Hallo, wir haben vor einigen Jahren die Software "Silent" von Dirks Compliance Consulting erworben. Diese Software benötigt zum Starten einen Dongle. Der Dongle ist von der Firma Sentinel. Jetzt haben wir folgendes Problem. Die Internetseite des Herstellers existiert nicht mehr. Ich konnte eine Sterbeanzeige finden, bei der ich vermute, dass es sich hierbei um den Entwickler handelt. Vermutlich handelte es sich hierbei um eine 1 Mann Firma. Eine andere Ansprechperson konnte ich nicht ausfindig machen. Da die Software für uns sehr wichtig ist, hätten wir gerne einen zweiten Dongle als Backup. Welche Möglichkeiten gibt es hier? Die Software ist ziemlich unbekannt, so dass man im Internet kaum etwas dazu findet.
xdbg64 und dongle übergehen. Sentinel sollte nicht so schwer sein. Denke es gibt zu dem Dongle mitlerweile gut Crack anleitungen wie und wo man debuggen soll, und wie man den umgehen kann. Hoffentlich ist es nur 1 byte irgendwo im programm :) Gibt es einen Installer? Schicke mal mir eine Nachricht, ich kann mal da reinschauen was man da machen kann.
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Matthias F. schrieb: > Da die Software für uns sehr wichtig ist, hätten wir gerne einen zweiten > Dongle als Backup. Wenn die Firma nicht mehr existiert, ist der Zug abgefahren. Es gibt Gründe, warum man verdongelte Software ablehnt. Der Aufwand, der mit "reverse-engineering" in diese Software gesteckt werden müsste, ist nicht zu unterschätzen. Vielleicht ist dieser Aufwand besser in alternative Software gesteckt, denn selbst jemand das "cracken" sollte, gibt es keine Weiterentwicklung, keinen Support etc. mehr. Bei einem rein als Hobby genutzten Produkt kann man natürlich den damit benutzten PC "einfrieren", aber als gewerblicher Nutzer sollte man sich nicht davon abhängig machen, wie schnell das tote Pferd, auf dem man sitzt, verwest. Schlimmstenfalls reicht ein Windows-Update, und das Ding fällt um.
Harald K. schrieb: > Matthias F. schrieb: > Wenn die Firma nicht mehr existiert, ist der Zug abgefahren. Es gibt > Gründe, warum man verdongelte Software ablehnt. > > Der Aufwand, der mit "reverse-engineering" in diese Software gesteckt > werden müsste, ist nicht zu unterschätzen. Ist überschaubar. Wenn man schon soetwas gemacht hat dann geht es schnell. Paar Stunden bis paar Tage. Wenn man nich nicht soetwas gemacht hat dann paar Wochen. Sentinel dongel ist zwar schon. Aber mitlerweile gibt es bestimmt dazu auch Beschreibungen wie man das cracken kann. Ausseerdem viele Entwickler machen nur den minim an Aufwand um ihre SW zu schützen. Sprich teilweise lassen die den dll als externe dynamisch geladene dll da. Da hat man einfach. Manche genügen sich schon damit wenn der dongle da ist und die richtige werte liefert und dann wird isLicense auf true gesetzt. Danach muss man nicht viel mehr machen. Sonst support ist ja micht mehr da. Aber vielleicht will der TO alte projekte damit öffnen und anschauen. Also cracken kann man. Aufwand ist auch einsehbar. Alles andere muss der TO wissen.
Andras H. schrieb: > Ist überschaubar. Wenn man schon soetwas gemacht hat dann geht es > schnell. Paar Stunden bis paar Tage. Wenn man nich nicht soetwas gemacht > hat dann paar Wochen. Das ist halt juristisch umstritten, insbesondere, wenn das Software ist, die im geschäftlichen Umfeld genutzt wird. Bei einem Hobbybastler, bei privat genutzter Software würd' ich auch sagen, drauf geschissen, und nur zu. Aber hier hängt da wohl eine Firma dran, und wenn die irgendeine Art von "Auditing" hat, und dabei herauskommt, daß da mit "gecrackter" Software gearbeitet wird, dann wird das Ärger geben. Auch, wenn das nach gesundem Menschenverstand vollkommen legitim ist.
