Forum: Offtopic GSM-R = 2G = veraltet? (hoffentlich Unfug)


von Christian S. (uhrenfreak)


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Kleiner Disclaimer vorweg: Ich kenne einige Details über GSM, über GSM-R 
habe ich nur ein paar Fachzeitschriften-Artikel gelesen. Wenn ich etwas 
Falsches sage, lasst es mich wissen.

Hallo Forum!

Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat 
ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R 
sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt.

Ich möchte dieser Meinung widersprechen und finde sie stark ungerecht 
der Bahn gegenüber.
Die Eisenbahn ist ein sich seit ca. 1835 stetig entwickelndes 
Verkehrsmittel, das großen Einfluss auf die zivilisatorische 
Erschließung unseres Planeten hatte (Wilder Westen, Transsib). Eine 
gewisse Langsamkeit bedeutet hier nichts Schlechtes. Man denke nur an 
die ersten Zugbeeinflussungen mit Permanentmagneten (DC=0 Hz!) oder 
Niederfrequenzen in der Gegend um 1500 Hz. Anstatt Zugfunk gab es früher 
Streckenfernsprecher im F-Häuschen mit Primärzelle als Ortsbatterie. 
Dies soll keinesfalls negative Polemik gegenüber der Bahn sein!

Wofür ist demgegenüber 5G/6G entwickelt worden? Schnelles Internet 
überall und bei hoher Geschwindigkeit, flüssige Videos, ruckelfreies 
Multimedia auf dem Endgerät. Der Preis? Enormer Aufwand. Masten überall, 
dynamische Zellgröße, Micro-, Nano-, Schrumpfzellen, 
Mehrfrequenz-Antennen, Beamforming. Das braucht die Bahn doch nicht! 
Statt dessen wäre Robustheit und Einfachheit hier viel wichtiger.

Einst wurde in den IT-Medien auch mal über einer Stellenanzeige der Bahn 
gelästert, in der ein Windows 3.11-Entwickler gesucht wurde. Zu Windows 
3.11-Zeiten war das Betriebsystem vor allem dazu da, eine leserliche 
grafische Benutzeroberfläche zu rendern. Klar, dass man das ab und zu 
noch braucht. Z. B. für einen leserlichen Fahr- oder Einsatzplan. Kein 
Grund zum Lästern, eigentlich.
Die Bahn nutzt auch alte Lokomotiven und Wagen aus den 1960ern noch, 
denn darin stecken tonnenweise Stahl und Kupfer und enorme 
volkswirtschaftliche Werte.

Ich wünsche der Bahn, dass sich mal ein Politiker ihrer fachgerecht 
annimmt und zig Milliarden in eine interne Erneuerung und Harmonisierung 
steckt. Vielleicht könnte die so aussehen, dass interne Bugs beseitigt 
werden und danach dann GSM-R und ECTS auf ALLEN Fahrzeugen 
GLEICHERMASSEN realisiert werden. Dann hätte man eine Chance, dass die 
Bahn wieder zuverlässig und verlässlich funktioniert.

Zig Milliarden klingt jetzt viel, kaum einer will diesen Betrag 
aufbringen. Doch mit wie viel Milliarden wird der Autoverkehr 
subventioniert? Oder ausgemachter Schwachsinn wie Klima/Greta, EEG, 
Wärmepumpe, BEVs usw.?

Just my two cents!

Christian
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Christian S. schrieb:
> Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat
> ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R
> sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt.

Ist natürlich Dummschwatz.

Der Übergang zur nächsten Generation ist längst am laufen:
https://de.wikipedia.org/wiki/FRMCS
von Jörg R. (solar77)


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Christian S. schrieb:
> (..)
> Hallo Forum!
>
> Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat
> ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R
> sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt.
>
> Ich möchte dieser Meinung widersprechen und finde sie stark ungerecht
> der Bahn gegenüber.

Das haben wir zur Kenntnis genommen.

> Die Eisenbahn ist ein sich seit ca. 1835 stetig entwickelndes
> Verkehrsmittel, dass großen Einfluss auf die zivilisatorische
> Erschließung unseres Planeten hatte (Wilder Westen, Transsib). Eine
> gewisse Langsamkeit bedeutet hier nichts Schlechtes.

Nach fast 200 Jahren sollte auch die Bahn beim aktuellen Stand der 
Technik angekommen sein, zumindest fast.

