Hallo, ich bin an dieses Forum verwiesen worden,weil hier viele Leute ziehmlich viel Ahnung haben. In der Hoffnung,daß da nicht übertrieben wurde,wende ich mich mal an euch. Bis jetzt habe ich mich nur mit dem Nachbau von diversen Schwachstrom- schaltungen beschäftigt,quasi alles,was früher zu DDR Zeiten fast unmöglich war,weil es von 10 IC's drei nicht zu kaufen gab und als Schüler schlecht zu besorgen war. Heute geht das und es macht auch wieder großen Spaß. Jetzt bin ich zu dem Privileg gekommen,eine Kindereisenbahn (wie man sie von Weihnachtsmärkten oder Stadtfesten kennt) zu betreuen und wollte da ein paar nette Zusatzschaltungen (z.B.eine selbstgebaute Rundumleuchte uä.LED Sachen)"einschleifen" und mußte lernen,daß sobald hohe Ströme und Induktivitäten ins Spiel kommen,alles nicht mehr so einfach ist. Die Fahrspannung ist 24V,kommt über die Schiene und ich habe Spannungsregler und Step down Module versucht,die natürlich durch den hohen Rückstrom des Motors den Geist aufgaben. Irgendwann habe ich gemerkt,daß nicht der Einschaltstrom das Problem ist,sondern die Spannungs-(oder Strom-)spitzen beim Ausschalten. Hab jetzt einiges über Freilaufdioden,TVS und Zehnerdioden uä. Sachen gelesen und jetzt weiß ich nicht,welche Methode da am Besten funktionieren würde. Wie im Schaltplan zu sehen,ist dort auch ein Soundmodul verbaut,zu dem es leider keinen Schaltplan gibt. Auf diesem sind einige Bauteile verbaut,die wohl zur Strombegrenzung dienen,z.B.MOSFET IRFP 150,eine Diode BYT71 und eine warscheinliche TVS Diode KE82 (mehr ist leider nicht zu erkennen). Die obere Hälfte ist die Strombegrenzung,der untere Teil ist die Soundeffektschaltung und der Verstärker.Die Widerstände unten rechts kann ich nicht zuordnen. Der mittlere Pol des MOSFET ist nicht verlötet und hochgebogen. Hat jemand vielleicht einen Schaltplan,der ähnlich ist,den ich nachbauen könnte ? Warscheinlich könnte ich die rückstromfreie Spannung auch am PIN 5 des TDA2003 ICs abgreifen.Allerdings habe ich noch ein paar Nettigkeiten geplant,die an der Strecke wirken sollen,also außerhalb des Zuges und aus Mangel an anderen Stromquellen die Spannung von der Schiene nutzen muß,so daß ich eine eigene Schaltung für diese Sachen brauche. Lange Rede gar kein Sinn....ich suche eine Möglichkeit,den Spitzenstrom beim Ausschalten zu reduzieren und vielleicht kann da jemand helfen Falls noch andere Info's gebraucht werden,ich versuche die zu geben. Ich hoffe,die Bilder sind gut zu sehen. Vielen Dank für eure Hilfe
Frank schrieb: > Jetzt bin ich zu dem Privileg gekommen,eine Kindereisenbahn (wie man sie > von Weihnachtsmärkten oder Stadtfesten kennt) also ne Eisenbahn, auf der ganze Kinder mitfahren, nicht eine kleine Modelleisenbahn mit der Kinder spielen, korrekt? Um was für eine Leistungsklasse geht es da größenordungsmäßig? > wollte da > ein paar nette Zusatzschaltungen (z.B.eine selbstgebaute Rundumleuchte > uä.LED Sachen)"einschleifen" also zur Versorgung parallel schalten oder in Reihe? > die natürlich durch den > hohen Rückstrom des Motors den Geist aufgaben. Die Bahn fährt, mit Masse (=Kindern) drauf, Du schaltest die Versorgung aus. Jetzt wird der Motor zum Generator, die Leistung kann aber nicht weg. Deswegen geht die Spannung hoch. In dem Moment müsste man eigentlich am Netzteil Bremswiderstände zuschalten die die Leistung verheizen können. TVS etc. gehen natürlich auch, sind aber eher etwas für kleinere Leistungen. Da mag zwar was wie "1,5 kW" im Datenblatt stehen, das gilt aber dann nur für Mikrosekunden. Also z.B. für die standardisierten 8/20µs Pulse und ähnliches.
Wenn das Problem ist, dass der bremsende Motor als Generator die Spannung mit einigen A (wie viele A?) hochtreibt, dann empfehle ich einen zur Spannungsversorgung parallel geschalteten Shunt Regler gemäß Fig 9-7 https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf Bei 24VDC auf min 28V eingestellt, bei 24VAC auf 36V eingestellt hinter einem Brückengleichrichter. Zusätzlich zum gekühlten Leistungstransistor zu dessen Entlastung noch einen passend zum Maximalstrom dimensionierten Leistungswiderstand in die Kollektorleitung setzen. Da der TL431 nur 100mA kann, ab einigen A einen PNP Darlington verwenden. Für >36V noch einige Dioden vor die 431-Kathode schalten.
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>also ne Eisenbahn, auf der ganze Kinder mitfahren, nicht eine kleine Modelleisenbahn mit der Kinder spielen, korrekt? Ja,mit echten Kindern drauf. >Um was für eine Leistungsklasse geht es da größenordungsmäßig? Der Motor hat 1100 Watt Leistung (siehe Schaltplan) >also zur Versorgung parallel schalten oder in Reihe? Die Schaltungen sollen parallel dazu geschaltet werden >In dem Moment müsste man eigentlich am Netzteil Bremswiderstände zuschalten die die Leistung verheizen können. Gibt es da ein paar Vorschläge (Schaltbilder) dazu ? Wie gesagt,ich bin jetzt nicht der große Profi
Frank schrieb: > Gibt es da ein paar Vorschläge Ich hätte einen: benutze die Zitieren-Funktion korrekt. Gewählten Text mit Maus selektieren und "markierten Text zitieren" anklicken.
