Ich recherchiere im Moment für den Job ein bisschen über virtuelle Inbetriebnahme und wollte mich da mal erkundigen, ich hoffe ich bin hier richtig. Ich verstehe das bisher so, dass eine gescheite virtuelle Inbetriebnahme tatsächlich wie ein digitaler Zwilling aussehen sollte, sodass noch bevor in Realität etwas wirklich gebaut wird, die gröbsten Fehlerquellen gefunden werden und verschiedene Szenarien mit den unterschiedlichen Teilen eines Projekts durchgespielt werden können. Hat hier jemand mit so etwas schon Erfahrungen gemacht? Und wenn ja, könnt ihr mir dann Tipps oder Empfehlungen geben, wie man so eine virtuelle Inbetriebnahme am besten angeht? Bzw. findet ihr, dass sich sowas im Allgemeinen überhaupt lohnt, oder ist das dann eher nur sehr viel Aufwand zum Instandhalten ohne wirklichen Mehrwert?
Lukas T. schrieb: > Ich recherchiere im Moment für den Job ein bisschen über virtuelle > Inbetriebnahme und wollte mich da mal erkundigen, ich hoffe ich bin hier > richtig. Ich verstehe das bisher so, dass eine gescheite virtuelle > Inbetriebnahme tatsächlich wie ein digitaler Zwilling aussehen sollte, > sodass noch bevor in Realität etwas wirklich gebaut wird, die gröbsten > Fehlerquellen gefunden werden und verschiedene Szenarien mit den > unterschiedlichen Teilen eines Projekts durchgespielt werden können. Ja, das wäre schön. Tatsächlich ist es so, dass bei jedem Projekt auch die Inbetriebnahme geplant wird. Das Blöde ist halt nur: Fehler im Projekt finden sich ganz typisch auch in der Inbetriebnahme, weil halt das verwendete Modell des Prozesses identisch ist. Und wenn das fehlerhaft ist, kann die simulierte Inbetriebnahme genauso erfolgreich sein wie der simulierte Betrieb, aber in der Realität kann eins von beidem oder gar beides scheitern. Oder anders ausgedrückt: hinterher ist man immer klüger...
Ich nehme mal an, es geht um Mikroelektronik. Müsstest du jetzt genauer präzisieren, in welche Richtung das gehen soll. Für sensible Bereiche wie Fabrik/Maschinensteuerungen ist eine solche "virtuelle Inbetriebnahme" Muss resp. Standardprozedur, bei uC-Systemen resp. Digitalelektronik allgemein spricht man eher von "Verifikation". Und ja, es lohnt sich in sehr vielen Fällen, die Verifikation mit einzuplanen bzw. während der Entwicklungsphase schon zu implementieren, im Sinne von "test driven development". Dann lässt du grundsätzlich während der Entwicklung Testszenarien automatisiert abspulen, die nach Möglichkeit nicht von dir selber erdacht sind (KI-Agenten bieten sich da teils an). Sollte öfters gemacht werden. Bitte jetzt keine Deutsche-Bahn-Witze :-)
Lukas T. schrieb: > ... ich hoffe ich bin hier richtig Nein, hier geht es um konkrete Fragen rund um Mikrocontroller und sonstige digitale Elektronik ;-) Deshalb der Untertitel.
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Rainer W. schrieb: > Lukas T. schrieb: >> ... ich hoffe ich bin hier richtig > > Nein, hier geht es um konkrete Fragen rund um Mikrocontroller und > sonstige digitale Elektronik ;-) > > Deshalb der Untertitel. Wann kapierst Du Hirni endlich mal, dass sehr viele TE mit ihren Beiträgen aufgrund der Foren-SW im "Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik" landen, obwohl sie ggf. ganz woanders veröffentlichen wollten? Wenn Du Deinen Spatz mal besser nutzen möchtest, funkst Du einfach einen Mod an und bittest um Verschiebung, statt rumzufurzen. Das Leben könnte so einfach sein...
