Forum: Offtopic Wie funktioniert das Tagesdatum bei einer Armbanduhr?


von Hans H. (wen_h)


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Hallo,

eine Armbanduhr (Quarz + Zeiger) hat ein kleines Fenster, welches das 
Tagesdatum anzeigt. Beim manuellen Durchdrehen sehe ich, dass die 
Ziffernscheibe einen Anzeigebereich von 1-31 hat. Wie erkennt die Uhr, 
dass jeder zweite Monat nur 30 Tage hat?

Oder muss man das Tagesdatum jeden zweiten Monat manuell korrigieren?
Kann ich mir jetzt kaum vorstellen. Wer kennt sich aus?

Hans
von J. R. (yoc)


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Hans H. schrieb:
> Oder muss man das Tagesdatum jeden zweiten Monat manuell korrigieren?

Genau so ist es.
von Arno R. (arnor)


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Hans H. schrieb:
> Wie erkennt die Uhr,
> dass jeder zweite Monat nur 30 Tage hat?

Gar nicht.

Hans H. schrieb:
> Oder muss man das Tagesdatum jeden zweiten Monat manuell korrigieren?

Genau das.

Hans H. schrieb:
> Kann ich mir jetzt kaum vorstellen.

Das kann man üben.
von Thomas R. (singlefreiheit)


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Im Februar ist es schwer, im Schaltjahr...im Hundertjahr...
Im Tausendjahr...
Beitrag #8071571 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Meine billige DFC77-Armbanduhr hat keinen Sensor für den Stand des 
Sekundenzeigers. Ich muss jedes mal den Sekundenzeiger von Hand auf die 
volle zwölf stellen.
Meistens klappt das nur mit ein oder zwei Sekunden Fehler. Die restliche 
Uhrzeit/Datum macht der Uhrenchip aus den empfangenen Daten selbst.
Die Anleitung aus dem Web beschreibt den Vorgang, meine Uhr ist dem sehr 
ähnlich.
von Norbert (der_norbert)


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Thomas R. schrieb:
> Im Februar ist es schwer, im Schaltjahr...im Hundertjahr...
> Im Tausendjahr...

›Tausendjahr‹ ist technisch vergleichbar mit ›Hundertjahr‹
Du meinst vmtl. ›Vierhundertjahr‹ ;-)
von Peter H. (rattenfaenger)


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Ich will das oben genannte nicht kritisieren, aber auch bei mechanischen 
Armbanduhren gibt es "Jahreskalender" und "ewige Kalender".
Zum Beispiel: 
https://uhren-miquel.de/Longines-Conquest-VHP-Perpetual-Calendar/1769
So etwas gibt es auch von anderen Hersteller: 
https://www.chrono24.de/magazine/top-10-ewige-kalender-p_9245/
Ich habe wärend meiner Ausbildung nur an Standuhren mit solchen 
Aplikationen gearbeitet, aber Kenntnisse und Funktionsweise wurden auch 
im Schulunterricht vermittelt. (1968-1972 Ausbildung zum 
Feinwerkmechaniker in Uhmacherei/Instrumentenbau)

"EWIGER KALENDER
Als anspruchsvollster und kompliziertester Kalendertyp zeigt der Ewige 
Kalender automatisch den Tag, das Datum, den Monat und andere 
Informationen für den Träger bis zum Jahr 2100 an, wobei Schaltjahre 
berücksichtigt werden. Im Jahr 2100 wird das vorgesehene Schaltjahr 
ausgelassen, um die Kalender an die reale Zeit anzupassen. Dies ist der 
Grund, warum die Uhr am 1. März 2100 umgestellt werden muss. Ewige 
Kalender enthalten in der Regel auch mehr Informationen als nur den Tag, 
das Datum und den Monat. Sie bieten Mondphasenanzeigen, 
Schaltjahresanzeigen und manchmal mehr. Diese komplizierten Uhren 
enthalten Hunderte winziger mechanischer Komponenten und ihre 
Zusammensetzung benötigt mehr Zeit als ein Standard- oder 
Jahreskalender.
von Rainer W. (rawi)


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Thomas R. schrieb:
> Im Februar ist es schwer, im Schaltjahr...im Hundertjahr...
> Im Tausendjahr...

