Forum: HF, Funk und Felder Drehkondensator Selbstbau.


von Gu. F. (mitleser)



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Ich hatten vor Jahrzehnten einen Monacor Dip-Meter, der mir lange Zeit 
wertvolle Dienste geleistet hat. Leider ist das Teil seit langem nicht 
mehr auffindbar. Also wollte ich das Teil nachbauen, was eig. kein 
Problem sein sollte. War es aber doch, denn einen passenden 
Drehkondensator zu finden ist heutzutage unmöglich. Also muss ein 
Selbstbau her...

Mit nem Bambulab X2D im Haus hab ich mich dran gemacht ein Modell zu 
entwerfen. Herausgekommen ist eine Variante, die modular auf beliebige 
Kapazitätswerte abstimmbar ist..

Im Anhang ein erstes Beispiel:

Das Modell und ne Anleitung gibts hier:

https://makerworld.com/de/models/2986546-rotating-capacitor-configurable-capacity#profileId-3351355

Vlt. hilft es dem einen oder anderen.
Lasst hören was ihr davon haltet.
: Bearbeitet durch User
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Gu. F. schrieb:

> Lasst hören was ihr davon haltet.

Etwas aus der Zeit gefallen, aber nett.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Gu. F.

Gu. F. schrieb:

> https://makerworld.com/de/models/2986546-rotating-capacitor-configurable-
> capacity#profileId-3351355

Danke für Deine Mühen und Deine Anregungen.
Ich trage mich mit ähnlichen Überlegungen für eine QRP Matchbox.

Von der Seite:
"Hinweis:
Da PLA hitzeempfindlich ist, wird dringend empfohlen, die Anschlüsse 
zuerst zu löten, bevor der Kondensator zusammengebaut wird!"

Das ist nicht nur für das Löten ein wichtiger Hinweis.

Das Dielktrikum kann auch sonst etwas warm werden. z.b. wegen des 
Wetters (PLA ist da richtig kritisch) oder weil man den Kondensator in 
einer Sendematchbox einsetzt.
Daher ist es eher angeraten, für diesen Einsatzzweck PLA ganz zu meiden.

Selbst wenn das Teil konstruktionsbedingt nicht so leicht zu 
Kurzschlüssen neigt, so ist es doch unangenehm wenn das Plattenpacket 
irgendwo schleift.
Das macht die Bedienung ruckelig und auch die Kapazität läuft weg.

Die relative Dielektrizitätskonstante von PLA wird übrigens mit 1,5 bis 
3,5 angegeben, je nach Füllstoff (z.B. Luft bei geringer Füllung). PLA 
ist stark hygroskopisch, das wirkt da auch noch hinein. Wasseraufnahme 
0,5-50%.

Der Verlustwinkel von reinem PLA ist gar nicht mal so übel, aber hängt 
auch stark am Füllstoff.

Interessant wären wärmeunempfindlichere Filamente mit einem höheren 
Anteil an passenden keramischen Füllstoffen, aber wenn der Anteil zu 
hoch wird, wird das ganze brüchiger.


Ein paar Links:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9942642/pdf/40964_2023_Article_411.pdf
und
https://www.researchgate.net/publication/367482036_Dielectric_properties_of_materials_for_3D_printing_at_high_frequencies


Mit freundlichem Gruß
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Gu. F. schrieb:
> Herausgekommen ist eine Variante, die modular auf beliebige
> Kapazitätswerte abstimmbar ist..

Das glaube ich nicht!
von Gu. F. (mitleser)


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Wie Bernd richtig bemerkt hat, das Ding ist nicht für Leistung gedacht. 
Meine Anwendung ist ein Dipmeter. Alles auf Empfangsseite ist machbar. 
Antennentuner für Endstufen ist nicht die Anwendung an die ich gedacht 
habe. Ansonsten passts.
PLA hat ein epsr von ca. 2,8 ... 3. Der Drehko ist ohne Hohlräume 
gesliced.
: Bearbeitet durch User
von Schorsch M. (schorschm)


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Gu. F. schrieb:
> Meine Anwendung ist ein Dipmeter.

sorry mate, ich möchte dir das nicht madig machen, finde dein Projekt 
prima, aber, wer benutzt sowas heutzutage noch....außer mir ;-)
von Lotta  . (mercedes)


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Schorsch M. schrieb:
> Gu. F. schrieb:
>> Meine Anwendung ist ein Dipmeter.
>
> sorry mate, ich möchte dir das nicht madig machen, finde dein Projekt
> prima, aber, wer benutzt sowas heutzutage noch....außer mir ;-)

Und mir!!

