Forum: Fahrzeugelektronik Kindereisenbahn hohe Stromspitzen begrenzen


von Frank (kekx)


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Hallo,
ich bin an dieses Forum verwiesen worden,weil hier
viele Leute ziehmlich viel Ahnung haben.
In der Hoffnung,daß da nicht übertrieben wurde,wende
ich mich mal an euch.
Bis jetzt habe ich mich nur mit dem Nachbau von diversen Schwachstrom-
schaltungen beschäftigt,quasi alles,was früher zu DDR Zeiten fast 
unmöglich
war,weil es von 10 IC's drei nicht zu kaufen gab und als Schüler 
schlecht zu besorgen war.
Heute geht das und es macht auch wieder großen Spaß.
Jetzt bin ich zu dem Privileg gekommen,eine Kindereisenbahn (wie man sie 
von Weihnachtsmärkten oder Stadtfesten kennt) zu betreuen und wollte da 
ein paar nette Zusatzschaltungen (z.B.eine selbstgebaute Rundumleuchte 
uä.LED Sachen)"einschleifen" und mußte lernen,daß sobald hohe Ströme und 
Induktivitäten ins Spiel kommen,alles nicht mehr so einfach ist.
Die Fahrspannung ist 24V,kommt über die Schiene und ich habe 
Spannungsregler und Step down Module versucht,die natürlich durch den 
hohen Rückstrom des Motors den Geist aufgaben.
Irgendwann habe ich gemerkt,daß nicht der Einschaltstrom das Problem 
ist,sondern die Spannungs-(oder Strom-)spitzen beim Ausschalten.
Hab jetzt einiges über Freilaufdioden,TVS und Zehnerdioden uä. Sachen 
gelesen und jetzt weiß ich nicht,welche Methode da am Besten 
funktionieren würde.
Wie im Schaltplan zu sehen,ist dort auch ein Soundmodul verbaut,zu dem 
es leider keinen Schaltplan gibt.
Auf diesem sind einige Bauteile verbaut,die wohl zur Strombegrenzung 
dienen,z.B.MOSFET IRFP 150,eine Diode BYT71 und eine warscheinliche TVS 
Diode KE82 (mehr ist leider nicht zu erkennen).
Die obere Hälfte ist die Strombegrenzung,der untere Teil ist die 
Soundeffektschaltung und der Verstärker.Die Widerstände unten rechts 
kann ich nicht zuordnen.
Der mittlere Pol des MOSFET ist nicht verlötet und hochgebogen.
Hat jemand vielleicht einen Schaltplan,der ähnlich ist,den ich nachbauen 
könnte ?
Warscheinlich könnte ich die rückstromfreie Spannung auch am PIN 5 des 
TDA2003 ICs abgreifen.Allerdings habe ich noch ein paar Nettigkeiten 
geplant,die an der Strecke wirken sollen,also außerhalb des Zuges und 
aus Mangel an anderen Stromquellen die Spannung von der Schiene nutzen 
muß,so daß ich eine eigene Schaltung für diese Sachen brauche.
Lange Rede gar kein Sinn....ich suche eine Möglichkeit,den Spitzenstrom 
beim Ausschalten zu reduzieren und vielleicht kann da jemand helfen

Falls noch andere Info's gebraucht werden,ich
versuche die zu geben.

Ich hoffe,die Bilder sind gut zu sehen.

Vielen Dank für eure Hilfe
von Gerd E. (robberknight)


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Frank schrieb:
> Jetzt bin ich zu dem Privileg gekommen,eine Kindereisenbahn (wie man sie
> von Weihnachtsmärkten oder Stadtfesten kennt)

also ne Eisenbahn, auf der ganze Kinder mitfahren, nicht eine kleine 
Modelleisenbahn mit der Kinder spielen, korrekt?

Um was für eine Leistungsklasse geht es da größenordungsmäßig?

> wollte da
> ein paar nette Zusatzschaltungen (z.B.eine selbstgebaute Rundumleuchte
> uä.LED Sachen)"einschleifen"

also zur Versorgung parallel schalten oder in Reihe?

> die natürlich durch den
> hohen Rückstrom des Motors den Geist aufgaben.

Die Bahn fährt, mit Masse (=Kindern) drauf, Du schaltest die Versorgung 
aus. Jetzt wird der Motor zum Generator, die Leistung kann aber nicht 
weg. Deswegen geht die Spannung hoch. In dem Moment müsste man 
eigentlich am Netzteil Bremswiderstände zuschalten die die Leistung 
verheizen können.

TVS etc. gehen natürlich auch, sind aber eher etwas für kleinere 
Leistungen. Da mag zwar was wie "1,5 kW" im Datenblatt stehen, das gilt 
aber dann nur für Mikrosekunden. Also z.B. für die standardisierten 
8/20µs Pulse und ähnliches.
von Wolf17 (wolf17)


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Wenn das Problem ist, dass der bremsende Motor als Generator die 
Spannung mit einigen A (wie viele A?) hochtreibt, dann empfehle ich 
einen zur Spannungsversorgung parallel geschalteten Shunt Regler gemäß 
Fig 9-7  https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf

Bei 24VDC auf min 28V eingestellt, bei 24VAC auf 36V eingestellt hinter 
einem Brückengleichrichter.
Zusätzlich zum gekühlten Leistungstransistor zu dessen Entlastung noch 
einen passend zum Maximalstrom dimensionierten Leistungswiderstand in 
die Kollektorleitung setzen.
Da der TL431 nur 100mA kann, ab einigen A einen PNP Darlington 
verwenden.
Für >36V noch einige Dioden vor die 431-Kathode schalten.
: Bearbeitet durch User
von Frank (kekx)


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>also ne Eisenbahn, auf der ganze Kinder mitfahren, nicht eine kleine
Modelleisenbahn mit der Kinder spielen, korrekt?

Ja,mit echten Kindern drauf.

>Um was für eine Leistungsklasse geht es da größenordungsmäßig?

Der Motor hat 1100 Watt Leistung (siehe Schaltplan)

>also zur Versorgung parallel schalten oder in Reihe?

Die Schaltungen sollen parallel dazu geschaltet werden

>In dem Moment müsste man
eigentlich am Netzteil Bremswiderstände zuschalten die die Leistung
verheizen können.

Gibt es da ein paar Vorschläge (Schaltbilder) dazu ?
Wie gesagt,ich bin jetzt nicht der große Profi
von Frank (kekx)


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so eine ist das
von Wastl (hartundweichware)


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Frank schrieb:
> Gibt es da ein paar Vorschläge

Ich hätte einen: benutze die Zitieren-Funktion korrekt.

Gewählten Text mit Maus selektieren und "markierten Text
zitieren" anklicken.
von Gerd E. (robberknight)


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Ich hab mir mal den Schaltplan genauer angeschaut.

So wie es für mich aussieht kann man bei der Bahn entweder den 
Motor+Beleuchtung oder nur die Beleuchtung einschalten. Je nach 
Einstellung werden die Leiter unterschiedlich polarisiert. Das dürften 2 
dicke Schütze an der Stromversorgung sein die das umschalten, es steht 
25mm² Kabel im Schaltplan dran, das ist armdick.

In der Lok selber ist wohl schon eine Bremsschaltung integriert so wie 
es aussieht. Die wird über das Relais K4 aktiviert sobald nur noch die 
Beleuchtung (über die umgepolte Versorgung) aktiv ist.

