Kleiner Disclaimer vorweg: Ich kenne einige Details über GSM, über GSM-R habe ich nur ein paar Fachzeitschriften-Artikel gelesen. Wenn ich etwas Falsches sage, lasst es mich wissen. Hallo Forum! Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt. Ich möchte dieser Meinung widersprechen und finde sie stark ungerecht der Bahn gegenüber. Die Eisenbahn ist ein sich seit ca. 1835 stetig entwickelndes Verkehrsmittel, das großen Einfluss auf die zivilisatorische Erschließung unseres Planeten hatte (Wilder Westen, Transsib). Eine gewisse Langsamkeit bedeutet hier nichts Schlechtes. Man denke nur an die ersten Zugbeeinflussungen mit Permanentmagneten (DC=0 Hz!) oder Niederfrequenzen in der Gegend um 1500 Hz. Anstatt Zugfunk gab es früher Streckenfernsprecher im F-Häuschen mit Primärzelle als Ortsbatterie. Dies soll keinesfalls negative Polemik gegenüber der Bahn sein! Wofür ist demgegenüber 5G/6G entwickelt worden? Schnelles Internet überall und bei hoher Geschwindigkeit, flüssige Videos, ruckelfreies Multimedia auf dem Endgerät. Der Preis? Enormer Aufwand. Masten überall, dynamische Zellgröße, Micro-, Nano-, Schrumpfzellen, Mehrfrequenz-Antennen, Beamforming. Das braucht die Bahn doch nicht! Statt dessen wäre Robustheit und Einfachheit hier viel wichtiger. Einst wurde in den IT-Medien auch mal über einer Stellenanzeige der Bahn gelästert, in der ein Windows 3.11-Entwickler gesucht wurde. Zu Windows 3.11-Zeiten war das Betriebsystem vor allem dazu da, eine leserliche grafische Benutzeroberfläche zu rendern. Klar, dass man das ab und zu noch braucht. Z. B. für einen leserlichen Fahr- oder Einsatzplan. Kein Grund zum Lästern, eigentlich. Die Bahn nutzt auch alte Lokomotiven und Wagen aus den 1960ern noch, denn darin stecken tonnenweise Stahl und Kupfer und enorme volkswirtschaftliche Werte. Ich wünsche der Bahn, dass sich mal ein Politiker ihrer fachgerecht annimmt und zig Milliarden in eine interne Erneuerung und Harmonisierung steckt. Vielleicht könnte die so aussehen, dass interne Bugs beseitigt werden und danach dann GSM-R und ECTS auf ALLEN Fahrzeugen GLEICHERMASSEN realisiert werden. Dann hätte man eine Chance, dass die Bahn wieder zuverlässig und verlässlich funktioniert. Zig Milliarden klingt jetzt viel, kaum einer will diesen Betrag aufbringen. Doch mit wie viel Milliarden wird der Autoverkehr subventioniert? Oder ausgemachter Schwachsinn wie Klima/Greta, EEG, Wärmepumpe, BEVs usw.? Just my two cents! Christian
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Christian S. schrieb: > Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat > ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R > sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt. Ist natürlich Dummschwatz. Der Übergang zur nächsten Generation ist längst am laufen: https://de.wikipedia.org/wiki/FRMCS
Christian S. schrieb: > (..) > Hallo Forum! > > Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat > ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R > sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt. > > Ich möchte dieser Meinung widersprechen und finde sie stark ungerecht > der Bahn gegenüber. Das haben wir zur Kenntnis genommen. > Die Eisenbahn ist ein sich seit ca. 1835 stetig entwickelndes > Verkehrsmittel, dass großen Einfluss auf die zivilisatorische > Erschließung unseres Planeten hatte (Wilder Westen, Transsib). Eine > gewisse Langsamkeit bedeutet hier nichts Schlechtes. Nach fast 200 Jahren sollte auch die Bahn beim aktuellen Stand der Technik angekommen sein, zumindest fast. Das ein System den kompletten Bahnverkehr für Stunden lahmlegt ist ein Unding.
