Hallo zusammen, um die Amortisation einer PV-Anlage zu erhöhen, sollte man soviel wie möglich Solarstrom selbst nutzen. Das Problem ist die Leistung der Verbraucher an die erzeugte Solarleistung anzupassen. Dazu möchte ich mein Projekt zur Steuerung einer Inverter-Klimaanlage vorstellen. Analog kann man natürlich auch Wasserboiler und andere Verbraucher steuern. Die Solarleistung sollte natürlich im Verhältnis zur Leistung des Verbrauchers ausreichend überdimensioniert werden. Zur Messung der eingespeisten Leistung verwendet dieses Projekt einen Einphasen-Zähler mit S0-Schnittstelle. Die Datenübertragung erfolgt über ESP32-NOW in verschiedene Räume ohne aufwändig Kabel verlegen zu müssen. Das eigentliche Steuergerät muss sich in Sichtweite der Inverter-Split-Klimaanlage befinden. Das Steuergerät hat rgb-led zur Statusanzeige, eine IR-led zur Signalübertragung an die Klimaanlage und einen IR-Empfänger. Das Prinzip basiert darauf, dass die Klimaanlage ihre Leistungsaufnahme in Stufen an die Differenz aus der Raumtemperatur und der vorgegebenen Solltemperatur anpasst. Über die Änderung der Solltemperatur kann das Steuergerät die Leistungsaufnahme ändern. Der Bediener richtet seine IR-Fernbedienung nicht auf die Klimaanlage sondern auf das Steuergerät. Er wählt im Modus heizen oder kühlen und die gewünschte Temperatur. Wenn er die Regelung abschalten möchte, richtet er die Fernbedienung auf das Steuergerät und schaltet es aus. Im Anhang sind die Codes für das Steuergerät und den Einspeisesensor. Ich würde mich freuen, wenn es jemand nachbaut.
Thoralf schrieb: > Das Prinzip basiert darauf, dass die Klimaanlage ihre Leistungsaufnahme > in Stufen an die Differenz aus der Raumtemperatur und der vorgegebenen > Solltemperatur anpasst. Über die Änderung der Solltemperatur kann das > Steuergerät die Leistungsaufnahme ändern. wie soll das funktionieren? Es ist doch ein Unterschied in der Leistungsaufnahme wenn ich z.B. 22° soll einstelle ob es 23° oder 32° im Raum hat?
Eine Klimaanlage, die nach dem aktuellen PV-Überschuss geregelt wird, will man nicht haben. Man möchte eine angenehme, gleichmäßige Temperatur im Haus haben, und nicht frieren müssen, nur weil das Ding gerade Strom verballern "muss". Das schöne ist, dass die "natürliche" Regelung (Abweichung Soll/Ist) sowieso nahezu perfekt mit dem Solarertrag korreliert. Heinz R. schrieb: > Es ist doch ein Unterschied in der Leistungsaufnahme wenn ich z.B. 22° > soll einstelle ob es 23° oder 32° im Raum hat? Ja eben. Bei 23° Ist und viel Solarertrag schaltet diese "Regelung" dann das Soll solange runter, bis genug Strom zum unnützen Runterkühlen verballert wird
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Klaus schrieb: > Eine Klimaanlage, die nach dem aktuellen PV-Überschuss geregelt wird, > will man nicht haben. Du vielleicht nicht, aber du bist nicht der Massstab. Je mehr Sonne je mehr Aufheizung, das funktioniert wie der Außentemperaturfühler an der Heizung der die Vorlauftemperatur und damit mögliche Heizleistung regelt Hat man gar ein Campingmobil will man das Inselnetz nicht überfordern und kühlt nur mit dem was man bekommt. ars ist sowieso ungesund in Räumen ohne Temperaturschwankungen zu sitzen, inzd auf Dauer regelt die Klimaanlage schon auf Solltemp, es wird ja nur die Leistung geregelt. Ich denke nur, das Verfahren funktioniert je nach Klimaanlagenmodell anders, und seine Implementation muss man auf die eigene Klimaanlage anpassen
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Michael B. schrieb: > Ich denke nur, das Verfahren funktioniert je nach Klimaanlagenmodell > anders, und seine Implementation muss man auf die eigene Klimaanlage > anpassen Hast Du selber eine Klimaanlage? Hier der heutige Verbrauch (das Rauschen kommt daher das nur S0-Impulse erfasst werden)
Michael B. schrieb: > sowieso ungesund in Räumen ohne Temperaturschwankungen zu sitzen ein echter Laberkopp mal wieder Michael B. schrieb: > Je mehr Sonne je mehr Aufheizung eben, und desto mehr muss die Klimaanlage gegensteuern. Das macht die von ganz alleine, ohne externe Steuerung mit völlig falschen Sollwertvorgaben.
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Hallo zusammen, jeder Klimaanlagenhersteller macht natürlich sein eigenes Sendeprotokoll. Leider gibt es keinen einheitlichen Standard. Aber! Die Protokolle haben viele Gemeinsamkeiten. Um das Projekt zu skalieren gibt es aus meiner Sicht zwei sinnvolle Ansätze. 1. Jeder Maker passt das Programm individuell an seine Fernbedienung an. Vorteil ist ein schlankes Programm, welches auf vielen Mikrocontrollern läuft. 2. Beim Senden der Fernbedienung wird das passende Protokoll in einer Tabelle identifiziert und verwendet. Vorteil ist eine universelle Lösung. Um das mit einem normalen Mikrocontrller zu realisieren, müsste eine Tabelle mit Kriterien wie der Länge des Startbits, Bitlänge, Bitanzahl, Art der Checksumme und natürlich die Bitpositionen für Heizen/Kühlen, Temperatur eingetragen werden. Mit der IRremote Bibliothek wurde auch schon versucht alle möglichen Fernbedienungsprotokolle zu erfassen. Allerdings ist die Bibliothek mittlerweile so riesig, dass man schon fast einen PC dafür benötigt. Die Bibliothek kann natürlich viel mehr. Damit lässt sich das ganze Protokoll ändern. Also z.B. Lüfter, Ausrichtung, Timer u.s.w.. Die Vorteile des Mikokontrollers sind ja klein, kostengünstig, zuverlässig und geringer Energiebedarf. Wenn sich Leute finden, um verschiedene Protokolle zusammenzutragen und eine Tabelle zu erstellen, wäre das eine gute Sache.
