Da ich im Frühjahr meine Ölheizung entsorgt hatte, die auch die Steuerung der Zirkulationspumpe erledigt hatte, habe ich provisorisch eine Bedarfssteuerung der Pumpe per Intertechno Fernbedienung aufgebaut. Ich drücke im Bad eine Taste, und das ITL-2300 Relais im Keller schaltet die Pumpe ein. Da hat gut funktioniert. Nun ist eine PV Erweiterung dazu gekommen, die auch per Heizstab die WW Bereitung erledigt. Allerdings kommt soviel Energie dass das Wasser zu heiss wird. Um das zu verhindern habe ich per Shelly Relais eine temperaturgesteuerte Einschaltung der Zirkulationspume dazu erfunden. Wird das WW zu heiss, so schaltet das Shelly 1 Mini Relais die Zirku-pumpe ein, das Wasser wird langsam herunter gekühlt. Nach langem Text nun das Problem: Seit das Shelly Relais neben dem Intertechno Relais sitzt, reagiert dieses nicht mehr auf die 433MHz Fernbedienung. Klemme ich den N vom Shelly ab, funktioniert die FB wieder. Mit dem Spektrumanalysator kann ich keine Störstrahlung feststellen. Woran kann es liegen?
Nach langem Text nun das Problem: Seit das Shelly Relais neben dem Intertechno Relais sitzt, reagiert dieses nicht mehr auf die 433MHz Fernbedienung. Klemme ich den N vom Shelly ab, funktioniert die FB wieder. Mit dem Spektrumanalysator kann ich keine Störstrahlung feststellen. Woran kann es liegen?
An den besonders lumpigen Empfängern dieser Billigfernbedienungen.
Du brauchst mehr Abstand zum Shelly.
Woran kann es liegen?
Am Schaltnetzteil des Shelly, dein Speki guckt vielleicht erst auf höhere Frequenzen.
Sorge fur mehr Abstand zwischen beiden.
Du benutzt doch einen Shelly, der hat doch WLAN? Ergänze den um einen zweiten Shelly, die per LAN kommunizieren, und wirf die Schrottfernbedienung raus.
Oder falls ihr zuhause auch regelmäßig am Smartphone seid, könnte das Shelly Modul eine kleine HTML GUI anbieten und man könnte sogar schon vom Bett aus die Dusche vorwärmen :)
Am Schaltnetzteil des Shelly,
Switchmode- oder Kondensatornetzteil? Hab das Teil noch nicht zerlegt.
Du brauchst mehr Abstand zum Shelly.
Sorge fur mehr Abstand zwischen beiden.
Das wird vermutlich helfen, aber dann brauche ich wieder ne größere Box, ode zwei Boxen ... Mist, wollte das einfach halten. Ist ja nur provisorisch - also möglicherweise für die Ewigkeit :-))
Oder falls ihr zuhause auch regelmäßig am Smartphone seid, könnte das Shelly Modul eine kleine HTML GUI anbieten und man könnte sogar schon vom Bett aus die Dusche vorwärmen :)
Das geht schon, per App lässt sich das Shelly 1 Mini sowieso bedienen ;-)
Nun ist eine PV Erweiterung dazu gekommen, die auch per Heizstab die WW Bereitung erledigt. Allerdings kommt soviel Energie dass das Wasser zu heiss wird.
warum schaltet man den Heizstab nicht einfach ab statt zusätzliche Wärme ins Haus zu bringen?
Nun ist eine PV Erweiterung dazu gekommen, die auch per Heizstab die WW Bereitung erledigt. Allerdings kommt soviel Energie dass das Wasser zu heiss wird.
Warum setzt Du nicht an der Stelle an? Also statt das heiße Wasser irgendwie über das Rohrsystem im Haus zu kühlen (und damit die Wände zu wärmen), fände ich es klüger den Heizstab rechtzeitig abzuschalten, so dass das Wasser gar nicht erst zu warm wird.
warum schaltet man den Heizstab nicht einfach ab statt zusätzliche Wärme ins Haus zu bringen?
fände ich es klüger den Heizstab rechtzeitig abzuschalten
Weil ich derzeit sehr viel mehr ins Netz einspeise als angemeldet. Zeitweise schalte ich die PV teilweise ab. Aber ist schon gut wenn der Heizstab von TA automatisch stufenweise zuschaltet, wenn die Überproduktion zu hoch wird. Was die Wärme angeht, die Zirku-Rohre sind per Wärmebildkamera nicht auffindbar. Geht bei den aktuellen Temperaturen im Grundrauschen unter. In Planung ist eh ein PV-Speicher der die Überproduktion aufnimmt. Dauert aber noch, deshalb ist die oben genannte Sterung provisorisch.