Die Frage ist jetzt ob das wirklich so wie im Schaltplan umgesetzt ist 
und diese Schaltung auch so funktioniert. Es könnte etwas kaputt sein, 
also z.B. das Relais in der Lok nicht mehr funktionieren, eine der 
Sicherungen durchgebrannt sein oder ähnliches.

Wenn das alles funktioniert, dann könnte nur im Moment des Umschaltens 
für ein paar Millisekunden Überspannung entstehen. Denn so Relais 
brauchen ein paar Millisekunden bis sie umschalten. Außerdem ist da noch 
ein Kondensator an der Relaisspule (zur Glättung der Halbwellen) der 
erst geladen werden muss. Dann ginge es "nur" um die paar Millisekunden.

Wird im Betrieb immer von "Fahren" auf "nur Beleuchtung" umgeschaltet? 
Oder wird auch mal von "Fahren" komplett ausgeschaltet? In letzterem 
Fall würde das Bremsrelais in der Lok nämlich nicht aktiviert werden und 
der Motor im Generatorbetrieb laufen.
: Bearbeitet durch User
von Frank (kekx)


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Gerd E. schrieb:
> So wie es für mich aussieht kann man bei der Bahn entweder den
> Motor+Beleuchtung oder nur die Beleuchtung einschalten.

Man kann nur alles ein oder ausschalten - seperat geht nicht

Gerd E. schrieb:
> Das dürften 2
> dicke Schütze an der Stromversorgung sein die das umschalten, es steht
> 25mm² Kabel im Schaltplan dran, das ist armdick.

Ja,dort sind sehr grobe Sachen verbaut und die Kabel sind sehr dick.
Allerdings habe ich im Schaltschrank (in dem das Netzteil (sehr massiver 
Trafo) verbaut ist) nur ein Schütz gefunden

Gerd E. schrieb:
> In der Lok selber ist wohl schon eine Bremsschaltung integriert so wie
> es aussieht. Die wird über das Relais K4 aktiviert sobald nur noch die
> Beleuchtung (über die umgepolte Versorgung) aktiv ist.

So wie ich das erkennen kann,ist der Schalter S1 der,der die Bahn 
steuert (nur fahren inkl.Licht oder alles aus)
Das Problem ist,das ich diesen Schaltplan von der Firma Falgas bekommen 
habe,mit der Maßgabe,daß der für den Orient Express ist,wir aber den 
Santa Fe Express haben (die Bahn sieht äüßerlich sehr ähnlich aus).Der 
Plan soll aber sehr ähnlich sein.Was das heißt,kann ich nicht sagen.Die 
Bahn ist schon ziehmlich alt (90er?)

Gerd E. schrieb:
> Die Frage ist jetzt ob das wirklich so wie im Schaltplan umgesetzt ist
> und diese Schaltung auch so funktioniert.

Das frage ich mich auch.In wie weit da Vorbesitzer schon rumgebaut haben 
(wie gesagt,ich habe habe nur ein großes Schütz im Schaltscvhrank 
gesehen),kann ich nicht sagen

Gerd E. schrieb:
> Wenn das alles funktioniert, dann könnte nur im Moment des Umschaltens
> für ein paar Millisekunden Überspannung entstehen. Denn so Relais
> brauchen ein paar Millisekunden bis sie umschalten. Außerdem ist da noch
> ein Kondensator an der Relaisspule (zur Glättung der Halbwellen) der
> erst geladen werden muss. Dann ginge es "nur" um die paar Millisekunden.

Das ist so ein bißchen meine Vermutung

Gerd E. schrieb:
> Wird im Betrieb immer von "Fahren" auf "nur Beleuchtung" umgeschaltet?
> Oder wird auch mal von "Fahren" komplett ausgeschaltet? In letzterem
> Fall würde das Bremsrelais in der Lok nämlich nicht aktiviert werden und
> der Motor im Generatorbetrieb laufen.

Ob in der Lok noch ein Relais sitzt,kann ich gar nicht sagen,habe 
jedenfalls noch keines gesehen.Habe allerdings auch noch nicht danach 
gesucht.Muß ich morgen mal machen
Beitrag #8071256 wurde vom Autor gelöscht.
von Gerd E. (robberknight)


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Frank schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> So wie es für mich aussieht kann man bei der Bahn entweder den
>> Motor+Beleuchtung oder nur die Beleuchtung einschalten.
>
> Man kann nur alles ein oder ausschalten - seperat geht nicht

> Das Problem ist,das ich diesen Schaltplan von der Firma Falgas bekommen
> habe,mit der Maßgabe,daß der für den Orient Express ist,wir aber den
> Santa Fe Express haben (die Bahn sieht äüßerlich sehr ähnlich aus).Der
> Plan soll aber sehr ähnlich sein.Was das heißt,kann ich nicht sagen.

Sowas habe ich schon geahnt, deswegen extra angesprochen. Der Schaltplan 
passt also nicht 100% zu dem was Du bei Dir vorliegen hast, sondern muss 
kreativ interpretiert werden. Das kommt leider öfters vor als man denkt.

Vermutlich fehlt bei Dir der ganze Teil mit dem Umpolen. Die Frage ist 
wie das dann mit der Bremsschaltung in der Lok realisiert ist oder ob es 
die gar nicht gibt.

Ich würde jetzt erst mal messen was da überhaupt in der Praxis auf den 
Leitungen an der Lok (also dort, wo Du Deine Zusatzschaltungen anbringen 
willst) passiert. Also Oszi anklemmen, Zeitbasis auf schön langsam 
stellen, und dann das Anfahren, Fahren und Abschalten separat aufnehmen. 
Auch nochmal mit kurzer Zeitbasis und hoch eingestelltem Triggerpunkt 
die Schaltspitzen untersuchen.

Dann weisst Du mit was für Spannungen und Impulsdauern Du es zu tun 
hast. Das ist die Basis um zu wissen um was für Energie es geht die Du 
loswerden musst und wie schnell das reagieren muss.
von Frank (kekx)


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Ich denke mal eher,eine Art Bremsschaltung gibt es nicht.Wenn der 
Schalter aus ist,dann rollt der Zug aus und bleibt stehen.
...und ich habe es befürchtet.Messungen kann ich leider nicht 
durchführen.
Ein Oszi habe ich leider nicht.Ich baue ja aus Spaß an der Freude nur 
Schaltpläne nach,die funktionieren oder eben nicht ;-)
Die Bahn bediene ich auch nur ehrenamtlich,weil der Besitzer sie sonst 
wohl
vergammeln lassen würde.
Wenn man das Lachen der Kinder dann sieht,dann weiß ich,das der Zug 
weiterlaufen muß und noch bißchen (LED) Bling Bling braucht.
Aber eine andere Frage....aus dem Soundmodul (Bilder) bist Du (Sie) 
nicht schlau geworden ?
Da dieses Modul funktioniert ohne abzurauchen,muß doch diese Schaltung 
mit dem MOSFET und der Peripherie (obere Hälfte der Platine) genau mein 
Problem lösen,oder ?
Beitrag #8071269 wurde vom Autor gelöscht.
von Kurt A. (hobbyst)