Ich hab mir mal den Schaltplan genauer angeschaut. So wie es für mich aussieht kann man bei der Bahn entweder den Motor+Beleuchtung oder nur die Beleuchtung einschalten. Je nach Einstellung werden die Leiter unterschiedlich polarisiert. Das dürften 2 dicke Schütze an der Stromversorgung sein die das umschalten, es steht 25mm² Kabel im Schaltplan dran, das ist armdick. In der Lok selber ist wohl schon eine Bremsschaltung integriert so wie es aussieht. Die wird über das Relais K4 aktiviert sobald nur noch die Beleuchtung (über die umgepolte Versorgung) aktiv ist. Die Frage ist jetzt ob das wirklich so wie im Schaltplan umgesetzt ist und diese Schaltung auch so funktioniert. Es könnte etwas kaputt sein, also z.B. das Relais in der Lok nicht mehr funktionieren, eine der Sicherungen durchgebrannt sein oder ähnliches. Wenn das alles funktioniert, dann könnte nur im Moment des Umschaltens für ein paar Millisekunden Überspannung entstehen. Denn so Relais brauchen ein paar Millisekunden bis sie umschalten. Außerdem ist da noch ein Kondensator an der Relaisspule (zur Glättung der Halbwellen) der erst geladen werden muss. Dann ginge es "nur" um die paar Millisekunden. Wird im Betrieb immer von "Fahren" auf "nur Beleuchtung" umgeschaltet? Oder wird auch mal von "Fahren" komplett ausgeschaltet? In letzterem Fall würde das Bremsrelais in der Lok nämlich nicht aktiviert werden und der Motor im Generatorbetrieb laufen.
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Gerd E. schrieb: > So wie es für mich aussieht kann man bei der Bahn entweder den > Motor+Beleuchtung oder nur die Beleuchtung einschalten. Man kann nur alles ein oder ausschalten - seperat geht nicht Gerd E. schrieb: > Das dürften 2 > dicke Schütze an der Stromversorgung sein die das umschalten, es steht > 25mm² Kabel im Schaltplan dran, das ist armdick. Ja,dort sind sehr grobe Sachen verbaut und die Kabel sind sehr dick. Allerdings habe ich im Schaltschrank (in dem das Netzteil (sehr massiver Trafo) verbaut ist) nur ein Schütz gefunden Gerd E. schrieb: > In der Lok selber ist wohl schon eine Bremsschaltung integriert so wie > es aussieht. Die wird über das Relais K4 aktiviert sobald nur noch die > Beleuchtung (über die umgepolte Versorgung) aktiv ist. So wie ich das erkennen kann,ist der Schalter S1 der,der die Bahn steuert (nur fahren inkl.Licht oder alles aus) Das Problem ist,das ich diesen Schaltplan von der Firma Falgas bekommen habe,mit der Maßgabe,daß der für den Orient Express ist,wir aber den Santa Fe Express haben (die Bahn sieht äüßerlich sehr ähnlich aus).Der Plan soll aber sehr ähnlich sein.Was das heißt,kann ich nicht sagen.Die Bahn ist schon ziehmlich alt (90er?) Gerd E. schrieb: > Die Frage ist jetzt ob das wirklich so wie im Schaltplan umgesetzt ist > und diese Schaltung auch so funktioniert. Das frage ich mich auch.In wie weit da Vorbesitzer schon rumgebaut haben (wie gesagt,ich habe habe nur ein großes Schütz im Schaltscvhrank gesehen),kann ich nicht sagen Gerd E. schrieb: > Wenn das alles funktioniert, dann könnte nur im Moment des Umschaltens > für ein paar Millisekunden Überspannung entstehen. Denn so Relais > brauchen ein paar Millisekunden bis sie umschalten. Außerdem ist da noch > ein Kondensator an der Relaisspule (zur Glättung der Halbwellen) der > erst geladen werden muss. Dann ginge es "nur" um die paar Millisekunden. Das ist so ein bißchen meine Vermutung Gerd E. schrieb: > Wird im Betrieb immer von "Fahren" auf "nur Beleuchtung" umgeschaltet? > Oder wird auch mal von "Fahren" komplett ausgeschaltet? In letzterem > Fall würde das Bremsrelais in der Lok nämlich nicht aktiviert werden und > der Motor im Generatorbetrieb laufen. Ob in der Lok noch ein Relais sitzt,kann ich gar nicht sagen,habe jedenfalls noch keines gesehen.Habe allerdings auch noch nicht danach gesucht.Muß ich morgen mal machen
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Frank schrieb: > Gerd E. schrieb: >> So wie es für mich aussieht kann man bei der Bahn entweder den >> Motor+Beleuchtung oder nur die Beleuchtung einschalten. > > Man kann nur alles ein oder ausschalten - seperat geht nicht > Das Problem ist,das ich diesen Schaltplan von der Firma Falgas bekommen > habe,mit der Maßgabe,daß der für den Orient Express ist,wir aber den > Santa Fe Express haben (die Bahn sieht äüßerlich sehr ähnlich aus).Der > Plan soll aber sehr ähnlich sein.Was das heißt,kann ich nicht sagen. Sowas habe ich schon geahnt, deswegen extra angesprochen. Der Schaltplan passt also nicht 100% zu dem was Du bei Dir vorliegen hast, sondern muss kreativ interpretiert werden. Das kommt leider öfters vor als man denkt. Vermutlich fehlt bei Dir der ganze Teil mit dem Umpolen. Die Frage ist wie das dann mit der Bremsschaltung in der Lok realisiert ist oder ob es die gar nicht gibt. Ich würde jetzt erst mal messen was da überhaupt in der Praxis auf den Leitungen an der Lok (also dort, wo Du Deine Zusatzschaltungen anbringen willst) passiert. Also Oszi anklemmen, Zeitbasis auf schön langsam stellen, und dann das Anfahren, Fahren und Abschalten separat aufnehmen. Auch nochmal mit kurzer Zeitbasis und hoch eingestelltem Triggerpunkt die Schaltspitzen untersuchen. Dann weisst Du mit was für Spannungen und Impulsdauern Du es zu tun hast. Das ist die Basis um zu wissen um was für Energie es geht die Du loswerden musst und wie schnell das reagieren muss.