Das ein System den kompletten Bahnverkehr für Stunden lahmlegt ist ein 
Unding.
: Bearbeitet durch User
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Jörg R. schrieb:
> Das ein System den kompletten Bahnverkehr für Stunden lahmlegt ist ein
> Unding.

anscheinend ist dem methodischen und systematischen Testen bei der Bahn 
etwas abhanden gekommen ...
von Jörg R. (solar77)


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Wegstaben V. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Das ein System den kompletten Bahnverkehr für Stunden lahmlegt ist ein
>> Unding.
>
> anscheinend ist dem methodischen und systematischen Testen bei der Bahn
> etwas abhanden gekommen ...

Bei der Bahn läuft so einiges Schief.

Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser 
direkt in Stuttgart 41?
von H. H. (hhinz)


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GSM-R ist doch international, nicht deutsch.

Federführend ist da die UIC.
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser
> direkt in Stuttgart 41?

Der neue Ortsteil soll Stuttgart-St.-Nimmerlein heißen.
: Bearbeitet durch User
von Florian (flori_n)


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Christian S. schrieb:
> Nach dem mehrstündigen Bahn-Chaos wegen des ausgefallenen Zugfunks hat
> ein Politiker angedeutet, dass die Bahn der Zeit hinterherhinke: GSM-R
> sei 2G, und heutzutage finde gerade der Übergang von 5G zu 6G statt.
Das ist natürlich typischer Politikerquatsch (was nicht heißt, dass die 
grundsätzlich Quatsch erzählen).

Die Indusi wurde 1934 eingeführt und ist heute mit nur leicht 
veränderter Arbeitsweise (das Grundprinzip ist genau gleich geblieben) 
zuverlässiger Stand der Technik.
Von einem Eisenbahntechnikanbieter weiß ich, dass er so grob um 2015 rum 
den 486 in seinen Steuerungen abgelöst hat.
In der Luftfahrt wurden zumindest vor 16 Jahren (2010) noch Prozessoren 
von 1979, also zu dem Zeitpunkt über 30 Jahre alt verwendet. [1]

Veraltet? Nein, sicher.

[1]: 
https://repositum.tuwien.at/bitstream/20.500.12708/11535/2/Zdravkowitsch%20Alexander%20-%202010%20-%20Das%20glaeserne%20Cockpit%20die...pdf
von Michael K. (michael_k755)


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Das "Update" am 23.6.26 wurde diletantisch ausgeführt, das wäre auch bei 
einem neuen System passiert bzw. noch viel eher.
GSM-R wurde zwischen 1999 und 2002 eingeführt, also nicht so alt wie man 
denkt.

Bitte daran denken das manche Weichen der Bahn 100 Jahre alt sein 
können.
: Bearbeitet durch User
von Michael K. (michael_k755)


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Die alten DB Loks sind robuster.

Wenn ich nur daran denke das 2023 eine ziemlich neue Güterzuglok mitsamt 
den Güterwaggons in der Nähe der S-Bahnstation Frankenstadion (Nürnberg) 
verreckt ist.
Deshalb konnte ich an dem Tag nicht mit dem RE1 nach Ingolstadt (der RE1 
ist kein Güterzug), der musste wieder zurück zum Hauptbahnhof.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Michael K. schrieb:
> Die alten DB Loks sind robuster.

GSM-R hat nichts mit der Lok an sich zu tun.
von Hardy F. (hflor)


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Jörg R. schrieb:
>
> Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser
> direkt in Stuttgart 41?

Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert. Und das sollte 
reichen.
von Jörg R. (solar77)


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Hardy F. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>
>> Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser
>> direkt in Stuttgart 41?
>
> Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert. Und das sollte
> reichen.

Gag nicht verstanden?
von Jörg R. (solar77)


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H. H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt? Oder besser
>> direkt in Stuttgart 41?
>
> Der neue Ortsteil soll Stuttgart-St.-Nimmerlein heißen.

Die Bahn hätte Bielefeld 21 bauen sollen. Ein Bahnhof in einer Stadt die 
es nicht gibt hätte viel Geld gespart.
Beitrag #8065844 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Michael K. schrieb:
> Die alten DB Loks sind robuster.

Früher war auch mehr Lametta.
von Falk B. (falk)


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Zu dem Thema gab's einen recht guten Kommentar der CT.

https://youtu.be/-Riovmvh1B8?si=l8ph8K3mx0aEMgNi

Dazu gab es auch einen recht kompetent wirkenden Kommentar.