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Diese Kindereisenbahnen kenne ich. Habe schon einige Steuerungen 
umgebaut. Die Platine ist für die sanfte Anfahrt. Da wird die Spannung 
vom Fahrtrafo auf der Primärseite langsam hochgefahren. Die 
Schienenspannung wird bei Stillstand umgepolt, so dass bei stehendem Zug 
die Beleuchtung funktioniert. Daher die Diode am Motor. Das funktioniert 
nur mit Glühlämpchen. Soll dein zusätzliches Licht immer an sein, 
schalte ein Gleichrichter vor die Elektronik. Sonst nur eine Schutzdiode 
in gleicher Polung wie am Motor. Warscheinlich hat das Soundmodul auch 
eine Diode davor und funktioniert nur während der Fahrt. Ich baue mit 
Erfolg diesen Spannungswandler ein. Mean Well RSD-30L-24. Mit 
Verpolungsschutz davor. Diese Modul wird im Bahnbau eingesetzt.
von Kurt A. (hobbyst)


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Frank schrieb:
> Ich denke mal eher,eine Art Bremsschaltung gibt es nicht.Wenn der
> Schalter aus ist,dann rollt der Zug aus und bleibt stehen

Im Schaltplan ist eine Bremse drin. Die wird aktiviert sobald die 
Schienenspannung umgepolt wird. Eventuell wurde diese ausgebaut. Ich 
kenne diese nur wenn der Nothalt betätigt wird.
von Wolf17 (wolf17)


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Nachdem inzwischen ein Schaltplan einsehbar ist, empfehle ich:
1) nachsehen, was tatsächlich installiert ist. Tip: K3 wird viel kleiner 
sein als K2, weil es nur 16A schalten soll.
2) nachsehen, was in der Lok installiert ist.
3) nachmessen, ob die Diode SKN 100/12 (125A 1200V) noch rückwärts 
sperrt.
Neben der Abschaltung bei Umpolung stellt sie ja auch sicher, dass die 
Läuferwicklung? nichts zurückspeisen kann.

Bei Umpolung durch K3 soll der Motor durch Aktivieren von K4 
kurzgeschlossen und somit gebremst werden. Warum wird dabei die 
Ständerwicklung? über F5 umgekehrt bestromt?
Ist es vielleicht diese Spule, die Spannungsspitzen in das Netz treibt, 
wenn der Stromfluss an den Rädern lückt?

4) mit einem Speicheroszi nachmessen, was tatsächlich an 
Spannungsspitzen vorkommt. Einmal am Voltmeter messen und einmal am 
Licht in der Lok messen.
Dann kennt man auch die Maximalspannung der Halbwellen in Ruhe, um einen 
TL431 Parallelshunt zu dimensionieren (36V?). Sind es nur µs Peaks, 
reichen TVS, Varistoren oder einige 10µF Folienkondensatoren.
: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Man könnte natürlich die vorhandene Beleuchtung so umpolen, das sie im 
Fahrbetrieb leuchtet. Das wird wohl in der Lokomotive passieren müssen. 
Je nach gewählter Fahrstufe am Haupttrafo wird sie aber heller oder 
dunkler leuchten - das war aber immer so. Nach dem gleichen Prinzip 
könnte man mal LED Strips probieren, die man per Widerstand auf 24-30V 
dimensioniert.

Ich würde vermutlich überlegen, ob ich nicht einen echten Fahrtregler 
wie Kelly oder Curtis in die Lok einbaue, dann kann sie auch sanft 
anfahren.
von Wolf17 (wolf17)


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Frank schrieb:
> ich habe
> Spannungsregler und Step down Module versucht,die natürlich durch den
> hohen Rückstrom des Motors den Geist aufgaben.
Haben die nur die Umpolung nicht überlebt, oder wurden die (in der Lok?) 
nach einem Brückengleichrichter installiert?
von Frank (kekx)


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das zweite Bild ist leider verkehrt herum.
Der MOSFET ist im unteren Teil zwischen den beiden senkrechten Schrauben
von Wolf17 (wolf17)


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Matthias S. schrieb:
> Man könnte natürlich die vorhandene Beleuchtung so umpolen, das
> sie im Fahrbetrieb leuchtet.
Laut Schaltplan sollte sie beim Fahren und um Umpolbetrieb leuchten.
von Gerd E. (robberknight)


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Frank schrieb:
> Messungen kann ich leider nicht
> durchführen.
> Ein Oszi habe ich leider nicht.

Die müssen aber heutzutage nicht mehr teuer sein. Ich kann nur empfehlen 
eines anzuschaffen, ist für viele Probleme sehr hilfreich.

> Ich baue ja aus Spaß an der Freude nur
> Schaltpläne nach,die funktionieren oder eben nicht ;-)

Wenn man sie selbst zum funktionieren gebracht hat, macht das 
erfahrungsgemäß viel mehr Spaß. Sollen ja nicht nur die Kinder sein die 
Spaß an der Sache haben, ein bischen soll auch für die Erwachsenen übrig 
bleiben.

Ohne Messung kann man halt nur raten womit man es zu tun hat. Das kann 
dann funktionieren, oder aber auch sofort oder nach ner Weile irgendwann 
kaputt gehen.

> Aber eine andere Frage....aus dem Soundmodul (Bilder) bist Du (Sie)
> nicht schlau geworden ?
> Da dieses Modul funktioniert ohne abzurauchen,muß doch diese Schaltung
> mit dem MOSFET und der Peripherie (obere Hälfte der Platine) genau mein
> Problem lösen,oder ?

Leider ist die Platine ziemlich verdreckt und das Foto nicht so 
belichtet dass man die Beschriftungen der Teile lesen kann.

Der Spannungsregler und sein Kühlkörper sind jedenfalls ziemlich massiv 
gebaut. Kannst Du wenigstens von dem auf den Kühlkörper geschraubten 
3-Beiner die Beschriftung ablesen?

Tipp: Mit Taschenlampe von unterschiedlichen Richtungen belichten. Meist 
kann man aus einem Winkel die Beschriftung dann lesen. Vorher mit 
Reinigungsalkohol vorsichtig säubern.
von Gerd E. (robberknight)


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Wolf17 schrieb:
> Nachdem inzwischen ein Schaltplan einsehbar ist, empfehle ich:

wie wir im Thread oben schon rausgefunden haben, stimmt der Schaltplan 
nicht mit der Realität überein. Vermutlich gibt es bei dieser Variante 
gar keine Umpolung.
von Frank (kekx)


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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Als Neuling hier im Forum ist man begrenzt in der Anzahl der
Reaktionen auf diese Posts,so daß ich erst morgen wieder antworten kann.
Habe jetzt erstmal Matrazenhorchdienst und melde mich dann morgen wieder
von Michael B. (laberkopp)


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Frank schrieb:
> Falls noch andere Info's gebraucht werden,ich
> versuche die zu geben.

Kommt auf die Stromaufnahme deiner gewünschten Schaltungen ab, also wie 
viel Strom braucht die Rundumleuchte.

Denn ein entscheidendes Bauteil ist der Vorwiderstand, und an dem darf 
nicht zu viel Spannungsabfall entstehen in Betrieb der Schaltung.

Eine einfache LED an 24V kann nach einem Brückengleichrichter simpel 
uber einen Vorwiderstand betrieben werden, da braucht man dann gar keine 
Extra-Elektronik.
von Kurt A. (hobbyst)


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Bitte ein Bild vom Steuergerät. Diese Eisenbahnmodelle haben oft einen 
Stufenschalter auf der Primärseite, um verschiedene 
Fahrgeschwindigkeiten einzustellen. Bei denen die ich revidiert 
habe,konnte man die Fahrspannung bis 48Volt einstellen. Da es noch ein 
Transformator aus der 220V Zeit ist, wird die Sekundärspannung noch 
etwas höher sein.
von Holger R. (holgerr)


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Wofür ist den das Relais K4 und die Sicherung F6 sowie die Diode.
Ich würde sagen, bei hoher negativer Spannung wird der Motor 
kurzgeschlossen.
Das kann ein Verpolungs-Schutz sein und auch Induktionsspannungen 
unterdrücken.
HolgerR
von Wolf17 (wolf17)


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Im Soundmodul sehe ich: TO220 Diode, Sicherung, Elko (welche Spannung 
hat der?), IRFP150 (100V) als Spannungsstabilisierung, einen DIL18 Chip 
der Sound erzeugt und einen TDA2003 Verstärker.
Angesicht der 82V TVS scheinen die ja mit heftigen Peaks zu rechnen.