Es gibt keine Schaltjahresregel speziell fürs Tausendjahr.
von Thomas R. (singlefreiheit)


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Rainer W. schrieb:
> Es gibt keine Schaltjahresregel speziell fürs Tausendjahr.

Warte das ab, er soll bis dahin kommen.
von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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Rainer W. schrieb:

> Es gibt keine Schaltjahresregel speziell fürs Tausendjahr.

Wird vermutlich auch nicht mehr relevant sein.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Im Februar ist es schwer, im Schaltjahr...im Hundertjahr...
>> Im Tausendjahr...
>
> Es gibt keine Schaltjahresregel speziell fürs Tausendjahr.

Es gibt wohl eine 400-Jahr Regel, die auch im Jahr 2000 griff.

BTW:
Gibbet es auch Uhren für Juden-Kalender ?

* https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender
von Bernd F. (metallfunk)


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Ist jetzt keine Armbanduhr, aber selbst gemacht.

Neben einem echten "Ewigen Kalender" noch die täglich wechselnde
Anzeige für Sonnenauf-Untergang und eine Anzeige für die Sonnen-
zeit. (Also das, was eine Sonnenuhr anzeigen würde). Das komplizierteste
Teil in der Mechanik. Mondphase und Schaltjahranzeige gibt es auch.

Grüße Bernd
: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Die römische Vier ist aber sehr Uhrmacher-spezifisch ?!
von H. H. (Gast)


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Bernd F. schrieb:
> Ist jetzt keine Armbanduhr, aber selbst gemacht.

Kenn ich von Antikythera. ;-)
von Bernd F. (metallfunk)


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Bradward B. schrieb:
> Die römische Vier ist aber sehr Uhrmacher-spezifisch ?!

Keineswegs, das ist so üblich.
Im Anhang die verschärfte Version in Italien.

Grüße Bernd
von Cyblord -. (cyblord)


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Hans H. schrieb:
> Kann ich mir jetzt kaum vorstellen.

Argumentum ad ignorantiam
von Marco K. (fuerst-rene)


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Bernd F. schrieb:
> Ist jetzt keine Armbanduhr, aber selbst gemacht.
>
> Neben einem echten "Ewigen Kalender" noch die täglich wechselnde
> Anzeige für Sonnenauf-Untergang und eine Anzeige für die Sonnen-
> zeit. (Also das, was eine Sonnenuhr anzeigen würde). Das komplizierteste
> Teil in der Mechanik. Mondphase und Schaltjahranzeige gibt es auch.

Hast du da mehr Informationen?
von (prx) A. K. (prx)


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Bradward B. schrieb:
> Die römische Vier ist aber sehr Uhrmacher-spezifisch ?!

https://www.uhrinstinkt.de/blogs/magazin/roemische-vier-auf-uhren
von Rainer W. (rawi)


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Bradward B. schrieb:
> Die römische Vier ist aber sehr Uhrmacher-spezifisch ?!

Nicht spezifisch für den Uhrmacher, sondern generell für Ziffernblätter 
von Uhren mit römischer Beschriftung.

Was willst du mit dem Ausrufezeichen sagen, wenn das bisher an dir 
vorbei gegangen ist?
: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Hans H. schrieb:
> Wer kennt sich aus?

Also rein mechanisch kann kann man sich an den Handknöcheln orientieren 
(beide Fäuste zusammenhalten, links beim kleinen Fingerknöchel anfangen, 
Knochen, Tal, Knochen, Tal usw.). So gesehen wäre das gar nicht so 
schwer.
Aber ich hatte früher eine tolle heißgeliebte Digital-Armbanduhr von 
Casio, wasserdicht (auch im Freibad), Temperaturanzeige usw. 
Datum-Nachstellen war da nicht nötig.
(aber Batteriewechsel ging da wohl nicht)
von Detlef W. (detlefr)


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Es gibt auch bei Quarzuhren die nur das Datum im Fenster anzeigen, 
welche mit ewigen Kalender. Dort ist das Datum nicht wie üblich 
mechanisch gekoppelt, sondern hat einen eigenen Motor. Das Wissen über 
die Monatslängen kommt dort aus der Elektronik. Die Einstellung ist in 
der Regel ziemlich kryptisch.
von Bernd F. (metallfunk)


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Marco K. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Ist jetzt keine Armbanduhr, aber selbst gemacht.
>>
>> Neben einem echten "Ewigen Kalender" noch die täglich wechselnde
>> Anzeige für Sonnenauf-Untergang und eine Anzeige für die Sonnen-
>> zeit. (Also das, was eine Sonnenuhr anzeigen würde). Das komplizierteste
>> Teil in der Mechanik. Mondphase und Schaltjahranzeige gibt es auch.
>
> Hast du da mehr Informationen?