Ich finde die Grundidee ganz interessant und würde sie nicht so zerreißen wie einige meiner Vorredner: Die kleinen Splitgeräte der diversen "Hersteller" sind sich sehr ähnlich in ihrer Regelstruktur: - Geregelt wird auf die Ansaugtemperatur des Innengerätes - Unterschreitet die Ansaugtemperatur den Sollwert um 3K wird abgeschaltet - Erreicht die Ansaugtemperatur den Sollwert wird eingeschaltet - Die Leistung wird über das Integral der Regelabweichung eingestellt: Lang anhaltende große Regelabweichung führt zur Erhöhung der Leistung, kleine Regeldifferenz dagegen zur Senkung der Leistung Die vom TO verwendete Methode kann also klappen. Zum Thema Komfortverlust wegen schwankendem Sollwert: Wir reden hier ja nicht von 5K sondern 2..3K. Das liegt schon im oben genannten Hysteresebereich. Und zum Beispiel für ein Schlafzimmer würde das System sehr gut klappen: Mittags bei Sonne den Raum runterkühlen, Nachts Klima aus. Die Wärme steckt ja nicht in der Luft sondern in den Wänden und den Müblen. Jörg
Moin, Interessantes Projekt. Sollte man sich zusätzlich nicht auch mit dem Heruntersetzen der mittleren Strahlungstemperatur befassen und Sonneneinstrahlung an den südlich gerichteten Aussenwänden zu verhindern oder zu verringern? Hier ein Bericht von mir: Um Klimagerät Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten, baute ich mir übrigens vor Jahren eine Fenstereinsatz Gebläse Einrichtung, die sich in der Nacht, sobald die Lufttemperatur draussen unter 15 Grad sinkt, einschaltet. Die eingesaugte Wohnungsluft entweicht durch ein strategisch geöffnetes Fenster. Mit dieser Einrichtung lässt sich die Wohnungstemperatur jeden Tag zurücksetzen, anstatt mit jedem Hitzetag zu steigen. Da die Masse der Wohnung Energie speichert, kann man so einen gewissen Teil davon so wieder nach aussen abführen, um unerwünschte Gebäude Hitzeenergiespeicherung zu minimieren. Zusammen mit Abschirmung der Sonneneinstrahlung und dem Gebläsebetrieb, ist es mir nun fast immer möglich, die Anfangswohnumgstemperatur am Morgen unter 19 Grad zu bringen. Auch bei 30 Grad später draussen, steigt am Nachmittag/Abend die Innentemperatur meist nicht über 26 Grad, ohne dass das Klimagerät überhaupt eingeschaltet werden muß. Die läuft nur bei Sommertemperaturen wesentlich über 30 Grad. Die Gebläse Routine hat sich definitiv positiv bestätigt. Sind halt meine Erfahrungen. Die Wetterfröschen sagten uns für heuer einen brutal heissen Sommer voraus. Hitzedom lässt grüssen... Gerhard
Grundsätzlich ist die "Vorratskühlung" in der Nacht der beste Weg um tagsüber ohne Klimagerät auskommen zu können. Das funktioniert aber nur bei einer "normalen" Wetterlage die auch nachts halbwegs niedrige Temperaturen bringt. Bei solchen Meldungen ist das aber wohl illusorisch: "Im rheinland-pfälzischen Bad Bergzabern ist die Temperatur in der Nacht zum Donnerstag nicht unter 26,2 Grad gefallen. Dieser Wert wurde um 5.50 Uhr gemessen, danach stieg die Temperatur wieder. Damit wurde laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der Rekord für die heißeste je in Deutschland gemessene Nacht eingestellt" Die 70m Tiefenbohrung unserer Solewärmepumpe ist erschöpft. Normalerweise kommt da ~10°C kühle Sole raus die über einen WT auf die Fußbodenheizung übertragen werden und damit das ganze Haus ohne Klimaanlage kühlen. Das Erdreich um die Sonde hat sich aber durch den Wärmeeintrag und fehlenden Regen dermaßen erwärmt, daß da nichts mehr zu holen ist.
Heinz R. schrieb: > Hier der heutige Verbrauch > (das Rauschen kommt daher das nur S0-Impulse erfasst werden) Warum S0? Ein Lesekopf für eine MME mit ESP32 kostet unter 10€ im Eigenbau. Dann gibt es die aktuellen Leistungswerte im Sekundentakt.
Bei uns ist das normale kalte Wasser aus dem Wasserhahn schon brüh warm! Liegt daran, dass die Wasserleitungen direkt unter der Strassendecke verlaufen, und die Strasse schon so kochendheiß ist, dass man mit nackten Füssen nicht mehr drüberlaufen kann! Selbst bei den ausgebesserten bituminierten Stellen läuft der, durch die Hitze, verflüssigte Bitumen in die Straßengosse! Als Radfahrer darf man da nicht durchfahren, sonst hat man sich die Schutzbleche von innen versaut!
Marcel V. schrieb: > und die Strasse schon so kochendheiß ist, dass man mit nackten Füssen > nicht mehr drüberlaufen kann! Auch vor unserem Haus ist der Asphalt von der Straße geschmolzen. Die ganze Straße ist zu einem Klebeband geworden.