Ich hab ja von Opa ein paar geerbt und find sie
als "HF Zollstock" sehr brauchbar.

mfg
von Wolf17 (wolf17)


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Gu. F. schrieb:
> auf beliebige Kapazitätswerte abstimmbar
Cmin? Cmax?

Wäre es nicht einfacher das aus einseitig Cu beschichteten 0,5mm 
Platinen zu fertigen?
von Schorsch M. (schorschm)


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Lotta  . schrieb:
> Ich hab ja von Opa ein paar geerbt und find sie
> als "HF Zollstock" sehr brauchbar.

Werden meine Kinder auch mal sagen....aber ehrlich, nur wer damit groß 
geworden ist, kann damit etwas anfangen.

Dennoch, ich halte meine Dipper in Ehren, habe sie sogar modernisiert 
und teilweise auch digitalisiert.

Bitte nicht mißverstehen, möchtre keineswegs das Projekt klein reden.
von Gu. F. (mitleser)


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Wolf17 schrieb:
> Wäre es nicht einfacher das aus einseitig Cu beschichteten 0,5mm
> Platinen zu fertigen?

Viel Spaß mit der Laubsäge. Hast du die Bauanleitung überhaupt 
gelesen/verstanden?
von H. H. (hhinz)


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Gu. F. schrieb:
> Wolf17 schrieb:
>> Wäre es nicht einfacher das aus einseitig Cu beschichteten 0,5mm
>> Platinen zu fertigen?
>
> Viel Spaß mit der Laubsäge.

Macht man mit einer CNC-Fräse, oder lässt es machen, z.B. bei JLCPCB.
: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Früher(TM) gab es Bausätze für Drehkos.
Da war das Leben doch deutlich einfacher als heute. ☺
von Michael B. (laberkopp)


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Gu. F. schrieb:
> Wolf17 schrieb:
>> Wäre es nicht einfacher das aus einseitig Cu beschichteten 0,5mm
>> Platinen zu fertigen?
>
> Viel Spaß mit der Laubsäge

Einige haben nur einen 3d-Drucker,

andere eine CNC Fräse und könnten die Platinenstücke ausfräsen. Oder 
Alubleche wie in einem richtigen Luftdrehko.

Andere haben nur eine Schere und kriegen auch was hin.
von Wolf17 (wolf17)


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Cartman E. schrieb:
> Früher(TM) gab es Bausätze für Drehkos.
Gibt es auch heute noch.
Auf der Seite sieht man auch, dass es ohne Plastikdrucker geht.
https://www.schubert-gehaeuse.de/drehkondensatoren.html
von Cartman E. (cartmaneric)


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Wolf17 schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Früher(TM) gab es Bausätze für Drehkos.
> Gibt es auch heute noch.
> Auf der Seite sieht man auch, dass es ohne Plastikdrucker geht.
> https://www.schubert-gehaeuse.de/drehkondensatoren.html

Schön das es das noch gibt.

Und die haben auch schicke und robuste(!) Laborkabelhalter. ☺
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Wolf.

Wolf17 schrieb:

>> Früher(TM) gab es Bausätze für Drehkos.
> Gibt es auch heute noch.
> Auf der Seite sieht man auch, dass es ohne Plastikdrucker geht.
> https://www.schubert-gehaeuse.de/drehkondensatoren.html

Die Teile sehen fast so aus wie früher die Annecke Teile. Bis auf das 
die von Annecke GF-Epoxid Endplatten hatten, und die von Schubert 
spritzgegossene Endplatten mit Verstärkungsrippen haben.

Aber ok, die Teile sind so eng an der Physik gebaut, dass da 
Designunterschiede nicht sehr sinnvoll sind. Andere Plattenschnitte 
würde man nur verwenden, wenn man den Frequenzverlauf anders haben 
möchte.

Könnte bei einem Dipper interessant sein, bei einer Matchbox eher nicht.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Rolf (rolf22)


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Michael B. schrieb:
> Andere haben nur eine Schere und kriegen auch was hin.

Schokoladenpapier mit Mehlkleister auf Pappstücke kleben. Drehachse und 
Lager aus dem Märklinkasten.
von Soul E. (soul_eye)


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Von da wo sie nichts hatten gibt es ein schönes Buch: „Rundfunk und 
Fernsehen selbst erlebt“. Im ersten Kapitel bastelt man eine Spule und 
einen Kondensator aus Schokoladenpapier, und im letzten Kapitel ist das 
Konzept für einen einfachen SW-Fernsehempfänger beschrieben.