Zeitweise schalte ich die PV teilweise ab. Aber ist schon gut wenn der Heizstab von TA automatisch stufenweise zuschaltet, wenn die Überproduktion zu hoch wird.
Aber gerade im Sommer, wenn die PV sehr viel Ertrag abwirft, willst Du doch nicht extra Wärme im Haus haben.
Da Du vermutlich momentan wohl eh keinen Zähler mit SmartMeter-Gateway hast, sieht auch der Versorger nicht wann Du viel mehr einspeist als Du angemeldet hast. Er sieht nur ob oder ob nicht. Daher schalte doch dann die PV ganz ab oder drossele sie wenn Du genug eingespeist hast statt den Heizstab aktiv zu lassen wenn das Wasser schon heiß ist.
Aber gerade im Sommer, wenn die PV sehr viel Ertrag abwirft, willst Du doch nicht extra Wärme im Haus haben.
Ich schrieb dazu: Was die Wärme angeht, die Zirku-Rohre sind per Wärmebildkamera nicht auffindbar. Geht bei den aktuellen Temperaturen im Grundrauschen unter.
Da Du vermutlich momentan wohl eh keinen Zähler mit SmartMeter-Gateway hast, sieht auch der Versorger nicht wann Du viel mehr einspeist als Du angemeldet hast.
Es ist noch ein alter Ferrariszähler verbaut. Und der dreht viel zu viel rückwärts, wenn ich nicht aufpasse.
Abschalten der PV finde ich keine Option, da ich dann trotz Sonnenlicht zB bei EAutoladen Strom kaufen muss. Deswegen suche ich die max mögliche Ausbeute zu erreichen, bei minimalem und möglichst einfachen Aufwand.
Seit das Shelly Relais neben dem Intertechno Relais sitzt, reagiert dieses nicht mehr auf die 433MHz
Abstand zwischen den beiden Geräten vergrößern? Dann sollte die Störstrahlung weniger werden.
stattdessen einen Heizlüfter in den Garten stellen?
Auch wenn man es mit der Wärmebildkamera nicht sieht, die Energie geht irgendwo hin
Kann man die PV-WR nicht in der Leistung reduzieren?
Es ist noch ein alter Ferrariszähler verbaut. Und der dreht viel zu viel rückwärts, wenn ich nicht aufpasse.
Quasi ein Cloud-Speicher :-) also nicht mal als Balkonkraftwerk angemeldet?
Hast DU mal geschaut ob er wirklich rückwärts läuft? Nicht nur die Scheibem auch das Zählwerk....
stattdessen einen Heizlüfter in den Garten stellen?
Leider nicht möglich, die 40m 1,5mm2 (durch den früheren Elektriker verlegt) ist schon völlig ausgelastet. Fernsteuerung hatte ich getestet, ist aber nicht möglich.
Kann man die PV-WR nicht in der Leistung reduzieren?
Balkonkraftwerke, feste Leistung.
also nicht mal als Balkonkraftwerk angemeldet?
Doch, aber nur eines.
Hast DU mal geschaut ob er wirklich rückwärts läuft? Nicht nur die Scheibem auch das Zählwerk....
Jepp. Keine Rücklaufsperre.
Die Anlagen sind so aufgebaut wie es mir am sinnvollsten, und vor allem machbar erschien. Mein Problem, meine drei Gebäude stehen ein Stück weit auseinander, dazwischen zwei fremde Grundstücke. So ist das einzige Kabel zur Garage zum Beispiel 40m lang, aber nur 3 x 1,5mm2. Den Anschluss habe ich schon auf 10A reduziert und drei Balkonkraftwerke aufs Dach gelegt. Ähnlich ist es mit dem Gartenhaus. Weil das so ist habe ich mich insgesamt auf Balkonkraftwerke verlegt, und werde AC gekoppelte Speicher einsetzen. Mein Ziel ist es, auf max -800W, besser auf +-0 zu kommen. Denn irgendwann gibts sicher auch bei mir ein Smartmeter.
Wie gesagt, die Zirku-leitung stört mich am wenigsten. WW wird, sofern erforderlich, per BWWP erledigt. Das liegt dann bei 50 Grad. im Sommer darf das gerne aus hygienischen Gründen heisser werden. Aber es sollte nicht über 85 Grad werden.
Was die Wärme angeht, die Zirku-Rohre sind per Wärmebildkamera nicht auffindbar. Geht bei den aktuellen Temperaturen im Grundrauschen unter.
Dann wird deine Zirkulation auch kaum Wärme vernichten. Du kannst die Rohrmasse damit erwärmen, mehr aber auch nicht und nach ein paar Minuten Zirkulation wird sich das Rohr aufgeheizt haben und dann ist es vorbei mit der Wärmeabführung.