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Thoralf schrieb: > Hier sind ein paar Fotos. Die Fernbedienung kommt mir bekannt vor. Bei mir Mitsubishi Bj. 2021, im Design von 1981. Zum Glück hat das Ding auch einen WLAN Zugang und ich kann es ganz ohne Bastelaufwand mit der Hausautomatisierung steuern. "Vorratskühlung" nutze ich in diesen Tagen in der Tat auch. Ohne Anwesenheit wird die Lüfterstufe/Leistung hochgedreht, damit während der Anwesenheit die Flüsterstufe reicht.
Thomas R. schrieb: > Grundsätzlich ist die "Vorratskühlung" in der Nacht der beste Weg > um > tagsüber ohne Klimagerät auskommen zu können. Grundsätzlich funktioniert das aktuell vielleicht im Passivhaus ohne Fenster, sonst eher gar nicht. Oliver
Nach meinen Erfahrungen würde ich mich nicht steif auf das Prinzip, dass bei einem PV-Überschuss die Klimaanlage muss stärker laufen, muss, stützen. Es kommt ja immer häufiger vor, dass es binnen weniger Augenblicke zuerst bewölkt und dann gleich wieder sonnig ist. Daher rennt dann die Steuerung ständig hinterher und damit einher schwankt die eingestellte Temperatur. In meinen Augen ist es also sinnvoller, sofern passend, die Heizung ein bisschen herunterzudrehen, damit sich die Wärme nicht bis in den Abend hineinspeichert. Ich sehe auch bei mir, dass man bei heißem Wetter viel deutlicher, als es die Lufttemperaturanzeige allein vermuten lässt, merkt. Die reine IR-Lösung hängt meines Wissens vom Modell ab. Ich bekomme es auch im Umfeld mit, und manche reagieren träge. Andere wiederum regeln den Kompressor sanft herunter und bei anderen wird ein kleines Ein-Aus-Drama daraus. Auch mir wäre S0 für eine präzise Leistungsregelung auch etwas zu grob. Für eine langsame Regelungslogik könnte es ausreichen, aber eine sekundengenaue Feinabstimmung würde ich gar nicht erst versuchen.
Thoralf schrieb: > Das Problem ist die Leistung der > Verbraucher an die erzeugte Solarleistung anzupassen. Dafür gibt es eine universelle Lösung, die heißt AC-gekoppelter Speicher. Der speichert Überschuss weg und stellt ihn dann bereit, wenn Bedarf da ist. Damit braucht es dann keine singuläre Lösung, die sowieso nur mit einem einzigen Verbraucher funktioniert.
Marcel V. schrieb: > Liegt daran, dass die Wasserleitungen direkt unter der Strassendecke > verlaufen, Mit Sicherheit nicht, denn dann wären sie nicht frostsicher! Es sei denn Du lebst zB auf den kanarischen Inseln. Allerdings laufen die Leitungen dort oberirdisch.
Oliver S. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Grundsätzlich ist die "Vorratskühlung" in der Nacht der beste Weg >> um >> tagsüber ohne Klimagerät auskommen zu können. > > Grundsätzlich funktioniert das aktuell vielleicht im Passivhaus ohne > Fenster, sonst eher gar nicht. > > Oliver Lieber Oliver, dann schau doch mal im Gewerbebau nach dem Begriff "Betonkernaktivierung". Das ist nichts anderes und wird seit Jahrzehnten in großem Maßstab eingesetzt ;-)
Jörg K. schrieb: > Die kleinen Splitgeräte der diversen "Hersteller" sind sich sehr ähnlich > in ihrer Regelstruktur: > - Geregelt wird auf die Ansaugtemperatur des Innengerätes das machen die immer weniger, da gibt es Features wie "ifeel" usw- dahinter steckt das die Ist-Temperatur an der FB gemessen wird Hardy F. schrieb: > Warum S0? Ein Lesekopf für eine MME mit ESP32 kostet unter 10€ im > Eigenbau. > Dann gibt es die aktuellen Leistungswerte im Sekundentakt. was soll ich mit einer MME für die Klimaanlage? Ja, meine MME wird auch per Lesekopf ausgewertet, aber hier geht es doch nur um die Klimaanalge? Ja, heute würde ich Shelly nehmen, gab es so vor 8 Jahren noch nicht
Ich dachte es geht um den zu viel erzeugten Strom um diesen nicht einzuspeisen ...
Hallo zusammen, die Energiebilanz und der Komfortgewinn sind sehr gut. Seit mehr als 5 Jahren arbeiten in unserem Haus 2 Klimaanlagen, der Wasserboiler und im Sommer die Poolheizung mit dem System. Wir brauchen unsere Gasheizung nur noch von November bis Februar. In der Heizzeit sorgt die Gasheizung für eine Grundwärme von z.B. 22°C. Die Klimaanlagen haben dann z.B. einen Sollwert von 26°C. Tagsüber wird das Haus ordentlich aufgeheizt und nachts sinkt die Temperatur langsam ab. Bei der jetzigen Hitze kühlen die Klimaanlagen das Haus auf 21°C ab und man kann nachts ruhig ohne Geräusche schlafen. Als Signalquelle ist die S0-Schnittstelle unabhängig vom eingebauten Energiezähler. Ein Regelintervall von 2 Minuten hat sich in der Praxis bewährt. Wir haben Inverter-Klimaanlagen, die passen sehr sanft die Leistungsaufnahme an. Bei Ein/Aus Geräten macht das wahrscheinlich keinen Sinn. Hoffentlich ist die Hitze bald vorbei.