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Jörg R. schrieb: > Das ein System den kompletten Bahnverkehr für Stunden lahmlegt ist ein > Unding. anscheinend ist dem methodischen und systematischen Testen bei der Bahn etwas abhanden gekommen ...
Wegstaben V. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Das ein System den kompletten Bahnverkehr für Stunden lahmlegt ist ein >> Unding. > > anscheinend ist dem methodischen und systematischen Testen bei der Bahn > etwas abhanden gekommen ... Bei der Bahn läuft so einiges Schief. Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser direkt in Stuttgart 41?
GSM-R ist doch international, nicht deutsch. Federführend ist da die UIC.
Jörg R. schrieb: > Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser > direkt in Stuttgart 41? Der neue Ortsteil soll Stuttgart-St.-Nimmerlein heißen.
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Christian S. schrieb: > Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat > ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R > sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt. Das ist natürlich typischer Politikerquatsch (was nicht heißt, dass die grundsätzlich Quatsch erzählen). Die Indusi wurde 1934 eingeführt und ist heute mit nur leicht veränderter Arbeitsweise (das Grundprinzip ist genau gleich geblieben) zuverlässiger Stand der Technik. Von einem Eisenbahntechnikanbieter weiß ich, dass er so grob um 2015 rum den 486 in seinen Steuerungen abgelöst hat. In der Luftfahrt wurden zumindest vor 16 Jahren (2010) noch Prozessoren von 1979, also zu dem Zeitpunkt über 30 Jahre alt verwendet. [1] Veraltet? Nein, sicher. [1]: https://repositum.tuwien.at/bitstream/20.500.12708/11535/2/Zdravkowitsch%20Alexander%20-%202010%20-%20Das%20glaeserne%20Cockpit%20die...pdf
Das "Update" am 23.6.26 wurde diletantisch ausgeführt, das wäre auch bei einem neuen System passiert bzw. noch viel eher. GSM-R wurde zwischen 1999 und 2002 eingeführt, also nicht so alt wie man denkt. Bitte daran denken das manche Weichen der Bahn 100 Jahre alt sein können.
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Die alten DB Loks sind robuster. Wenn ich nur daran denke das 2023 eine ziemlich neue Güterzuglok mitsamt den Güterwaggons in der Nähe der S-Bahnstation Frankenstadion (Nürnberg) verreckt ist. Deshalb konnte ich an dem Tag nicht mit dem RE1 nach Ingolstadt (der RE1 ist kein Güterzug), der musste wieder zurück zum Hauptbahnhof.
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Jörg R. schrieb: > > Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser > direkt in Stuttgart 41? Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert. Und das sollte reichen.
Hardy F. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> >> Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser >> direkt in Stuttgart 41? > > Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert. Und das sollte > reichen. Gag nicht verstanden?
H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser >> direkt in Stuttgart 41? > > Der neue Ortsteil soll Stuttgart-St.-Nimmerlein heißen. Die Bahn hätte Bielefeld 21 bauen sollen. Ein Bahnhof in einer Stadt die es nicht gibt hätte viel Geld gespart.
Beitrag #8065844 wurde von einem Moderator gelöscht.
