Forum: Platinen Tod einer CNC-Maschine -> Ende einer Firma? Servoregler durchgebrannt.


von Markus H. (derampcsitzt)


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Tag!

Bekannter der kurz vor der Rente ist kann mit seiner einzigen Maschine 
nicht mehr arbeiten, wohl wegen der Hitze ist ihm im Schaltschrank der 
Servoregler
verreckt.

Das müsste der Netzteilcontroller sein, man kann noch die Beschriftung 
TM oder TN (für TNY...) erkennen. Es sind noch etliche gleiche 
Servoregler im Schaltschrank bei denen man schauen könnte welches Teil 
genau das ist.

Problem ist der Hersteller der Mschine gibt es nicht mehr, Ersatz für 
das Teil ist kaum zu bekommen bzw muss die Seriennummer exakt stimmen. 
Der Alte meint jetzt die Maschine kann weg, würde aber wohl auch das 
Ende seiner Firma bedeuten weil der eh nur für's Hobby noch arbeitet 
(ist ne große Wasserstrahlschneidmaschine)
Ich dachte ich guck mal was ich machen kann, normal könnte man den IC ja 
tauschen, entweder ich selbst oder ein Reparaturbetrieb macht das. Man 
muss ja gucken ob sonst noch was kaputt gegangen ist, ich selbst hab da 
aber zu wenig Erfahrung da ich lediglich einige Arduino/ESP-Bastelein 
bzw Projekte mache.

Ich hoffe hier auf paar gute Tipps wie man am besten vorgeht, evtl doch 
nach einem kompletten Servoregler gucken oder die Platine richten?
von F. (radarange)


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Am Einfachsten geht das natürlich, wenn du rausfindest, was für ein IC 
das ist. Dann kann man schauen, was das Teil macht und welche 
Komponenten man mal durchmessen sollte, um zu schauen, was denn nun 
tatsächlich defekt ist. Dann kann man entweder direkt Ersatz beschaffen 
oder die Spannungsversorgung irgendwie anders lösen.
von Lu (oszi45)


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U56 sieht schlecht aus. Kennt einer die Leiterplatte genauer?
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Markus H. schrieb:
> Das müsste der Netzteilcontroller sein, man kann noch die Beschriftung
> TM oder TN (für TNY...) erkennen. Es sind noch etliche gleiche
> Servoregler im Schaltschrank bei denen man schauen könnte welches Teil
> genau das ist.

Wird wohl ein solcher Schaltregler sein, und dann eher ein 
Überspannungs-Impuls als nur Hitze.  Wenn du auf vergleichbaren Platinen 
den genauen Typ ersehen kannst, ist das gewiss hilfreich.
von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Schau in einen der anderen Controller was das für ein Käferchen ist, was 
da weggebratzt ist. Dann sucht man dafür nach der Referenzschaltung im 
Datenblatt.
Dann nähert man sich und überlegt, was noch so alles kaputt sein kann um 
diesen Schaden auszulösen.Das kannst du hier dann posten. Ich vermute 
mal, der Käfer alleine ist nicht die Ursache des Schadens.
von Stephan S. (uxdx)


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Markus H. schrieb:
> Das müsste der Netzteilcontroller sein, man kann noch die Beschriftung
> TM oder TN (für TNY...) erkennen. Es sind noch etliche gleiche
> Servoregler im Schaltschrank bei denen man schauen könnte welches Teil
> genau das ist.

Dann also bitte ein Photo davon
von Stephan S. (uxdx)


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Der Trafo sieht auch etwas zerfleddert aus ...
von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> https://www.ebay.com/itm/136637241130

aus Thailand ... und auch nicht gerade preiswert
von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Wasserstrahlschneidmaschine und preiswert, lol
von H. H. (hhinz)


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TNY263..268

Aber:

Stephan S. schrieb:
> Der Trafo sieht auch etwas zerfleddert aus ...
von Nick (b620ys)


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Markus H. schrieb:
> Problem ist der Hersteller der Mschine gibt es nicht mehr,

Aber den Hersteller des Reglers gibt es nach wie vor. Und es gibt Firmen 
die Service dafür anbieten. Das vorweg: Die lassen sich das 
üblicherweise gut zahlen.
Das IC lässt sich ja rausfinden, beim zerplatzten Trafo wird es 
schwierig.

