Hallo Leute, ich habe eine defekte Steuerplatine für einen Schranktüröffner (Mülleimer). Ich vermute, dass lediglich der im Bild gezeigt Widerstand mit der Kennung R10 defekt ist. Jedenfalls ist der beim Messen hochohmig und auf dem Bild sieht man auch ein Loch auf der linken Seite (wenn man reinzoomt). Es sollte auch kein Problem sein den Widerstand zu tauschen, aber die Farbcodierung macht m. E. keinen Sinn. Ich sehe da grün/braun/good/gold/grau. Kann das jemand enträtseln? Der Widerstand hängt direkt an 220 V zwischen L und N. Für jeden guten Tipp bin ich unendlich dankbar. Gruß Enno
:
Bearbeitet durch User
grün = 5 braun = 1 gold = mal 0,1 gold = 5% Also ist das ein 5,1 Ω Widerstand mit einer Toleranz von 5%. Der weiße Ring zeigt an, dass es sich hierbei um einen Sicherungswiderstand handeln könnte! Hast du kein Messequipment? Sonst miss den Widerstand doch einfach mit einem Ohmmeter durch?
5,1 Ohm Sicherungswiderstand. Wenn der hochohmig ist, hat das einen Grund. D.h. wenn Du ihn austauschst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, das er gleich wieder durchbrennt.
Das ist ein Sicherungswiderstand, daher die anderen Codes. 5R1 5% wenn ich recht sehe...
Enno D. schrieb: > hängt direkt an 220 V zwischen L und N. Das wäre seltsam. Der würde dann beim Einschalten sofort in Rauch aufgehen. Der liegt sicher in Reihe im L Leiter.
... und wenn der ausfällt hat das meist den Grund, dass irgendetwas an der Schaltung dahinter nicht stimmt.
Ich habe den Widerstand gemessen, aber er ist hochohmig. Allerdings habe ich mich tatsächlich verguckt. Er hängt nicht zwischen L und N sondern er hängt einfach bei L in Reihe. Wie in einer anderen Antwort geschrieben ist es wohl ein Sicherungswiderstand.
Enno D. schrieb: > aber die Farbcodierung macht m. E. keinen Sinn. Ich sehe da > grün/braun/gold/gold/grau. http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.13.2.1 5 1 x0.1 5% und vermutlich weiss für flame retardant, rosa Körper für kleine Bauform.
:
Bearbeitet durch User
Nochmal vielen Dank für alle hilfreichen Infos. Ich hänge nochmal ein paar Bilder an. Dort sieht man, beide Seiten der Platine und auch, dass in der Montageposition ein "Brandfleck" zu sehen ist. In etwa dort wo der rechte Elko eingelötet ist. Mir fehlt da die Erfahrung. Kann es sein, dass der Elko gestorben ist? Gruß Enno
Da wird T10, der MOSFET am Kühlblech defekt sein, mindestens der.
Enno D. schrieb: > Dort sieht man, beide Seiten der Platine und auch, dass > in der Montageposition ein "Brandfleck" zu sehen ist. Für mich sieht eher D14, neben dem Optokoppler, nicht ganz kosher aus. Der grüne Lötstopp sieht um die Diode etwas verkohlt aus.
Es scheint aber kein Bauteil abgebrannt/aufgelöst zu sein? Könnte das eine Fliege oder ähnliches gewesen sein die sich im 230/325Volt Teil selbst gegrillt hat?
Nochmal danke für die vielen Tipps. Ich habe jetzt mal nur den 5,1 Ohm Widerstand getauscht. Danach hat das Ding ca. 5 mal wunderbar funktioniert. Kaum hatte ich es wieder eingebaut, war es wieder tot. Der Sicherungswiderstand hat sich nochmal verabschiedet. Kann es sein, dass der Aktor schwergängier wird und dadurch die schaltung überlastet? Im Aktor muss eine Art Feder aufgezogen werden. Die entspannt sich dann scheinbar schlagartig, wenn der Sensor auslöst. So eine Schublade mit eingebauten Mülleimern ist ja schließlich nicht so leicht.
Hast du den verkohlten Fleck geputzt? Wenn die Pins des Elkos im eingebauten Zustand diesen (leitenden) Schmodder berühren, kracht es gleich wieder. Also putzen und Pins kürzen!
Christoph Z. schrieb: > Hast du den verkohlten Fleck geputzt? Wenn die Pins des Elkos im > eingebauten Zustand diesen (leitenden) Schmodder berühren, kracht es > gleich wieder. Also putzen und Pins kürzen! ACK.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.