Ich denke mal eher,eine Art Bremsschaltung gibt es nicht.Wenn der Schalter aus ist,dann rollt der Zug aus und bleibt stehen. ...und ich habe es befürchtet.Messungen kann ich leider nicht durchführen. Ein Oszi habe ich leider nicht.Ich baue ja aus Spaß an der Freude nur Schaltpläne nach,die funktionieren oder eben nicht ;-) Die Bahn bediene ich auch nur ehrenamtlich,weil der Besitzer sie sonst wohl vergammeln lassen würde. Wenn man das Lachen der Kinder dann sieht,dann weiß ich,das der Zug weiterlaufen muß und noch bißchen (LED) Bling Bling braucht. Aber eine andere Frage....aus dem Soundmodul (Bilder) bist Du (Sie) nicht schlau geworden ? Da dieses Modul funktioniert ohne abzurauchen,muß doch diese Schaltung mit dem MOSFET und der Peripherie (obere Hälfte der Platine) genau mein Problem lösen,oder ?
Beitrag #8071269 wurde vom Autor gelöscht.
Diese Kindereisenbahnen kenne ich. Habe schon einige Steuerungen umgebaut. Die Platine ist für die sanfte Anfahrt. Da wird die Spannung vom Fahrtrafo auf der Primärseite langsam hochgefahren. Die Schienenspannung wird bei Stillstand umgepolt, so dass bei stehendem Zug die Beleuchtung funktioniert. Daher die Diode am Motor. Das funktioniert nur mit Glühlämpchen. Soll dein zusätzliches Licht immer an sein, schalte ein Gleichrichter vor die Elektronik. Sonst nur eine Schutzdiode in gleicher Polung wie am Motor. Warscheinlich hat das Soundmodul auch eine Diode davor und funktioniert nur während der Fahrt. Ich baue mit Erfolg diesen Spannungswandler ein. Mean Well RSD-30L-24. Mit Verpolungsschutz davor. Diese Modul wird im Bahnbau eingesetzt.
Frank schrieb: > Ich denke mal eher,eine Art Bremsschaltung gibt es nicht.Wenn der > Schalter aus ist,dann rollt der Zug aus und bleibt stehen Im Schaltplan ist eine Bremse drin. Die wird aktiviert sobald die Schienenspannung umgepolt wird. Eventuell wurde diese ausgebaut. Ich kenne diese nur wenn der Nothalt betätigt wird.
Nachdem inzwischen ein Schaltplan einsehbar ist, empfehle ich: 1) nachsehen, was tatsächlich installiert ist. Tip: K3 wird viel kleiner sein als K2, weil es nur 16A schalten soll. 2) nachsehen, was in der Lok installiert ist. 3) nachmessen, ob die Diode SKN 100/12 (125A 1200V) noch rückwärts sperrt. Neben der Abschaltung bei Umpolung stellt sie ja auch sicher, dass die Läuferwicklung? nichts zurückspeisen kann. Bei Umpolung durch K3 soll der Motor durch Aktivieren von K4 kurzgeschlossen und somit gebremst werden. Warum wird dabei die Ständerwicklung? über F5 umgekehrt bestromt? Ist es vielleicht diese Spule, die Spannungsspitzen in das Netz treibt, wenn der Stromfluss an den Rädern lückt? 4) mit einem Speicheroszi nachmessen, was tatsächlich an Spannungsspitzen vorkommt. Einmal am Voltmeter messen und einmal am Licht in der Lok messen. Dann kennt man auch die Maximalspannung der Halbwellen in Ruhe, um einen TL431 Parallelshunt zu dimensionieren (36V?). Sind es nur µs Peaks, reichen TVS, Varistoren oder einige 10µF Folienkondensatoren.
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Man könnte natürlich die vorhandene Beleuchtung so umpolen, das sie im Fahrbetrieb leuchtet. Das wird wohl in der Lokomotive passieren müssen. Je nach gewählter Fahrstufe am Haupttrafo wird sie aber heller oder dunkler leuchten - das war aber immer so. Nach dem gleichen Prinzip könnte man mal LED Strips probieren, die man per Widerstand auf 24-30V dimensioniert. Ich würde vermutlich überlegen, ob ich nicht einen echten Fahrtregler wie Kelly oder Curtis in die Lok einbaue, dann kann sie auch sanft anfahren.
Frank schrieb: > ich habe > Spannungsregler und Step down Module versucht,die natürlich durch den > hohen Rückstrom des Motors den Geist aufgaben. Haben die nur die Umpolung nicht überlebt, oder wurden die (in der Lok?) nach einem Brückengleichrichter installiert?
das zweite Bild ist leider verkehrt herum. Der MOSFET ist im unteren Teil zwischen den beiden senkrechten Schrauben
Matthias S. schrieb: > Man könnte natürlich die vorhandene Beleuchtung so umpolen, das > sie im Fahrbetrieb leuchtet. Laut Schaltplan sollte sie beim Fahren und um Umpolbetrieb leuchten.
Frank schrieb: > Messungen kann ich leider nicht > durchführen. > Ein Oszi habe ich leider nicht. Die müssen aber heutzutage nicht mehr teuer sein. Ich kann nur empfehlen eines anzuschaffen, ist für viele Probleme sehr hilfreich. > Ich baue ja aus Spaß an der Freude nur > Schaltpläne nach,die funktionieren oder eben nicht ;-) Wenn man sie selbst zum funktionieren gebracht hat, macht das erfahrungsgemäß viel mehr Spaß. Sollen ja nicht nur die Kinder sein die Spaß an der Sache haben, ein bischen soll auch für die Erwachsenen übrig bleiben. Ohne Messung kann man halt nur raten womit man es zu tun hat. Das kann dann funktionieren, oder aber auch sofort oder nach ner Weile irgendwann kaputt gehen. > Aber eine andere Frage....aus dem Soundmodul (Bilder) bist Du (Sie) > nicht schlau geworden ? > Da dieses Modul funktioniert ohne abzurauchen,muß doch diese Schaltung > mit dem MOSFET und der Peripherie (obere Hälfte der Platine) genau mein > Problem lösen,oder ? Leider ist die Platine ziemlich verdreckt und das Foto nicht so belichtet dass man die Beschriftungen der Teile lesen kann. Der Spannungsregler und sein Kühlkörper sind jedenfalls ziemlich massiv gebaut. Kannst Du wenigstens von dem auf den Kühlkörper geschraubten 3-Beiner die Beschriftung ablesen? Tipp: Mit Taschenlampe von unterschiedlichen Richtungen belichten. Meist kann man aus einem Winkel die Beschriftung dann lesen. Vorher mit Reinigungsalkohol vorsichtig säubern.
Wolf17 schrieb: > Nachdem inzwischen ein Schaltplan einsehbar ist, empfehle ich: wie wir im Thread oben schon rausgefunden haben, stimmt der Schaltplan nicht mit der Realität überein. Vermutlich gibt es bei dieser Variante gar keine Umpolung.