Nur die Röhren muss man kaufen, Punktschweissen und Glas blasen wird 
nicht behandelt. Aber dafür gibt es schöne Youtube-Videos von dieser 
Redneck-Walküre. Der/Die hat das wirklich drauf.
von Lotta  . (mercedes)


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Soul E. schrieb:
> Von da wo sie nichts hatten gibt es ein schönes Buch: „Rundfunk und
> Fernsehen selbst erlebt“. Im ersten Kapitel bastelt man eine Spule und
> einen Kondensator aus Schokoladenpapier, und im letzten Kapitel ist das
> Konzept für einen einfachen SW-Fernsehempfänger beschrieben.
>
> Nur die Röhren muss man kaufen, Punktschweissen und Glas blasen wird
> nicht behandelt. Aber dafür gibt es schöne Youtube-Videos von dieser
> Redneck-Walküre. Der/Die hat das wirklich drauf.

Na, und einen kleines Oszilloskop wird dort auch gebaut.
Und ein Dipmeter mit der EC92. Und Röhrenradios vom
Einkreiser bis zum Super, auch mit Batterieröhren und
Germaniumtransistoren.

Eine spätere Auflage brachte dann noch einmal alles transitorisiert,
ließ aber dann das Fernsehen weg.

mfg
von Rolf (rolf22)


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Soul E. schrieb:
> Von da wo sie nichts hatten gibt es ein schönes Buch: „Rundfunk und
> Fernsehen selbst erlebt“. Im ersten Kapitel bastelt man eine Spule und
> einen Kondensator aus Schokoladenpapier

Das ist von 1070, da war ich schon auf der Uni. Als Kind im späteren 
Beitrittsgebiet hatte ich zwei wesentlich ältere Bücher von Martin 
Selber:
"Mit Spulen, Draht und Morsetaste (1953)" und "Mit Radio, Röhren und 
Lautsprecher (1956)".

Leider lebte ich als Kind in einem Haushalt ohne jeden einschlägigen 
Input. Es gab nicht mal einen Schraubendreher und niemand wusste aus dem 
Stegreif, wie herum man eine Schraube drehen musste. Da blieb es dann 
dabei, diese Bücher wieder und wieder zu lesen. Teile gab es auf dem 
Dorf ohnehin nicht zu kaufen. :-(
von Michael K. (mikr)


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ich erlaube mir mal, auf eigene Versuche hinzuweisen, einen 
einstellbaren Plattenkondensator zu bauen:

https://www.dk8pp.de/blog/blog/2024/07/09/der-schiebekondensator-endlich-eine-brauchbare-version/

Ich hoffe es ist hilfreich. Ziel war ein elektrisch einstellbarer 
Kondensator für einen Antennentuner, der mit mindestens 100 W umgehen 
kann. Die Kondensatorplatten sind Leiterplatten von JLCPCB und das 
Dielektrikum ist aus selbstklebenden Polyimid-Folien ("Kapton"). Hat 
eigentlich gut funktioniert, aber ich habe seitdem nicht mehr daran 
weitergemacht.
von J. T. (chaoskind)


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Rolf schrieb:
> Das ist von 1070, da war ich schon auf der Uni.

Sooo alt hät ich dich jetzt spontan nicht eingeschätzt :D.
Man könnte von gut abgelagert sprechen.
von Schorsch M. (schorschm)


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Da es mittlerweile um die verschiedenen Bauformen geht, werfe ich mal 
noch den Quetscher in die Runde.
Das waren Trimmkondensatoren mit Glimmer als Dielektrikum. Waren sehr 
gebräuchlich in CB-Funkgeräten der 70er Jahre.
von Daniel (daniel3)


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Gu. F. schrieb:
> Mit nem Bambulab X2D im Haus hab ich mich dran gemacht ein Modell zu
> entwerfen. Herausgekommen ist eine Variante, die modular auf beliebige
> Kapazitätswerte abstimmbar ist..

Coole Sache!!!


Schorsch M. schrieb:
> Da es mittlerweile um die verschiedenen Bauformen geht, werfe ich mal
> noch den Quetscher in die Runde.

ich nehme für solche Anwendungen auch gerne Quetschkos und habe mal 
günstig ein Beutelchen voll bei Ali gekauft.
So ähnliche wie der hier:
https://www.ebay.de/itm/266971877840

Leider passt die benötigte Kapazität nicht immer, dann muss man noch Cs 
in Reihe und parallel schalten.

Von da her ist so ein Selbstdruck-Drehko eine super Sache.
von Schorsch M. (schorschm)


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Daniel schrieb:
> So ähnliche wie der hier:
> https://www.ebay.de/itm/266971877840

Das sind aber keine Quetscher.