Oliver S. schrieb: > > Grundsätzlich funktioniert das aktuell vielleicht im Passivhaus ohne > Fenster, sonst eher gar nicht. > Also UNSER Passivhaus hat 105m² Fensterglasfläche ;-)
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Thomas R. schrieb: > Oliver S. schrieb: >> >> Grundsätzlich funktioniert das aktuell vielleicht im Passivhaus ohne >> Fenster, sonst eher gar nicht. >> > Also UNSER Passivhaus hat 105m² Fensterglasfläche ;-) Auch Passivhütten heizen sich mit der Zeit auf. Wenn draussen nur noch heisse Luft ist, dann gehts kaum anders. Und man wird die Hitze wegen der guten Isolierung schwerer wieder los. Hab vor 5 Jahren für einen Freund in meiner Nachbarschaft die Technik installiert. Und bekomme die Probleme live mit. Der ärgert sich maßlos keine Klimaanlagen installiert zu haben. Heiztechnisch hat er sich glücklicherweise an die Fernwärme angeschlossen.
Müsste mal schauen, ob lirc o.Ä. das Protokoll meiner Klima-Fernbedienung erkennt. Momentan reicht mir aber eine Zigbee-Funksteckdose mit simplen Regeln aus. (Akku>x% & ladend, mit x abhängig von der Uhrzeit, als Annäherung an den erwartetem Rest-Solar-Ertrag des Tages)
Rainer D. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Oliver S. schrieb: >>> >>> Grundsätzlich funktioniert das aktuell vielleicht im Passivhaus ohne >>> Fenster, sonst eher gar nicht. >>> >> Also UNSER Passivhaus hat 105m² Fensterglasfläche ;-) > > Auch Passivhütten heizen sich mit der Zeit auf. Wenn draussen nur noch > heisse Luft ist, dann gehts kaum anders. Und man wird die Hitze wegen > der guten Isolierung schwerer wieder los. > Hab vor 5 Jahren für einen Freund in meiner Nachbarschaft die Technik > installiert. Und bekomme die Probleme live mit. Der ärgert sich maßlos > keine Klimaanlagen installiert zu haben. Heiztechnisch hat er sich > glücklicherweise an die Fernwärme angeschlossen. Lieber Rainer, da muß aber der Planer großen Mist gebaut haben. Unser Haus besteht durch und durch nur aus Holz (nur die Bodenplatte ist Beton) und da ist die Wärmekapazität erheblich geringer als bei einem konventionellen Gebäude. Die Wärme geht ganz leicht wieder raus, es muß nur eine geeignete Wärmesenke verfügbar sein. Wenn dein Freund tatsächlich ein echtes Passivhaus gebaut hätte, wäre eine aktive Beschattung der Fensterflächen eingeplant worden (aka Raffstores). DA kommt natürlich sonst reichlich Einstrahlung durch. Und "Hütte" ist wohl der falsche Begriff für 245m² Wohnfläche ;-))
Heinz R. schrieb: > Jörg K. schrieb: >> Die kleinen Splitgeräte der diversen "Hersteller" sind sich sehr ähnlich >> in ihrer Regelstruktur: >> - Geregelt wird auf die Ansaugtemperatur des Innengerätes > > das machen die immer weniger, da gibt es Features wie "ifeel" usw- > dahinter steckt das die Ist-Temperatur an der FB gemessen wird IFeel ist mir bekannt. Alle 5min sendet die Fernbedienung ihren Messwert an das Innengerät, damit wird die Regelgröße Ansaugtemperatur aber nur leicht korrigiert. Das iFeel-Konzept krankt meiner Meinung nach an folgenden Problemen: - Fernbedienung muss so positioniert werden daß die von ihr gemessene Temperatur auch wirklich die Raumtemperatur repräsentiert - Fernbedienung muss so positioniert werden daß ihre gesendeten Temperaturwerte auch vom Innengerät empfangen werden. Eine Rückmeldung ob dies der Fall ist gibt es bei keinem mir bekannten Gerät. Wer das nachprüfen möchte: FB aug Kühlpack legen: Anlage müsste Kühlleistung auf Null stellen, iFeel sagt ja es sei kalt. Passiert aber nicht,es wird nur etwas wärmer im Raum.
Εrnst B. schrieb: > Müsste mal schauen, ob lirc o.Ä. das Protokoll meiner > Klima-Fernbedienung erkennt. Für Klimaanlagen brauchst meist spezielle Software die sehr lange Telegramme sendet Wenn man z.B. beim TV + für lauter sendet wird einfach nur + geschickt Drückt man bei einer Klimaanlage + für wärmer wird komplett geschickt: Anlage an, Modus kühlen - Temperatur 23 - Lüfter Stufe X - Mode X an, Mode Y an usw Die Werte werden alle in der FB generiert
Thoralf schrieb: > Um das Projekt zu skalieren gibt es aus meiner Sicht zwei sinnvolle > Ansätze. > 1. Jeder Maker passt das Programm individuell an seine Fernbedienung an. > Vorteil ist ein schlankes Programm, welches auf vielen Mikrocontrollern > läuft. Ein sinnvoller Ansatz wäre, dass nicht jeder sein eigenes Süppchen mit der Anpassung kocht, sondern dass der Quellcode der Software modular einen Pool von Anpassungen enthält, aus denen bspw. auf Präprozessorebene die passende aktiviert wird. Das Programm auf dem Mikrocontroller bleibt dann schlank. Heinz R. schrieb: > Für Klimaanlagen brauchst meist spezielle Software die sehr lange > Telegramme sendet Dann soll der Mikrocontroller das tun.
