Könnte man für eine Spiegelreflexkamera, die über ein RS-60E3 Kabel fernausgelöst werden kann, leicht einen Fernauslöser, Triggerauslöser, Intervallauslöser o.ä. bauen, in dem man dieses RS-60E3 Kabel über ein Relais kurzschließt? Wenn nein, wie funktioniert dann so ein drahtgebundener Fernauslöser, wie er auf https://www.fotokoch.de/Canon-Fernausloeser-RS-60-E3_12837.html?redirect=12837&partnerid=10261&utm_source=froogle&sprache=de&utm_campaign=froogle&utm_medium=referral&partnerid=20201&gad_source=1&gad_campaignid=22128653711&gclid=EAIaIQobChMIlurCrL-ilQMVg2lBAh06-gD6EAQYBCABEgIxPfD_BwE angeboten wird? Er hat doch keine eingebaute Batterie!
Das werden einfach zwei Schaltkontakte sein, also Batterie unnötig. Und so ist es auch: https://www.cfd.tu-berlin.de/~panek/foto/eos_remote/eos_remote.html
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Als Einstieg für ein Selbstbauprojekt: https://lrtimelapse.com/de/lrtimelapse-pro-timer-free-der-beste-intervallometer-fur-zeitraffer-aufnahmen/ Hier wird keine galvanische Trennung (Relais o.ä.) verwendet, sondern ein Transistor direkt an die Kamerakontakte angeschlossen. Stattdessn könnte man auch einen Optokoppler verwenden, dann hätte man zur Extra-Sicherheit auch noch eine galvanische Trennung (was beim Preis einer Kamera etwas beruhigender sein dürfte).
> (was beim Preis einer Kamera etwas beruhigender sein dürfte).
Beruhigender duerfte es wohl sehr sein sich einfach einen fertigen
Funkausloeser zu kaufen. :-D Kameras sterben daran das jemand ueber das
Kabel stolpert und die Kamera dann mit Stativ umkippt.
Vanye
Thomas S. schrieb: > Könnte man für eine Spiegelreflexkamera, die über ein RS-60E3 Kabel > fernausgelöst werden kann, leicht einen Fernauslöser, Triggerauslöser, > Intervallauslöser o.ä. bauen, in dem man dieses RS-60E3 Kabel über ein > Relais kurzschließt? Huch ist schon wieder 1993?
PC1500 und 1 Transistor
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Zweistufiges Auslösen hat bei der Spiegelreflex durchaus Vorteile. Man sollte ihr die Zeit geben, scharfzustellen. Ich habe das mal mit einem Arduino gemacht. Pins als "open collector" genutzt - fertig. Nachtrag: Canon
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der RS60-E3 ist recht "spartanisch" aufgebaut - siehe Bilder...
Walter T. schrieb: > Ich habe das mal mit einem Arduino gemacht. Pins als "open collector" > genutzt - fertig. Mit den stromsparenden µCs von heute reicht Phantomspeisung von der Kamera her.
Walter T. schrieb: > Zweistufiges Auslösen hat bei der Spiegelreflex durchaus Vorteile. Man > sollte ihr die Zeit geben, scharfzustellen. Das kann richtig sein oder auch nicht, je nach Situation. Wenn man nämlich nicht selber durch den Sucher schaut und der Kamera überlässt, worauf sie sich scharfstellt, kann auch etwas unerwünschtes dabei herauskommen.
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Vanye R. schrieb: > Beruhigender duerfte es wohl sehr sein sich einfach einen fertigen > Funkausloeser zu kaufen. Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Und der Threadstarter ist offensichtlich an mehr als einer simplen Fernbedienung interessiert: Thomas S. schrieb: > leicht einen Fernauslöser, Triggerauslöser, > Intervallauslöser o.ä. bauen Da hilft dann Funk nicht. Und ja, man möchte bei Fernauslösung nur selten den AF verwenden. Die Kamera ist in solchen Situationen meist auf das Zielgebiet focussiert. Eine Ausnahme wäre eine "Fotobox", in der irgendwelche Leute Portraits von sich selbst anfertigen können. Da möchte man dann doch mit AF auslösen.
Walter T. schrieb: > Zweistufiges Auslösen hat bei der Spiegelreflex durchaus Vorteile. Man > sollte ihr die Zeit geben, scharfzustellen. ach wohin denn? Besser ist doch den Focusunkt vorher zu definieren und auf manu Focus umzustellen. Ich sehe heute zu viele YT Videos wo der (Auto)Focus sonst wo hinspringt, aber nie dort wo vermutlich der Ersteller wollte.
Joachim B. schrieb: > Besser ist doch den Focusunkt vorher zu definieren und auf manu Focus > umzustellen. Je nach Anwendung mag das so sein oder auch nicht. Ich beschrieb weiter oben eine "Photobox", das ist so eine Art Photoautomat, da geht jemand rein, guckt in die Kamera und drückt auf einen Knopf (den Fernauslöser) um von sich ein Bild machen zu lassen. Da nicht alle Leute ihren Kopf automagisch in exakt demselben Abstand zur Kamera halten, ist sowas eine gute Anwendung für einen Autofocus. Macht man z.B. Hochgeschwindigkeitstropfenphotographie, dann will man wie Du beschrieben hast verfahren.