Quetscher: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Variabler_Kondensator#/media/Datei:Squeezer-de.png

Bei Drehkos besteht die Kunst darin, die Plattengeometrie sowie die 
Übersetzung des Antriebs so zu gestalten, dass bei der angedachten 
Anwendung ein möglichst liearer Frequenzverlauf heraus kommt.
von Rainer W. (rawi)


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Schorsch M. schrieb:
> sorry mate, ich möchte dir das nicht madig machen, finde dein Projekt
> prima, aber, wer benutzt sowas heutzutage noch....außer mir ;-)

In Zeiten, wo ein VNA locker im Amateurbudget liegt, sind Dipmeter etwas 
aus der Mode gekommen.
von Hobby B. (bastler2022)


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Rainer W. schrieb:
> In Zeiten, wo ein VNA locker im Amateurbudget liegt, sind Dipmeter etwas
> aus der Mode gekommen.

Da fehlt einen aber das Feeling ;-)
von Cartman E. (cartmaneric)


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Rainer W. schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> sorry mate, ich möchte dir das nicht madig machen, finde dein Projekt
>> prima, aber, wer benutzt sowas heutzutage noch....außer mir ;-)
>
> In Zeiten, wo ein VNA locker im Amateurbudget liegt, sind Dipmeter etwas
> aus der Mode gekommen.

Nimm mal einen neuen 100 nF THT, löte die Anschlüsse am Ende der
Anschlussdrähte zusammen, und bestimme die dominierende Resonanz
dieses Gebildes. Und stoppe die Zeit, bis der VNA dir ein Ergebnis
präsentiert.

Mit einem Dipper ist so eine Messübung in einer Minute erledigt.
Da bist du noch dabei, im Zubehör deines VNAs zu kramen...

Gut konstruierte und aufgebaute Dipper sind schon aufwendiger.
Und liegen damit wohl nicht mehr im Amateurbudget.


Schönes Wochenende!
von Götz R. (darfnurdiefolgendenz)


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Ich kann die Blechböden der kleinen Erdnussbüchsen empfehlen, die sich 
prima schneiden und biegen lassen. Für die präzise Lagerei muss man aber 
ganz schön fummeln. Mit Luft als Dieseleklektrikum hält das Zeug auch 
HF-Leistung aus.
von Harald K. (kirnbichler)


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Götz R. schrieb:
> Dieseleklektrikum

Jau.
von Mark S. (voltwide)


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Ich würde wohl 2-seitig-kaschierte Leiterplatten wählen und die mit 
Kaptonfolie, Tesafilm o. ä. beschichten.
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Der Erfindergeist war unermesslich vom Schokoladenpapier bis zu 
zweiseitigen Leiterplatten. Nur für die Feineinstellung wäre noch das 
spielfreie Zahnradgetriebe mit 2 mit Federn verspannten Zahnrädern zu 
ergänzen?
von M.A. S. (mse2)


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Rolf schrieb:
> Schokoladenpapier...
Das heutige 'Schokoladenpapier' eignet sich nur noch als Dielektrikum... 
:(
von J. T. (chaoskind)


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Das mag von der Schokoladenmarke abhängen.
Ich hab neulich mal so ne extra dicke Tafel von irgendner fancy Marke 
bekommen, die kam in ner normalen Kunststoffumhüllung und war innen 
nochmal in Gedöns eingeschlagen, das von einer Seite wie Papier, von der 
anderen wie Alufolie aussah.

Leider hab ich mir die Marke nicht gemerkt. War irgendein ziemlich 
hektisches orangelastiges (Farbe nicht die Frucht) Design drauf, sah 
aus, als hätte jemand wild mit verschiedenen orangen Buntstiften 
draufrumgekritzelt.
von Gu. F. (mitleser)


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Rainer W. schrieb:
> Schorsch M. schrieb:
>> sorry mate, ich möchte dir das nicht madig machen, finde dein Projekt
>> prima, aber, wer benutzt sowas heutzutage noch....außer mir ;-)
>
> In Zeiten, wo ein VNA locker im Amateurbudget liegt, sind Dipmeter etwas
> aus der Mode gekommen.

Man Leute macht euch doch mal locker.
Bei so was schwingen Erinnerungen mit. Wer noch nie Nachts mit dem 
Detektorempfänger auf Kurzwellenjagd gegangen ist kann das natürlich 
nicht nachvollziehen. Ich hab im Garten den Antennen-draht vom 
Kirschbaum ins Zimmer gezogen. Der Heizkörper war dann die Erde und ich 
fühlte mich wie Jules Verne als dann Chinesich, Russisch und was weiß 
ich noch alles aus dem Ohrhörer brabbelte.
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