Zu dem Thema gab's einen recht guten Kommentar der CT. https://youtu.be/-Riovmvh1B8?si=l8ph8K3mx0aEMgNi Dazu gab es auch einen recht kompetent wirkenden Kommentar. @mrcrabssalad7851 "Ich bin selbst Bauartverantwortlicher von einem der betroffenen Systeme. Die Erkärung des Systems war soweit korrekt aber die Abschnitte danach sind leider pure Polemik. Der Grund für den Ausfall ist bekannt, die Ursache jedoch nicht also kann sich die InfraGO auch erst dazu äußern wenn eine fundierte Einschätzung dazu vorliegt. Es wird hier auch so getan als würde die Bahn sowas komplett im eigenen Saft runterkochen. Die Zugfunk-Systeme werden regelmäßig von BSI und EBA auditiert und diese haben bereits um Stellungnahmen gebeten, nur weil man nicht mit Halbwahrheiten an die Presse gehen will bedeutet es nicht, dass sowas nicht aufgeklärt wird. Im übrigen ist GSM-R georedundant ausgelegt und eine Rückfallebene gibt es natürlich zusätzlich auch noch, warum das hier nicht direkt gegriffen hat ist ebenso Teil der Ermittlungen. Und von FRMCS braucht man erstmal nicht träumen, es ist noch nicht alles komplett standardisiert und wann und wie es kommt wird maßgeblich von der Zahlungsbereitschaft des Bundes abhängen, bis 2040 ist sowieso erstmal GSM-R das System der Wahl." Die Bahn ist wie auch andere Branchen SEHR konservativ und auf Sicherheit bedacht. Die ziemlich niedrige Unfallquote spricht dafür. Den heißesten Scheiß braucht die nicht, wohl aber ein robustes, sicheres System. Das war es bis jetzt über 25 Jahre. Warten wir die Ergebnisse der Untersuchungen ab.
H. H. schrieb: > Der Übergang zur nächsten Generation ist längst am laufen Daher hat man ja ein Update eingespielt. Dann stand alles. Ohne diese Umstellung wäre das Update nicht nötig gewesen.
Ein mögliches neues System muss ja auch Europaweit passen. Hat man da eigentlich ein EU-weites System angedacht oder wie sieht das aus? ...wie sonst sollen Züge grenzübergreifend fahren?
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Ein mögliches neues System muss ja auch Europaweit passen. > Hat man da eigentlich ein EU-weites System angedacht > oder wie sieht das aus? > ...wie sonst sollen Züge grenzübergreifend fahren? Das System muss ja dann mit ETCS kompatibel sein, das theoretisch ein europäischer Standard ist. Deshalb ist anzunehmen, dass das System euroapweit passen wird, zumindest theoretisch.
Etwas veraltet nicht alleine dadurch, dass es bereits lange in Betrieb ist. So lange hinzu kommende Anforderungen nicht über inhärente Grenzen steigen und die technische Grundlage noch zur Verfügung steht.
Hut ab vor dem, der den Mut aufbrachte, die "Notbremse" rechtzeitig genug zu ziehen, um Schlimmeres zu verhindern. Sonst hätten wir womöglich eventuell wieder ein, zwei Eschedes mehr zu beklagen. ciao gustav
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Ein mögliches neues System muss ja auch Europaweit passen. Das ist schon bei GSM-R so.
Karl B. schrieb: > Hut ab vor dem, der den Mut aufbrachte, die "Notbremse" rechtzeitig > genug zu ziehen, um Schlimmeres zu verhindern. Stell dir vor, Lokführer brauchen eine Ausbildung. Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt.
Florian schrieb: > Deshalb ist anzunehmen, dass das System > euroapweit passen wird, zumindest theoretisch. In einem Land, in dem man eine Fähre* neu baut um erst viel später zu merken: Oha die passt ja nicht zu den Anlegern, jetzt müssen wir die AUCH noch neu bauen (...), würde es mich nicht wundern, wenn ein neues Funksystem für die Bahn auch nur theoretisch funktioniert. *Schleifähre "Missunde III"
Hardy F. schrieb: > Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert. Tut sie nicht, sie steht für den Preis. Und noch hat "Stuttgart 21" keine 21 Milliarden Euro gekostet.
Harald K. schrieb: > Und noch... Es geht darum die Elbphilharomie zu schlagen. Das Rennen ist noch nicht verloren.
H. H. schrieb: > Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt. Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die Staffelstabtechnik noch koennen?