@mrcrabssalad7851

"Ich bin selbst Bauartverantwortlicher von einem der betroffenen 
Systeme.
Die Erkärung des Systems war soweit korrekt aber die Abschnitte danach 
sind leider pure Polemik.
Der Grund für den Ausfall ist bekannt, die Ursache jedoch nicht also 
kann sich die InfraGO auch erst dazu äußern wenn eine fundierte 
Einschätzung dazu vorliegt. Es wird hier auch so getan als würde die 
Bahn sowas komplett im eigenen Saft runterkochen. Die Zugfunk-Systeme 
werden regelmäßig von BSI und EBA auditiert und diese haben bereits um 
Stellungnahmen gebeten, nur weil man nicht mit Halbwahrheiten an die 
Presse gehen will bedeutet es nicht, dass sowas nicht aufgeklärt wird. 
Im übrigen ist GSM-R georedundant ausgelegt und eine Rückfallebene gibt 
es natürlich zusätzlich auch noch, warum das hier nicht direkt gegriffen 
hat ist ebenso Teil der Ermittlungen.
Und von FRMCS braucht man erstmal nicht träumen, es ist noch nicht alles 
komplett standardisiert und wann und wie es kommt wird maßgeblich von 
der Zahlungsbereitschaft des Bundes abhängen, bis 2040 ist sowieso 
erstmal GSM-R das System der Wahl."

Die Bahn ist wie auch andere Branchen SEHR konservativ und auf 
Sicherheit bedacht. Die ziemlich niedrige Unfallquote spricht dafür. Den 
heißesten Scheiß braucht die nicht, wohl aber ein robustes, sicheres 
System. Das war es bis jetzt über 25 Jahre. Warten wir die Ergebnisse 
der Untersuchungen ab.
von Michael B. (laberkopp)


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H. H. schrieb:
> Der Übergang zur nächsten Generation ist längst am laufen

Daher hat man ja ein Update eingespielt.

Dann stand alles.

Ohne diese Umstellung wäre das Update nicht nötig gewesen.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ein mögliches neues System muss ja auch Europaweit passen.
Hat man da eigentlich ein EU-weites System angedacht
oder wie sieht das aus?
...wie sonst sollen Züge grenzübergreifend fahren?
von Florian (flori_n)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ein mögliches neues System muss ja auch Europaweit passen.
> Hat man da eigentlich ein EU-weites System angedacht
> oder wie sieht das aus?
> ...wie sonst sollen Züge grenzübergreifend fahren?
Das System muss ja dann mit ETCS kompatibel sein, das theoretisch ein 
europäischer Standard ist. Deshalb ist anzunehmen, dass das System 
euroapweit passen wird, zumindest theoretisch.
von (prx) A. K. (prx)


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Etwas veraltet nicht alleine dadurch, dass es bereits lange in Betrieb 
ist. So lange hinzu kommende Anforderungen nicht über inhärente Grenzen 
steigen und die technische Grundlage noch zur Verfügung steht.
von Karl B. (gustav)


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Hut ab vor dem, der den Mut aufbrachte, die "Notbremse" rechtzeitig 
genug zu ziehen, um Schlimmeres zu verhindern. Sonst hätten wir 
womöglich eventuell wieder ein, zwei Eschedes mehr zu beklagen.

ciao
gustav
von H. H. (hhinz)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ein mögliches neues System muss ja auch Europaweit passen.

Das ist schon bei GSM-R so.
von H. H. (hhinz)


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Karl B. schrieb:
> Hut ab vor dem, der den Mut aufbrachte, die "Notbremse" rechtzeitig
> genug zu ziehen, um Schlimmeres zu verhindern.

Stell dir vor, Lokführer brauchen eine Ausbildung. Die wissen was zu tun 
ist wenn der Zugfunk ausfällt.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Florian schrieb:
> Deshalb ist anzunehmen, dass das System
> euroapweit passen wird, zumindest theoretisch.

In einem Land, in dem man eine Fähre* neu baut
um erst viel später zu merken:
Oha die passt ja nicht zu den Anlegern, jetzt müssen wir die
AUCH noch neu bauen (...),
würde es mich nicht wundern,
wenn ein neues Funksystem für die Bahn
auch nur theoretisch funktioniert.

*Schleifähre "Missunde III"
von H. H. (hhinz)


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Und mal wieder Paranoia...
von Harald K. (kirnbichler)


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Hardy F. schrieb:
> Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert.

Tut sie nicht, sie steht für den Preis.

Und noch hat "Stuttgart 21" keine 21 Milliarden Euro gekostet.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Harald K. schrieb:
> Und noch...

