Das könntest Du Dich auch fragen. Wenn Du mit so einer unterstellenden > rhetorischen Frage postest, kann es für Dich peinlich werden, wenn > sachlich der Boden weggezogen wird. Unsinn bleibt Unsinn. Dieter D. schrieb: > In dem Falle bekommt der Sensor ein kleines Teilstück eines > Schattenbandes an die Seite, das so plaziert wird, dass der Sensor nicht > zur Hauptzeit die volle Sonnenstrahlung abbekommt. Der Regen erreicht > den Sensor weiterhin befriedigend um die Schaltfunktion auszulösen. Er bekommt trotzdem UV-Strahlung ab. Dass der TO den Sensor nicht in die pralle Sonne (, sondern nach Osten ausgerichtet) gepackt hat, sollte inzwischen (den meisten) klar sein. Steht ja auch oben.
Rahul D. schrieb: > Er bekommt trotzdem UV-Strahlung ab. Gleich wirst Du uns erklären, auch im Schatten eines Sonnenschirms bekommst Du Sonnenbrand. Martin S. schrieb: > obwohl nur vormittags etwas Sonne drauf fällt (Ostseite) ... Und damit wird das kleine Teilstück eines Schattenbandes an die Seite des Sensors noch viel kleiner und damit sollte die UV+Wärme-Zersetzung merklich verlangsamt werden. Bei den Lacken schwindet auch mit der Zeit der Weichmacher und dann werden diese spröde.
Dieter D. schrieb: > Gleich wirst Du uns erklären, auch im Schatten eines Sonnenschirms > bekommst Du Sonnenbrand. Bei dir regnet es also unterm Sonnenschirm?
Rainer W. schrieb: > Geputzt werden muss die Scheiber aber auch. Am Besten mit einem Scheiberwischer. :-)
Rahul D. schrieb: > Der Lack ist wohl nicht besonders UV-fest. Auch wenn es mir nicht darum ging den alten Sensor hier großartig zu analysieren, ich hatte den Eindruck dass die gelackte Platine, weder entfettet noch leicht angeraut wurde, bevor alles überlackt wurde... das schien für mich eher der Grund zu sein...es ah aus wie abpellede Haut bei einem Sonnenbrand - also von daher vielleicht auch beides...aber wer weiß... Letztendlich wäre ein Sensor mit einer Glasplatte und ggf. optischen Verfahren sicher eine noch bessere Wahl, wenn es Ihn denn gäbe... Ich bin auch irgendwo schon über ein Ersatzmodul von Velux gestolpert, konnte da aber ASAP nicht mehr finden und es gibt glaube ich auch Sensoren von Bewässerungsanlagen wie "Rainbird" die an das Steuergerät gesteckt werden KÖNNEN, also zum nachrüsten, damit nicht "beregnet" wird, wenn es regnet...
Martin S. schrieb: > auch > "Edelstahl" ist auf dauer nichts Dazu fallen mir Fahrradspeichen ein. Die sind jahrelang Wind und Wetter ausgesetzt und vergammeln nicht...
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.