Zur Angabe der Sonnenzeit:

https://www.swetzel.ch/sonnenuhren/zgna/zgna1.html

Ganz einfach.
Grüße Bernd
von Marek N. (db1bmn)


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Bei richtigen Analog-Uhren kann man das Datum separat einstellen, wenn 
man die Krone noch ein Stückchen weiter rauszieht.
Wenn man die Krone noch ein Stückchen weiter rauszieht, ist die 
Antriebswelle ganz raus. -- Fragt bitte nicht, woher ich das weiß.

Bei Quarzuhren wird beim Rausziehen der Krone der Lavet-Motor 
angehalten. Das spart Batteriestrom und man kann alle Uhren in der 
Auslage auf 10:10h stellen.
von Udo S. (urschmitt)


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Marek N. schrieb:
> Bei richtigen Analog-Uhren kann man das Datum separat einstellen, wenn
> man die Krone noch ein Stückchen weiter rauszieht.

Umgekehrt.
Wenn man bei Analoguhren oder analogen Quarzuhren die Krone vorsichtig 
rauszieht ist der erste Raster zum Datum einstellen und erst mit dem 2. 
Raster kann man Minuten/Stunden verstellen.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Die römische Vier ist aber sehr Uhrmacher-spezifisch ?!
>
> Keineswegs, das ist so üblich.
> Im Anhang die verschärfte Version in Italien.

Krass, Rotationsfreies Positionssystem, mal steht die höherwertige 
Ziffer links ("XXIIII" -> 24) dann wieder rechts "IIX" -> 12.

Und bei den Ziffern der Araber wäre "۷" 7 und "۸" 8, bei den Itaker 
bleibt das "Ⅴ" 5.

Ob dieses Ziffernblatt Albert Einstein auf die Relativität von Raum und 
Zeit brachte ?! ;-)

> Was willst du mit dem Ausrufezeichen sagen, wenn das bisher an dir
> vorbei gegangen ist?

Also Unicode und andere "Standards" sehen für 4 ein "IV" vor und kein 
"IIII"
* https://de.wikipedia.org/wiki/Unicodeblock_Zahlzeichen

Ich wüsst jetzt auch nicht das "IIII" für Buchgliederungen oder 
ähnliches im Gebrauch wäre.



Man schauen wie das die Sumer oder die 'Hieroglypher'das  gemacht 
hätten.
: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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So einen ewigen Kalender und die Sonnenzeit (Äqation) kann man
natürlich auch in eine mechanische Armbanduhr integrieren.

Kostet dann halt ein wenig mehr, als so eine dappische Rolex :-)

https://www.watches-news.com/marine-tourbillon-equation-marchante-5887/

Meine Sonnenzeitangabe funktioniert ähnlich: Eine Steuerscheibe
dreht sich einmal im Jahr und speist eine zweite Drehung über ein
Differenzialgetriebe in die 24 h- Anzeige.

Grüße Bernd
: Bearbeitet durch User
von Hans H. (wen_h)


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J. R. schrieb:
> Genau so ist es.

Oje, also eher nichts für mich. Schon das erste Stellen misslang, denn 
man muss das richtige 12 Stunden Fenster (AM/PM) erwischen, sonst 
schaltet das Tagesdatum beim Mittagessen um.

Immerhin wäre die erste Korrektur des Tagesdatums erst Anfang September 
fällig, da Juli und August jeweils 31 Tage haben.
von Johannes F. (jofe)


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Bradward B. schrieb:
> Die römische Vier ist aber sehr Uhrmacher-spezifisch ?!