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Als Neuling hier im Forum ist man begrenzt in der Anzahl der Reaktionen auf diese Posts,so daß ich erst morgen wieder antworten kann. Habe jetzt erstmal Matrazenhorchdienst und melde mich dann morgen wieder
Frank schrieb: > Falls noch andere Info's gebraucht werden,ich > versuche die zu geben. Kommt auf die Stromaufnahme deiner gewünschten Schaltungen ab, also wie viel Strom braucht die Rundumleuchte. Denn ein entscheidendes Bauteil ist der Vorwiderstand, und an dem darf nicht zu viel Spannungsabfall entstehen in Betrieb der Schaltung. Eine einfache LED an 24V kann nach einem Brückengleichrichter simpel uber einen Vorwiderstand betrieben werden, da braucht man dann gar keine Extra-Elektronik.
Bitte ein Bild vom Steuergerät. Diese Eisenbahnmodelle haben oft einen Stufenschalter auf der Primärseite, um verschiedene Fahrgeschwindigkeiten einzustellen. Bei denen die ich revidiert habe,konnte man die Fahrspannung bis 48Volt einstellen. Da es noch ein Transformator aus der 220V Zeit ist, wird die Sekundärspannung noch etwas höher sein.
Wofür ist den das Relais K4 und die Sicherung F6 sowie die Diode. Ich würde sagen, bei hoher negativer Spannung wird der Motor kurzgeschlossen. Das kann ein Verpolungs-Schutz sein und auch Induktionsspannungen unterdrücken. HolgerR
Im Soundmodul sehe ich: TO220 Diode, Sicherung, Elko (welche Spannung hat der?), IRFP150 (100V) als Spannungsstabilisierung, einen DIL18 Chip der Sound erzeugt und einen TDA2003 Verstärker. Angesicht der 82V TVS scheinen die ja mit heftigen Peaks zu rechnen. Frank schrieb: > Spannungsregler und Step down Module, die den Geist aufgaben. Genaue Typenbezeichnung und Links? Ein 7805 verträgt maximal 35V, was durften die Module? Wenn kein Speicheroszi verfügbar ist, ist hoffentlich wenigstens ein DVM zur Hand. Wie ist bitte im Leerlauf die AC Ruhespannung am Gleichrichteingang? Das Halbwellenmaximum ist dann etwa (VAC x 1,414) - 1,4V = ? Zur Peakspannungsmessung im Fahrbetrieb bitte als Spitzenwertgleichrichter eine Diode (mindestens 1N4003) in Flussrichtung und einen 1µF Folienkondensator nach Masse vor ein 200VDC DVM mit Ri 10M Ohm schalten (DVM parallel zum 1µF) und sekündlich ablesen. Wie sind die DC-Peak Messwerte im Netzteil und in der Lok im Fahr- und Bremsbetrieb, auch bei unsauberer Schiene?
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Wenn Du das im öffentlichen Bereich, entgeltlich oder unentgeltlich für andere und nicht rein privat benutzt, gibt es bestimmt auch eine Bedienungsanleitung und eine Betriebsgenehmigung in der steht, wann und wie oft in welchem Umfang Du die Elektrik zu prüfen oder zu erneuern hast. Inclusive eines Protokoll. Vielleicht steht da, das Relais K4 ist wöchtentlich zu erneuern und F6 täglich/stündlich/nach jeder Fahrt zu prüfen. HolgerR
Gerd E. schrieb: Vermutlich gibt es bei dieser Variante gar keine Umpolung. Frank schrieb: > habe ich im Schaltschrank (in dem das Netzteil (sehr massiver > Trafo) verbaut ist) nur ein Schütz gefunden Wenn alles nur mit S1 geschaltet wird ohne Umpolmöglichkeit, wofür ist dann der Schütz? Der wäre dann überflüssig. Ebenso wie einige Bauteile in der Lok. Ich bitte um mehrere Bilder vom Inneren des Schaltschranks und vom Bedienfeld. Aber bitte scharf und gut ausgeleuchtet. Geschwindigkeitsregler: Wird dafür S2 genutzt? Soll ein neuer in den Schaltschrank, oder besser in die Lok, weil es immer einen Lokführer gibt?
Wenn die selbstgebastelte Beleuchtung eh LED ist, weshalb dann keine eigene Stromversorgung? Z.B. eine Autobatterie (die findet doch sicher irgendwo Platz)!?
Ja an einen eigenen Akku fürs Licht dachte ich auch gleich. Dafür würden 2 kleine 12V-Ziegel reichen (für die 24V). Und sooo lange dauert der Bremsvorgang sicher nicht, dass man die Akkus damit zu doll stressen würde, wenn die Spannung mal ein paar Volt höher läuft.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Ja an einen eigenen Akku fürs Licht dachte ich auch gleich. > Dafür würden 2 kleine 12V-Ziegel reichen (für die 24V). > Und sooo lange dauert der Bremsvorgang sicher nicht, > dass man die Akkus damit zu doll stressen würde, > wenn die Spannung mal ein paar Volt höher läuft. Vorsicht: dem Schaltplan nach ist das gleichgerichtetes, aber nicht gefiltertes AC auf der Fahrleitung. Das würde einen Akku sehr stressen, auch mit Diode davor. In jedem Scheitelpunkt würde der Akku einen sehr hohen Strom aufnehmen, das kann nicht gutgehen. Aber da der Schaltplan nicht stimmt wissen wir ohne Messung oder genauere Analyse der Bauteile nicht was da auf der Fahrleitung tatsächlich los ist.
