Ich hatten vor Jahrzehnten einen Monacor Dip-Meter, der mir lange Zeit wertvolle Dienste geleistet hat. Leider ist das Teil seit langem nicht mehr auffindbar. Also wollte ich das Teil nachbauen, was eig. kein Problem sein sollte. War es aber doch, denn einen passenden Drehkondensator zu finden ist heutzutage unmöglich. Also muss ein Selbstbau her... Mit nem Bambulab X2D im Haus hab ich mich dran gemacht ein Modell zu entwerfen. Herausgekommen ist eine Variante, die modular auf beliebige Kapazitätswerte abstimmbar ist.. Im Anhang ein erstes Beispiel: Das Modell und ne Anleitung gibts hier: https://makerworld.com/de/models/2986546-rotating-capacitor-configurable-capacity#profileId-3351355 Vlt. hilft es dem einen oder anderen. Lasst hören was ihr davon haltet.
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Hallo Gu. F. Gu. F. schrieb: > https://makerworld.com/de/models/2986546-rotating-capacitor-configurable- > capacity#profileId-3351355 Danke für Deine Mühen und Deine Anregungen. Ich trage mich mit ähnlichen Überlegungen für eine QRP Matchbox. Von der Seite: "Hinweis: Da PLA hitzeempfindlich ist, wird dringend empfohlen, die Anschlüsse zuerst zu löten, bevor der Kondensator zusammengebaut wird!" Das ist nicht nur für das Löten ein wichtiger Hinweis. Das Dielktrikum kann auch sonst etwas warm werden. z.b. wegen des Wetters (PLA ist da richtig kritisch) oder weil man den Kondensator in einer Sendematchbox einsetzt. Daher ist es eher angeraten, für diesen Einsatzzweck PLA ganz zu meiden. Selbst wenn das Teil konstruktionsbedingt nicht so leicht zu Kurzschlüssen neigt, so ist es doch unangenehm wenn das Plattenpacket irgendwo schleift. Das macht die Bedienung ruckelig und auch die Kapazität läuft weg. Die relative Dielektrizitätskonstante von PLA wird übrigens mit 1,5 bis 3,5 angegeben, je nach Füllstoff (z.B. Luft bei geringer Füllung). PLA ist stark hygroskopisch, das wirkt da auch noch hinein. Wasseraufnahme 0,5-50%. Der Verlustwinkel von reinem PLA ist gar nicht mal so übel, aber hängt auch stark am Füllstoff. Interessant wären wärmeunempfindlichere Filamente mit einem höheren Anteil an passenden keramischen Füllstoffen, aber wenn der Anteil zu hoch wird, wird das ganze brüchiger. Ein paar Links: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9942642/pdf/40964_2023_Article_411.pdf und https://www.researchgate.net/publication/367482036_Dielectric_properties_of_materials_for_3D_printing_at_high_frequencies Mit freundlichem Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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Gu. F. schrieb: > Herausgekommen ist eine Variante, die modular auf beliebige > Kapazitätswerte abstimmbar ist.. Das glaube ich nicht!
Wie Bernd richtig bemerkt hat, das Ding ist nicht für Leistung gedacht. Meine Anwendung ist ein Dipmeter. Alles auf Empfangsseite ist machbar. Antennentuner für Endstufen ist nicht die Anwendung an die ich gedacht habe. Ansonsten passts. PLA hat ein epsr von ca. 2,8 ... 3. Der Drehko ist ohne Hohlräume gesliced.
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Gu. F. schrieb: > Meine Anwendung ist ein Dipmeter. sorry mate, ich möchte dir das nicht madig machen, finde dein Projekt prima, aber, wer benutzt sowas heutzutage noch....außer mir ;-)
Schorsch M. schrieb: > Gu. F. schrieb: >> Meine Anwendung ist ein Dipmeter. > > sorry mate, ich möchte dir das nicht madig machen, finde dein Projekt > prima, aber, wer benutzt sowas heutzutage noch....außer mir ;-) Und mir!! Ich hab ja von Opa ein paar geerbt und find sie als "HF Zollstock" sehr brauchbar. mfg
Gu. F. schrieb: > auf beliebige Kapazitätswerte abstimmbar Cmin? Cmax? Wäre es nicht einfacher das aus einseitig Cu beschichteten 0,5mm Platinen zu fertigen?
Lotta . schrieb: > Ich hab ja von Opa ein paar geerbt und find sie > als "HF Zollstock" sehr brauchbar. Werden meine Kinder auch mal sagen....aber ehrlich, nur wer damit groß geworden ist, kann damit etwas anfangen. Dennoch, ich halte meine Dipper in Ehren, habe sie sogar modernisiert und teilweise auch digitalisiert. Bitte nicht mißverstehen, möchtre keineswegs das Projekt klein reden.
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