Frank schrieb:
> Spannungsregler und Step down Module, die den Geist aufgaben.
Genaue Typenbezeichnung und Links?
Ein 7805 verträgt maximal 35V, was durften die Module?
Wenn kein Speicheroszi verfügbar ist, ist hoffentlich wenigstens ein DVM 
zur Hand. Wie ist bitte im Leerlauf die AC Ruhespannung am 
Gleichrichteingang?
Das Halbwellenmaximum ist dann etwa (VAC x 1,414) - 1,4V = ?

Zur Peakspannungsmessung im Fahrbetrieb bitte als 
Spitzenwertgleichrichter eine Diode (mindestens 1N4003) in Flussrichtung 
und einen 1µF Folienkondensator nach Masse vor ein 200VDC DVM mit Ri 10M 
Ohm schalten (DVM parallel zum 1µF) und sekündlich ablesen.
Wie sind die DC-Peak Messwerte im Netzteil und in der Lok im Fahr- und 
Bremsbetrieb, auch bei unsauberer Schiene?
: Bearbeitet durch User
von Holger R. (holgerr)


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Wenn Du das im öffentlichen Bereich, entgeltlich oder unentgeltlich für 
andere und nicht rein privat benutzt, gibt es bestimmt auch eine 
Bedienungsanleitung und eine Betriebsgenehmigung in der steht, wann und 
wie oft in welchem Umfang Du die Elektrik zu prüfen oder zu erneuern 
hast. Inclusive eines Protokoll.
Vielleicht steht da, das Relais K4 ist wöchtentlich zu erneuern und F6 
täglich/stündlich/nach jeder Fahrt zu prüfen.
HolgerR
von Wolf17 (wolf17)


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Gerd E. schrieb:
Vermutlich gibt es bei dieser Variante gar keine Umpolung.

Frank schrieb:
> habe ich im Schaltschrank (in dem das Netzteil (sehr massiver
> Trafo) verbaut ist) nur ein Schütz gefunden

Wenn alles nur mit S1 geschaltet wird ohne Umpolmöglichkeit, wofür ist 
dann der Schütz? Der wäre dann überflüssig. Ebenso wie einige Bauteile 
in der Lok.

Ich bitte um mehrere Bilder vom Inneren des Schaltschranks und vom 
Bedienfeld. Aber bitte scharf und gut ausgeleuchtet.

Geschwindigkeitsregler: Wird dafür S2 genutzt?
Soll ein neuer in den Schaltschrank, oder besser in die Lok, weil es 
immer einen Lokführer gibt?
von René H. (mumpel)


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Wenn die selbstgebastelte Beleuchtung eh LED ist, weshalb dann keine 
eigene Stromversorgung? Z.B. eine Autobatterie (die findet doch sicher 
irgendwo Platz)!?
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ja an einen eigenen Akku fürs Licht dachte ich auch gleich.
Dafür würden 2 kleine 12V-Ziegel reichen (für die 24V).
Und sooo lange dauert der Bremsvorgang sicher nicht,
dass man die Akkus damit zu doll stressen würde,
wenn die Spannung mal ein paar Volt höher läuft.
von Gerd E. (robberknight)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ja an einen eigenen Akku fürs Licht dachte ich auch gleich.
> Dafür würden 2 kleine 12V-Ziegel reichen (für die 24V).
> Und sooo lange dauert der Bremsvorgang sicher nicht,
> dass man die Akkus damit zu doll stressen würde,
> wenn die Spannung mal ein paar Volt höher läuft.

Vorsicht: dem Schaltplan nach ist das gleichgerichtetes, aber nicht 
gefiltertes AC auf der Fahrleitung. Das würde einen Akku sehr stressen, 
auch mit Diode davor. In jedem Scheitelpunkt würde der Akku einen sehr 
hohen Strom aufnehmen, das kann nicht gutgehen.

Aber da der Schaltplan nicht stimmt wissen wir ohne Messung oder 
genauere Analyse der Bauteile nicht was da auf der Fahrleitung 
tatsächlich los ist.
: Bearbeitet durch User
von Frank (kekx)


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Kurt A. schrieb:
> Die
> Schienenspannung wird bei Stillstand umgepolt, so dass bei stehendem Zug
> die Beleuchtung funktioniert. Daher die Diode am Motor. Das funktioniert
> nur mit Glühlämpchen.

Diese Umpolung gibt es wohl nicht mehr,da die Beleuchtung (10 Stränge a 
4 Stk. 6Volt Soffitten,also ein Strang immer an 24 Volt) immer nur dann 
an ist,wenn der Schalter auf Fahren gelegt wird.Im Stillstand leuchtet 
da nichts.
Mittlerweile funktioniert von den 10 Strängen nur noch einer,da einige 
Soffitten (und auch Fassungen) aus Altergründen den Geist aufgegeben 
haben und da die in Reihe geschaltet sind,reicht ja schon eine kaputte 
pro Strang aus.

Müßte es diese Lampen,wenn die ihre Spannung über die Schiene bekommen,
nicht auch zerdeppern,wenn der große Abschaltstrom dann zuschlägt ?
Wie sie verdrahtet sind,siehe Bild (ich hoffe,daß das wenigstens stimmt)

Ich versuche mal,heute Nachmittag ein paar Bilder zu machen.Wird aber 
nicht leicht werden.Der Schaltschrank ist leider sehr zugebaut
von Frank (kekx)


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Wolf17 schrieb:
> Im Soundmodul sehe ich: TO220 Diode, Sicherung, Elko (welche Spannung
> hat der?), IRFP150 (100V) als Spannungsstabilisierung, einen DIL18 Chip
> der Sound erzeugt und einen TDA2003 Verstärker.
> Angesicht der 82V TVS scheinen die ja mit heftigen Peaks zu rechnen.

Ja,diese Teile sind dort verbaut (die TO220 Diode ist eine BYT71).
Die beiden größeren Elkos sind 470uF/35V,die kleineren gehören zum 
Verstärker und dem Soundgenerator)
Meine Hoffnung ist ja,das es dazu vielleicht einen Schaltplan im Netz 
gibt,der ähnlich ist.Die Frage ist nur,wie nennt man so eine Schaltung 
um bei Google zielgerichtet suchen zu können
von Frank (kekx)


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Das Teil,welches auf dem Soundmodul wie eine Drahtbrücke aussieht (unter 
den 3 schrägen Widerständen)sind zwei Zener Dioden 9V1 97C
von H. H. (hhinz)


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Frank schrieb:
> MOSFET IRFP 150

Da war sicher original kein MOSFET drin, sondern ein NPN-Transistor in 
TO-3, wohl Darlington. Das ist nämlich der Leistungstransistor eine 
einfachen Längsreglers.
von Kurt A. (hobbyst)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn alles nur mit S1 geschaltet wird ohne Umpolmöglichkeit, wofür ist
> dann der Schütz?