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Lukas T. schrieb: > Ich verstehe das bisher so, dass eine gescheite virtuelle > Inbetriebnahme tatsächlich wie ein digitaler Zwilling aussehen sollte, > sodass noch bevor in Realität etwas wirklich gebaut wird, die gröbsten > Fehlerquellen gefunden werden und verschiedene Szenarien mit den > unterschiedlichen Teilen eines Projekts durchgespielt werden können. Hat > hier jemand mit so etwas schon Erfahrungen gemacht? Ja die alten Herren auf die ihr nicht hören wollt und denen ihr zu wenig bezahlt, und mittlerweile nicht mehr in eurer Firma sind. Diese Herren haben die Erfahrung des Unvorhersehbaren.
Ralf X. schrieb: > Das Leben könnte so einfach sein... Ja, indem das Forum auf "_____" oder "korrektes Forum auswählen" voreingestellt und ein neues Thema damit nicht absendbar wäre. Drops gelutscht. Aber Motzen macht halt mehr Spass: Ralf X. schrieb: > Wann kapierst Du Hirni...
Matthias S. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Das Leben könnte so einfach sein... > > Ja, indem das Forum auf "_____" oder "korrektes Forum auswählen" > voreingestellt und ein neues Thema damit nicht absendbar wäre. > Drops gelutscht. Ja, aber das ist Andreas seit Jahren bekannt und die meisten hier wissen, dass der Status Quo sehr schwer abzuändern ist. > Aber Motzen macht halt mehr Spass: > > Ralf X. schrieb: >> Wann kapierst Du Hirni... Bei Rainer W. scheinen viele nette oder neutrale Worte nichts zu nutzen, da dachte ich, mal sehen, was er hiervon hält. :-)
Ralf X. schrieb: > Bei xxx scheinen viele nette oder neutrale Worte nichts zu nutzen, Auch bei Ralf X. (ralf0815) offensichtlich nicht.
Matthias S. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Bei xxx scheinen viele nette oder neutrale Worte nichts zu nutzen, > > Auch bei Ralf X. (ralf0815) offensichtlich nicht. Wenn es offensichtlich ist, hast Du Beispiele? Allerdings haben wir den Thread an sich genug gestört.
Lukas T. schrieb: > Ich recherchiere im Moment für den Job ein bisschen über virtuelle > Inbetriebnahme und wollte mich da mal erkundigen, ich hoffe ich bin hier > richtig. Ich verstehe das bisher so, dass eine gescheite virtuelle > Inbetriebnahme tatsächlich wie ein digitaler Zwilling aussehen sollte, > sodass noch bevor in Realität etwas wirklich gebaut wird, die gröbsten > Fehlerquellen gefunden werden und verschiedene Szenarien mit den > unterschiedlichen Teilen eines Projekts durchgespielt werden können. Hat > hier jemand mit so etwas schon Erfahrungen gemacht? Und wenn ja, könnt > ihr mir dann Tipps oder Empfehlungen geben, wie man so eine virtuelle > Inbetriebnahme am besten angeht? Bzw. findet ihr, dass sich sowas im > Allgemeinen überhaupt lohnt, oder ist das dann eher nur sehr viel > Aufwand zum Instandhalten ohne wirklichen Mehrwert? Hallo Lukas, Sorry für die zwischenzeitliche Störung. Was verstehst Du unter Inbetriebnahme ? (Plenk) Eine Erstinbetriebnahme (auch nach Änderung) ist etwas ganz anderes, als das "morgendliche" Einschalten, etc. Elektronik/Elektrik und Mechanik verhält sich in der Praxis quasi niemals so, wie es eine Formel verspricht, sobald die kleinste Komplexität da rein kommt und Du nicht sämtliche Dinge richtig berücksichtigen kannst. Theorie und Praxis müssen da an sich immer Hand in Hand laufen, wobei die Einzel-Ablaufkomponenten am Anfang stehen. Und bei etablierten Firmen oder auch neuen (Space X?) kracht es dabei regelmässig, bevor Realität mit der Simulation oder umgekehrt?) halbwegs übereinstimmt. Am Ende schwenkst Du zur Instandhaltung um. Das ist doch (fast) ein ganz anderes Thema, da hat man doch reale Erfahrungswerte der eigenen Anlage, die man einpflegen muss. Also kurzum: Reine Simulation wird niemals die absolute Realität abbilden, aber jeder Hersteller/Nutzer komplexer Technik wäre blöd, die Simulation nicht zu nutzen.
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