Vielleicht braucht er wegen einer Audit Daten aus dem Programm. Ist aber nur vermutung. Wer weiss. Der TO könnte dazu etwas schreiben. Juristisch wenn da sich jemand meldet um so besser. Denn dass heisst jemand hat das Program geerbt und muss support geben. Problem gelöst. TO happy Man kann den crack ja auch temporär machen. Mit xdbg64 den code im ram ändern. Dann darf der TO alles holen was er braucht. Nach schliessen des Programmes ist dann der crack weg. Ich gehe davon als er würde nicht wissen wie man den crack permanent abspeichert. Ob das besser ist? Weiss ich nicht. Man könnte damit argumentieren dass nur eine kopie betroffen war und dadurch das Finannzielleschaden sich in Grenzen hällt.
Harald K. schrieb: > Es gibt > Gründe, warum man verdongelte Software ablehnt. Man hat nicht immer eine Wahl. Wie es hier ist, weiß ich allerdings nicht. Harald K. schrieb: > als gewerblicher Nutzer sollte man sich > nicht davon abhängig machen, wie schnell das tote Pferd, auf dem man > sitzt, verwest. Bei Maschinensteuerungen sieht man das aber nicht zu selten: Eine uralte Maschine mit uralter Software auf einem uralten Rechner mit uraltem OS, an dem die ganze Firma hängt, weil der Hersteller nicht mehr existiert und ohne den eine Aktualisierung viel zu teuer oder unmöglich wäre. O-Ton auf die Frage, was denn passiert, wenn das Ding die Hufe hochreißt: „Ja, dann sind wir am Arsch“
Jack V. schrieb: > Bei Maschinensteuerungen sieht man das aber nicht zu selten: Eine uralte > Maschine mit uralter Software auf einem uralten Rechner mit uraltem OS, > an dem die ganze Firma hängt O ja, das kennt man. Und dann regt sich jemand auf, weil der uralte Rechner kaputtgeht und man keinen neuen Rechner mehr kaufen kann, in den die alte ISA-Karte der Steuerung reinpasst ... Ich halte so eine Vorgehensweise für einigermaßen verantwortungslos.
Falls ihr grob wissen wollt was die Software macht: https://www.elektronikpraxis.de/power-integrity-simulation-mit-der-software-silent-v4-a-395398/ Jack V. schrieb: > Bei Maschinensteuerungen sieht man das aber nicht zu selten: Eine uralte > Maschine mit uralter Software auf einem uralten Rechner mit uraltem OS, > an dem die ganze Firma hängt, weil der Hersteller nicht mehr existiert > und ohne den eine Aktualisierung viel zu teuer oder unmöglich wäre. > O-Ton auf die Frage, was denn passiert, wenn das Ding die Hufe > hochreißt: „Ja, dann sind wir am Arsch“ So ist zum Glück nicht. Wir könnten auch ohne die Software weiterarbeiten. Jedoch sind unsere Baugruppen, seit dem wir die Software nutzen, deutlich besser im EMV-Labor. Harald K. schrieb: > Vielleicht ist dieser Aufwand besser in alternative Software gesteckt, > denn selbst jemand das "cracken" sollte, gibt es keine > Weiterentwicklung, keinen Support etc. mehr. Ich habe bereits nach Alternativen geschaut. Allerdings waren diese immer extrem teuer (>1000€ im Monat) und ich konnte nicht mit Sicherheit sagen ob wir damit zum Ziel kommen. Harald K. schrieb: > Aber hier hängt da wohl eine Firma dran, und wenn die irgendeine Art von > "Auditing" hat, und dabei herauskommt, daß da mit "gecrackter" Software > gearbeitet wird, dann wird das Ärger geben. Auch, wenn das nach gesundem > Menschenverstand vollkommen legitim ist. Also bei den Audits bei uns im Haus war Software nie ein Thema. Falls es doch aufkommen sollte, können wir ja sogar eine Rechnung vorweisen.
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