Hi Ich habe eine Micro-Anlage "JVC UX-BA8DAB" reinbekommen, die macht nichts mehr. Hat jemand Erfahrung damit? Netzeingang bis Gleichrichter hat Verbindung. Gleichrichter und Ladeelko scheint ok zu sein. Sekundärdioden und Elkos scheinen auch ok zu sein. Verdächtig aussehende Bauteile gibts auch nicht. Der Schaltregler ist wohl ein kleiner 6-Beiner (IC300) mit der Aufschrift 362K29 122Aa Was steckt dahinter?
Peter N. schrieb: > Hi > > Ich habe eine Micro-Anlage "JVC UX-BA8DAB" reinbekommen, die macht > nichts mehr. > > Hat jemand Erfahrung damit? > Netzeingang bis Gleichrichter hat Verbindung. Gleichrichter und Ladeelko > scheint ok zu sein. > Sekundärdioden und Elkos scheinen auch ok zu sein. ... > > Was steckt dahinter? Es scheint mir zu viel.
Peter N. schrieb: > Ich habe eine Micro-Anlage "JVC UX-BA8DAB" reinbekommen, die macht > nichts mehr. Hat jemand Erfahrung damit? Mit dieser Anlage? Nein. Mit der Reparatur von Elektronik? Ja. Viel mehr als offensichtlich du. > Netzeingang bis Gleichrichter hat Verbindung. Gleichrichter und Ladeelko > scheint ok zu sein. > Sekundärdioden und Elkos scheinen auch ok zu sein. > Verdächtig aussehende Bauteile gibts auch nicht. Das ist der 2. Schritt vor dem ersten. Der 1. Schritt wäre gewesen, einen Schaltplan aufzutreiben. Aber nachdem du nun den 2. Schritt - Sichtprüfung der üblichen Verdächtigen - schon gemacht hast ... dann mach doch den 3. Schritt. Spannung anlegen und messen. Das ist natürlich besser mit Schaltplan, weil man dann auch weiß wo welche Spannung anliegen sollte.
Peter N. schrieb: > Netzeingang bis Gleichrichter hat Verbindung. Gleichrichter und Ladeelko > scheint ok zu sein. Sollen wir dir sagen dass du die Versorgungsspannung(en) prüfen sollst ob vorhanden, oder kommst du da selbst drauf? Beitrag "Re: [?] Batterien für Brennenstuhl MT5 Multitest"
Axel S. schrieb: > Der 1. Schritt wäre gewesen, > einen Schaltplan aufzutreiben. Hast du einen Tip, wo man einen herbekommt?
Michael B. schrieb: > OB2362. Danke Michael B. schrieb: > Q300 heile ? Laut Durchpiepen ists ein npn und Ok. Michael B. schrieb: > Betriebsspannung an IC300, sprich Elko ok ? Ich muß noch rausfinden, wie ich bei der engen Bauweise da messen kann. Elko soll: 22µ/50V hat ausgelötet gemessen: 23µ
Peter N. schrieb: > Ich muß noch rausfinden, wie ich bei der engen Bauweise da messen kann. Mit Krokodilklemmen bestimmt nicht. > Elko soll: 22µ/50V hat ausgelötet gemessen: 23µ Warum erwähnst du den Wert? Normalerweise sieht man mit dem Oszi, ob eine Betriebsspannung ok ist.
Peter N. schrieb: > Ich muß noch rausfinden, wie ich bei der engen Bauweise da messen kann. Prüfspitzen wurden schon erfunden, man muss sie nur haben und anwenden. Rainer W. schrieb: > Warum erwähnst du den Wert? Normalerweise sieht man mit dem Oszi, ob > eine Betriebsspannung ok ist. Man muss ihm schon jeden Schritt einzeln erklären, sonst klappt das nicht.
Nach 3471 Beiträgen sollte Peter mehr wissen. Meine Frage 1 wäre, ob das SNT kaputt ist oder die Endstufe bei Hitze durchlegiert ist und damit alles kurzschließt.
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Erstmal: ohne Anschlußbelegung des Schaltreglers ist jedes Messen sinnlos. Leiterbahnverfolgung ist auf dieser Platine nahezu ausgeschlossen. Rainer W. schrieb: > Normalerweise sieht man mit dem Oszi, ob > eine Betriebsspannung ok ist. Ich werde mich hüten, unter Netzspannung ohne Trenntrafo mit einem Oszi in der Schaltung rumzustochern. Wastl schrieb: > Prüfspitzen wurden schon erfunden, man muss sie nur haben > und anwenden. Die Standard-2mm-MM-Meßspitzen sind für diese Bauteilegröße und Packungsdichte viel zu dick. Insbesondere unter Netzspannung... Lu schrieb: > Meine Frage 1 wäre, ob das > SNT kaputt ist oder die Endstufe bei Hitze durchlegiert ist und damit > alles kurzschließt. Wie ich schon sagte: Die Anlage ist komplett tot, da rührt oder leuchtet gar nichts, also schließe ich erstmal aufs Netzteil. Endstufe ist digital. Wäre die durchgebrutzelt, würde man das dem IC ansehen, oder das IC würde kochen, was aber eine Spannung vom Netzteil voraussetzt, die noch anderweitige Reaktionen erzeugen dürfte,
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>Ich werde mich hüten, unter Netzspannung ohne Trenntrafo mit einem Oszi
in der Schaltung rumzustochern.
- Nimm erstmal ein Multimeter. Das ist Batteriebetrieben und hat ein
isoliertes Gehäuse.