Harald K. schrieb: > Hardy F. schrieb: >> Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert. > > Tut sie nicht, sie steht für den Preis. > > Und noch hat "Stuttgart 21" keine 21 Milliarden Euro gekostet. Als die Bahn in den 1990zigern das Projekt Stuttgart 21 beschlossen hat konnte man nicht damit rechnen dass die Fertigstellung im 21. Jahrhundert erfolgt, im wahrsten Sinne des Wortes..das ist ja erst zu 1/4 vorbei. Das Projekt ist eine Farce, das Geld hätte die Bahn besser in andere Infrastruktur gesteckt..und in neue Züge. Dieter D. schrieb: > Harald K. schrieb: >> Und noch... > > Es geht darum die Elbphilharomie zu schlagen. Das Rennen ist noch nicht > verloren. Die hat nur „866“ Millionen Euro (geplant ca. 185 Mio) gekostet. Was soll da geschlagen werden bei schon geplanten Kosten von knapp unter 5 Milliarden Euro für Stuttgart 21? Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 Milliarden Euro..für einen Bahnhof. PS: Du darfst ruhig einen kompletten Satz zitieren, schreibst doch auch sonst was das Zeug hält.
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Jörg R. schrieb: > Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 > Milliarden Euro..für einen Bahnhof. Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof.
Jörg R. schrieb: > Die hat nur „866“ Millionen Euro (geplant ca. 185 Mio) gekostet. Was > soll da geschlagen werden bei schon geplanten Kosten von knapp unter 5 > Milliarden Euro für Stuttgart 21? Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 > Milliarden Euro..für einen Bahnhof. Für das Geld bekommt man ein AKW. Wann kommt der Bahnhofsausstieg der Bundesregierung? ;-)
H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 >> Milliarden Euro..für einen Bahnhof. > > Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof. Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein. Falk B. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Die hat nur „866“ Millionen Euro (geplant ca. 185 Mio) gekostet. Was >> soll da geschlagen werden bei schon geplanten Kosten von knapp unter 5 >> Milliarden Euro für Stuttgart 21? Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 >> Milliarden Euro..für einen Bahnhof. > > Für das Geld bekommt man ein AKW. Wann kommt der Bahnhofsausstieg der > Bundesregierung? ;-) Kommt wenn eine Autofahrerpartei das Land regiert;-) Dann kostet das 63,- Euro Ticket auch 630,- Euro.
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Jörg R. schrieb: > H. H. schrieb: >> Jörg R. schrieb: >>> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 >>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof. >> >> Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof. > > Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein. Hast du falsch verstanden. Lies nach was Stuttgart21 ist.
Jörg R. schrieb: > Kommt wenn eine Autofahrerpartei das Land regiert;-) Dann kostet das > 63,- Euro Ticket auch 630,- Euro. ... und finanziert hauptsächlich den Autobahnbau.
H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Jörg R. schrieb: >>>> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 >>>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof. >>> >>> Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof. >> >> Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein. > > Hast du falsch verstanden. Lies nach was Stuttgart21 ist. Ich weiß was hinter Stuttgart 21 steht. Du darfst meine Kommentare zu dem Thema/Thread nicht zu ernst nehmen;-)
Dieter D. schrieb: > H. H. schrieb: >> Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt. > > Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die > Staffelstabtechnik noch koennen? Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer.
Jörg R. schrieb: > Du darfst meine Kommentare zu dem Thema/Thread nicht zu ernst nehmen;-) Der Detektor ist hitzebedingt ausgefallen.
Jörg R. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt. >> >> Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die >> Staffelstabtechnik noch koennen? > > Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand > aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden > Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer. Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden!
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > In einem Land, in dem man eine Fähre* neu baut > um erst viel später zu merken: > Oha die passt ja nicht zu den Anlegern, jetzt müssen wir die > AUCH noch neu bauen (...), Du gehst von Dummheit aus, was sich auch leicht mit Korruption erklären liesse.