Es geht darum die Elbphilharomie zu schlagen. Das Rennen ist noch nicht 
verloren.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt.

Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die 
Staffelstabtechnik noch koennen?
von Jörg R. (solar77)


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Harald K. schrieb:
> Hardy F. schrieb:
>> Gar nicht, die 21 steht doch für das Jahrhundert.
>
> Tut sie nicht, sie steht für den Preis.
>
> Und noch hat "Stuttgart 21" keine 21 Milliarden Euro gekostet.

Als die Bahn in den 1990zigern das Projekt Stuttgart 21 beschlossen hat 
konnte man nicht damit rechnen dass die Fertigstellung im 21. 
Jahrhundert erfolgt, im wahrsten Sinne des Wortes..das ist ja erst zu 
1/4 vorbei.

Das Projekt ist eine Farce, das Geld hätte die Bahn besser in andere 
Infrastruktur gesteckt..und in neue Züge.


Dieter D. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Und noch...
>
> Es geht darum die Elbphilharomie zu schlagen. Das Rennen ist noch nicht
> verloren.

Die hat nur „866“ Millionen Euro (geplant ca. 185 Mio) gekostet. Was 
soll da geschlagen werden bei schon geplanten Kosten von knapp unter 5 
Milliarden Euro für Stuttgart 21? Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14 
Milliarden Euro..für einen Bahnhof.

PS: Du darfst ruhig einen kompletten Satz zitieren, schreibst doch auch 
sonst was das Zeug hält.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14
> Milliarden Euro..für einen Bahnhof.

Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof.
von Falk B. (falk)


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Jörg R. schrieb:
> Die hat nur „866“ Millionen Euro (geplant ca. 185 Mio) gekostet. Was
> soll da geschlagen werden bei schon geplanten Kosten von knapp unter 5
> Milliarden Euro für Stuttgart 21? Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14
> Milliarden Euro..für einen Bahnhof.

Für das Geld bekommt man ein AKW. Wann kommt der Bahnhofsausstieg der 
Bundesregierung? ;-)
von Jörg R. (solar77)


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H. H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14
>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof.
>
> Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof.

Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein.


Falk B. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Die hat nur „866“ Millionen Euro (geplant ca. 185 Mio) gekostet. Was
>> soll da geschlagen werden bei schon geplanten Kosten von knapp unter 5
>> Milliarden Euro für Stuttgart 21? Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14
>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof.
>
> Für das Geld bekommt man ein AKW. Wann kommt der Bahnhofsausstieg der
> Bundesregierung? ;-)

Kommt wenn eine Autofahrerpartei das Land regiert;-) Dann kostet das 
63,- Euro Ticket auch 630,- Euro.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14
>>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof.
>>
>> Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof.
>
> Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein.

Hast du falsch verstanden. Lies nach was Stuttgart21 ist.
von (prx) A. K. (prx)


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Jörg R. schrieb:
> Kommt wenn eine Autofahrerpartei das Land regiert;-) Dann kostet das
> 63,- Euro Ticket auch 630,- Euro.

... und finanziert hauptsächlich den Autobahnbau.
von Jörg R. (solar77)


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H. H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Jörg R. schrieb:
>>>> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14
>>>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof.
>>>
>>> Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof.
>>
>> Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein.
>
> Hast du falsch verstanden. Lies nach was Stuttgart21 ist.

Ich weiß was hinter Stuttgart 21 steht.

Du darfst meine Kommentare zu dem Thema/Thread nicht zu ernst nehmen;-)
von Jörg R. (solar77)


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Dieter D. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt.
>
> Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die
> Staffelstabtechnik noch koennen?

Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand 
aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden 
Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer.
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> Du darfst meine Kommentare zu dem Thema/Thread nicht zu ernst nehmen;-)

Der Detektor ist hitzebedingt ausgefallen.
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt.
>>
>> Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die
>> Staffelstabtechnik noch koennen?
>
> Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand
> aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden
> Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer.

Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden!
von Michael B. (laberkopp)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> In einem Land, in dem man eine Fähre* neu baut
> um erst viel später zu merken:
> Oha die passt ja nicht zu den Anlegern, jetzt müssen wir die
> AUCH noch neu bauen (...),

Du gehst von Dummheit aus, was sich auch leicht mit Korruption erklären 
liesse.
von Jörg R. (solar77)


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H. H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Dieter D. schrieb:
>>> H. H. schrieb:
>>>> Die wissen was zu tun ist wenn der Zugfunk ausfällt.
>>>
>>> Stehenbleiben auf unbestimmte Zeit. Ob es noch Lokfuehrer gibt, die die
>>> Staffelstabtechnik noch koennen?
>>
>> Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand
>> aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden
>> Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer.
>
> Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden!