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Kurt A. schrieb: > Die > Schienenspannung wird bei Stillstand umgepolt, so dass bei stehendem Zug > die Beleuchtung funktioniert. Daher die Diode am Motor. Das funktioniert > nur mit Glühlämpchen. Diese Umpolung gibt es wohl nicht mehr,da die Beleuchtung (10 Stränge a 4 Stk. 6Volt Soffitten,also ein Strang immer an 24 Volt) immer nur dann an ist,wenn der Schalter auf Fahren gelegt wird.Im Stillstand leuchtet da nichts. Mittlerweile funktioniert von den 10 Strängen nur noch einer,da einige Soffitten (und auch Fassungen) aus Altergründen den Geist aufgegeben haben und da die in Reihe geschaltet sind,reicht ja schon eine kaputte pro Strang aus. Müßte es diese Lampen,wenn die ihre Spannung über die Schiene bekommen, nicht auch zerdeppern,wenn der große Abschaltstrom dann zuschlägt ? Wie sie verdrahtet sind,siehe Bild (ich hoffe,daß das wenigstens stimmt) Ich versuche mal,heute Nachmittag ein paar Bilder zu machen.Wird aber nicht leicht werden.Der Schaltschrank ist leider sehr zugebaut
Wolf17 schrieb: > Im Soundmodul sehe ich: TO220 Diode, Sicherung, Elko (welche Spannung > hat der?), IRFP150 (100V) als Spannungsstabilisierung, einen DIL18 Chip > der Sound erzeugt und einen TDA2003 Verstärker. > Angesicht der 82V TVS scheinen die ja mit heftigen Peaks zu rechnen. Ja,diese Teile sind dort verbaut (die TO220 Diode ist eine BYT71). Die beiden größeren Elkos sind 470uF/35V,die kleineren gehören zum Verstärker und dem Soundgenerator) Meine Hoffnung ist ja,das es dazu vielleicht einen Schaltplan im Netz gibt,der ähnlich ist.Die Frage ist nur,wie nennt man so eine Schaltung um bei Google zielgerichtet suchen zu können
Das Teil,welches auf dem Soundmodul wie eine Drahtbrücke aussieht (unter den 3 schrägen Widerständen)sind zwei Zener Dioden 9V1 97C
Frank schrieb: > MOSFET IRFP 150 Da war sicher original kein MOSFET drin, sondern ein NPN-Transistor in TO-3, wohl Darlington. Das ist nämlich der Leistungstransistor eine einfachen Längsreglers.
Wolf17 schrieb: > Wenn alles nur mit S1 geschaltet wird ohne Umpolmöglichkeit, wofür ist > dann der Schütz? Der Zug wird nicht vom auf der Lok mitfahrendem Kind gesteuert, sondern von einer externen Aufsichtsperson. Der wird für zum schalten der Primärseite des Fahrtrafos gebraucht. Sekundär können Ströme bis zu 35A fliessen. Der Zug wird oft mit einer Kabelfernsteuerung gestartet und gestoppt. Bei meinen war immer ein 24V Steuertransformator eingebaut für die Steuerung. So dass keine 230V Netzspannung zur externen Steuerung führt. Gerd E. schrieb: > Vorsicht: dem Schaltplan nach ist das gleichgerichtetes, aber nicht > gefiltertes AC auf der Fahrleitung. Richtig. Pulsierende Gleichspannung. Und während der Fahrt gibt es immer wieder Funkenbildung an den Schienen wegen Kontaktfehlern. Also alles übelste. Von diesen Steuerungen gibt es viele Kundenspezifische bauarten. Wie oben schon geschrieben, habe ich bei meinen Bahnen das verlinkte DC/DC Modul in der Lok eingebaut. Erhältlich bei Reichelt. Gibt es mit diversen Ausgangsspannungen. Funktioniert seit mehreren Jahren problemlos. Damit kann die ganze Beleuchtung auf LED umgebaut werden.
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Frank schrieb: > Diese Umpolung gibt es wohl nicht mehr Dann funktioniert allerdings auch die Motorbremse nicht mehr.
Gerd E. schrieb: > Vorsicht: dem Schaltplan nach ist das gleichgerichtetes, aber nicht > gefiltertes AC auf der Fahrleitung. Das würde einen Akku sehr stressen, > auch mit Diode davor. In jedem Scheitelpunkt würde der Akku einen sehr > hohen Strom aufnehmen, das kann nicht gutgehen. Ich hab jahrzehntelang mit einer alten Absaar "Ladekiste" Autobatterien geladen. Was da drin ist: Trafo, Plattengleichrichter, noch'n Amperemeter als Schätzeisen in Reihe und gut. Genau diese Kiste hat mir letztes Jahr dann eine Woche lang den Arsch gerettet, als ich bis zum Termin in der Werkstatt nur auf Batteriespannung ohne Lichtmaschine gefahren bin.
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.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Ich hab jahrzehntelang mit einer alten > Absaar "Ladekiste" Autobatterien geladen. > Was da drin ist: > Trafo, Plattengleichrichter, > noch'n Amperemeter als Schätzeisen in Reihe und gut. Reicht ja für das winzige Ladeströmchen.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Ja an einen eigenen Akku fürs Licht dachte ich auch gleich. > Dafür würden 2 kleine 12V-Ziegel reichen (für die 24V). > Und sooo lange dauert der Bremsvorgang sicher nicht, > dass man die Akkus damit zu doll stressen würde, > wenn die Spannung mal ein paar Volt höher läuft. Was hat der Bremsvorgang mit Batterie/Akku zu tun? Die Akkus/Batterien sind doch eigenständig, und nicht an das "Antriebssystem" angeschlossen.
René H. schrieb: > Die Akkus/Batterien > sind doch eigenständig, und nicht an das "Antriebssystem" angeschlossen. wo stand das?
Kurt A. schrieb: > Der Zug wird nicht vom auf der Lok mitfahrendem Kind gesteuert, sondern > von einer externen Aufsichtsperson. > Der wird für zum schalten der Primärseite des Fahrtrafos gebraucht. > Sekundär können Ströme bis zu 35A fliessen. Der Zug wird oft mit einer > Kabelfernsteuerung gestartet und gestoppt. Bei meinen war immer ein 24V > Steuertransformator eingebaut für die Steuerung. So dass keine 230V > Netzspannung zur externen Steuerung führt. Das ist korrekt,Zug ist nur von außen steuerbar.Mit S1 als Fahrschalter liege ich aber falsch.S1 ist der Hauptschalter für die ganze Anlage (auf dem Pult auch drauf....Bilder heute abend) S2 ist der Fahrstufen- (Geschwindigkeitsschalter)
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > René H. schrieb: >> Die Akkus/Batterien >> sind doch eigenständig, und nicht an das "Antriebssystem" angeschlossen. > > wo stand das? Das sollte doch klar sein.