H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Dieter D. schrieb: >>> H. H. schrieb: >>>> Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt. >>> >>> Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die >>> Staffelstabtechnik noch koennen? >> >> Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand >> aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden >> Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer. > > Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden! Ist das der mit dem S-Bahnzimmer?
Jörg R. schrieb: >>> Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand >>> aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden >>> Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer. >> >> Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden! > > Ist das der mit dem S-Bahnzimmer? Im S-Bahn-Zimmer gibts ja kein GSM-R, nur WLAN.
Michael B. schrieb: > Du gehst von Dummheit aus, was sich auch leicht mit Korruption erklären > liesse. Hmm, gibts mehr Dumme oder mehr Korrupte?
H. H. schrieb: > Jörg R. schrieb: >>>> Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand >>>> aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden >>>> Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer. >>> >>> Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden! >> >> Ist das der mit dem S-Bahnzimmer? > > Im S-Bahn-Zimmer gibts ja kein GSM-R, nur WLAN. Sollte man auch abschalten, länger als 2 Stunden.
H. H. schrieb: > Hmm, gibts mehr Dumme oder mehr Korrupte? Mehr Dumme! Für mehr Korrupte reicht die Geldmenge M3 nicht aus.
Jörg R. schrieb: > H. H. schrieb: >> Jörg R. schrieb: >>> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 >>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof. >> >> Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof. > > Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein. > ... Das ist grundfalsch. Die DRG hat damals ihre Bahnhöfe als Aushängeschild und Prestigeobjekte gesehen. Sie waren schließlich der Eingang zur Bahn und sollten einladend/verlockend sein. Komischerweise hat die DRG das damals aber innerhalb der Budgets hinbekommen.
GSM-R ist veraltet. Aber Umstellungen auf 5G wäre unsinnig, solange FRMCS nicht standardisiert ist und nur auf dem Papier existiert.
H. H. schrieb: > René H. schrieb: >> GSM-R ist veraltet. > > Du bist veraltet. Bitte keine Beleidigung. GSM-R ist alt. Ich muss täglich damit arbeiten.
Verglichen mit 5G schon. ;) Aber es funktioniert. Zum Telefonieren reicht 2G. Das ist bei uns hier, z.B. in meiner Wohnung, sogar stärker als 4G/5G (4G/5G 2 Balken, 2G voller Ausschlag).
Jörg R. schrieb: > Was soll da geschlagen werden Die Verfielfachung. Ursprüngliche Planung: Rund 77 Millionen Euro, Endgültige Baukosten: Rund 866 Millionen Euro, siehe Wikipedia.
Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist: https://regionalheute.de/kabelschaden-diese-zugstrecke-ist-vorerst-gesperrt-braunschweig-gifhorn-1782413372/
1 | 25.06.2026, 20:49 Uhr |
2 | Gifhorn. Aufgrund eines Kabelschadens ist der lokale Zugfunk zwischen Gifhorn und Wieren ausgefallen. Aus Sicherheitsgründen muss die Strecke in beiden Richtungen bis auf Weiteres gesperrt werden. Die erixx-Züge der Linie RB47 entfallen deshalb zwischen Gifhorn und Uelzen |
3 | [..]
|
4 | Nach aktuellem Stand werde die Streckensperrung auch am morgigen Freitag andauern. Erst nach der Behebung des Kabelschadens und der Wiederherstellung des Zugfunks kann der Zugverkehr auf dem betroffenen Abschnitt wieder aufgenommen werden. |
Manfred P. schrieb: > Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist: Nein, so muss man das nicht ausdrücken, auch wenn es deine Art ist. Das Bahnsystem ist schon sehr komplex. Vielleicht sitzen die falschen Leute an den zu bedienenden Hebeln..und damit meine ich nicht die Bahnmitarbeiter in den Stellwerken. Dieter D. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Was soll da geschlagen werden > > Die Verfielfachung. Tja, dann drücke dich präziser aus. > Ursprüngliche Planung: Rund 77 Millionen Euro, Endgültige Baukosten: > Rund 866 Millionen Euro, siehe Wikipedia. Abwarten wie es am Ende aussieht. Allerdings kann man die 2 Projekte nicht miteinander vergleichen. Stuttgart 21 ist schon eine andere Baustelle. Nachvollziehen weshalb die ersten Schätzungen so daneben liegen kann ich nicht. Es ist doch egal ob Elfi, Stuttgart oder der Flughafen Berlin, alle vollkommen verkalkuliert..sowohl was die Kosten angeht, aber auch bei der Bauzeit. Und bei der Bauzeit ging/geht es nicht um ein paar Wochen oder Monate.