Der Zug wird nicht vom auf der Lok mitfahrendem Kind gesteuert, sondern 
von einer externen Aufsichtsperson.
Der wird für zum schalten der Primärseite des Fahrtrafos gebraucht. 
Sekundär können Ströme bis zu 35A fliessen. Der Zug wird oft mit einer 
Kabelfernsteuerung gestartet und gestoppt. Bei meinen war immer ein 24V 
Steuertransformator eingebaut für die Steuerung. So dass keine 230V 
Netzspannung  zur externen Steuerung führt.

Gerd E. schrieb:
> Vorsicht: dem Schaltplan nach ist das gleichgerichtetes, aber nicht
> gefiltertes AC auf der Fahrleitung.
Richtig. Pulsierende Gleichspannung. Und während der Fahrt gibt es immer 
wieder Funkenbildung an den Schienen wegen Kontaktfehlern. Also alles 
übelste.

Von diesen Steuerungen gibt es viele Kundenspezifische bauarten. Wie 
oben schon geschrieben, habe ich bei meinen Bahnen das verlinkte DC/DC 
Modul in der Lok eingebaut. Erhältlich bei Reichelt. Gibt es mit 
diversen Ausgangsspannungen. Funktioniert seit mehreren Jahren 
problemlos. Damit kann die ganze Beleuchtung auf LED umgebaut werden.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Frank schrieb:
> Diese Umpolung gibt es wohl nicht mehr

Dann funktioniert allerdings auch die Motorbremse nicht mehr.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gerd E. schrieb:
> Vorsicht: dem Schaltplan nach ist das gleichgerichtetes, aber nicht
> gefiltertes AC auf der Fahrleitung. Das würde einen Akku sehr stressen,
> auch mit Diode davor. In jedem Scheitelpunkt würde der Akku einen sehr
> hohen Strom aufnehmen, das kann nicht gutgehen.

Ich hab jahrzehntelang mit einer alten
Absaar "Ladekiste" Autobatterien geladen.
Was da drin ist:
Trafo, Plattengleichrichter,
noch'n Amperemeter als Schätzeisen in Reihe und gut.

Genau diese Kiste hat mir letztes Jahr dann
eine Woche lang den Arsch gerettet,
als ich bis zum Termin in der Werkstatt
nur auf Batteriespannung ohne Lichtmaschine gefahren bin.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ich hab jahrzehntelang mit einer alten
> Absaar "Ladekiste" Autobatterien geladen.
> Was da drin ist:
> Trafo, Plattengleichrichter,
> noch'n Amperemeter als Schätzeisen in Reihe und gut.

Reicht ja für das winzige Ladeströmchen.
von René H. (mumpel)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ja an einen eigenen Akku fürs Licht dachte ich auch gleich.
> Dafür würden 2 kleine 12V-Ziegel reichen (für die 24V).
> Und sooo lange dauert der Bremsvorgang sicher nicht,
> dass man die Akkus damit zu doll stressen würde,
> wenn die Spannung mal ein paar Volt höher läuft.

Was hat der Bremsvorgang mit Batterie/Akku zu tun? Die Akkus/Batterien 
sind doch eigenständig, und nicht an das "Antriebssystem" angeschlossen.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Die Akkus/Batterien
> sind doch eigenständig, und nicht an das "Antriebssystem" angeschlossen.

wo stand das?
von Frank (kekx)


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Kurt A. schrieb:
> Der Zug wird nicht vom auf der Lok mitfahrendem Kind gesteuert, sondern
> von einer externen Aufsichtsperson.
> Der wird für zum schalten der Primärseite des Fahrtrafos gebraucht.
> Sekundär können Ströme bis zu 35A fliessen. Der Zug wird oft mit einer
> Kabelfernsteuerung gestartet und gestoppt. Bei meinen war immer ein 24V
> Steuertransformator eingebaut für die Steuerung. So dass keine 230V
> Netzspannung  zur externen Steuerung führt.

Das ist korrekt,Zug ist nur von außen steuerbar.Mit S1 als Fahrschalter 
liege ich aber falsch.S1 ist der Hauptschalter für die ganze Anlage (auf 
dem Pult auch drauf....Bilder heute abend)

S2 ist der Fahrstufen- (Geschwindigkeitsschalter)
von René H. (mumpel)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Die Akkus/Batterien
>> sind doch eigenständig, und nicht an das "Antriebssystem" angeschlossen.
>
> wo stand das?

Das sollte doch klar sein.
von Frank (kekx)


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Frank schrieb:
> Wolf17 schrieb:
>> Im Soundmodul sehe ich: TO220 Diode, Sicherung, Elko (welche Spannung
>> hat der?), IRFP150 (100V) als Spannungsstabilisierung, einen DIL18 Chip
>> der Sound erzeugt und einen TDA2003 Verstärker.
>> Angesicht der 82V TVS scheinen die ja mit heftigen Peaks zu rechnen.
>
> Ja,diese Teile sind dort verbaut (die TO220 Diode ist eine BYT71).
> Die beiden größeren Elkos sind 470uF/35V,die kleineren gehören zum
> Verstärker und dem Soundgenerator)
> Meine Hoffnung ist ja,das es dazu vielleicht einen Schaltplan im Netz
> gibt,der ähnlich ist.Die Frage ist nur,wie nennt man so eine Schaltung
> um bei Google zielgerichtet suchen zu können

Ich habe mir die Platine nochmal angesehen und festgestellt,das der ELKO 
(470uF/35) ,der gleich neben der Sicherung sitzt,laut Platinenaufdruck 
ein 10uF/350V axial sein müßte.
Das Soundmodul funktioniert allerdings (im ausgebauten Zustand zuhause 
ausprobiert)
von Gerd E. (robberknight)


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Kurt A. schrieb:
> Wie
> oben schon geschrieben, habe ich bei meinen Bahnen das verlinkte DC/DC
> Modul in der Lok eingebaut. Erhältlich bei Reichelt. Gibt es mit
> diversen Ausgangsspannungen. Funktioniert seit mehreren Jahren
> problemlos. Damit kann die ganze Beleuchtung auf LED umgebaut werden.

Ja, sowas wäre für den TO eine Option. Nachteil ist, dass es die nur für 
max. 18-72VDC Eingangsspannung gibt.

Die Frage ist jetzt wie oft die Spannungsspitzen da drüber gehen. Kann 
also gut gehen, kann aber auch zwischen quasi sofort und ein paar 
hundert Fahrten abrauchen. Ohne Oszi-Bild vom realen Verhalten der Bahn 
des TO schwer abzuschätzen.

Das Soundmodul hat ja einen diskret aufgebauten Linearregler, mit 
IRFP150 oder NPN-Darlington. Davon soetwas nachzubauen würde ich dem TO 
abraten, denn da besteht leicht die Gefahr dass das Ding schwingt und 
ohne Oszi hat man keine Chance das zu prüfen und das zu lösen.

Was man noch nehmen könnte wäre ein TL783. Der geht bis 125V am Eingang, 
das dürfte dann z.B. kombiniert mit einer 1.5KE82A, stabil 
funktionieren. Braucht aber nen dicken Kühlkörper, so ähnlich wie bei 
dem gezeigten Soundmodul.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Frank schrieb:
> Ich habe mir die Platine nochmal angesehen und festgestellt,das der ELKO
> (470uF/35) ,der gleich neben der Sicherung sitzt,laut Platinenaufdruck
> ein 10uF/350V axial sein müßte.

350V ist ganz sicher unnötig viel, und 10µF sind arg viel zu wenig.