Abgesehen davon ist der Schaltungsteil auf der Platine recht deutlich
markiert, in dem gesundheitsschädliche Spannungen / keine Netztrennung
zu erwarten sind.
- Hast du inzwischen einen Schaltplan aufgetrieben? Ich würde mal bei
elektrotanya.com suchen. Auch wenn dort für dein Gerät nichts dabei ist
- ähnliche Geräte haben ähnliche Netzteile mit ähnlichen Spannungen.
Oder sogar die gleichen ICs verbaut. Das gibt immerhin Anhaltspunkte.
- Auf deinem Foto ist eine Sicherung auf der Platine zu sehen. Die hast
du bestimmt schon getestet.
Johannes T. schrieb: > Abgesehen davon ist der Schaltungsteil auf der Platine recht deutlich > markiert, in dem gesundheitsschädliche Spannungen / keine Netztrennung > zu erwarten sind. Genau da muß ich ja messen. Johannes T. schrieb: > - Auf deinem Foto ist eine Sicherung auf der Platine zu sehen. Die hast > du bestimmt schon getestet. Wie ich schon schieb: Durchgang von Netzeingang bis Gleichrichter (auch das Netzkabel ist ok). Johannes T. schrieb: > - Hast du inzwischen einen Schaltplan aufgetrieben? Ich würde mal bei > elektrotanya.com suchen. Auch wenn dort für dein Gerät nichts dabei ist > - ähnliche Geräte haben ähnliche Netzteile mit ähnlichen Spannungen. > Oder sogar die gleichen ICs verbaut. Das gibt immerhin Anhaltspunkte. Google KI sagt, es gibt im Internet keinen offiziellen Schaltplan. Bei tanya ist auch nichts zu finden. Wie kann ich "ähnliche Geräte" erkennen? Aber erstmal brauche ich einen Widerstand R304 (334) einen der 3 Anlaufwiderstände. Möglicherweise habe ich den beim Wegpuhlen des Silikons beschädigt...
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Peter N. schrieb: > Was steckt dahinter? Zur Vermeidung einer Netzüberlastung wurde der Wechselrichter abgeschaltet. Das Haekchen wurde versehentlichauf bei dauerhaft gesetzt, oder übersehen, dass beim Ende 2036 stand. Alles ist moeglich. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht Null und nicht hoeher, als ein AKW GAU. Wenn das Geraet nicht raucht beim setzten unter Netzspannung, waere der erste Andatzpunkt der DCDC Wandler fuer die Stromversorgung der Chips. Dort waere es ratsam ein Oszi anzuschliessen um zu schauen, ob der Wandler ein paar Impulse macht und dann aus geht. Es geht oft auch mit einem Digitalmultimeter. Da lief die Spannung immer kurz hoch auf 2V und sank wieder ab.
Peter N. schrieb: > Genau da muß ich ja messen. Ja, dann mach' das doch! Z.B. am grossen Elko im Netzteilbereich zwei isolierte Kabelstücke 10cm anlöten und Multimeter anklemmen.
Klaus F. schrieb: > Z.B. am grossen Elko im Netzteilbereich zwei isolierte Kabelstücke 10cm > anlöten und Multimeter anklemmen. Wenn kein Verbraucher dranhängt könnte der Elko noch ziemlich lange seine Ladung halten. Nicht aus Versehen anfassen oder einen Kurzschluss verursachen. Die Kette der Anlaufwiderstände ist ja nach Aussage des TO unterbrochen.
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Peter N. schrieb: > Johannes T. schrieb: >> Abgesehen davon ist der Schaltungsteil auf der Platine recht deutlich >> markiert, in dem gesundheitsschädliche Spannungen / keine Netztrennung >> zu erwarten sind. > > Genau da muß ich ja messen. Nein, mußt du nicht. Messen mußt du vor allem die Ausgangsspannung des Netzteils. Wenn die nicht da ist, ist wahrscheinlich ein Fehler im Netzteil und du müsstest es reparieren. Und dann brauchst du auch die Qualifikation bzw. Erfahrung und das Equipment dazu. Trenntrafo und Oszi sind das Minimum. Aber selbstverständlich könntest du das Netzteil auch vom Rest der Schaltung trennen und getrennt testen. Für die Schaltung ohne das Netzteil kannst du Spannung (z.B. aus einem Labornetzteil) einspeisen. Das hat den Vorteil, daß du da auch gleich die Stromaufnahme messen und auf Plausibilität checken kannst. Aber wie gesagt: wenn man dir solche Basics nahelegen muß und das nach fast 3500 Posts in diesem Forum, dann ist Hopfen und Malz verloren. Dann hättest du das längst gelernt haben müssen.
Axel S. schrieb: > Peter N. schrieb: >> Johannes T. schrieb: >>> Abgesehen davon ist der Schaltungsteil auf der Platine recht deutlich >>> markiert, in dem gesundheitsschädliche Spannungen / keine Netztrennung >>> zu erwarten sind. >> >> Genau da muß ich ja messen. > > Nein, mußt du nicht. ... Ganz klare Aussage
Peter N. schrieb: > Ich muß noch rausfinden, wie ich bei der engen Bauweise da messen kann. Diese SMD-Platinen sind eine Krankheit. Wo man messen möchte, kann man ein Drähtelilein anlöten, das man kontaktsicher von der Platine weg führt und dort dann seine klumpige Messpitze oder seine Starkstrom-Prüfklammer dran gibt, um dann von der Ferne aus mit Schutzbrille auf den Prüfling einzuschalten. Dies wiederhole man mit allen zu messenden interessanten Stellen. Und ja, so bringt man den Tag herum. mfg
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