Wenn der Hersteller der Schneidanlage nicht mehr existiert, gibt es 
üblicherweise noch Servicetechniker die gerne bereit sind ihr KnowHow 
weiter anzubieten.

Es ist also eher die Frage, wie viel Geld ausgegeben werden kann/will 
und wie lange die Maschine ausfällt.

Letzendlich ist es eine Abwägung wie groß der Schaden durch den 
zeitlichen Ausfall ist.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> beim zerplatzten Trafo wird es schwierig.

Selbst neu bewickeln.  Hab' ich bei 'ner Miele-Waschmaschine gemacht. 
Sind ja nicht so viele Windungen bei diesen Frequenzen.
von S. K. (hauspapa)


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Der Trafo scheint ja nur 3 Spannungen zu generieren.

Bei einem laufenden nachmessen und durch externes Netzteil ersetzen ist 
vermutlich am einfachsten.

Viel Erfolg
Hauspapa
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Jörg W. schrieb:
> Selbst neu bewickeln.

Forensische Elketronik. ;-)
Mit genügend sportlichen Ergeiz kann man den reparieren. Da bin ich voll 
bei dir.
Mir geht es eher um den Punkt, wie produktiv der "Hobby-Einsatz" ist und 
ob welcher finanzieller Druck da ist das möglichst schnell oder 
möglichst günstig zu reparieren.

S. K. schrieb:
> Bei einem laufenden nachmessen und durch externes Netzteil ersetzen ist
> vermutlich am einfachsten.

Vorsicht! Es muss exakt der Gleiche sein. Verschiedene Servos benötigen 
verschiedene Spannungen.
Mit dem Vorbehalt, dass bis jetzt keiner weiss was der Trafo exakt 
macht.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8068190 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8068199 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Dass der Trafo hin ist, steht noch nicht fest. Für mich sieht es bisher 
eher danach aus, als hätte sich Klebeband einfach mit der Zeit gelöst, 
verhärtet und verformt. Das sieht man bei alten Kisten mit einer 
gewissen thermischen Belastung öfters mal.
Aber, ich kann mich natürlich auch täuschen.
Ein besseres Foto davon mag Aufschluss bringen.
Viele Grüsse Ove
von H. H. (hhinz)


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Ove M. schrieb:
> Dass der Trafo hin ist, steht noch nicht fest.

ACK, aber es ist keine Sicherung für den TNY zu sehen, nur ein NTC. Da 
wäre es schon plausibel, dass die Primärwicklung durch ist.
von Gerd E. (robberknight)


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H. H. schrieb:
> Ove M. schrieb:
>> Dass der Trafo hin ist, steht noch nicht fest.
>
> ACK, aber es ist keine Sicherung für den TNY zu sehen, nur ein NTC.

In so nem Maschinenschaltschrank hast Du sehr oft Sicherungsautomaten 
verbaut. Der dürfte da ausgelöst haben, und das vermutlich schneller als 
eine Schmelzsicherung auf der Platine.

Aber ob der Trafo etwas abbekommen hat kann man letztlich nur durch 
messen oder ausprobieren herausfinden.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nick schrieb:
>> Selbst neu bewickeln.
>
> Forensische Elketronik. ;-)
> Mit genügend sportlichen Ergeiz kann man den reparieren.

Naja, das hatte damals keine zwei Stunden gedauert bei mir. Das 
schwierigste ist eigentlich das Auslöten. Den Kern muss man erhitzen, um 
den Kleber zu lösen. Wenn er woanders durchbricht, ist das auch nicht 
tragisch, der wird hinterher eh wieder mit Epoxidharz zusammen geklebt.