Die 35V des vorhandenen Elkos sind aber eindeutig zu knapp, und 470µF 
auch eher wenig.
von Gerd E. (robberknight)


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Frank schrieb:
> Ich habe mir die Platine nochmal angesehen und festgestellt,das der ELKO
> (470uF/35) ,der gleich neben der Sicherung sitzt,laut Platinenaufdruck
> ein 10uF/350V axial sein müßte.

Das spricht dafür, dass da mal jemand ohne allzuviel Fachkenntnis dran 
was umgebaut/repariert hat.

Hinz Einschätzung dass an der Stelle eigentlich ein NPN statt dem 
IRFP150 viel mehr Sinn machen würde teile ich.
von Frank (kekx)


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Gerd E. schrieb:
> Was man noch nehmen könnte wäre ein TL783. Der geht bis 125V am Eingang,
> das dürfte dann z.B. kombiniert mit einer 1.5KE82A, stabil
> funktionieren. Braucht aber nen dicken Kühlkörper, so ähnlich wie bei
> dem gezeigten Soundmodul.

Schaltpläne für den TL783 stehen einige im Netz (Beispiel siehe Bild).Wo 
würde denn dann die TVS Diode hingehören ?


Ich habe alternativ noch die Hoffnung,die Stromversorgung an der 
Plusleitung für den Verstärker (TDA2003) abzugreifen.Also hinter der 
Schaltung mit dem MOSFET + TVS Diode.Würde das nicht auch funktionieren 
? Die Rundumleuchte verbraucht nur 20mA....
von H. H. (Gast)


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Frank schrieb:
> Ich habe alternativ noch die Hoffnung,die Stromversorgung an der
> Plusleitung für den Verstärker (TDA2003) abzugreifen.Also hinter der
> Schaltung mit dem MOSFET + TVS Diode.Würde das nicht auch funktionieren
> ? Die Rundumleuchte verbraucht nur 20mA....

Du hast dort etwa 12V zu erwarten. Reicht das der LED?
Die paar mA wären jedenfalls kein Problem.
von Gerd E. (robberknight)


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Frank schrieb:
> Ich habe alternativ noch die Hoffnung,die Stromversorgung an der
> Plusleitung für den Verstärker (TDA2003) abzugreifen.Also hinter der
> Schaltung mit dem MOSFET + TVS Diode.Würde das nicht auch funktionieren
> ? Die Rundumleuchte verbraucht nur 20mA....

Du schriebst doch auch dass das Meiste der normalen Beleuchtung kaputt 
ist. Willst Du die in dem Zuge dann nicht auch auf LED umbauen?

Die 20 mA kannst Du auch von dem Soundmodul abzapfen. Aber die Frage ist 
was für Spannungen diese Rundumleuchte verträgt und wie stabil die sein 
müssen. Hast Du da ein Datenblatt zu dem Teil?

Nach den vermuteten Umbauten/Reparaturen an der Versorgung von dem 
Soundmodul befürchte ich dass das jetzt nicht mehr ganz so stabil ist. 
Auch hier wäre ein Blick mit dem Oszi sehr hilfreich...

Aber miss zumindest mal mit dem Multimeter. Einmal DC und einmal mit dem 
AC-Modus.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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H. H. schrieb:
> Du hast dort etwa 12V zu erwarten.

Sorry, doch 15V. Und die Schaltung ist doch für einen MOSFET ausgelegt.
von Frank (kekx)


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H. H. schrieb:
> Sorry, doch 15V. Und die Schaltung ist doch für einen MOSFET ausgelegt.

15V ist perfekt,die Schaltung ist für 15V ausgelegt.

Gerd E. schrieb:
> Du schriebst doch auch dass das Meiste der normalen Beleuchtung kaputt
> ist. Willst Du die in dem Zuge dann nicht auch auf LED umbauen?


ja,das ist schon vorbereitet.Habe pro Strang (24V) 8 LEDs + 
Vorwiderstand für die alten noch intakten Einsteckfassungen 
zusammengebaut.Ich hatte erstmal vom Einbau abgesehen aufgrund der 
Erfahrungen mit den zerschossenen Spannungsreglern (einer ist 
tatsächlich geplatzt !)
Die Rundumleuchte ist eine Kombination aus Taktgeber (555) und Zähler 
(4017) - läuft mit 15V.

Hast du eine Möglichkeit dafür ?

>Schaltpläne für den TL783 stehen einige im Netz (Beispiel siehe Bild).Wo
würde denn dann die TVS Diode hingehören ?

Das wäre dann für die Schaltungen außerhalb der Bahn vielleicht 
interessant
von H. H. (hhinz)


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Frank schrieb:
> ja,das ist schon vorbereitet.Habe pro Strang (24V) 8 LEDs +
> Vorwiderstand für die alten noch intakten Einsteckfassungen
> zusammengebaut.

Brückengleichrichter davor und den Vorwiderstand auf die Spitzenspannung 
von 35V auslegen.
von Gerd E. (robberknight)


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Frank schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Sorry, doch 15V. Und die Schaltung ist doch für einen MOSFET ausgelegt.
>
> 15V ist perfekt,die Schaltung ist für 15V ausgelegt.

Hinz ist schon nicht schlecht im Schätzen, aber wie gesagt würde ich zur 
Sicherheit vorher nochmal mit dem Multimeter messen.

> Gerd E. schrieb:
>> Du schriebst doch auch dass das Meiste der normalen Beleuchtung kaputt
>> ist. Willst Du die in dem Zuge dann nicht auch auf LED umbauen?
>
> ja,das ist schon vorbereitet.Habe pro Strang (24V) 8 LEDs +
> Vorwiderstand für die alten noch intakten Einsteckfassungen
> zusammengebaut.Ich hatte erstmal vom Einbau abgesehen aufgrund der
> Erfahrungen mit den zerschossenen Spannungsreglern

ja, gut so. LEDs sind klar empfindlicher gegen Spannungsspitzen als 
klassische Glühbirnen. Außerdem werden die LEDs durch den pulsierenden 
Gleichstrom mit 100 Hz flackern. Glühbirnen glühen dagegen durch die 
thermische trägheit gleichmäßig.

Ich würde daher vorschlagen die hinter einem Spannungsregler zu 
betreiben. Bei nem Linearregler wie dem TL783 gehen dann natürlich keine 
24V, denn der kann ja nur runterregeln und nicht hochregeln. Du müsstest 
also z.B. LEDs nehmen die für 12V ausgelegt sind.

Was käme dann für ein Strom zusammen? Dafür müsste der Spannungsregler 
dann ausgelegt werden.
von H. H. (hhinz)


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Gerd E. schrieb:
> werden die LEDs durch den pulsierenden Gleichstrom mit 100 Hz flackern.

Effektbeleuchtung.
von Kurt A. (hobbyst)


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Habe die Spannungsregelung von meinem Soundmodul abgezeichnet. Das ist 
ein Modul aus einem baugleichen Zug. Vermutlich gleicher Hersteller aus 
Italien. Nur der Soundmodulhersteller wird ein anderer sein. Das Modul 
stammt aus dem Jahr 1997 und analog mit NE555, CA3080, TL081 und 2x 
CD4049 aufgebaut. Der Verstärker ist ein TDA2003.
Die Spannung für den Verstärker wird mit einem L7815 auf 15V 
stabilisiert.
Wichtig sind die Dioden D1 und D2 wegen der rückfliessenden Energie wenn 
der Zug angehalten wird. Oder die Spannung verpolt wird.