Ich vermute mal, daß man bei Ziffernblättern die sonst übliche 
Subtraktion der I vermeidet, um Verwechslungen IV vs. VI (Leserichtung 
immer aufrecht oder dem Kreis folgend?) zu verhindern. (Wobei eigentlich 
die Positionen der Ziffern natürlich bekannt sind, es gibt ja auch 
"Ziffernblätter" ganz ohne Ziffern.)
von Jens M. (schuchkleisser)


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Hans H. schrieb:
> Oje, also eher nichts für mich. Schon das erste Stellen misslang, denn
> man muss das richtige 12 Stunden Fenster (AM/PM) erwischen

Wenn die kognitive Kapazität nicht ausreicht, beim 
Sommer/Winterzeitumstellen oder der Monatslängenanpassung einfach "den 
Stundenzeiger zwei mal rum" zu drehen, ist evtl. eine Digitaluhr besser.
Die ist zwar nicht einfacher zu stellen, aber danach kann sie das 
alleine.

Johannes F. schrieb:
> daß man bei Ziffernblättern die sonst übliche
> Subtraktion der I vermeidet

Das ist einfach der Schönheit/Symmetrie wegen.
von Bernd F. (metallfunk)


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Jens M. schrieb:
> Das ist einfach der Schönheit/Symmetrie wegen.

Ich habe da mal was gezeichnet:

Grüße Bernd
von Mani W. (e-doc)


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Hans H. schrieb:
> Beim manuellen Durchdrehen sehe ich, dass die
> Ziffernscheibe einen Anzeigebereich von 1-31 hat. Wie erkennt die Uhr,
> dass jeder zweite Monat nur 30 Tage hat?

Gar nicht, man muss das Datum manuell so drehen das es wieder passt!

Das wusste im letzten Jahrtausend Jeder!
von Hans H. (wen_h)


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Jens M. schrieb:
> ... ist evtl. eine Digitaluhr besser.

Nicht wirklich. Bei der Zeit bevorzuge ich seit Kindertagen die beiden 
Zeiger. Ähnlich wie bei der Geschwindigkeitsanzeige beim KFZ, auch hier 
geht eine digitale Anzeige absolut gar nicht.

Bei der Armbanduhr einfach das Tagesdatum weglassen und alles ist gut.
von Mani W. (e-doc)


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Hans H. schrieb:
> Bei der Armbanduhr einfach das Tagesdatum weglassen und alles ist gut.

Warum sollte man das tun?

Es ist eine gewisse Frage der Intelligenz, die Scheibe für das Datum
über einen Drehknopf so zu stellen, dass es passt!
von René H. (mumpel)


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Hans H. schrieb:
> Bei der Zeit bevorzuge ich seit Kindertagen die beiden Zeiger.

Also quasi "Dresswatch" (Zwei Zeiger, schlank und leicht, eventuell 
dezentrale Sekunde)?
von René H. (mumpel)


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Mani W. schrieb:
> Es ist eine gewisse Frage der Intelligenz, die Scheibe für das Datum
> über einen Drehknopf so zu stellen, dass es passt!

Das Datum braucht nicht jeder. Zumal je nach Anlass eine Zweizeiger-Uhr 
besser ist. Jeder wie er mag, es gibt für (fast) jeden Geschmack eine 
Uhr.
von Mani W. (e-doc)


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René H. schrieb:
> Das Datum braucht nicht jeder. Zumal je nach Anlass eine Zweizeiger-Uhr
> besser ist. Jeder wie er mag, es gibt für (fast) jeden Geschmack eine
> Uhr.

Hans H. schrieb:
> eine Armbanduhr (Quarz + Zeiger) hat ein kleines Fenster, welches das
> Tagesdatum anzeigt. Beim manuellen Durchdrehen sehe ich, dass die
> Ziffernscheibe einen Anzeigebereich von 1-31 hat. Wie erkennt die Uhr,
> dass jeder zweite Monat nur 30 Tage hat?

Nur darum ging es am Anfang!
von Rahul D. (rahul)


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Jens M. schrieb:
> Wenn die kognitive Kapazität nicht ausreicht, beim
> Sommer/Winterzeitumstellen oder der Monatslängenanpassung einfach "den
> Stundenzeiger zwei mal rum" zu drehen, ist evtl. eine Digitaluhr besser.

