Tag! Bekannter der kurz vor der Rente ist kann mit seiner einzigen Maschine nicht mehr arbeiten, wohl wegen der Hitze ist ihm im Schaltschrank der Servoregler verreckt. Das müsste der Netzteilcontroller sein, man kann noch die Beschriftung TM oder TN (für TNY...) erkennen. Es sind noch etliche gleiche Servoregler im Schaltschrank bei denen man schauen könnte welches Teil genau das ist. Problem ist der Hersteller der Mschine gibt es nicht mehr, Ersatz für das Teil ist kaum zu bekommen bzw muss die Seriennummer exakt stimmen. Der Alte meint jetzt die Maschine kann weg, würde aber wohl auch das Ende seiner Firma bedeuten weil der eh nur für's Hobby noch arbeitet (ist ne große Wasserstrahlschneidmaschine) Ich dachte ich guck mal was ich machen kann, normal könnte man den IC ja tauschen, entweder ich selbst oder ein Reparaturbetrieb macht das. Man muss ja gucken ob sonst noch was kaputt gegangen ist, ich selbst hab da aber zu wenig Erfahrung da ich lediglich einige Arduino/ESP-Bastelein bzw Projekte mache. Ich hoffe hier auf paar gute Tipps wie man am besten vorgeht, evtl doch nach einem kompletten Servoregler gucken oder die Platine richten?
Am Einfachsten geht das natürlich, wenn du rausfindest, was für ein IC das ist. Dann kann man schauen, was das Teil macht und welche Komponenten man mal durchmessen sollte, um zu schauen, was denn nun tatsächlich defekt ist. Dann kann man entweder direkt Ersatz beschaffen oder die Spannungsversorgung irgendwie anders lösen.
U56 sieht schlecht aus. Kennt einer die Leiterplatte genauer?
Markus H. schrieb: > Das müsste der Netzteilcontroller sein, man kann noch die Beschriftung > TM oder TN (für TNY...) erkennen. Es sind noch etliche gleiche > Servoregler im Schaltschrank bei denen man schauen könnte welches Teil > genau das ist. Wird wohl ein solcher Schaltregler sein, und dann eher ein Überspannungs-Impuls als nur Hitze. Wenn du auf vergleichbaren Platinen den genauen Typ ersehen kannst, ist das gewiss hilfreich.
Schau in einen der anderen Controller was das für ein Käferchen ist, was da weggebratzt ist. Dann sucht man dafür nach der Referenzschaltung im Datenblatt. Dann nähert man sich und überlegt, was noch so alles kaputt sein kann um diesen Schaden auszulösen.Das kannst du hier dann posten. Ich vermute mal, der Käfer alleine ist nicht die Ursache des Schadens.
Markus H. schrieb: > Das müsste der Netzteilcontroller sein, man kann noch die Beschriftung > TM oder TN (für TNY...) erkennen. Es sind noch etliche gleiche > Servoregler im Schaltschrank bei denen man schauen könnte welches Teil > genau das ist. Dann also bitte ein Photo davon
Der Trafo sieht auch etwas zerfleddert aus ...
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🍅🍅 🍅. schrieb: > https://www.ebay.com/itm/136637241130 aus Thailand ... und auch nicht gerade preiswert
Wasserstrahlschneidmaschine und preiswert, lol
Markus H. schrieb: > Problem ist der Hersteller der Mschine gibt es nicht mehr, Aber den Hersteller des Reglers gibt es nach wie vor. Und es gibt Firmen die Service dafür anbieten. Das vorweg: Die lassen sich das üblicherweise gut zahlen. Das IC lässt sich ja rausfinden, beim zerplatzten Trafo wird es schwierig. Wenn der Hersteller der Schneidanlage nicht mehr existiert, gibt es üblicherweise noch Servicetechniker die gerne bereit sind ihr KnowHow weiter anzubieten. Es ist also eher die Frage, wie viel Geld ausgegeben werden kann/will und wie lange die Maschine ausfällt. Letzendlich ist es eine Abwägung wie groß der Schaden durch den zeitlichen Ausfall ist.
Nick schrieb: > beim zerplatzten Trafo wird es schwierig. Selbst neu bewickeln. Hab' ich bei 'ner Miele-Waschmaschine gemacht. Sind ja nicht so viele Windungen bei diesen Frequenzen.
Der Trafo scheint ja nur 3 Spannungen zu generieren. Bei einem laufenden nachmessen und durch externes Netzteil ersetzen ist vermutlich am einfachsten. Viel Erfolg Hauspapa
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Jörg W. schrieb: > Selbst neu bewickeln. Forensische Elketronik. ;-) Mit genügend sportlichen Ergeiz kann man den reparieren. Da bin ich voll bei dir. Mir geht es eher um den Punkt, wie produktiv der "Hobby-Einsatz" ist und ob welcher finanzieller Druck da ist das möglichst schnell oder möglichst günstig zu reparieren. S. K. schrieb: > Bei einem laufenden nachmessen und durch externes Netzteil ersetzen ist > vermutlich am einfachsten. Vorsicht! Es muss exakt der Gleiche sein. Verschiedene Servos benötigen verschiedene Spannungen. Mit dem Vorbehalt, dass bis jetzt keiner weiss was der Trafo exakt macht.