Die Sekundärwicklungen wickelt man ab und benutzt sie danach wieder – 
Wicklungssinn muss man natürlich aufschreiben. Die Primärwicklung zählt 
man beim Abwickeln mit und wickelt sie mit gleichem Drahtdurchmesser 
neu. Das waren < 200 Windungen, das ist ja nun kein großes Thema, keine 
> 1000 wie früher bei kleinen Netztrafos.

Das natürlich alles nur, falls sie wirklich kaputt ist. Aber das bekommt 
man mit dem Ohmmeter und noch besser mit einem Induktivitätsmessgerät 
raus.
von Michael B. (laberkopp)


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H. H. schrieb:
> ACK, aber es ist keine Sicherung für den TNY zu sehen, nur ein NTC

Ich vermisse den primären Siebelko, eine (Fein)Sicherung könnte ja auch 
extern montiert sein.

Aber TNY gehen auch gerne wegen Überspannung kaputt, und die entsteht 
gern wenn in der Netzzuleitung eine Unterbrechung stattfindet und jemand 
anderes (Soule, Motor) noch Energie reinpumpt.
von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Ich vermisse den primären Siebelko,

Muss der neben den dicken NTCs sein.
von Peter N. (alv)


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Jörg W. schrieb:
> Selbst neu bewickeln.

Wie zerlegt man zerstörungsfrei einen verklebten Ferrit-Trafo?

Bei dem kleinen Trafo wird das IC den direkt ansteuern. Eine ev. 
Sicherung wird nur ein Widerstand sein.
von H. H. (hhinz)


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Peter N. schrieb:
> Wie zerlegt man zerstörungsfrei einen verklebten Ferrit-Trafo?

Backofen.


> Eine ev. Sicherung wird nur ein Widerstand sein.

Keiner zu sehen.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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H. H. schrieb:
> Peter N. schrieb:
>> Wie zerlegt man zerstörungsfrei einen verklebten Ferrit-Trafo?
>
> Backofen.

Heißluftpistole

Man muss ja den Kleber nur etwas weich bekommen, dann kann man die 
Kernteile trennen. Wie oben schon geschrieben, es ist kein Beinbruch, 
wenn die woanders brechen als an der originalen Klebestelle.
: Bearbeitet durch Moderator
von Michael S. (mse68)


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Nach meinen Erfahrungen würde ich mal auf C114  tippen. Wenn der 
Kondensator taub ist, fliegen die TNY 2xxGN auseinander. Trafos sind in 
den seltensten Fällen defekt.
von Gerald B. (gerald_b)


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Jörg W. schrieb:
> Heißluftpistole

Würde ich von abraten, oder nur unter Vorsicht mit entsprechender 
Erfahrung benutzen. Wenn man den Kern zu schnell aufheizt, kann Ferrit 
auch platzen.
von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Gut geht es auch, mit einem Wasserkocher (den man hinterher natürlich 
nicht mehr für Lebensmittel verwendet). Damit bekommt man die Teile 
gleichmäßig, langsam von allen Seiten warm und aufgeweicht.
Beitrag #8068342 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8068390 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8068395 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8068396 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8068402 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8068428 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8068439 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alexander (alecxs)


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Ich fand die Idee gut.

https://www.open-electronics.org/cnc-controller-with-esp32

Aber wenn's einfacher ist den original Controller zu reparieren...
von Alexander (alecxs)


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> Markus H. schrieb:
>> ich selbst hab da aber zu wenig Erfahrung da ich lediglich einige
>> Arduino/ESP-Bastelein bzw Projekte mache.
>
> Dann bau doch einen Arduino/ESP ein.

- https://github.com/grblHAL
- https://github.com/bdring/FluidNC
- https://github.com/Paciente8159/uCNC
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Ingo W. schrieb:
> Gut geht es auch, mit einem Wasserkocher

Der wird bereits bei 100°C abschalten.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer W. schrieb:
> Ingo W. schrieb:
>> Gut geht es auch, mit einem Wasserkocher
>
> Der wird bereits bei 100°C abschalten.