Michael B. schrieb: > Du gehst von Dummheit aus, was sich auch leicht mit Korruption erklären > liesse. https://de.wikipedia.org/wiki/Hanlon%E2%80%99s_Razor
Manfred P. schrieb: > Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist: Was kann die Bahn für Kabelschäden? Im Artikel steht etwas von Kabelschäden, mehr nicht. Nichts davon zu lesen, was genau beschädigt ist, ob es beschädigt wurde, oder ob es verschleiß ist, also "Ursache unbekannt".
Jörg R. schrieb: > Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Bei Dir scheint die Bedeutung der Zahl nicht angekommen zu sein. Nach dem 21. kommt das 22. Jahrhundert. Die Chancen stehen aber ausgesprochen gut, dass sie es rechtzeitig vorher schaffen. ;-)
Leute, das Threadthema lautet GSM-R, nicht Stuttgart 21. Das hier immer Threads gekapert werden müssen.
René H. schrieb: > Leute, das Threadthema lautet GSM-R, nicht Stuttgart 21. Das hier immer > Threads gekapert werden müssen. Wie dir vielleicht bekannt ist, umfasst S21 u.a. das Projekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) mit moderner Leit- und Sicherheitstechnik Techniken, wie digitale Stellwerke und ETCS Level 2 ohne Signale (ETCS L2 oS). Zum stabilen Betrieb wird dort GSM-R teilweise erstmal noch ausgebaut. Die spätere, schrittweise Umstellung auf FRMCS (basierend auf 5G) wird berücksichtigt - 6G aber bestimmt nicht. Die Abschaltung von GSM-R ist wohl derzeit für 2035 geplant. Bei den Fahrzeugen findet die Umrüstung/Neubeschaffung mit Ausstattung für ETCS und FRMCS im gleichen Zug statt, geht aber eben nicht von heute auf morgen. An der Umstellung der Mobilfunktechnik hängt eben mehr dran, als nur ein paar Sendemasten zu tauschen. Das Netz muss z. B. auch überall an der Strecke verfügbar sein.
Beitrag #8066215 wurde von einem Moderator gelöscht.
Rainer W. schrieb: > An der Umstellung der Mobilfunktechnik hängt eben mehr dran, als nur ein > paar Sendemasten zu tauschen. Und genau das verstehen die ganzen Meckerfritzen nicht. Und das EBA will auch mitreden. Das dauert halt. Btw: Ist 6G so viel besser als 5G, dass man nicht gleich auf 6G setzen könnte? Braucht es 6G im Zugfunk?
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Beitrag #8066234 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8066240 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8066241 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8066244 wurde von einem Moderator gelöscht.
So etwas aehnliches erlebe ich auch gerade. Eine namhafte Verschluesselungssoftware beim Eingeben der Pin hat einen Fehler. Nach Eingabe der Pin wird das Return als Eingabe mitgenommen und wirft dann "Falsche Pin" aus. Es geht nur, wenn mit der Maus auf den Ok Button gedrueckt wird. Mit der Tastaturbedienung dorthin zu (Shift) Tabben geht grad nicht mehr.