Ist das der mit dem S-Bahnzimmer?
von H. H. (hhinz)


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Jörg R. schrieb:
>>> Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand
>>> aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden
>>> Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer.
>>
>> Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden!
>
> Ist das der mit dem S-Bahnzimmer?

Im S-Bahn-Zimmer gibts ja kein GSM-R, nur WLAN.
von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Du gehst von Dummheit aus, was sich auch leicht mit Korruption erklären
> liesse.

Hmm, gibts mehr Dumme oder mehr Korrupte?
von Jörg R. (solar77)


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H. H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>>> Was gibt es da denn zu können? Der Lokführer hält bei Tempo 200 die Hand
>>>> aus dem Fenster und übernimmt den Staffelstab vom entgegenkommenden
>>>> Lokführer. Das ist jetzt nicht so schwer.
>>>
>>> Nicht vom entgegenkommenden, vom überholenden!
>>
>> Ist das der mit dem S-Bahnzimmer?
>
> Im S-Bahn-Zimmer gibts ja kein GSM-R, nur WLAN.

Sollte man auch abschalten, länger als 2 Stunden.
von Michael B. (alter_mann)


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H. H. schrieb:
> Hmm, gibts mehr Dumme oder mehr Korrupte?

Mehr Dumme! Für mehr Korrupte reicht die Geldmenge M3 nicht aus.
von Roland E. (roland0815)


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Jörg R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Aktuell ist man m.W.n. bei ca. 14
>>> Milliarden Euro..für einen Bahnhof.
>>
>> Es geht da schon um weit mehr als nur den Stuttgarter Hauptbahnhof.
>
> Ja, es geht um Prestige. Das muss bei so einem Bauwerk aber nicht sein.
> ...

Das ist grundfalsch. Die DRG hat damals ihre Bahnhöfe als Aushängeschild 
und Prestigeobjekte gesehen. Sie waren schließlich der Eingang zur Bahn 
und sollten einladend/verlockend sein.

Komischerweise hat die DRG das damals aber innerhalb der Budgets 
hinbekommen.
von René H. (mumpel)


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GSM-R ist veraltet. Aber Umstellungen auf 5G wäre unsinnig, solange 
FRMCS nicht standardisiert ist und nur auf dem Papier existiert.
von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> GSM-R ist veraltet.

Du bist veraltet.
von René H. (mumpel)


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H. H. schrieb:
> René H. schrieb:
>> GSM-R ist veraltet.
>
> Du bist veraltet.

Bitte keine Beleidigung. GSM-R ist alt. Ich muss täglich damit arbeiten.
von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> GSM-R ist alt.

Aber nicht veraltet.
von René H. (mumpel)


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Verglichen mit 5G schon. ;)

Aber es funktioniert. Zum Telefonieren reicht 2G. Das ist bei uns hier, 
z.B. in meiner Wohnung, sogar stärker als 4G/5G (4G/5G 2 Balken, 2G 
voller Ausschlag).
von H. H. (hhinz)


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René H. schrieb:
> Zum Telefonieren reicht 2G.

Es reicht auch für ETCS.
von René H. (mumpel)


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2G ist kein schlechtes Netz.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jörg R. schrieb:
> Was soll da geschlagen werden

Die Verfielfachung.

Ursprüngliche Planung: Rund 77 Millionen Euro, Endgültige Baukosten: 
Rund 866 Millionen Euro, siehe Wikipedia.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist:

https://regionalheute.de/kabelschaden-diese-zugstrecke-ist-vorerst-gesperrt-braunschweig-gifhorn-1782413372/
1
25.06.2026, 20:49 Uhr
2
Gifhorn. Aufgrund eines Kabelschadens ist der lokale Zugfunk zwischen Gifhorn und Wieren ausgefallen. Aus Sicherheitsgründen muss die Strecke in beiden Richtungen bis auf Weiteres gesperrt werden. Die erixx-Züge der Linie RB47 entfallen deshalb zwischen Gifhorn und Uelzen
3
[..]
4
Nach aktuellem Stand werde die Streckensperrung auch am morgigen Freitag andauern. Erst nach der Behebung des Kabelschadens und der Wiederherstellung des Zugfunks kann der Zugverkehr auf dem betroffenen Abschnitt wieder aufgenommen werden.
von Jörg R. (solar77)


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Manfred P. schrieb:
> Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist:

Nein, so muss man das nicht ausdrücken, auch wenn es deine Art ist. Das 
Bahnsystem ist schon sehr komplex. Vielleicht sitzen die falschen Leute 
an den zu bedienenden Hebeln..und damit meine ich nicht die 
Bahnmitarbeiter in den Stellwerken.