Reicht ja auch. Man muss den Kleber ja nur weich bekommen.

Alexander schrieb:
> Aber wenn's einfacher ist den original Controller zu reparieren...

Wenn man es in ein komplett bestehendes System einsetzen will, wird das 
in der Tat sehr viel einfacher sein.
von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Wenn ich es richtig sehe,
hat sich der OP dieses Threads bisher noch nicht zurückgemeldet.

Wir sollten nun einfach abwarten, statt hier noch weiter in den 
Spekulatiinsmodus zu laufen.

Viele Grüße Ove
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Markus, mache bitte ein Bild von der Platinenrueckseite, wo zu sehen 
ist, wieviele Anschluesse der Trafo hat.

Mit viel Glueck werden vielleicht nur 5V und 12V erzeugt. Die koennten 
auch extern eingespeist werden.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> Mit viel Glueck werden vielleicht nur 5V und 12V erzeugt.

Woran willst du die Spannung(en) vom bloßen Blick auf die Anschlüsse des 
Trafos erkennen? Dafür müsste man schon weitere Details der Schaltung 
analysieren. Allein vom Spartan XC35400 her ist klar, dass da irgendwo 
2,5 V und 1,2 V vorhanden sein müssen.
von Falk B. (falk)


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Jörg W. schrieb:
> Woran willst du die Spannung(en) vom bloßen Blick auf die Anschlüsse des
> Trafos erkennen? Dafür müsste man schon weitere Details der Schaltung
> analysieren. Allein vom Spartan XC35400 her ist klar, dass da irgendwo

Das ist ein XC 3S 400, Spartan 3

> 2,5 V und 1,2 V vorhanden sein müssen.

So in etwa. Aber die 1,2V werden vermutlich linear erzeugt, die kommen 
nicht direkt aus dem Trafo.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Das ist ein XC 3S 400, Spartan 3

OK, das S konnte man auf dem Bild nicht so gut erkennen. Vermutlich hat 
mir die Suchmaschine meines geringsten Misstrauens aber auch mit der 5 
das richtige Datenblatt geliefert. :-)
von Alex (passtscho)


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Moin,
TLDR - sorry. Also wenn ich die Maschine wieder zum Laufen bringen 
müsste würde ich ein externes Netzteil anschließen und das gestorbene 
Netzteil seinem Schicksal überlassen. Das wäre vermutlich einfacher, 
schneller und zukunftssicherer als zu versuchen den TNY zu ersetzen.

schönen Gruß,
Alex
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Rainer W. schrieb:
> Der wird bereits bei 100°C abschalten.

Nicht, wenn es einer aus dem gut sortierten Fundus ist, den man als 
defekt eingelagert hat und ohne die lästigen Bedienelemente und 
Sicherheits-Schaltungen betreibt.

Dies natürlich nur unter Aufsicht, am besten draußen, Schutzbrille auf 
und per sicher unterbrechbarer Stromversorgung angeschlossen.

mfg
von Nick (b620ys)


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Christian S. schrieb:
>> Der wird bereits bei 100°C abschalten.
>
> Nicht, wenn es einer aus dem gut sortierten Fundus ist, den man als
> defekt eingelagert hat und ohne die lästigen Bedienelemente und
> Sicherheits-Schaltungen betreibt.

Und das Wasser kocht dann pflichtbesusst erst bei deiner 
Wunschtemperatur von 130 °C und ignoriert so lange auch gerne die 
Abkühlung durch Verdampfung?
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Nein, an den Hinweis auf Öl als Fluidum hatte ich erst nicht gedacht, 
später aber dann nicht mehr hinzu fügen wollen. Nehmt halt 
Transformatorenöl oder ATE-Bremsflüssigkeit neuerer Spezifikation, je 
nachdem, was in der Garage steht.

mfg
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Braucht man trotzdem nicht. So heiß muss man das alles nicht machen. Das 
Öl verursacht außerdem ziemlich viel Sauerei – man will ja schließlich 
danach den Trafo mit den Fingern abwickeln.