Frank schrieb: > Wolf17 schrieb: >> Im Soundmodul sehe ich: TO220 Diode, Sicherung, Elko (welche Spannung >> hat der?), IRFP150 (100V) als Spannungsstabilisierung, einen DIL18 Chip >> der Sound erzeugt und einen TDA2003 Verstärker. >> Angesicht der 82V TVS scheinen die ja mit heftigen Peaks zu rechnen. > > Ja,diese Teile sind dort verbaut (die TO220 Diode ist eine BYT71). > Die beiden größeren Elkos sind 470uF/35V,die kleineren gehören zum > Verstärker und dem Soundgenerator) > Meine Hoffnung ist ja,das es dazu vielleicht einen Schaltplan im Netz > gibt,der ähnlich ist.Die Frage ist nur,wie nennt man so eine Schaltung > um bei Google zielgerichtet suchen zu können Ich habe mir die Platine nochmal angesehen und festgestellt,das der ELKO (470uF/35) ,der gleich neben der Sicherung sitzt,laut Platinenaufdruck ein 10uF/350V axial sein müßte. Das Soundmodul funktioniert allerdings (im ausgebauten Zustand zuhause ausprobiert)
Kurt A. schrieb: > Wie > oben schon geschrieben, habe ich bei meinen Bahnen das verlinkte DC/DC > Modul in der Lok eingebaut. Erhältlich bei Reichelt. Gibt es mit > diversen Ausgangsspannungen. Funktioniert seit mehreren Jahren > problemlos. Damit kann die ganze Beleuchtung auf LED umgebaut werden. Ja, sowas wäre für den TO eine Option. Nachteil ist, dass es die nur für max. 18-72VDC Eingangsspannung gibt. Die Frage ist jetzt wie oft die Spannungsspitzen da drüber gehen. Kann also gut gehen, kann aber auch zwischen quasi sofort und ein paar hundert Fahrten abrauchen. Ohne Oszi-Bild vom realen Verhalten der Bahn des TO schwer abzuschätzen. Das Soundmodul hat ja einen diskret aufgebauten Linearregler, mit IRFP150 oder NPN-Darlington. Davon soetwas nachzubauen würde ich dem TO abraten, denn da besteht leicht die Gefahr dass das Ding schwingt und ohne Oszi hat man keine Chance das zu prüfen und das zu lösen. Was man noch nehmen könnte wäre ein TL783. Der geht bis 125V am Eingang, das dürfte dann z.B. kombiniert mit einer 1.5KE82A, stabil funktionieren. Braucht aber nen dicken Kühlkörper, so ähnlich wie bei dem gezeigten Soundmodul.
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Frank schrieb: > Ich habe mir die Platine nochmal angesehen und festgestellt,das der ELKO > (470uF/35) ,der gleich neben der Sicherung sitzt,laut Platinenaufdruck > ein 10uF/350V axial sein müßte. 350V ist ganz sicher unnötig viel, und 10µF sind arg viel zu wenig. Die 35V des vorhandenen Elkos sind aber eindeutig zu knapp, und 470µF auch eher wenig.
Frank schrieb: > Ich habe mir die Platine nochmal angesehen und festgestellt,das der ELKO > (470uF/35) ,der gleich neben der Sicherung sitzt,laut Platinenaufdruck > ein 10uF/350V axial sein müßte. Das spricht dafür, dass da mal jemand ohne allzuviel Fachkenntnis dran was umgebaut/repariert hat. Hinz Einschätzung dass an der Stelle eigentlich ein NPN statt dem IRFP150 viel mehr Sinn machen würde teile ich.
Gerd E. schrieb: > Was man noch nehmen könnte wäre ein TL783. Der geht bis 125V am Eingang, > das dürfte dann z.B. kombiniert mit einer 1.5KE82A, stabil > funktionieren. Braucht aber nen dicken Kühlkörper, so ähnlich wie bei > dem gezeigten Soundmodul. Schaltpläne für den TL783 stehen einige im Netz (Beispiel siehe Bild).Wo würde denn dann die TVS Diode hingehören ? Ich habe alternativ noch die Hoffnung,die Stromversorgung an der Plusleitung für den Verstärker (TDA2003) abzugreifen.Also hinter der Schaltung mit dem MOSFET + TVS Diode.Würde das nicht auch funktionieren ? Die Rundumleuchte verbraucht nur 20mA....
Frank schrieb: > Ich habe alternativ noch die Hoffnung,die Stromversorgung an der > Plusleitung für den Verstärker (TDA2003) abzugreifen.Also hinter der > Schaltung mit dem MOSFET + TVS Diode.Würde das nicht auch funktionieren > ? Die Rundumleuchte verbraucht nur 20mA.... Du hast dort etwa 12V zu erwarten. Reicht das der LED? Die paar mA wären jedenfalls kein Problem.
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Frank schrieb: > Ich habe alternativ noch die Hoffnung,die Stromversorgung an der > Plusleitung für den Verstärker (TDA2003) abzugreifen.Also hinter der > Schaltung mit dem MOSFET + TVS Diode.Würde das nicht auch funktionieren > ? Die Rundumleuchte verbraucht nur 20mA.... Du schriebst doch auch dass das Meiste der normalen Beleuchtung kaputt ist. Willst Du die in dem Zuge dann nicht auch auf LED umbauen? Die 20 mA kannst Du auch von dem Soundmodul abzapfen. Aber die Frage ist was für Spannungen diese Rundumleuchte verträgt und wie stabil die sein müssen. Hast Du da ein Datenblatt zu dem Teil? Nach den vermuteten Umbauten/Reparaturen an der Versorgung von dem Soundmodul befürchte ich dass das jetzt nicht mehr ganz so stabil ist. Auch hier wäre ein Blick mit dem Oszi sehr hilfreich... Aber miss zumindest mal mit dem Multimeter. Einmal DC und einmal mit dem AC-Modus.
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H. H. schrieb: > Du hast dort etwa 12V zu erwarten. Sorry, doch 15V. Und die Schaltung ist doch für einen MOSFET ausgelegt.