Meine Digitaluhr muss ich nie stellen und Zeiger hat sie auch (mit 
Datumsanzeige auf dem Ziffernblatt).
Das Ziffernblatt kann ich auch bei Bedarf gegen eine andere Anzeige 
austauschen.
Leider muss ich die Uhr regelmäßig laden, da sie etwas mehr Strom als 
"normale" Armbanduhren verbraucht.
von Norbert (der_norbert)


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Rahul D. schrieb:
> Meine Digitaluhr muss ich nie stellen und Zeiger hat sie auch (mit
> Datumsanzeige auf dem Ziffernblatt).
> Das Ziffernblatt kann ich auch bei Bedarf gegen eine andere Anzeige
> austauschen.

Du kannst sie vermutlich sogar auf Digitalanzeige stellen, dann kann sie 
zusätzlich noch dividieren.
von Rahul D. (rahul)


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Norbert schrieb:
> Du kannst sie vermutlich sogar auf Digitalanzeige stellen
Ja, und andere lustige Hintregründe anzeigen.
Andere nutzen sie auch als Fernsteuerung für Musik und Telefon.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Rahul D. schrieb:
> Meine Digitaluhr muss ich nie stellen

Ich meine auch nicht.
Plus: sie zeigt den Wochentag in Deutsch und das Datum mit Jahr in 
ebenfalls deutscher Schreibweise, leider ohne Zeiger, aber irgendwas ist 
ja immer.
Und hinsichtlich des Stromverbrauchs reicht eine günstige Knopfzelle 
locker 2 Jahre.
Stich!

Rahul D. schrieb:
> Ja, und andere lustige Hintregründe anzeigen.

Dann doch bitte als Ferrariszähler. Für Luschen mit springenden Zahlen, 
richtige Profis können im Kopf die 6 Dezimalstellen auf "Anderer Leute 
Zeit" umrechnen.
0,01 "kWh" sind dann 0,864 Sekunden.

Mani W. schrieb:
> Nur darum ging es am Anfang!

Es gibt bestimmt Zeigeruhren ohne Prozessor und mehreren Motoren, die 
das mit den Monatstagen richtig können.
Kosten dann nur ein wenig mehr, aber Uhrmacher sind ein erfinderisches 
Volk, die frickeln sowas beieinander.
von Rahul D. (rahul)


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Jens M. schrieb:
> Dann doch bitte als Ferrariszähler. Für Luschen mit springenden Zahlen,
> richtige Profis können im Kopf die 6 Dezimalstellen auf "Anderer Leute
> Zeit" umrechnen.
> 0,01 "kWh" sind dann 0,864 Sekunden.

Wenn sich jemand findet, der sowas programmiert...
Andererseits interessiert es wohl niemanden, wie sich die Uhr verhält, 
wenn man gerade nicht draufguckt.
Die Geschwindigkeit bei einem Ferrariszähler ist ja von der entnommenen 
Energie abhängig - wie mag der sich wohl bei Messgrößen wie "Zeit" 
verhalten?

Jens M. schrieb:
> Es gibt bestimmt Zeigeruhren ohne Prozessor und mehreren Motoren, die
> das mit den Monatstagen richtig können.

Dazu bräuchten sie nur einen Kalender, der ein paar 100 Jahre abdeckt.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Zum Thema "IIII" oder "IV" für vier auf Uhr-Ziffernblatt:

>> Die römische Vier ist aber sehr Uhrmacher-spezifisch ?!

> Ich vermute mal, daß man bei Ziffernblättern die sonst übliche
> Subtraktion der I vermeidet, um Verwechslungen IV vs. VI (Leserichtung
> immer aufrecht oder dem Kreis folgend?) zu verhindern. (Wobei eigentlich
> die Positionen der Ziffern natürlich bekannt sind, es gibt ja auch
> "Ziffernblätter" ganz ohne Ziffern.)

Bei der Kirchturmuhr vor "meinem" Fenster wird für 4 "IV" verwendet und 
die Sechs ist "VI". Das ist aber nur per Fernglas erkennbar obwohl der 
Turm ca. 300m weg ist. Wobei, die Winkelstellung völlig ausreichend ist 
zum Ablesen.