Aber erst müsste sich der TE mal wieder melden.
von Nick (b620ys)


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Christian S. schrieb:
> ATE-Bremsflüssigkeit neuerer Spezifikation,

Soll auch gut zum Entlacken sein. Sicherlich noch besser, je höher die 
Temperatur.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Für die Reparatur eines TNY dürfte schon alles im 1000-beiträgigen 
Miele-Geschirrspüler-Thread beschrieben sein, für den Ersatz auf 
Reglerebene dürften Foren wie Zerspanungsbude etc. Bezugsquellen oder 
Austauschtypen kennen.

Ich nehme mal an, auch wenn die Maschine und die Firma nur noch 
"hobbymäßig" nebenher läuft, ist ein 1000er gar nix. Weil soviel kostet 
die Halle drumrum jede Woche.
von Markus H. (derampcsitzt)


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Jo Hallo, hier bin ich wieder mit neuen Infos.
Danke erstmal für die rege Diskussion, find ich super.
Der GEschädigte hat jetzt erstmal in Dänemark ein gleiches Teil mit wohl 
passender Seriennummer bestellt und will das probieren und meinte ich 
soll parallel doch schauen was ich mit dem defekten Teil erreichen kann.

Der explodierte IC ist ein TNY267GN
Der Trafo sieht optisch eigentlich bei allen anderen Modulen auch so 
"unschön" aus, also schwer zu sagen ob der durchgebrannt ist wobei man 
schon eine leicht bräunliche Verfärbung erkennen mag.

Im Schaltschrank ist beim Durchbrennen auch ein Sicherungsautomat auf 
AUS gegangen wie schon jemand vermutet hat.

Bei D5 hat sich an den Lötstellen von der Steckerleiste sehr viel Hitze 
gebildet, da hat sich schon die breite Leiterbahn abgelöst und 
aufgewölbt....Die Anschlüsse an der Stelle sind mit L3, C1CTRL und 
C2CTRL beschriftet. Da frage ich mich: Könnte der Motor einen 
Kurzschluss haben und dadurch zu viel Strom durch den Servoregler oder 
sowas in der Art?

Ich werd jetzt erstmal gucken ob es vom Hersteller eine Service-Firma 
dazu gibt, vielleicht bekommt man im Austausch was.
von Thomas B. (thombde)


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Meistens sind das ja Kühlprobleme.
Hatja keiner mehr bock um zu prüfen ob die Ventiltoren noch laufen.
Zeit kostet ja Geld.
Und wenn man den Schaltschrank öffnet, kommt es einem so vor als wenn
man den Vorgeheizten Backofen für die Pizza öffnet.
Na denn.
von H. H. (hhinz)


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Thomas B. schrieb:
> Meistens sind das ja Kühlprobleme.
> Hatja keiner mehr bock um zu prüfen ob die Ventiltoren noch laufen.
> Zeit kostet ja Geld.
> Und wenn man den Schaltschrank öffnet, kommt es einem so vor als wenn
> man den Vorgeheizten Backofen für die Pizza öffnet.
> Na denn.

Dann ist das eher Murks des Herstellers. Eine Warnlampe und ein Klixon 
kosten ja nicht die Welt.
von Nick (b620ys)


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Thomas B. schrieb:
> Hatja keiner mehr bock um zu prüfen ob die Ventiltoren noch laufen.

Drehzahlüberwachte Ventilatoren und die Steuerung verweigert einen 
Zyklenstart. Das dauert so lang, bis ein neuer Lüfter eingebaut ist.
Wer keinen Bock hat, Reservelüfter vorzuhalten will es dann halt so.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Markus H. schrieb:
> also schwer zu sagen ob der durchgebrannt ist wobei man schon eine
> leicht bräunliche Verfärbung erkennen mag

Das ist eher durch dauerhafte Erwärmung verursacht denn durch einen 
Kurzschluss.