H. H. schrieb: > Sorry, doch 15V. Und die Schaltung ist doch für einen MOSFET ausgelegt. 15V ist perfekt,die Schaltung ist für 15V ausgelegt. Gerd E. schrieb: > Du schriebst doch auch dass das Meiste der normalen Beleuchtung kaputt > ist. Willst Du die in dem Zuge dann nicht auch auf LED umbauen? ja,das ist schon vorbereitet.Habe pro Strang (24V) 8 LEDs + Vorwiderstand für die alten noch intakten Einsteckfassungen zusammengebaut.Ich hatte erstmal vom Einbau abgesehen aufgrund der Erfahrungen mit den zerschossenen Spannungsreglern (einer ist tatsächlich geplatzt !) Die Rundumleuchte ist eine Kombination aus Taktgeber (555) und Zähler (4017) - läuft mit 15V. Hast du eine Möglichkeit dafür ? >Schaltpläne für den TL783 stehen einige im Netz (Beispiel siehe Bild).Wo würde denn dann die TVS Diode hingehören ? Das wäre dann für die Schaltungen außerhalb der Bahn vielleicht interessant
Frank schrieb: > ja,das ist schon vorbereitet.Habe pro Strang (24V) 8 LEDs + > Vorwiderstand für die alten noch intakten Einsteckfassungen > zusammengebaut. Brückengleichrichter davor und den Vorwiderstand auf die Spitzenspannung von 35V auslegen.
Frank schrieb: > H. H. schrieb: >> Sorry, doch 15V. Und die Schaltung ist doch für einen MOSFET ausgelegt. > > 15V ist perfekt,die Schaltung ist für 15V ausgelegt. Hinz ist schon nicht schlecht im Schätzen, aber wie gesagt würde ich zur Sicherheit vorher nochmal mit dem Multimeter messen. > Gerd E. schrieb: >> Du schriebst doch auch dass das Meiste der normalen Beleuchtung kaputt >> ist. Willst Du die in dem Zuge dann nicht auch auf LED umbauen? > > ja,das ist schon vorbereitet.Habe pro Strang (24V) 8 LEDs + > Vorwiderstand für die alten noch intakten Einsteckfassungen > zusammengebaut.Ich hatte erstmal vom Einbau abgesehen aufgrund der > Erfahrungen mit den zerschossenen Spannungsreglern ja, gut so. LEDs sind klar empfindlicher gegen Spannungsspitzen als klassische Glühbirnen. Außerdem werden die LEDs durch den pulsierenden Gleichstrom mit 100 Hz flackern. Glühbirnen glühen dagegen durch die thermische trägheit gleichmäßig. Ich würde daher vorschlagen die hinter einem Spannungsregler zu betreiben. Bei nem Linearregler wie dem TL783 gehen dann natürlich keine 24V, denn der kann ja nur runterregeln und nicht hochregeln. Du müsstest also z.B. LEDs nehmen die für 12V ausgelegt sind. Was käme dann für ein Strom zusammen? Dafür müsste der Spannungsregler dann ausgelegt werden.
Gerd E. schrieb: > werden die LEDs durch den pulsierenden Gleichstrom mit 100 Hz flackern. Effektbeleuchtung.
Habe die Spannungsregelung von meinem Soundmodul abgezeichnet. Das ist ein Modul aus einem baugleichen Zug. Vermutlich gleicher Hersteller aus Italien. Nur der Soundmodulhersteller wird ein anderer sein. Das Modul stammt aus dem Jahr 1997 und analog mit NE555, CA3080, TL081 und 2x CD4049 aufgebaut. Der Verstärker ist ein TDA2003. Die Spannung für den Verstärker wird mit einem L7815 auf 15V stabilisiert. Wichtig sind die Dioden D1 und D2 wegen der rückfliessenden Energie wenn der Zug angehalten wird. Oder die Spannung verpolt wird. Der Steuerung habe ich ein Timer und ein Endschalter in der Schiene verbaut. So dass wenn die Timerzeit abgelaufen ist der Zug noch bis zum Endschalter fährt. Somit immer an der gleichen Stelle anhält.
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Erst war die Rede von Induktionspannungen, jetzt seit Ihr abgezweigt ob der TDA 2003 überlebt. Ich frage mal den Betreiber der Bahn, was passiert wenn ein Kind durch Überspannung oder Induktionsspannung zu Schaden kommt. Frank schrieb: > Irgendwann habe ich gemerkt,daß nicht der Einschaltstrom das Problem > ist,sondern die Spannungs-(oder Strom-)spitzen beim Ausschalten. Ich möchte nicht der Betreiber oder Reparateur der Anlage sein, wenn eine Person zu Schaden kommt. Hat das Ding überhaupt eine Betriebserlaubnis? Und wenn ja, guck mal nach den Auflagen. Ich möchte nicht in Deiner Haut stecken, wenn etwas passiert und mann findet Deine Fingerabdrücke oder DNA an der Lok. Wenn Du Pech hast, heißt das gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge, ca. 10 Jahr Santa FU. Also verschrotte das Ding. HolgerR
Holger R. schrieb: > Hat das Ding überhaupt eine > Betriebserlaubnis? Vom Eisenbahn-Bundesamt... Haben deine Schuhe eigentlich eine Betriebserlaubnis?
Holger R. schrieb: > Erst war die Rede von Induktionspannungen, jetzt seit Ihr abgezweigt ob > der TDA 2003 überlebt. Ich frage mal den Betreiber der Bahn, was > passiert wenn ein Kind durch Überspannung oder Induktionsspannung zu > Schaden kommt. Keine Panik,sämtliche Steuerungselektrik ist in einem seperatem Raum außerhalb der Gleise und die Wagen + der Korpus der Lok sind aus einem nichtmetallischem Spritzkram,der mich eher an Plastik erinnert.Da kommt kein Kind mit irgendwelchen Spannungen in Berührung. Meine Versuche mit z.B.der Rundumleuchte wurden auch nicht im Zug gemacht,sondern wurden versuchsweise nur an der Gleisen zum Abgriff der Spannung aufgebaut. Holger R. schrieb: > ob der TDA 2003 überlebt das war ja nicht meine Frage.Warum sollte der nicht überleben ? Ich wollte nur eine 20mA Schaltung direkt an dem Pluskontakt anschließen,den der TDA2003 auch dafür nutzt.Was sollte da abrauchen ? Ob ich das so mache weiß ich noch gar nicht. Der Kurt hat ja sensationell den Schaltplan aus der Platine rekonstruiert, damit werde ich wohl weiter arbeiten (natürlich vorher zuhause testen) Übrigens ist das keine öffentliche Bahn.Die gehört einem Freund von mir,der damit seine zahlreiche Sippe bespaßt.Der hatte die vor Jahren einem Schausteller abgekauft
Frank schrieb: > Der Kurt hat ja sensationell den Schaltplan aus der Platine > rekonstruiert, Nö, das ist eine andere Variante, die gebräuchlichere.