Dieter D. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Was soll da geschlagen werden
>
> Die Verfielfachung.

Tja, dann drücke dich präziser aus.

> Ursprüngliche Planung: Rund 77 Millionen Euro, Endgültige Baukosten:
> Rund 866 Millionen Euro, siehe Wikipedia.

Abwarten wie es am Ende aussieht. Allerdings kann man die 2 Projekte 
nicht miteinander vergleichen. Stuttgart 21 ist schon eine andere 
Baustelle.

Nachvollziehen weshalb die ersten Schätzungen so daneben liegen kann ich 
nicht. Es ist doch egal ob Elfi, Stuttgart oder der Flughafen Berlin, 
alle vollkommen verkalkuliert..sowohl was die Kosten angeht, aber auch 
bei der Bauzeit. Und bei der Bauzeit ging/geht es nicht um ein paar 
Wochen oder Monate.
von Johannes S. (demofreak)


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Michael B. schrieb:
> Du gehst von Dummheit aus, was sich auch leicht mit Korruption erklären
> liesse.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanlon%E2%80%99s_Razor
von René H. (mumpel)


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Manfred P. schrieb:
> Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist:

Was kann die Bahn für Kabelschäden? Im Artikel steht etwas von 
Kabelschäden, mehr nicht. Nichts davon zu lesen, was genau beschädigt 
ist, ob es beschädigt wurde, oder ob es verschleiß ist, also "Ursache 
unbekannt".
von Rainer W. (rawi)


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Jörg R. schrieb:
> Wann wird Stuttgart 21 eigentlich in Stuttgart 31 umbenannt?

Bei Dir scheint die Bedeutung der Zahl nicht angekommen zu sein. Nach 
dem 21. kommt das 22. Jahrhundert.
Die Chancen stehen aber ausgesprochen gut, dass sie es rechtzeitig 
vorher schaffen. ;-)
von René H. (mumpel)


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Leute, das Threadthema lautet GSM-R, nicht Stuttgart 21. Das hier immer 
Threads gekapert werden müssen.
von Rainer W. (rawi)


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René H. schrieb:
> Leute, das Threadthema lautet GSM-R, nicht Stuttgart 21. Das hier immer
> Threads gekapert werden müssen.

Wie dir vielleicht bekannt ist, umfasst S21 u.a. das Projekt Digitaler 
Knoten Stuttgart (DKS) mit moderner Leit- und Sicherheitstechnik 
Techniken, wie digitale Stellwerke und ETCS Level 2 ohne Signale (ETCS 
L2 oS). Zum stabilen Betrieb wird dort GSM-R teilweise erstmal noch 
ausgebaut. Die spätere, schrittweise Umstellung auf FRMCS (basierend auf 
5G) wird berücksichtigt - 6G aber bestimmt nicht. Die Abschaltung von 
GSM-R ist wohl derzeit für 2035 geplant. Bei den Fahrzeugen findet die 
Umrüstung/Neubeschaffung mit Ausstattung für ETCS und FRMCS im gleichen 
Zug statt, geht aber eben nicht von heute auf morgen. An der Umstellung 
der Mobilfunktechnik hängt eben mehr dran, als nur ein paar Sendemasten 
zu tauschen. Das Netz muss z.
B. auch überall an der Strecke verfügbar sein.
Beitrag #8066215 wurde von einem Moderator gelöscht.
von René H. (mumpel)


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Rainer W. schrieb:
> An der Umstellung der Mobilfunktechnik hängt eben mehr dran, als nur ein
> paar Sendemasten zu tauschen.

Und genau das verstehen die ganzen Meckerfritzen nicht. Und das EBA will 
auch mitreden. Das dauert halt.

Btw: Ist 6G so viel besser als 5G, dass man nicht gleich auf 6G setzen 
könnte? Braucht es 6G im Zugfunk?
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8066234 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8066240 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8066241 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8066244 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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So etwas aehnliches erlebe ich auch gerade. Eine namhafte 
Verschluesselungssoftware beim Eingeben der Pin hat einen Fehler. Nach 
Eingabe der Pin wird das Return als Eingabe mitgenommen und wirft dann 
"Falsche Pin" aus.

