Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bauteile auf Displayplatine


von Peter N. (alv)


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Hi

Auf dieser (E-Paper?) Displayplatine hat das große quadratische IC die 
Bezeichnung:
EFM 32
LG232F64G E
E006MR 1833
Cortex M3

Ist das ein µC oder Displaykontroller? Google findet dazu nichts.

das darunter:
MU221E
83K G4
C28L

Scheint sich um ein RS232-Pegelwandler zu handeln.

Der kleine 6-Beiner daneben hat die Aufschrift "Asked"

Das Display scheint ein solches zu sein:
https://www.google.com/search?q=a1360020-00&oq=a1360020-00&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOdIBCjI4MDg2ajBqMTWoAgiwAgE&sourceid=chrome&ie=UTF-8#sv=CAMSZxowKg5xcTVCeWpCU3VYdGpUTTIOcXE1QnlqQlN1WHRqVE06DlFqNDM2VVhlZVFsSUFNIAQqLwobXzZHczdhdi1hSF9pSHhjOFA5c19OLVF3XzcxEg5xcTVCeWpCU3VYdGpUTRgAMAEYByDRjPKkDEoIEAEYASABKAE

Zuleitung zur Platine ist ein 8pol Flexkabel.
(Nebenbei: wie kann man diese Flexkabel zerstörungsfrei lösen?)

Besteht eine Chance, das Display in Betrieb zu nehmen?
von Andreas B. (abm)


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EFM32LG232F64 von Silicon Labs
von Julian L. (rommudoh)


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Peter N. schrieb:
> Ist das ein µC oder Displaykontroller?

Es ist ein ARM Cortex-M3 Mikrocontroller, der hier als Displaycontroller 
Anwendung findet.

Peter N. schrieb:
> Besteht eine Chance, das Display in Betrieb zu nehmen?

Was steht denn auf der Platine? Danach solltest du suchen. Eventuell 
dienen die Pins unten links zur Ansteuerung.
von Peter N. (alv)


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Julian L. schrieb:
> Es ist ein ARM Cortex-M3 Mikrocontroller, der hier als Displaycontroller
> Anwendung findet.

Dann ist die Frage, was steckt da an Software drin...

Julian L. schrieb:
> Was steht denn auf der Platine? Danach solltest du suchen. Eventuell
> dienen die Pins unten links zur Ansteuerung.

Die Platine ist vermutlich kundenspezifisch.
"FAST LTA SB_Display" deutet auf Silent Brick NAS hin, aus einem solchen 
Einschub stammt das Display.

Unter dem Blech (kapazitiver Taster) steht noch:

FP (Logo)
E204460
D1 94V-0

Die Lötaugen führen zum µC.
4 weitere Lötaugen auf der Rückseite der Platine sind mit einem 8poligen 
Flexprint-Anschluß verbunden, über den diese Platine versorgt und 
angesteuert wird.
von Peter N. (alv)


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Nachtrag:

Auf den 4 Lötaugen liegt Betriebsspannung (wieviel? 3,3V oder 5V?) und 
RS232, ebenso am Flexprint. Das Flexprint hat somit noch 3 unzugeordnete 
Leitungen.
von Dennis S. (whiterussian)


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Peter N. schrieb:
> Die Platine ist vermutlich kundenspezifisch.

Peter N. schrieb:
> Dann ist die Frage, was steckt da an Software drin...

Du hast eine vermutlich herstellerspezifische Platine mit einem 
Controller mit vermutlich herstellerspezifischer Software drauf und 
weder Hersteller noch Typ des Spendergerätes preisgegeben...

Meinst du wirklich, dass sich so jemand überhaupt mit einer Idee dazu 
äußern kann?

Peter N. schrieb:
> Besteht eine Chance, das Display in Betrieb zu nehmen?

Ich schätze, wenn es dir schon schwer fällt dieses kleine Thema hier 
vollständig zu beschreiben, dann ganz sicher nicht...
von Cartman E. (cartmaneric)


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Peter N. schrieb:

> Besteht eine Chance, das Display in Betrieb zu nehmen?

Wenn das ansteuernde Gerät verfügbar ist, und ein Logicanalyzer,
könnte Mann auf den Gedanken kommen, zumindest Initialisierung
und den folgenden Datenaustausch mal zu protokollieren.

Das steigert die Chance von 0 % auf etwa 5 %.
Den u.U. komplexen Gesamtbefehlssatz, wird das mit Sicherheit nicht
zu Tage fördern.
von Christoph Z. (christophz)


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Cartman E. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>
>> Besteht eine Chance, das Display in Betrieb zu nehmen?
>
> Wenn das ansteuernde Gerät verfügbar ist, und ein Logicanalyzer,
> könnte Mann auf den Gedanken kommen, zumindest Initialisierung
> und den folgenden Datenaustausch mal zu protokollieren.
>
> Das steigert die Chance von 0 % auf etwa 5 %.
> Den u.U. komplexen Gesamtbefehlssatz, wird das mit Sicherheit nicht
> zu Tage fördern.

Dennis S. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Dann ist die Frage, was steckt da an Software drin...
>
> Du hast eine vermutlich herstellerspezifische Platine mit einem
> Controller mit vermutlich herstellerspezifischer Software drauf und
> weder Hersteller noch Typ des Spendergerätes preisgegeben...

Du hast schon herausgefunden, was für ein Display es ist und du weisst, 
was für ein Mikrocontroller auf dem Board ist.
Wozu interessiert dich die Software im Mikrocontroller?
Das ist kein exotischer Cortex-M3, da gibt es Datenblatt, Compiler, 
Libraries etc. dazu.
Du brauchst also noch das Datenblatt vom Display und dann wird das 
Display ziemlich fix was anzeigen mit eigener Software auf dem 
Mikrocontroller.
von Peter N. (alv)


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Christoph Z. schrieb:
> da gibt es Datenblatt,

ohne Pinbelegung...
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Peter N. schrieb:
> EFM 32
> LG232F64G E
> E006MR 1833
> Cortex M3
>
> Ist das ein µC oder Displaykontroller? Google findet dazu nichts.

Du mußt ein anderes Google als ich benutzen. Schon für "EFM32" kriege 
ich den Hinweis auf Silicon Labs. Und bei den Bildern tauchen als erstes 
Platinen mit e-Paper Display auf.

Wenn du dich derartig anstellst, dann sehe ich für

Peter N. schrieb:
> Besteht eine Chance, das Display in Betrieb zu nehmen?

keine großen Chancen.
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