Könnte man nicht den Fachkräftemangel der Bahn duch den großflächigen Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache beheben? Arno
Beitrag #8066368 wurde vom Autor gelöscht.
Arno H. schrieb: > Könnte man nicht den Fachkräftemangel der Bahn duch den großflächigen > Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache > beheben? Nein, das würde gegen die Menschenrechte verstossen.
René H. schrieb: > Braucht es 6G im Zugfunk? Für die normale Sprache und ein paar Steuerdaten wird es das nicht brauchen. Aber, wenn auch Videos im Live-Modus (ggf sogar noch hochauflösend) übertragen werden sollen, dann schon. Es gibt zum Beispiel die Idee, dass Videos von Bedarfshaltestellen übertragen werden. Wenn also dort niemand sichbares steht, und keiner auf den Haltewunsch Knopf drückt, dann fährt der Zug einfach mit 50 durch die Haltestelle ohne zu halten. Eine andere Idee ist zum Beispiel die Übertragung vom nächsten Bahnübergang auf einen Bildschirm im Zug. Wobei hier das Fahrzeug ein "großer Teilnehmer" im Netz wäre. Eine weitere Anwendung für leistungsfähigere Netze wären die Bodycams, die auf Grund immer mehr Übergriffe auf das Bahnpersonal immer mehr im Kommen sind. Da Personalkosten teuer sind, wäre eine Anwendung die Streams live zu übertragen und von einer KI auszuwerten. Diese entscheidet Live darüber und schickt Sicherheitspersonal dorthin. Der mobile Computer zum Umhängen, so dass nur ein kurzer Hilferuf versendet wird, wäre doch etwas zu heavy.
Arno H. schrieb: > Könnte man nicht den Fachkräftemangel der Bahn duch den großflächigen > Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache > beheben? > > Die könnten sich auch nur an deutsches Recht, deutsche Eisenbahngesetze, unsere Konzernrichtlinien und interne Vorgaben halten. Du klingst so, als würdest Du uns Eisenbahnern unterstellen, wir hätten keine Ahnung.
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Getreu dem Motto: Eine neue Version zu testen vor dem grossen Ausbringen in die Flaeche ist zu teuer. Also lassen wir den Kunden testen. Wenn ich mich täusche, wird das auch bei einem nicht unbedeutenden Betriebssystemhaus immer wieder nachgesagt.
Arno H. schrieb: > Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache Das geschulte Personal muss nicht unbedingt biologisch sein. Es können auch Roboter mit KI eingesetzt werden. Die ersten sprechen nämlich bereits japanisch. Da gibt es einen Bericht von einem Blogger über seine Reise zur Expo nach Japan. Denen müßte nur noch deutsch beigebracht werden.
René H. schrieb: > > Die könnten sich auch nur an deutsches Recht, deutsche Eisenbahngesetze, > unsere Konzernrichtlinien und interne Vorgaben halten. Du klingst so, > als würdest Du uns Eisenbahnern unterstellen, wir hätten keine Ahnung. Tut mir leid, wenn du dich jetzt persönlich betroffen fühlst, aber Leute die sich noch als Eisenbahner bezeichnen waren damit bestimmt nicht gemeint. Es ging eher um die Führungsebene, die für mangelhafte Leistung statt einer Abmahnung einen Bonus erhält. Arno
Arno H. schrieb: > Es ging eher um die Führungsebene,... Was die meisten nicht im Blick haben ist, dass der Vorstand (die höchste Führungsebene) vom Aufsichtsrat eingestellt wird. Wenn der Aufsichtsrat sich immer für Nieten entscheidet, dann kann der Vorstand gar nichts dafür, dass er so schlecht ist.
René H. schrieb: > z.B. in meiner Wohnung, sogar stärker als 4G/5G (4G/5G 2 Balken, 2G > voller Ausschlag). Wieso? Ist Dein Handy ein Meßgerät, dass man die Anzeige für voll nehmen könnte?