Es geht nur, wenn mit der Maus auf den Ok Button gedrueckt wird. Mit der 
Tastaturbedienung dorthin zu (Shift) Tabben geht grad nicht mehr.
von Arno H. (arno_h)


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Könnte man nicht den Fachkräftemangel der Bahn duch den großflächigen 
Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache 
beheben?

Arno
Beitrag #8066368 wurde vom Autor gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Arno H. schrieb:
> Könnte man nicht den Fachkräftemangel der Bahn duch den großflächigen
> Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache
> beheben?

Nein, das würde gegen die Menschenrechte verstossen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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René H. schrieb:
> Braucht es 6G im Zugfunk?

Für die normale Sprache und ein paar Steuerdaten wird es das nicht 
brauchen. Aber, wenn auch Videos im Live-Modus (ggf sogar noch 
hochauflösend) übertragen werden sollen, dann schon.

Es gibt zum Beispiel die Idee, dass Videos von Bedarfshaltestellen 
übertragen werden. Wenn also dort niemand sichbares steht, und keiner 
auf den Haltewunsch Knopf drückt, dann fährt der Zug einfach mit 50 
durch die Haltestelle ohne zu halten.

Eine andere Idee ist zum Beispiel die Übertragung vom nächsten 
Bahnübergang auf einen Bildschirm im Zug. Wobei hier das Fahrzeug ein 
"großer Teilnehmer" im Netz wäre.

Eine weitere Anwendung für leistungsfähigere Netze wären die Bodycams, 
die auf Grund immer mehr Übergriffe auf das Bahnpersonal immer mehr im 
Kommen sind. Da Personalkosten teuer sind, wäre eine Anwendung die 
Streams live zu übertragen und von einer KI auszuwerten. Diese 
entscheidet Live darüber und schickt Sicherheitspersonal dorthin. Der 
mobile Computer zum Umhängen, so dass nur ein kurzer Hilferuf versendet 
wird, wäre doch etwas zu heavy.
von René H. (mumpel)


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Arno H. schrieb:
> Könnte man nicht den Fachkräftemangel der Bahn duch den großflächigen
> Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache
> beheben?
>
>

Die könnten sich auch nur an deutsches Recht, deutsche Eisenbahngesetze, 
unsere Konzernrichtlinien und interne Vorgaben halten. Du klingst so, 
als würdest Du uns Eisenbahnern unterstellen, wir hätten keine Ahnung.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Getreu dem Motto:
Eine neue Version zu testen vor dem grossen Ausbringen in die Flaeche 
ist zu teuer. Also lassen wir den Kunden testen. Wenn ich mich täusche, 
wird das auch bei einem nicht unbedeutenden Betriebssystemhaus immer 
wieder nachgesagt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Arno H. schrieb:
> Einsatz von geschultem Personal mit bevorzugt japanischer Muttersprache

Das geschulte Personal muss nicht unbedingt biologisch sein. Es können 
auch Roboter mit KI eingesetzt werden. Die ersten sprechen nämlich 
bereits japanisch. Da gibt es einen Bericht von einem Blogger über seine 
Reise zur Expo nach Japan. Denen müßte nur noch deutsch beigebracht 
werden.
von Arno H. (arno_h)


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René H. schrieb:
>
> Die könnten sich auch nur an deutsches Recht, deutsche Eisenbahngesetze,
> unsere Konzernrichtlinien und interne Vorgaben halten. Du klingst so,
> als würdest Du uns Eisenbahnern unterstellen, wir hätten keine Ahnung.

Tut mir leid, wenn du dich jetzt persönlich betroffen fühlst, aber Leute 
die sich noch als Eisenbahner bezeichnen waren damit bestimmt nicht 
gemeint.
Es ging eher um die Führungsebene, die für mangelhafte Leistung statt 
einer Abmahnung einen Bonus erhält.

Arno
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Arno H. schrieb:
> Es ging eher um die Führungsebene,...

Was die meisten nicht im Blick haben ist, dass der Vorstand (die höchste 
Führungsebene) vom Aufsichtsrat eingestellt wird. Wenn der Aufsichtsrat 
sich immer für Nieten entscheidet, dann kann der Vorstand gar nichts 
dafür, dass er so schlecht ist.
von Jens G. (jensig)


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René H. schrieb:
> z.B. in meiner Wohnung, sogar stärker als 4G/5G (4G/5G 2 Balken, 2G
> voller Ausschlag).