ich finde Klaus hat absolut Recht der Bedarf der Klimaanlage richtet sich automatisch nach der Sonneneinstrahlung, also keine Sonne kein Warm. Wenn man diese aber genau bestimmen will, nimmt man ein kleines Solarmodul aus einer Gartenlampe mit einem Widerstand und misst den Spannungsabfall. Aber rein verbrauchsmäßig ist es günstiger der Haus nachts zu kühlen, wenn man also einen Akku hat wird man nachts abzüglich der Speicherverluste weniger Energie benötigen. Ich würde einen SDM630 https://www.blinksale.de/product-ger-8548-EASTRON-SDM630-M-MODBUS-MID-V3-100A-Dreiphasiger-Energiezahler.html Zähler nach dem Hauptzähler einbauen dann kann man genau erfassen welche Leistung eingespeist wird und ggf. die Klimaanlage drosseln wenn man Strombezug vermeiden möchte. Andere Möglichkeiten wäre die Luftungsanlage, indem man die Rohre für die Ansaugung einige Meter unter der Erde in Schneckenforn oder Zickzack verlegt. Wenn man einen Fußbodenheißung im Keller hat kann man die Pumpe aktivieren, damit die oberen Stockwerke ihre Wärme im Fußboden über den Keller abführen.
Thomas schrieb: > ich finde Klaus hat absolut Recht der Bedarf der Klimaanlage richtet > sich automatisch nach der Sonneneinstrahlung, also keine Sonne kein > Warm. Es gibt dabei eine Zeitverzögerung.
Gerhard O. schrieb: > Auch bei 30 Grad später draussen, steigt am Nachmittag/Abend die > Innentemperatur meist nicht über 26 Grad Uff, ist das ein schlecht gebautes Haus. Von thermischer Masse noch nie was gehört. Kanada, keine Häuser sondern Imitate aus Presspappe im Massslstab 1:1.
Thomas schrieb: > ich finde Klaus hat absolut Recht der Bedarf der Klimaanlage richtet > sich automatisch nach der Sonneneinstrahlung, also keine Sonne kein > Warm. Da hast Du mich falsch verstanden. Der Bedarf der KLimaanlage richtet sich nach der Abweichung Zwischen Soll- und Ist-Temperatur. Sonst nach nichts. Und das macht jede Klimaanlage von ganz alleine. > Wenn man diese aber genau bestimmen will, nimmt man ein kleines > Solarmodul aus einer Gartenlampe mit einem Widerstand und misst den > Spannungsabfall. Wir ja ímmer lustiger hier. Dann ballert an einem schönen Wintertag bei -5°C die Klimaanlage los...
Klaus schrieb: > Wir ja ímmer lustiger hier. Dann ballert an einem schönen Wintertag bei > -5°C die Klimaanlage los... ich meinte man gibt die Klima frei wenn Sonne da ist, die Temperatur muss sie natürlich selber regeln. Aber wenn man den Export misst, weiß man das ja auch ob genug da ist oder nicht. Ist die PV-Anlage wirklich so klein, dass man sich da Gedanken drüber machen muss? Ne aktuelle Klima verbraucht in den untersten Laststufen um die 200W +-50W man muss die eben im Dauerlauf lassen dann gibts auch keine so extremen Lastspitzen.
Rainer W. schrieb: > Thoralf schrieb: >> Um das Projekt zu skalieren gibt es aus meiner Sicht zwei sinnvolle >> Ansätze. >> 1. Jeder Maker passt das Programm individuell an seine Fernbedienung an. >> Vorteil ist ein schlankes Programm, welches auf vielen Mikrocontrollern >> läuft. > > Ein sinnvoller Ansatz wäre, dass nicht jeder sein eigenes Süppchen mit > der Anpassung kocht, sondern dass der Quellcode der Software modular > einen Pool von Anpassungen enthält, aus denen bspw. auf > Präprozessorebene die passende aktiviert wird. Das Programm auf dem > Mikrocontroller bleibt dann schlank. > > Heinz R. schrieb: >> Für Klimaanlagen brauchst meist spezielle Software die sehr lange >> Telegramme sendet > > Dann soll der Mikrocontroller das tun. Den Ansatz finde ich gut. Man müsste mehrere Varianten des Codes an einem Ort hinterlegen, wobei klar ersichtlich ist, für welche Klimaanlagen der jeweilige Code gedacht ist. Ich habe noch zwei weiter IR-Protokolle entschlüsselt. Das System habe ich auch bei Bekannten installiert. Es gibt aber mindestens 100 verschiedene IR-Protokolle. Ich kann mir nicht soviele Fernbedienungen kaufen. Mit ein paar Umstellungen im Code kann man aber andere Protokolle entschlüsseln. Den Regel- und Sendeteil auskommentieren. Dann mit dem Zeitenarray die Gesamtlänge austesten. Anschließend die Zeitdifferenzen ausdrucken und nach Startbitlänge, Pausen, High/Low-bits suchen. Dann mit bitwrite abspeichern. Zuletzt durch Änderungen der Temperatur die Bitpositionen suchen. Meist ist das binär codiert also 1, 2, 4, 8. Steht alles in meinem Code. Bei der Checksumme muss man ein bißchen Knobeln. Es ist aber nicht so schwer.