Harald K. schrieb: > Je nach Anwendung mag das so sein oder auch nicht. Genau. Harald K. schrieb: > Macht man z.B. Hochgeschwindigkeitstropfenphotographie, dann will man > wie Du beschrieben hast verfahren. ...ebenso wie bei Astrofotos. Harald K. schrieb: > eine "Photobox" ist ein gutes Gegenbeispiel. Gut, wenn beides geht.
Thomas S. schrieb: > ... ein RS-60E3 Kabel > fernausgelöst werden kann, .. Das Teil habe ich auch für meine EOS. Das sind zwei Taster, die an die drei Pins angeschlossen sind. Einer löst Fokus aus, der andere den Shutter. Kannst du mit zwei Relais einfach nachbauen/zweckentfremden. Am Einfachsten geht es wohl, einen Originalen Fernauslöser umzubauen. Dann hast du gleich die Belegung und den richtigen Stecker.
Roland E. schrieb: > Dann hast du gleich die Belegung und den richtigen Stecker. Der Stecker ist (anders als bei Nikon) nichts spezielles, ein ganz einfacher 2.5mm-Stereoklinkenstecker. Der passt mit gleicher Belegung übrigens auch bei DSLR von Pentax. Spitze: Auslöser Ring: AF Schaft: Masse
Joachim B. schrieb: > loeten.bmp > 2,3 MB Sooh schwierig? Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten! Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden! Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
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Thomas S. schrieb: > Könnte man für eine Spiegelreflexkamera, die über ein RS-60E3 Kabel > fernausgelöst werden kann, leicht einen Fernauslöser, Triggerauslöser, > Intervallauslöser o.ä. bauen Hat man schon: http://www.cfd.tu-berlin.de/~panek/foto/smatrig/smatrig.html Hab ich gebaut, funktioniert super. Wenn du Interesse hast, ich habe noch einen übrig. Schick mir eine PM.
Die Kunst dabei ist, ohne zusätzlich Stromversorgung auszukommen und den uC per Energy Harvesting aus dem Abfragestrom der Kamera zu versorgen.
Rainer W. schrieb: > Die Kunst dabei ist Irrelevant. Das ist nur 'ne Fingerübung für das Ego, bringt aber in der Praxis nichts. Und insbesondere bei Langzeitbelichtungen wird das eh' nicht funkionieren, ist damit also auch nicht sinnvoll.
Harald K. schrieb: > Und insbesondere bei Langzeitbelichtungen wird das eh' > nicht funkionieren, Funktioniert bestens, seit vielen Jahren.
H. H. schrieb: > Funktioniert bestens, seit vielen Jahren. Magst Du ein paar Details verraten, wie Du mit "energy harvesting" aus der Fernsteuerungsbuchse genügend Energie für z.B. eine Minute Belichtungszeit hinbekommst?
Harald K. schrieb: > H. H. schrieb: >> Funktioniert bestens, seit vielen Jahren. > > Magst Du ein paar Details verraten, wie Du mit "energy harvesting" aus > der Fernsteuerungsbuchse genügend Energie für z.B. eine Minute > Belichtungszeit hinbekommst? Es gibt zwei anzapfbare Leitungen.
H. H. schrieb: > Es gibt zwei anzapfbare Leitungen. Das ist klar; aber ist die darüber verfügbare Energiemenge ausreichend, um einen µC zu betreiben, der eine dieser Leitungen daherhaft über einen Transistor o.ä. ausreichend niederohmig mit Masse verbindet? Andersrum, wie hochohmig werden diese "anzapfbaren" Leitungen sein, welchen Strom wird man da (bei welcher Spannung) ableiten können, ohne daß die Kamera sich dazu entschließt, den Kontakt als geschlossen zu erkennen? Und wenn man so einen Auslöser hat, muss man den ja auch irgendwie bedienen können, d.h. ein Display und Bedienelemente sollte er schon haben. Ich hab' mir vor langer Zeit* mal einen entsprechenden Auslöser gebaut, auf Basis eines MSP430G2553. Den versorgte ich mit 3 V, die ich mit einem Stepup-Wandler aus einer AA-Zelle versorgte (das war irgendein Krümel von TI, der ab 0.9 V Eingangsspannung funktioniert). Am µC hing eines der üblichen HD44780-Displays (reflektiv), das ebenfalls mit 3 V versorgt wurde. Die Kontrastspannung erzeugte ich mit einem ICL7660, weil das Display eigentlich nur für 5-V-Betrieb gedacht war. Mit einem Drehgeber mit Taster konnte man dann einstellen, was es genau machen sollte (Belichtungsdauer, -Anzahl, Reihenbelichtungen "Bracketing"). Die Kamera wurde zur Sicherheit mit einem Optokoppler angesteuert. Und mit einer Primärzelle war das Gerät so lange einsetzbar, daß ich mir deutlich mehr Sorgen über deren Auslaufen als den eigentlichen Verbrauch machen musste. "Energy Harvesting" ist daher nach meiner Einschätzung an dieser Stelle nur was fürs Bastlerego. Irgendwann später kaufte ich mir dann eine neue Kamera, deren Firmware die für mich wichtigen Dinge auch einfach selbst konnte. *) grad' nachgesehen: 14 Jahre
Die I/O des µC reichen völlig, externer Transistor ist nicht nötig. Für Bedientasten reichen PUs im MOhm-Bereich, und man drückt die ja nicht ständig. LC-Display als nacktes Glas.
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