Wieso? Ist Dein Handy ein Meßgerät, dass man die Anzeige für voll nehmen 
könnte?
Beitrag #8066498 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jens G. schrieb:
> Wieso? Ist Dein Handy ein Meßgerät, dass man die Anzeige für voll nehmen
> könnte?

Das ist zwar nicht kalibriert, aber für so einen groben Vergleich reicht 
diese grobe Anzeige der Feldstärke durchaus aus.
von Manfred P. (pruckelfred)


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René H. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Kann es sein, dass die Bahn einfach nur noch Scheiße ist:
> Was kann die Bahn für Kabelschäden? Im Artikel steht etwas von
> Kabelschäden, mehr nicht.

Die Bahn kann etwas für ihre Technik, welche für einen stabilen Betrieb 
nicht robust genug ist. Wie war das früher möglich, Züge ohne 
Funkverbindung zu fahren?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> Wie war das früher möglich, Züge ohne
> Funkverbindung zu fahren?

Mit Dampflokomotiven zum Beispiel.

Hier ist ein Zug mit einer Funkverbindung:
https://www.youtube.com/watch?v=YvumfxsXGTo
von H. H. (hhinz)


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Manfred P. schrieb:
> Wie war das früher möglich, Züge ohne
> Funkverbindung zu fahren?

Auf Sicht, oder gut Glück.

Dann kam Technik:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherung_von_Zugfahrten


Früher war halt alles besser...
von Ralf X. (ralf0815)


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H. H. schrieb:
> Früher war halt alles besser...

Damals konnten Ausbilder ihre Sklaven auch noch richtig scheuchen.
von Rainer W. (rawi)


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Dieter D. schrieb:
> Da Personalkosten teuer sind, ...

Die Kosten kosten nichts. Das sind nur Zahlen auf dem Papier.

Was teuer ist, ist das Personal.
von H. H. (hhinz)


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Rainer W. schrieb:
> Was teuer ist, ist das Personal.

Kann man durch Ponal ersetzen, hat auch weniger Buchstaben.
von René H. (mumpel)


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Manfred P. schrieb:
> Wie war das früher möglich, Züge ohne
> Funkverbindung zu fahren?

Da gab es auf jedem Bahnhof mehrere Stellwerke. Die 
Fernsprechverbindungen (FS-Leitungen) hingen nicht alle an einem Kabel. 
Technik war manuell. Die Gasbeleuchtung haben die Stellwerker selber 
"erneuert" (Gasflaschen oder Hütchen selber getauscht). Schienenbrüche 
innerhalb des Bahnhofs konnten die Stellwerker durch Notlaschenverband 
behelfsmäßig "verbinden" (ich hab den Notlaschenverband noch gelernt). 
Etc. pp.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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René H. schrieb:
> Schienenbrüche

Heute bei den durchgehend verschweißten Schienen ist das etwas 
schwieriger, weil diese unter Spannung stehen. Dafür fehlt natürlich das 
Rumpeln an den Stoßstellen der Schienen.

Im Rahmen der Verbesserung der Resilienz wäre es aber notwendig, dass 
der Notlaschenverband wieder breit gelernt wird.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Anbei noch ein Zugvideo mit gut sichtbarer Funkverbindung zur 
Oberleitung:
https://www.youtube.com/watch?v=P3k_ar1EcrI
von René H. (mumpel)


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Dieter D. schrieb:
> dass der Notlaschenverband wieder breit gelernt wird.

Dafür müsste man uns erstmal wieder erlauben, in die Gleise gehen zu 
dürfen. Das dürfen nämlich nicht mehr.
von Soul E. (soul_eye)


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Dieter D. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Wieso? Ist Dein Handy ein Meßgerät, dass man die Anzeige für voll nehmen
>> könnte?
>
> Das ist zwar nicht kalibriert, aber für so einen groben Vergleich reicht
> diese grobe Anzeige der Feldstärke durchaus aus.

Bei heutigen Smartphones erfordert dies eine App, welche die Feldstärke 
(dBuV/m) oder Eingangsspannung (dBuV) aus dem GSM-Modul auslesen kann. 
Ältere Handys haben einen versteckten Monitor-Modus, der die Daten 
liefert.

Der C1-Wert (die "Balken") zeigt die Wahrscheinlichkeit an, dass mit der 
aktuellen Empfangssituation ein Gespräch aufgebaut werden kann. Zu den 
HF-Bedingungen besteht keine direkte Korrelation.
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