Klaus schrieb: > Die Fernbedienung kommt mir bekannt vor. Bei mir Mitsubishi Bj. 2021, im > Design von 1981. Zum Glück hat das Ding auch einen WLAN Zugang und ich > kann es ganz ohne Bastelaufwand mit der Hausautomatisierung steuern. Gerade nochmal kurz gegoogelt, die Schnitstelle zwischen dem Basisgerät und dem (optionalen oder vorinstallierten) WLAN-Modul ist komplett reverse-engineered worden, es gibt schon einige Projekte die das Innegerät nicht über den Umweg IR, sondern direkt über dessen serielle Schnittstelle steuern. https://github.com/SwiCago/HeatPump https://github.com/echavet/MitsubishiCN105ESPHome https://www.photovoltaikforum.com/thread/234942-bye-bye-melcloud-pimpen-von-mitsubishi-msz-ln-innenger%C3%A4ten-homeassistant/
Thoralf schrieb: > Das System habe ich auch bei Bekannten > installiert. Es gibt aber mindestens 100 verschiedene IR-Protokolle. Das hier ist bekannt? Dort gibt es sehr viele Codes / Geräte: https://github.com/ToniA/arduino-heatpumpir
Michael B. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Auch bei 30 Grad später draussen, steigt am Nachmittag/Abend die >> Innentemperatur meist nicht über 26 Grad > > Uff, ist das ein schlecht gebautes Haus. > > Von thermischer Masse noch nie was gehört. > > Kanada, keine Häuser sondern Imitate aus Presspappe im Massslstab 1:1. Hallo Michael, Es ist notwendig, etwas auszuholen. Erstmal, die Wände bestehen aussen aus Zement-Aussenputz. Dann 15cm Glaswolle Isolierung und innen bestehen die Wände aus Putzträgerplatten. Wenn Du da mit der Faust durchschlagen willst, holst Du Dir blutige Knöchel - die gibt nicht nach und ist steinhart - Kein Vergleich zu dem heutigen gebräuchlich-billig Gipsplattenzeug. Die PTPs haben ein Metallgitter drinnen und Zementschichten. Das kriegst Du heute wahrscheinlich nicht mehr. Die thermische Masse ist natürlich nicht so leicht zu bändigen. Obwohl ich in der Nacht aktiv kühle Aussenluft durchs Haus blase, dauert es einige Zeit bis die Wändetemperatur permanent absinkt. Da wäre ohne großen Energieaufwand wenig zu machen. Auch die beste Isolation hat ihre Grenzen. Und die thermische Masse ist natürlich beträchtlich. Aber es lest sich schlimmer als es wirklich ist. Meine Angabe bezog sich nur ein bestimmtes südlich gelegenes Schlafzimmer. Die anderen Teile der Wohnung übersteigen kaum 23Grad bei normaler Sommerhitze. Man darf auch nicht vergessen, daß unsere Häuser auch noch bei -50 Grad funktionieren müssen. Vor ein paar Jahren hatten wir eine Nacht mit -49.5 Grad in der Umgebung. Wochenlang sind -20 bis -35C keine Seltenheit und die Häuser lassen sich ökonomisch beheizen. Im schlimmsten Winter übersteigen Heizkosten kaum $120/m. Was Klimaanlage betrifft, betreibe ich nur ein mobiles Inverter Zwei-Schlauch Gerät. Auf Grund meiner Benutzungsstrategie halten sich Stromkosten in Grenzen. Letztes Jahr stiegen meine Juli/August Stromkosten kaum über den Durchschnitt an und waren mit unter 280kWh relativ niedrig. Den Stromverbrauch der A/C merkt man kaum, weil ich sie vernünftig eingestellt habe und mit ihrer Inverter Proportionalsteuerung sehr sparsam arbeitet. Bei 35C draussen fühlen sich auch 26C angenehm kühl an. Übermässige Kühlung ist ohnehin ungesund - und in einen Eiskasten möchte ich auch nicht wohnen. Ja, bei wochenlangen Hitzeglocke Temperaturen von 30-38C wird natürlich auch das Schlafzimmer unangenehm warm. Aber auf Grund der Sonnenabschirmung an der Aussenwand fällt der mittlere Strahlungseffekt(MRT) größtenteils weg und man kann es mit einem oszillierenden Ventilator gut aushalten. Aber wenn mir auch das zu warm wird, übersiedle ich einfach ins nordseitig gelegenes Wohnzimmer, wo es nie wärmer wie 23-26 wird, je bach A/C Aktivität. Die A/C kann auch bei 35C die Temperatur im WZ. auf 20C runterbringen, oder auch niedriger. Aber das hätte wenig Sinn, weil es nicht notwendig ist. Der ausgebaute Keller wäre auch noch eine Ausweichmöglichkeit mit 17-19C im Mittel. Angesichts des Klimatrends müssen wir unsere Lebensbedingungen baldigst verbessern. Weniger bebaute Flächen in Großstädten, mehr Bäume, Schatten spendende Konstruktionen, wo möglich, überspannte Strassenzüge. Wirtschaftliche Aktivitäten schränkt man während der heissesten Stunden ein, wie es in südlichen Ländern schon ewig lange praktiziert wurde. Man muss sich anpassen lernen. Wohnungen müssen den neuen Klima-Bedingungen angepasst werden. Es ist unzulässig Wohnungen so undurchdacht zu bauen oder leben zu mpssen, daß innen die Temperaturen unerträglich werden. Es ist unzumutbar, daß alte und kranke Leute der niedrigen Einkommensklasse deshalb unnötig sterben müssen, nur weil die Bauindustrie Geld scheffeln möchte. Der Gesetzgeber muß endlich begreifen, daß lebensgefährliches Wohnen gegen ein fundamentales menschliches Grundrecht verstösst, genauso wie der Zugang zu lebenswichtigem Wasser. Inwiefern das bei Euren vielen Altbauten überhaupt ökonomisch und technisch möglich ist, entzieht sich mir aber leider und ist eine gewaltige Hersusforderung. Inwieweit auch die existierende Infrastruktur damit fertig werden wird, steht in den Sternen. