Forum: HF, Funk und Felder EMF Tester Benetech GM3120


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von Jörg H. S. (jhsb)


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Hallo,

leider hatte v.g. Meßgeräter längere Zeit vernachlässigt und die 
Batterie war ausgelaufen.... Nach Beseitigung der Ablagerungen auf der 
Platine und Nachlöten waren alle Funktionen wieder da.

Dummerweise ging die Kalibrierung für das Magnetfeld dabei verloren.
Poties o.ä. hat das Teil nicht, also lag es nahe, daß man das mit den 
Tasten machen kann.

Durch Drücken beider Bedienungstasten und gleichzeitigem Einschalten und 
halten der Tasten wird nach kurzer Zeit ein Setup-Menue mit blinkender 
LED erreicht.

**Frage :  Wer kennt sich ab hier aus.??**

LG  Jörg
von Wulf D. (holler)


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Jörg H. S. schrieb:
> Dummerweise ging die Kalibrierung für das Magnetfeld dabei verloren.

Was soll das für ein Gerät sein?
Google liefert mir nur einen Amazon-Treffer für ein

„Doppelzweck-Strahlungsmonitor für Elektrische und Magnetische mit 
Alarmsystem und LCD-Display“

Falls es das ist, dafür braucht man keine Kalibrierung. Wäre so oder so 
ein Zufallszahlengenerator.
von Jörg H. S. (jhsb)


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Ja, die liefern das... ist ein China-Böller. Man darf keine Wunder 
erwarten, zumal man da im Nahfeld misst.
von Wulf D. (holler)


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Aber wie stellst du dir dann die Kalibrierung vor, selbst wenn du ins 
richtige Menü findest?
Du bräuchtest eine Referenz. Also ein Generator mit Antenne bei 
Frequenz, - ja welche denn? - um einen Vergleichspegel zu erzeugen.

Ich denke das ist bei einem undokumentierten 20€-Gerät mit unbekannter 
funktionsweise ein hoffnungsloses Unterfangen.

Es gibt heute - auch aus China - für wenig Geld schon deutlich 
geeigneteres Gerät. Allerdings benötigt das mehr Hintergrundwissen und 
Beschäftigung mit dem Thema EMV.
von Jörg H. S. (jhsb)


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Beim Kalibrieren bin ich weiter:

Im Setup mit dem linken Kknopf auf Magnetfeld stellen.

Mit dem rechten Knopf kann man Nullpunkt (Safe) und Referenzpunkt 10uT 
(harmful) wählen. Dabei wird der aktuelle Meßwert angezeigt.

Mit I/O Knopf auf hold stellen zum Setzen des Nullpunkt und 
Referenzpunkt mit der linken  taste.

Mit I/O das Setup verlassen. Jetzt ist das Teil überraschend genau.

Alles ohne Gewähr, viel Glück.  LG  Jörg
von Jörg H. S. (jhsb)


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Wulf D. schrieb:
> Aber wie stellst du dir dann die Kalibrierung vor, selbst wenn du ins
> richtige Menü findest?

Das Menue habe ich gefunden...

> Du bräuchtest eine Referenz. Also ein Generator mit Antenne bei
> Frequenz, - ja welche denn? - um einen Vergleichspegel zu erzeugen.

Ich habe ein Referenzgerät und mir eine Vorrichtung für 10uT gebastelt.
>
> Ich denke das ist bei einem undokumentierten 20€-Gerät mit unbekannter
> funktionsweise ein hoffnungsloses Unterfangen.
>
Das Magnetfeld wird mit einer Drossel gemessen.

Die Kalibrierung war erfolgreich, es misst brauchbare Werte.

> Es gibt heute - auch aus China - für wenig Geld schon deutlich
> geeigneteres Gerät. Allerdings benötigt das mehr Hintergrundwissen und
> Beschäftigung mit dem Thema EMV.

Die Fachkenntnissen haben ich... ;-)
Wie gesagt, das Gerät wendet sich an Otto-Normal-Verbraucher.
Das ist nicht für Labormessungen gedacht.!!!

Ich suche damit lecke Kabel und Kabel in der Wand, und Störquellen . 
Dafür ist es gut geeignet.

LG  Jörg
: Bearbeitet durch User
von Wulf D. (holler)


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Jörg H. S. schrieb:
> Ich suche damit lecke Kabel und Kabel in der Wand, und Störquellen .
> Dafür ist es gut geeignet.
Lecke Kabel - interessant. Kenne nur lecke Rohre :-)

Wünsche weiter viel Erfolg damit!
von Jörg R. (solar77)


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Wulf D. schrieb:
> Jörg H. S. schrieb:
>> Ich suche damit lecke Kabel und Kabel in der Wand, und Störquellen .
>> Dafür ist es gut geeignet.
> Lecke Kabel - interessant. Kenne nur lecke Rohre :-)

Ja, lustig gemeint, ist es aber eigentlich nicht.

Fernmeldekabel (Erdkabel) usw. werden teils mit Druckluft überwacht um 
Leckagen zu erkennen.
von Jörg H. S. (jhsb)


Angehängte Dateien:

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Und für Strahlen-Paniker ein Bild mit laufender Mikrowelle.! ;-)
Ich habe es gerade so überlebt und leuchte jetzt im Dunkeln. :-))

Wenn man an ein 60er Jahre 60Ohm "Koaxkabel" eine Sat-Anlage anschließt, 
ja dann kriegt sich das billig-Ding gar nicht mehr ein vor "DANGER". 
:-))
von Jörg H. S. (jhsb)


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Jörg R. schrieb:
> Wulf D. schrieb:

> Fernmeldekabel (Erdkabel) usw. werden teils mit Druckluft überwacht um
> Leckagen zu erkennen.

Vor allem hallt es das Grundwasser draußen, denn für 
Basisband-Telefonkabel ist nach wie vor Papier ideal wenn es trocken 
ist...
von Wulf D. (holler)


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Jörg H. S. schrieb:
> Vor allem hallt es das Grundwasser draußen, denn für
> Basisband-Telefonkabel ist nach wie vor Papier ideal wenn es trocken
> ist...
Das ist aber schon echt lange her, dass man so etwas benutzt hat. Kenne 
ich noch vom Schülerpraktikum in den 1970er Jahren. Die 
papier-isolierten Kabelstränge waren zusätzlich mit Fett gefüllt. 
Trotzdem für Feuchteschäden anfällig.

Ist jetzt OT.

Eigentlich kann man das Spielzeug doch für nichts ernsthaftes benutzen, 
außer es taugt wirklich als halbwegs empfindlicher Kabelsucher in 
Wänden.
von Jörg H. S. (jhsb)


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Das Teil ist ja auch vom Konzept her uralt....

Da gibt es in der Preisklasse deutlich besseres z.B. von FNIRSI.

Für meine Ansprüche reicht das GM3120 mehr als aus.
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