Bei der näheren, aber deutlich stärker verwitterten Uhr am Rathausturm 
dagegen ist es wohl eine "IIII", kann man aber auch nur mit Fernglas 
erkennen.

Die Kirche ist Barock Ende 17. Jhrh., das Rathaus wurde ca. 100 Jahre 
später errichtet.

Ich werde mal in nächster Zeit auf dieses kleine Detail achten.
: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Rahul D. schrieb:
> Wenn sich jemand findet, der sowas programmiert...

Gibt's für viele Uhren schon, es gibt anscheinend mehr Nerds als du 
denkst.

Rahul D. schrieb:
> Andererseits interessiert es wohl niemanden, wie sich die Uhr verhält,
> wenn man gerade nicht draufguckt.

Die meisten Leute haben Apple-Geräte, weil man das sieht. Und 
schließlich leuchtet das Display andauernd auf, und ein nicht normales 
"Ziffernblatt" ist ein Conversation Starter.

Rahul D. schrieb:
> wie mag der sich wohl bei Messgrößen wie "Zeit"
> verhalten?

Zeit geht üblicherweise mit 1s/s vorwärts, der Zähler läuft also relativ 
konstant weiter, mit wie oben bereits erwähnt 0,864 Einheiten/s, wenn 
das ein Dezimalzählwerk ist, oder mit 1 Einheit/s, wenn das Zählwerk 
klemmt und mittendrin eigenartige Überträge macht.

Rahul D. schrieb:
> Dazu bräuchten sie nur einen Kalender, der ein paar 100 Jahre abdeckt.

Sagen wir mal, ich meinte "volkstümlich richtig" und du meintest 
"technisch richtig".
Ein 12 Monate mitlaufendes Hilfsrad mit entsprechenden Nocken oder so 
dürfte den Kalender für die meisten Jahre korrekt laufen lassen, ein 
48-Monate-Rad hielte ca. 400 Jahre bis zum ersten Fehler.
Schließlich wiederholt sich die 28/30/31-Tage-Folge regelmäßig, die 
einmal alle 4 Jahre auftretende 29/30/31-Abweichung mitzunehmen kostet 
m.E. unverhältnismäßig mehr.
von Wolle G. (wolleg)


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Hans H. schrieb:
> Ähnlich wie bei der Geschwindigkeitsanzeige beim KFZ, auch hier
> geht eine digitale Anzeige absolut gar nicht.

-absolut gar nicht-?
Mir gefällt eine digitale Geschwindigkeitsanzeige, da (bei mir)  die 
Auflösung höher ist und man Zwischenwerte nicht schätzen muss.
von Karl B. (gustav)


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Wolle G. schrieb:
> Mir gefällt eine digitale Geschwindigkeitsanzeige...

SCNR ;-)

ciao
gustav
von Korax K. (korax)


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Jens M. schrieb:
> Das ist einfach der Schönheit/Symmetrie wegen.

Ich meine mal gelesen zu haben, um das Ziffernblatt 
harmonischer/gefälliger aussehen zu lassen. Symmetrie zur 8.
: Bearbeitet durch User
von Wolle G. (wolleg)


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Karl B. schrieb:
> Wolle G. schrieb:
>> Mir gefällt eine digitale Geschwindigkeitsanzeige...
>
> SCNR ;-)
>
> ciao
> gustav

Na ja.
Deine abgebildete Geschwindigkeitsanzeige würde von mir auch keine 
Pluspunkte erhalten.
Vielleicht "zu modern“.
von Johannes F. (jofe)


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Korax K. schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> Das ist einfach der Schönheit/Symmetrie wegen.
>
> Ich meine mal gelesen zu haben, um das Ziffernblatt
> harmonischer/gefälliger aussehen zu lassen. Symmetrie zur 8.

Ja, nun fällt es mir auch wieder ein, dieses mal gehört zu haben. Wird 
also an der Ästhetik liegen, besseres "Gleichgewicht" insb. zwischen 
linker und rechter Hälfte.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Wolle G. schrieb:
> Mir gefällt eine digitale Geschwindigkeitsanzeige

Zeiger sind aber intuitiv und mit der Periphersicht zu erfassen.
Das geht mit Zahlen auf einem Display nicht, sei es 7-Segment oder Times 
new roman.
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