Beitrag #8066498 wurde vom Autor gelöscht.
Jens G. schrieb: > Wieso? Ist Dein Handy ein Meßgerät, dass man die Anzeige für voll nehmen > könnte? Das ist zwar nicht kalibriert, aber für so einen groben Vergleich reicht diese grobe Anzeige der Feldstärke durchaus aus.
René H. schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist: > Was kann die Bahn für Kabelschäden? Im Artikel steht etwas von > Kabelschäden, mehr nicht. Die Bahn kann etwas für ihre Technik, welche für einen stabilen Betrieb nicht robust genug ist. Wie war das früher möglich, Züge ohne Funkverbindung zu fahren?
Manfred P. schrieb: > Wie war das früher möglich, Züge ohne > Funkverbindung zu fahren? Mit Dampflokomotiven zum Beispiel. Hier ist ein Zug mit einer Funkverbindung: https://www.youtube.com/watch?v=YvumfxsXGTo
Manfred P. schrieb: > Wie war das früher möglich, Züge ohne > Funkverbindung zu fahren? Auf Sicht, oder gut Glück. Dann kam Technik: https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherung_von_Zugfahrten Früher war halt alles besser...
H. H. schrieb: > Früher war halt alles besser... Damals konnten Ausbilder ihre Sklaven auch noch richtig scheuchen.
Dieter D. schrieb: > Da Personalkosten teuer sind, ... Die Kosten kosten nichts. Das sind nur Zahlen auf dem Papier. Was teuer ist, ist das Personal.
Rainer W. schrieb: > Was teuer ist, ist das Personal. Kann man durch Ponal ersetzen, hat auch weniger Buchstaben.
Manfred P. schrieb: > Wie war das früher möglich, Züge ohne > Funkverbindung zu fahren? Da gab es auf jedem Bahnhof mehrere Stellwerke. Die Fernsprechverbindungen (FS-Leitungen) hingen nicht alle an einem Kabel. Technik war manuell. Die Gasbeleuchtung haben die Stellwerker selber "erneuert" (Gasflaschen oder Hütchen selber getauscht). Schienenbrüche innerhalb des Bahnhofs konnten die Stellwerker durch Notlaschenverband behelfsmäßig "verbinden" (ich hab den Notlaschenverband noch gelernt). Etc. pp.
René H. schrieb: > Schienenbrüche Heute bei den durchgehend verschweißten Schienen ist das etwas schwieriger, weil diese unter Spannung stehen. Dafür fehlt natürlich das Rumpeln an den Stoßstellen der Schienen. Im Rahmen der Verbesserung der Resilienz wäre es aber notwendig, dass der Notlaschenverband wieder breit gelernt wird.
Anbei noch ein Zugvideo mit gut sichtbarer Funkverbindung zur Oberleitung: https://www.youtube.com/watch?v=P3k_ar1EcrI
Dieter D. schrieb: > dass der Notlaschenverband wieder breit gelernt wird. Dafür müsste man uns erstmal wieder erlauben, in die Gleise gehen zu dürfen. Das dürfen nämlich nicht mehr.
Dieter D. schrieb: > Jens G. schrieb: >> Wieso? Ist Dein Handy ein Meßgerät, dass man die Anzeige für voll nehmen >> könnte? > > Das ist zwar nicht kalibriert, aber für so einen groben Vergleich reicht > diese grobe Anzeige der Feldstärke durchaus aus. Bei heutigen Smartphones erfordert dies eine App, welche die Feldstärke (dBuV/m) oder Eingangsspannung (dBuV) aus dem GSM-Modul auslesen kann. Ältere Handys haben einen versteckten Monitor-Modus, der die Daten liefert. Der C1-Wert (die "Balken") zeigt die Wahrscheinlichkeit an, dass mit der aktuellen Empfangssituation ein Gespräch aufgebaut werden kann. Zu den HF-Bedingungen besteht keine direkte Korrelation.
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