Der Steuerung habe ich ein Timer und ein Endschalter in der Schiene 
verbaut. So dass wenn die Timerzeit abgelaufen ist der Zug noch bis zum 
Endschalter fährt. Somit immer an der gleichen Stelle anhält.
: Bearbeitet durch User
von Holger R. (holgerr)


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Erst war die Rede von Induktionspannungen, jetzt seit Ihr abgezweigt ob 
der TDA 2003 überlebt. Ich frage mal den Betreiber der Bahn, was 
passiert wenn ein Kind durch Überspannung oder Induktionsspannung zu 
Schaden kommt.

Frank schrieb:
> Irgendwann habe ich gemerkt,daß nicht der Einschaltstrom das Problem
> ist,sondern die Spannungs-(oder Strom-)spitzen beim Ausschalten.

Ich möchte nicht der Betreiber oder Reparateur der Anlage sein, wenn 
eine Person zu Schaden kommt. Hat das Ding überhaupt eine 
Betriebserlaubnis? Und wenn ja, guck mal nach den Auflagen. Ich möchte 
nicht in Deiner Haut stecken, wenn etwas passiert und mann findet Deine 
Fingerabdrücke oder DNA an der Lok.

Wenn Du Pech hast, heißt das gefährliche Körperverletzung mit 
Todesfolge, ca. 10 Jahr Santa FU.

Also verschrotte das Ding.

HolgerR
von H. H. (hhinz)


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Holger R. schrieb:
> Hat das Ding überhaupt eine
> Betriebserlaubnis?

Vom Eisenbahn-Bundesamt...

Haben deine Schuhe eigentlich eine Betriebserlaubnis?
von Frank (kekx)


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Holger R. schrieb:
> Erst war die Rede von Induktionspannungen, jetzt seit Ihr abgezweigt ob
> der TDA 2003 überlebt. Ich frage mal den Betreiber der Bahn, was
> passiert wenn ein Kind durch Überspannung oder Induktionsspannung zu
> Schaden kommt.

Keine Panik,sämtliche Steuerungselektrik ist in einem seperatem Raum 
außerhalb der Gleise und die Wagen + der Korpus der Lok sind aus einem
nichtmetallischem Spritzkram,der mich eher an Plastik erinnert.Da kommt
kein Kind mit irgendwelchen Spannungen in Berührung.
Meine Versuche mit z.B.der Rundumleuchte wurden auch nicht im Zug 
gemacht,sondern wurden versuchsweise nur an der Gleisen zum Abgriff der 
Spannung aufgebaut.

Holger R. schrieb:
> ob der TDA 2003 überlebt

das war ja nicht meine Frage.Warum sollte der nicht überleben ?
Ich wollte nur eine 20mA Schaltung direkt an dem Pluskontakt 
anschließen,den der TDA2003 auch dafür nutzt.Was sollte da abrauchen ?
Ob ich das so mache weiß ich noch gar nicht.
Der Kurt hat ja sensationell den Schaltplan aus der Platine 
rekonstruiert,
damit werde ich wohl weiter arbeiten (natürlich vorher zuhause testen)

Übrigens ist das keine öffentliche Bahn.Die gehört einem Freund von 
mir,der damit seine zahlreiche Sippe bespaßt.Der hatte die vor Jahren 
einem Schausteller abgekauft
von H. H. (Gast)


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Frank schrieb:
> Der Kurt hat ja sensationell den Schaltplan aus der Platine
> rekonstruiert,

Nö, das ist eine andere Variante, die gebräuchlichere.
von Frank (kekx)


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Kurt A. schrieb:
> Habe die Spannungsregelung von meinem Soundmodul abgezeichnet.



Klasse Kurt,darauf habe ich insgeheim etwas gehofft.
Die meisten Teile + einen entsprechenden KK sind sogar vorhanden.
Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
Diese Schaltung kann ich dann ja auch für die "außergleislichen"
anwenden.



Danke auch an Gerd E. und H.H. die mich da gut unterstützt haben
von H. H. (Gast)


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Auf deiner Platine sieht der Regler so aus.
von Michael B. (laberkopp)


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Holger R. schrieb:
> Hat das Ding überhaupt eine Betriebserlaubnis?

Dieselbe wie eine Märklin-Modelleisenbahn die auch mit 24V~ arbeitet.

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten..
von Frank (kekx)


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H. H. schrieb:
> Auf deiner Platine sieht der Regler so aus.

auch cool,nur leider wird das schwieriger mit den Bauteilen.
Hab schon mal etwas gesucht,ist wohl schon alles sehr alt.
Aber vielleicht gibt es ja Alternativen.Werde dann bei Gelegenheit
ein paar Datenblätter studieren
von H. H. (Gast)


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Frank schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Auf deiner Platine sieht der Regler so aus.
>
> auch cool,

Naja, eigentlich ist die Schaltung schlechter als mit einem 
Bipolartransistor, aber hier spielts keine Rolle.
von René H. (mumpel)


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Holger R. schrieb:
> Hat das Ding überhaupt eine Betriebserlaubnis

Wird sie bestimmt mal gehabt haben. Nach einem Umbau muss sicher der TÜV 
drüberschauen. Deshalb Batterie einbauen, passende Kabel von Batterie 
zur LED-Beleuchtung, fertig.
von Rbx (rcx)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Genau diese Kiste hat mir letztes Jahr dann
> eine Woche lang den Arsch gerettet,
> als ich bis zum Termin in der Werkstatt
> nur auf Batteriespannung ohne Lichtmaschine gefahren bin.

Was war da die Ausgangssituation? Kannst du keine Lichtmaschine 
reparieren? Naja, früher war das in den Elektrowerkstätten im Bergbau 
natürlich einfach, weil es da für viele Sachen Ersatzteile in den 
Regalen gab, oder man konnte Mitarbeiter fragen, sowas wie "weißt du wo 
man x herbekommt?" - und manches konnte man auch bestellen, das hatte 
nicht lange gedauert.
von H. H. (Gast)


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René H. schrieb:
> Nach einem Umbau muss sicher der TÜV
> drüberschauen.

Es handelt sich nicht um die größte transportable Achterbahn der Welt.
von Kurt A. (hobbyst)


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Frank schrieb:
> der Korpus der Lok sind aus einem
> nichtmetallischem Spritzkram,

Die Gehäuse bestehen aus glasfaserverstärktem Polyester. Sehr stabil.
von Frank (kekx)


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Kurt A. schrieb:
> Die Gehäuse bestehen aus glasfaserverstärktem Polyester


das ist dann wohl der Fachausdruck dafür - kein Spritzkram ;-)
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rbx schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Genau diese Kiste hat mir letztes Jahr dann
>> eine Woche lang den Arsch gerettet,
>> als ich bis zum Termin in der Werkstatt
>> nur auf Batteriespannung ohne Lichtmaschine gefahren bin.
>
> Was war da die Ausgangssituation? Kannst du keine Lichtmaschine
> reparieren?

Kann ich.
Wenn ich die ausgebaut bekomme.
Aber der Wagen existiert nicht mehr.
von Kurt A. (hobbyst)


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H. H. schrieb:
> Frank schrieb:
>> Der Kurt hat ja sensationell den Schaltplan aus der Platine
>> rekonstruiert,
>
> Nö, das ist eine andere Variante, die gebräuchlichere.