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten beträchtlich viele alternative Formen der Energie-Erzeugung hinzugefügt wurden, scheint man nicht nachzukommen. Der Bedarf von neu hinzugekommenen Energieverbrauchern (Datenzentren, KI, eMobilität) , werfen viele Planungsarbeiten über den Haufen. Die Stromerzeugungskapazität ist (noch) bei Weitem nicht adäquat. Energiebedarf der Daten-Firmen, zusätzlicher Klimaanlagenbedarf, eMobilität stressen die verfügbaren Kapazitäten. Dazu kommen hitzebedingte Ausfälle großer Erzeuger wie sie jüngst in Frankreich anfielen. Während solcher stagnanten Wetter-Perioden wie ihr sie zur Zeit habt, ist auch der eWind-Beitrag beträchtlich weniger, gerade wenn man sie am Meisten benötigt. Gerade wenn man maximal Strom braucht, benimmt sich das System insgesamt unzuverlässig, weil es einfach unplanmässig überlastet wird. Es scheint mir zweckmässig Solarstromerzeugung weitgehend zu fördern, auszubauen und so weit wie möglich zu verwenden. Hinsichtlich des A/C Stromverbrauchs wäre Solar-Strom Augmentierung sehr zweckmässig. Zusätzlich ist es auch ein soziales Dilemma, weil wirtschaftlicher Status maßgeblich bestimmt wer solch gefährliches Wetter überlebt und wer nicht. Menschen im unteren Teil der Einkommensskala werden von gefährlichem Wetter weit mehr betroffen als der finanziell besser dastehenden Teil der Gesellschaft. It is no longer Business as usual! Wir müssen uns anpassen, weil solche Wettervorkommnisse die Norm werden oder es schon sind. Ob wir wollen oder nicht! Gerhard
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Moin zusammen, coole Sache, Thoralf. Dass du das Haus bei PV-Überschuss stufenweise runterkühlst, macht bei der aktuellen Hitzewelle absolut Sinn, um die thermische Masse der Wände als Puffer zu nutzen. Ich sehe hier im Thread wird viel über die Logik, lirc und die CN105-Schnittstelle diskutiert, aber lasst uns vor lauter Bits und Bytes nicht die Mechanik im Realbetrieb vergessen. Wenn deine Steuerung die Inverter-Klima im Sommer stundenlang auf maximaler Stufe laufen lässt, um den Solarstrom sinnvoll zu verballern, rennt der Kompressor dauerhaft am Limit. Das erzeugt im Peak ein übles, tieffrequentes 50-Hz-Brummen. Wer dein Projekt nachbaut (was softwareseitig echt sauber gelöst ist!), sollte die harten Standard-Gummipuffer aus dem Baumarkt direkt weglassen. Die werden bei der Hitze schnell spröde und übertragen den Körperschall eins zu eins über die Wandhalterung ins Haus, sodass die Bude dröhnt wie ein Trafo-Häuschen. Da hilft dann auch der beste ESP32-Code nichts mehr. Weiche Elastomer-Lager (z.B. aus Polyurethan), genau auf das dynamische Gewicht vom Außengerät berechnet, sind da eigentlich Pflicht, um den Komfortgewinn nicht durch Lärm zu killen. Habt ihr bei euren PV-Regelungen schon mal mit dröhnenden Wänden bei Volllast zu kämpfen gehabt oder habt ihr alle das Außengerät auf dem Boden stehen?
Moin Stefan, Wir haben die Außengeräte an den Wänden auf Schwingmetallen M8 40mm Durchmesser 30mm hoch. Man sollte möglichst weichen Gummi wählen. Für die Härte des Gummis gibt es extra eine Maßzahl. Viele Anbieter im Internet geben diese nicht an. Man muß ein bißchen recherchieren. Die genaue Bezeichnung finde ich leider nicht mehr. Unsere Geräte hängen schon mehr als 5 Jahre.
man sollte vor allem nicht die beigefügten Schalldämpfer nutzen Gummiteile - aber die Schraube hat eine direkte Verbindung Metall- Metall , damit ist das Gummi quasi wirkungslos
Genau da habt ihr zwei extrem wichtige Punkte getroffen. Das mit den Metall-Metall-Schallbrücken bei billigen Dämpfern ist der Klassiker – wenn Schraube oder Unterlegscheibe direkt am Metall der Konsole anliegen, wird der Körperschall eins zu eins durchgeleitet und das Gummi ist nutzlos. Auch die fehlende Angabe zur Shore-Härte im Netz macht DIY-Projekte echt schwer. Für ein normales Inverter-Außengerät (ca. 40-60 kg) braucht man bei vier Auflagepunkten meistens eine Mischung von 45 bis 55 Shore A. Ist das Gummi zu hart (wie die typische 70-Shore-Baumarktware), liegt die Eigenfrequenz unter Last zu nah an den 50 Hz des Kompressors, was zu Resonanz führt und den Lärm oft sogar verstärkt statt dämpft. Ist es zu weich (unter 40 Shore), drückt das Gewicht den Puffer komplett auf Block und man hat wieder eine starre Verbindung zur Wand. Am besten sucht man im Industriebedarf gezielt nach Gummipuffern (Typ A oder B) mit expliziter Nennung der Shore-Härte. Kostet kaum mehr, rettet aber die Akustik.
Stefan F. schrieb: > ür ein normales Inverter-Außengerät (ca. > 40-60 kg) so schwer sind die nicht, rechne eher mit der Hälfte
Moin, Wir verwenden für unsere Sachen sogenannte Drahtseil Vibrationsdämpfer. Hier gibt es Näheres: https://isolator.com/isolators/m-series/ Gerhard
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Heinz R. schrieb: > Stefan F. schrieb: >> ür ein normales Inverter-Außengerät (ca. >> 40-60 kg) > > so schwer sind die nicht, rechne eher mit der Hälfte Bei den kleinen Single-Splits bis 3 kW Kühlleistung hast du recht, die wiegen oft nur um die 25 bis 30 kg. Wenn wir aber über größere Anlagen ab 5 kW (wie 18k/24k BTU) oder Monoblocks zur PV-Pufferung reden, liegen die Außengeräte standardmäßig bei 45 bis 65 kg, manche sogar darüber. Gerhard O. schrieb: > Moin, > > Wir verwenden für unsere Sachen sogenannte Drahtseil Vibrationsdämpfer. > > Hier gibt es Näheres: > > https://isolator.com/isolators/m-series/ > > Gerhard Drahtseildämpfer sind mechanisch ohnehin die bessere Lösung als Gummi. Sie altern nicht durch UV-Strahlung oder Hitze und haben über ein breites Frequenzspektrum sehr gute Dämpfungseigenschaften. Kostet in der Anschaffung etwas mehr, hält dafür aber dauerhaft.
um die Amortisation einer PV-Anlage zu erhöhen, sollte man soviel wie möglich Solarstrom selbst nutzen. --> völlig falscher Ansatz!