Die Primärwicklung ist die untere, wenn die durchbrennt, verdünnisiert 
sich einfach so viel Isolationslack auf dem Draht, dass es überall 
Windungsschlüsse gibt. Das Resultat lässt sich aber durch sehr geringen 
Widerstand und vor allem sehr geringe Induktivität der Wicklung messen.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Der Trafo hat auf der Primärseite vier Stifte und sekundär sechs.  Aber 
man sieht nicht, welche davon wirklich alle angeschlossen sind. Das 
kannst du aber bei einer Zweilagenplatine optisch ganz gut erkennen, 
wenn du sie von mehreren Blickwinkeln betrachtest.
von H. H. (hhinz)


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Jörg W. schrieb:
> Der Trafo hat auf der Primärseite vier Stifte und sekundär sechs.

Passt doch prima für einen Sperrwandler mit drei Ausgangsspannungen.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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H. H. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Der Trafo hat auf der Primärseite vier Stifte und sekundär sechs.
>
> Passt doch prima für einen Sperrwandler mit drei Ausgangsspannungen.

Wobei es mich nicht wundern würde, wenn da nur zwei oder vier Stifte 
sekundär belegt sind.
von Markus H. (derampcsitzt)


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Jörg W. schrieb:

> Wobei es mich nicht wundern würde, wenn da nur zwei oder vier Stifte
> sekundär belegt sind.

Da sind tatsächlich 2 Stifte nicht verlötet.
von H. H. (hhinz)


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Markus H. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>
>> Wobei es mich nicht wundern würde, wenn da nur zwei oder vier Stifte
>> sekundär belegt sind.
>
> Da sind tatsächlich 2 Stifte nicht verlötet.

Reicht noch immer für drei Ausgangsspannungen.
von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Ich bin der Ansicht, daß die TNYnnn SMPS ICs ganz gerne hin und wieder 
aus unersichtlichen Gründen kaputt gehen.

Man könnte mit der Fehlersuche es so angehen:

Datenblatt finden und die Grundschaltung studieren. Wenn man einen 
Begriff hat, welche Komponenten um den IC verbaut sind, auf der LP die 
IC Leitungen verfolgen und nach beschädigten angeschlossenen Komponenten 
wie Rs, Cs und Dioden suchen und mit dem Ohmmeter nach Anomalien suchen.

Wenn so weit nichts Verdächtiges anliegt, den IC austauschen. Dann mit 
dem Ohmmeter am Eingangselko und Brückengleichrichter nach Kurzschluss 
prüfen. Wenn da nach ein paar sek. ein hoher ansteigender Widerstand zu 
finden ist, kann man daran denken versuchsweise, am Besten über einen 
Trenntrafo und 40W Glühlampe das Netz anschliessen und vorsichtig 
hochdrehen bei gleichzeitiger Überwachung des Stroms.

Wenn der Strom zunächst sehr niedrig ist, dann weiter so weit vorsichtig 
hochdrehen bis die Unterspannungsverrieglung im IC freigibt und 
hoffnungsweise nun an der Sekundärseite nun Gleichspannungen an den 
Elkos dort zu finden sind. Versuch nicht mit einem Oszi an der 
Eingangsseite zu messen, das kann leicht zu unerwünschten Kurzschlüssen 
führen wenn man nicht sicher ist wie man da vorgeht. Sollte die 
Glühlampe in Serie gleich mit aufleuchten, dann fliesst aus irgendeinen 
Grund noch zu viel Strom und erfordert eine erweiterte Fehlersuche.

Diese TNY werden fast überall eingesetzt. Man findet sie in vielen 
(modernen) Steckdosen Netzgeräten und Konsumer-Elektronik.

Vielleicht hilft Dir mein Ansatz zur Fehlersuche und wünsche baldigen 
Erfolg.

Gerhard
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vermutlich der Trias:

Kondensator schlapp geworden,
Überschwinger werden höher,
brutzel und peng.

Nun ist ein Loch im Chip.
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