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Nick schrieb: > Mit dem Vorbehalt, dass bis jetzt keiner weiss was der Trafo exakt > macht. Nur du weißt das wohl nicht.
H. H. schrieb: > Nick schrieb: >> Mit dem Vorbehalt, dass bis jetzt keiner weiss was der Trafo exakt >> macht. > > Nur du weißt das wohl nicht. Also zur Zeit tut der Trafo chillen.
Dass der Trafo hin ist, steht noch nicht fest. Für mich sieht es bisher eher danach aus, als hätte sich Klebeband einfach mit der Zeit gelöst, verhärtet und verformt. Das sieht man bei alten Kisten mit einer gewissen thermischen Belastung öfters mal. Aber, ich kann mich natürlich auch täuschen. Ein besseres Foto davon mag Aufschluss bringen. Viele Grüsse Ove
Ove M. schrieb: > Dass der Trafo hin ist, steht noch nicht fest. ACK, aber es ist keine Sicherung für den TNY zu sehen, nur ein NTC. Da wäre es schon plausibel, dass die Primärwicklung durch ist.
H. H. schrieb: > Ove M. schrieb: >> Dass der Trafo hin ist, steht noch nicht fest. > > ACK, aber es ist keine Sicherung für den TNY zu sehen, nur ein NTC. In so nem Maschinenschaltschrank hast Du sehr oft Sicherungsautomaten verbaut. Der dürfte da ausgelöst haben, und das vermutlich schneller als eine Schmelzsicherung auf der Platine. Aber ob der Trafo etwas abbekommen hat kann man letztlich nur durch messen oder ausprobieren herausfinden.
Nick schrieb: >> Selbst neu bewickeln. > > Forensische Elketronik. ;-) > Mit genügend sportlichen Ergeiz kann man den reparieren. Naja, das hatte damals keine zwei Stunden gedauert bei mir. Das schwierigste ist eigentlich das Auslöten. Den Kern muss man erhitzen, um den Kleber zu lösen. Wenn er woanders durchbricht, ist das auch nicht tragisch, der wird hinterher eh wieder mit Epoxidharz zusammen geklebt. Die Sekundärwicklungen wickelt man ab und benutzt sie danach wieder – Wicklungssinn muss man natürlich aufschreiben. Die Primärwicklung zählt man beim Abwickeln mit und wickelt sie mit gleichem Drahtdurchmesser neu. Das waren < 200 Windungen, das ist ja nun kein großes Thema, keine > 1000 wie früher bei kleinen Netztrafos. Das natürlich alles nur, falls sie wirklich kaputt ist. Aber das bekommt man mit dem Ohmmeter und noch besser mit einem Induktivitätsmessgerät raus.
H. H. schrieb: > ACK, aber es ist keine Sicherung für den TNY zu sehen, nur ein NTC Ich vermisse den primären Siebelko, eine (Fein)Sicherung könnte ja auch extern montiert sein. Aber TNY gehen auch gerne wegen Überspannung kaputt, und die entsteht gern wenn in der Netzzuleitung eine Unterbrechung stattfindet und jemand anderes (Soule, Motor) noch Energie reinpumpt.
Jörg W. schrieb: > Selbst neu bewickeln. Wie zerlegt man zerstörungsfrei einen verklebten Ferrit-Trafo? Bei dem kleinen Trafo wird das IC den direkt ansteuern. Eine ev. Sicherung wird nur ein Widerstand sein.
Peter N. schrieb: > Wie zerlegt man zerstörungsfrei einen verklebten Ferrit-Trafo? Backofen. > Eine ev. Sicherung wird nur ein Widerstand sein. Keiner zu sehen.
H. H. schrieb: > Peter N. schrieb: >> Wie zerlegt man zerstörungsfrei einen verklebten Ferrit-Trafo? > > Backofen. Heißluftpistole Man muss ja den Kleber nur etwas weich bekommen, dann kann man die Kernteile trennen. Wie oben schon geschrieben, es ist kein Beinbruch, wenn die woanders brechen als an der originalen Klebestelle.
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Nach meinen Erfahrungen würde ich mal auf C114 tippen. Wenn der Kondensator taub ist, fliegen die TNY 2xxGN auseinander. Trafos sind in den seltensten Fällen defekt.
Jörg W. schrieb: > Heißluftpistole Würde ich von abraten, oder nur unter Vorsicht mit entsprechender Erfahrung benutzen. Wenn man den Kern zu schnell aufheizt, kann Ferrit auch platzen.
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