Ach, nö. ;-(

Nachdem dem abzeichnen habe ich das auch gesehen. Wichtig sind D1 und 
D2. Wegen der EMK beim abschalten der Betriebsspannung. Eventuell könnte 
es genügen, wenn am Eingang und am Minusanschluss des 7805 diese 
Schutzdioden eingebaut werden. Oder sogar 2 stufig mit einem 7815 danach 
ein 7805.
von Frank (kekx)


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H. H. schrieb:
> Naja, eigentlich ist die Schaltung schlechter als mit einem
> Bipolartransistor, aber hier spielts keine Rolle.

mit cool meinte ich eher,daß sich da jemand die Mühe gemacht hat.
von Rolf (rolf22)


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Kurt A. schrieb:
> Habe die Spannungsregelung von meinem Soundmodul abgezeichnet.

Das sieht fast genau so aus, wie mein erstes selbstgebautes Netzgerät in 
den 1960-ern. Der 3055 war DER Transistor für so was.

Ich war ganz stolz, das ganz alleine hingekriegt zu haben.
ABER: Ein versehentlicher Kurzschluss und sofort war der 3055 hin.

Bei der Eisenbahn würde ich ein kurzschlussfestes Netzteil nehmen. Die 
24-V-Quelle liefert ja kräftige Ströme.
von H. H. (Gast)


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Frank schrieb:
> Kurt A. schrieb:
>> Die Gehäuse bestehen aus glasfaserverstärktem Polyester
>
> das ist dann wohl der Fachausdruck dafür - kein Spritzkram ;-)

Das Zeug wird gespritzt, aber nicht Spritzguss, sondern mehr wie beim 
Lackieren.
von Thomas (kosmos)


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H. H. schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Hat das Ding überhaupt eine
>> Betriebserlaubnis?
>
> Vom Eisenbahn-Bundesamt...
>
> Haben deine Schuhe eigentlich eine Betriebserlaubnis?

Wäre in besten Deutschland aller Zeiten nicht verwunderlich, aber das 
(AEG) Allgemeine Eisenbahn Gesetz und die (EBO) Eisenbahn Bau- und 
Betriebsordnung, gelten erst ab einer gewissen Spurbreite, so 
Schmalspurzeugs fällt also nicht darunter /klugscheißmodus off ;-)
von H. H. (Gast)


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Thomas schrieb:
> Schmalspurzeugs

Mit weniger als Schrittgeschwindigkeit.
von J. T. (chaoskind)


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H. H. schrieb:
> Mit weniger als Schrittgeschwindigkeit.

Aber wer Schuhe nutzt, schreitet im allgemeinen mit 
Schrittgeschwindigkeit.
von H. H. (Gast)


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J. T. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Mit weniger als Schrittgeschwindigkeit.
>
> Aber wer Schuhe nutzt, schreitet im allgemeinen mit
> Schrittgeschwindigkeit.

Die Bahn hat ja keine Schuhe.
von Manfred P. (pruckelfred)


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von Roland E. (roland0815)


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Kindereisenbahn ist ein niedlicher Begriff. Es hat ein Stück gedauert, 
bis ich verstanden habe, dass es um eine (vermutlich) 5" Parkeisenbahn 
geht...
von René H. (mumpel)


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Roland E. schrieb:
> Kindereisenbahn ist ein niedlicher Begriff.

Unsere 5"-Kindereisenbahn läuft mit 2 Autobatterien. Die ist allerdings 
kleiner und zieht maximal 600kg (auf ebener Strecke). Die 
"Parkeisenbahn" aus diesem Thread zieht wahrscheinlich mehr.
von Henrik V. (henrik_v)


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Den Spielkram mit Werkzeugakkus betreiben? Ein paar mehr, damit man 
schnell wechseln kann. System mit Unterspannungsabschaltung im AkkuBMS 
wählen.
Adapter/Halterungen zum Anschrauben finden sich zum 3D Druck fertig
(Sicherung nicht vergessen!)
Das Fahrsoundmodul da auch dran und über Optokoppler/Relais schalten.
1 Tag LED Licht schafft das auch.

Kleinen Kompressor und Dampf(Äh Druckluft)pfeife nachrüsten :)
von Hans W. (hanswieland)


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Gerd E. schrieb:
> Die Bahn fährt, mit Masse (=Kindern) drauf, Du schaltest die Versorgung
> aus. Jetzt wird der Motor zum Generator, die Leistung kann aber nicht
> weg. Deswegen geht die Spannung hoch.

Nach meinem Kenntnisstand ist die Spannumg im Generatorbetrieb immer 
kleiner, als im Motorbetrieb (bei gleicher Drehzahl).

Vielleicht erst mal messen, womit wir es zu tun haben, und in welcher 
Größenordnung.

Henrik V. schrieb:
> Den Spielkram mit Werkzeugakkus betreiben?

den man ggf. mit der Bahm auflädt. Der Akku vereinfacht sicher einiges, 
weil man am Akku eine halbwegs stabile Spannung ohne Spitzen hat.
: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Henrik V. schrieb:
> Den Spielkram mit Werkzeugakkus betreiben?

Ich glaube, die Kinder wollten schon eine Runde drehen und nicht auf 
halber Strecke verrecken.

2 Autoakkus sind wohl über 100Ah, dein Spielzeug keine 10.
von Thomas R. (thomasr)


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https://amzn.eu/d/0iQ65wGe

Gibt es in allen Packungsgrößen. Macht unabhängig vom Bordnetz und 
steuert sich selbst durch den Bewegungsmelder. Ggf. täglich nachzuladen 
aber eher unwahrscheinlich. Halten bei uns im Schiff eine ganze Saison 
mit einer Ladung.
von Henrik V. (henrik_v)


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Michael B. schrieb:
> 2 Autoakkus sind wohl über 100Ah, dein Spielzeug keine 10.

Ich meinte ja auch die Zusatzfunktionen, wie Sound und Licht ;)
von Stefan R. (stefan_r_bs)


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Frank schrieb:
> Irgendwann habe ich gemerkt,daß nicht der Einschaltstrom das Problem
> ist,sondern die Spannungs-(oder Strom-)spitzen beim Ausschalten.

Bei der Thread-Lektüre kam mir eine Kindheitserinnerung: Streichelzoo in 
der Gegend hatte so was als zusätzliche Attraktion. Die Fahrt ging durch 
ein Stückchen Tunnel und im Dunkeln sah man heftige Funken an den 
Schienen-Stromabnehmern - erinnere mich, weil mich das damals fasziniert 
hat.

==> Will sagen: Man muss wohl veranschlagen, dass die 
Versorgungsspannung den ganzen Betrieb über heftig flackert, nicht nur 
im Moment des Ausschaltens.

Wenn es nicht gelingt, die Elektronik dagegen zu stählen, ist 
unabhängiger Akkubetrieb der Zusatzfunktionen vielleicht gar keine 
schlechte Idee...
von Frank (kekx)


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Kurt A. schrieb:
> Habe die Spannungsregelung von meinem Soundmodul abgezeichnet. Das ist
> ein Modul aus einem baugleichen Zug. Vermutlich gleicher Hersteller aus
> Italien. Nur der Soundmodulhersteller wird ein anderer sein. Das Modul
> stammt aus dem Jahr 1997 und analog mit NE555, CA3080, TL081 und 2x
> CD4049 aufgebaut. Der Verstärker ist ein TDA2003.
> Die Spannung für den Verstärker wird mit einem L7815 auf 15V
> stabilisiert.
> Wichtig sind die Dioden D1 und D2 wegen der rückfliessenden Energie wenn
> der Zug angehalten wird. Oder die Spannung verpolt wird.
>

Falls es von Interesse ist,diese Schaltung funktioniert hervorragend

Danke Kurt
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