Christian M. schrieb: > völlig falscher Ansatz! Lass ihn doch machen. Seine Solaranlage wird vmtl. genau dann am meisten Überschuss haben, wenn keiner den Strom haben will, weil zufälligerweise alle anderen Solaranlagen in der Gegend genausoviel Sonne abkriegen. Bedeutet: er würde steuerfinanziert Einspeisevergütung über dem Marktpreis erhalten, Windräder würden gedrosselt und dafür aus Steuermitteln entschädigt usw. Ich bin Steuerzahler, jede kWh die er selber verbrät anstatt sie Mittags einzuspeisen spart auch mein Geld. Ist doch toll, dass er nicht nur an seinen eigenen Geldbeutel denkt, sondern auch an die Allgemeinheit.
Das Problem sind halt sie "schnellen" Wolken am Himmel und die Trägheit einer Klimaanlage, das er versucht Strom intern zu verbrennen ist ja in Ordnung, mach ich auch, aber mit schnellen, einfach zu regulierenden Verbrauchern. Mein Ansatz war nicht das Geld sondern der Spass an der Technik.
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Christian M. schrieb: > Das Problem sind halt sie "schnellen" Wolken am Himmel und die Trägheit > einer Klimaanlage Wie träge ist denn seine Inverter-Klimaanlage? Meine reagiert innerhalb von Sekunden wenn ich sie mit der FB verstelle.
Εrnst B. schrieb: > steuerfinanziert Einspeisevergütung Die kenne ich gar nicht. Aus welcher Steuer wird die finanziert?
Christian M. schrieb: > Das Problem sind halt sie "schnellen" Wolken am Himmel und die Trägheit > einer Klimaanlage, das er versucht Strom intern zu verbrennen ist ja in > Ordnung, mach ich auch, aber mit schnellen, einfach zu regulierenden > Verbrauchern. Mein Ansatz war nicht das Geld sondern der Spass an der > Technik. Das erledigt bei mir ein (ausgelgerter) Heizstab fürs Warmwasser. Mit einer Klimaanlage halte ich dieses Unterfangen nicht sinnvoll. Macht aber nichts, dann folgt die Klimaanlage der PV-Leustung eben langsamer. Die Energie steckt eben im Produkt aus Leistung und Zeit, kurze Spitzen in beide Richtungen enthalten kaum Energie
Jörg K. schrieb: > Die kenne ich gar nicht. Aus welcher Steuer wird die finanziert? Er meint die garantierte Einspeisevergütung, die man auch bekommt, falls der aktuelle Strompreis an der Börse niedriger ist oder gar mal ins negative dreht.
Udo S. schrieb: > Jörg K. schrieb: >> Die kenne ich gar nicht. Aus welcher Steuer wird die finanziert? > > Er meint die garantierte Einspeisevergütung, die man auch bekommt, falls > der aktuelle Strompreis an der Börse niedriger ist oder gar mal ins > negative dreht. Das ist mir schon klar, aber ich kenne diese Vergütung nicht steuerfinanziert. Daher meine Frage
Jörg K. schrieb: > Das ist mir schon klar, aber ich kenne diese Vergütung nicht > steuerfinanziert. Daher meine Frage Das passiert hinterrücks. Die Energieversorger tragen erstmal die Differenz zwischen Vergütung und Börsenstrompreis, und kriegen die daraus entstehenden Verluste dann erstattet. Bis 2022 aus der EEG-Umlage, seitdem aus dem Klima- und Transformationsfonds. waren 2024 so 18 Mrd €, 2025 16 Mrd €, und dieses Jahr vermutlich auch wieder soviel. Gesetz dazu ist das kurz und knapp benannte "Gesetz zur Finanzierung der Energiewende im Stromsektor durch Zahlungen des Bundes und Erhebung von Umlagen (Energiefinanzierungsgesetz - EnFG)"
Jörg K. schrieb: > Das ist mir schon klar, aber ich kenne diese Vergütung nicht > steuerfinanziert. Daher meine Frage wer soll sie sonst zahlen? Alles was der Staat ausgibt ist steuerfinanziert - bis auf ein paar wenige Ausnahmen, z.B. Tannenzäpfle Bier :-)
Aktuell starte ich bei hohen Außentemperaturen die Split-Klima manuell wenn das Balkonkraftwerk genug Überschuss produziert. Beide Komponenten sind auch im ioBroker vorhanden und ich könnte das über ein kleines Script automatisieren. Es geht aber auch sehr gut manuell. Sinnvoll ist es, den Schlafraum schon ab Mittagszeit herunterzukühlen, um die Wärmeenergie in den Wänden und allen Einrichtungsgegenständen zu verringern. Nachts darf die Klimaanlage dann aus bleiben. Tschau Uwe
Das ist ein super Ansatz, Uwe. Du nutzt die Wände tagsüber einfach als Kältebatterie mit Solarstrom. Der größte Vorteil dabei ist aber die Akustik: Wer tagsüber kühlt, hat nachts im Schlafzimmer echte Stille statt dem permanenten Brummen des Klimageräts.
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