Kurt A. schrieb: > Habe die Spannungsregelung von meinem Soundmodul abgezeichnet. Klasse Kurt,darauf habe ich insgeheim etwas gehofft. Die meisten Teile + einen entsprechenden KK sind sogar vorhanden. Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Diese Schaltung kann ich dann ja auch für die "außergleislichen" anwenden. Danke auch an Gerd E. und H.H. die mich da gut unterstützt haben
Holger R. schrieb: > Hat das Ding überhaupt eine Betriebserlaubnis? Dieselbe wie eine Märklin-Modelleisenbahn die auch mit 24V~ arbeitet. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten..
H. H. schrieb: > Auf deiner Platine sieht der Regler so aus. auch cool,nur leider wird das schwieriger mit den Bauteilen. Hab schon mal etwas gesucht,ist wohl schon alles sehr alt. Aber vielleicht gibt es ja Alternativen.Werde dann bei Gelegenheit ein paar Datenblätter studieren
Frank schrieb: > H. H. schrieb: >> Auf deiner Platine sieht der Regler so aus. > > auch cool, Naja, eigentlich ist die Schaltung schlechter als mit einem Bipolartransistor, aber hier spielts keine Rolle.
Holger R. schrieb: > Hat das Ding überhaupt eine Betriebserlaubnis Wird sie bestimmt mal gehabt haben. Nach einem Umbau muss sicher der TÜV drüberschauen. Deshalb Batterie einbauen, passende Kabel von Batterie zur LED-Beleuchtung, fertig.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Genau diese Kiste hat mir letztes Jahr dann > eine Woche lang den Arsch gerettet, > als ich bis zum Termin in der Werkstatt > nur auf Batteriespannung ohne Lichtmaschine gefahren bin. Was war da die Ausgangssituation? Kannst du keine Lichtmaschine reparieren? Naja, früher war das in den Elektrowerkstätten im Bergbau natürlich einfach, weil es da für viele Sachen Ersatzteile in den Regalen gab, oder man konnte Mitarbeiter fragen, sowas wie "weißt du wo man x herbekommt?" - und manches konnte man auch bestellen, das hatte nicht lange gedauert.
René H. schrieb: > Nach einem Umbau muss sicher der TÜV > drüberschauen. Es handelt sich nicht um die größte transportable Achterbahn der Welt.
Frank schrieb: > der Korpus der Lok sind aus einem > nichtmetallischem Spritzkram, Die Gehäuse bestehen aus glasfaserverstärktem Polyester. Sehr stabil.
Kurt A. schrieb: > Die Gehäuse bestehen aus glasfaserverstärktem Polyester das ist dann wohl der Fachausdruck dafür - kein Spritzkram ;-)
Rbx schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Genau diese Kiste hat mir letztes Jahr dann >> eine Woche lang den Arsch gerettet, >> als ich bis zum Termin in der Werkstatt >> nur auf Batteriespannung ohne Lichtmaschine gefahren bin. > > Was war da die Ausgangssituation? Kannst du keine Lichtmaschine > reparieren? Kann ich. Wenn ich die ausgebaut bekomme. Aber der Wagen existiert nicht mehr.
H. H. schrieb: > Frank schrieb: >> Der Kurt hat ja sensationell den Schaltplan aus der Platine >> rekonstruiert, > > Nö, das ist eine andere Variante, die gebräuchlichere. Ach, nö. ;-( Nachdem dem abzeichnen habe ich das auch gesehen. Wichtig sind D1 und D2. Wegen der EMK beim abschalten der Betriebsspannung. Eventuell könnte es genügen, wenn am Eingang und am Minusanschluss des 7805 diese Schutzdioden eingebaut werden. Oder sogar 2 stufig mit einem 7815 danach ein 7805.
H. H. schrieb: > Naja, eigentlich ist die Schaltung schlechter als mit einem > Bipolartransistor, aber hier spielts keine Rolle. mit cool meinte ich eher,daß sich da jemand die Mühe gemacht hat.
Kurt A. schrieb: > Habe die Spannungsregelung von meinem Soundmodul abgezeichnet. Das sieht fast genau so aus, wie mein erstes selbstgebautes Netzgerät in den 1960-ern. Der 3055 war DER Transistor für so was. Ich war ganz stolz, das ganz alleine hingekriegt zu haben. ABER: Ein versehentlicher Kurzschluss und sofort war der 3055 hin. Bei der Eisenbahn würde ich ein kurzschlussfestes Netzteil nehmen. Die 24-V-Quelle liefert ja kräftige Ströme.
Frank schrieb: > Kurt A. schrieb: >> Die Gehäuse bestehen aus glasfaserverstärktem Polyester > > das ist dann wohl der Fachausdruck dafür - kein Spritzkram ;-) Das Zeug wird gespritzt, aber nicht Spritzguss, sondern mehr wie beim Lackieren.
H. H. schrieb: > Holger R. schrieb: >> Hat das Ding überhaupt eine >> Betriebserlaubnis? > > Vom Eisenbahn-Bundesamt... > > Haben deine Schuhe eigentlich eine Betriebserlaubnis? Wäre in besten Deutschland aller Zeiten nicht verwunderlich, aber das (AEG) Allgemeine Eisenbahn Gesetz und die (EBO) Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung, gelten erst ab einer gewissen Spurbreite, so Schmalspurzeugs fällt also nicht darunter /klugscheißmodus off ;-)
H. H. schrieb: > Mit weniger als Schrittgeschwindigkeit. Aber wer Schuhe nutzt, schreitet im allgemeinen mit Schrittgeschwindigkeit.
J. T. schrieb: > H. H. schrieb: >> Mit weniger als Schrittgeschwindigkeit. > > Aber wer Schuhe nutzt, schreitet im allgemeinen mit > Schrittgeschwindigkeit. Die Bahn hat ja keine Schuhe.
H. H. schrieb: > Die Bahn hat ja keine Schuhe. Die große schon: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/69/Hemmschuh-01.jpg
Kindereisenbahn ist ein niedlicher Begriff. Es hat ein Stück gedauert, bis ich verstanden habe, dass es um eine (vermutlich) 5" Parkeisenbahn geht...
Roland E. schrieb: > Kindereisenbahn ist ein niedlicher Begriff. Unsere 5"-Kindereisenbahn läuft mit 2 Autobatterien. Die ist allerdings kleiner und zieht maximal 600kg (auf ebener Strecke). Die "Parkeisenbahn" aus diesem Thread zieht wahrscheinlich mehr.
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