So viel Masse wird das Zirkulationsrohr nicht haben, dass es für den Wärmespeicher eine Rolle spielen würde.
und drei Balkonkraftwerke aufs Dach gelegt.
was ist denn "ein Balkonkraftwerk"?
wenn da jetzt z.B. 6 PV-Zellen sind - ist es doch egal ob da jetzt 1 oder 3 Wechselrichter sind?
Wechselrichter wie Hoymiles kann man in der Leistung steuern
stattdessen einen Heizlüfter in den Garten stellen?
Leider nicht möglich, die 40m 1,5mm2 (durch den früheren Elektriker verlegt) ist schon völlig ausgelastet. Fernsteuerung hatte ich getestet, ist aber nicht möglich.
da reicht doch dann ein Kabel aus dem Raum wo der Boiler steht, zum Fenster raus?
Dann wird deine Zirkulation auch kaum Wärme vernichten
So sehe ich das auch. Mein WW-Speicher hat z.B. einen Standby-Verbrauch von ca. 50W, mit aktiver Zirkulation sind es ca. 120W. Bei den hohen Temperaturen dürfte es mehr sein. Sagen wir mal 100W über 10h sinnlos im Haus verheizen, das damit noch wärmer wird, und gleichzeitig gerade mal 1kWh Einspeisung vermeiden - schlechter Deal.
Rainer D. schrieb:
stattdessen einen Heizlüfter in den Garten stellen? da reicht doch dann ein Kabel aus dem Raum wo der Boiler steht, zum Fenster raus?
Upps, sorry völlig verlesen, hatte "Garage" gelesen.
Aber wärmer wird es nicht, Split Klimas sorgen für angenehme Temperaturen.
Aber wärmer wird es nicht, Split Klimas sorgen für angenehme Temperaturen.
Du führst also Wärme aus dem WW-Speicher in die Zirkulation, heisst ind das Mauerwerk um sie dann wiederum mittels Split-Klima zu "entsorgen".
Wie bescheuert ist das denn?
Weil ich derzeit sehr viel mehr ins Netz einspeise als angemeldet.
Warum machst das auch - bringt doch eh kaum was...
Ich speise pauschal einfach gar nichts ein...entweder ich verbrauche es selbst, oder eben nicht...
ab 60°C scheidet Wasser Kalk aus, also keine gute Idee das Wasser auf 85°C aufzuheizen.
Die WW-Temperatur ist schon interessant für die Kalkablagerung. Lass mal unten aus dem WW-Speicher 2 Eimer ab und sieh Dir die Brühe an.
Die WW-Temperatur ist schon interessant für die Kalkablagerung.
Aber nur ein Faktor von vielen.
Ich habe festgestellt das bei einer Aufheizung auf z.B 85° statt 60° die meiste zusätzlich reingesteckte Energie als Abwärme verloren geht
Normalerweise brauchen wir ca. 7kWh am Tag bei 55° - für 85° braucht es ca. 11 kWh - aber am nächsten Morgen ist der Boiler auch nicht viel wärmer
Wenn man über 60° Grad mit dem Speicher gehen will, dann sollte man sich überlegen auf einen reinen Speicher mit angeschlossener Frischwassersation zu wechseln. Dann kann man den Speicher Problemlos auf 90...95° aufladen. Verbrühschutz ist dann auch gegeben...
Schorsch M. schrieb:
Dann wird deine Zirkulation auch kaum Wärme vernichten
Da ich seit 13 Jahren eine ST-Anlage mit 60 Vacuumröhren betreibe, die ebenfalls an wenigen Tagen gegen Überhitzen geschützt werden muss, weiss ich dass das völlig ausreichend ist!
Du führst also Wärme aus dem WW-Speicher in die Zirkulation, heisst ind das Mauerwerk um sie dann wiederum mittels Split-Klima zu "entsorgen".
Wie bescheuert ist das denn?
Sehe ich anders. Wer sich mal mit Trinkwasserhygiene in Warmwasseranlagen befasst hat, der erkennt die Sinnhaftigkeit heisses Wasser mehr oder weniger regelmäßig durch die Gesamtanlage zu schicken. Und zwar mit mindestens 60 Grad an der hinterletzten Zapfstelle! Zudem ist alles kostenneutral, zum einen die ST/PV Erwärmung des Wassers, als auch der strommäßige Betrieb der Klimaanlagen. Ausserdem, wer wirklich mitgelesen hat, der würde erkennen, es ist nur ein vorrübergehendes Probelm, da ich einen Batteriespeicher geplant habe, der die überschüssige Energie aufnimmt. Also völlig unsinnig so umfangreich darüber zu lamentieren.
Zudem war die Eingangsfrage eine ganz andere! Und nur in drei Beiträgen gabs zielführende Antworten: Abstand vegrößern zwischen Shelly und Intertechno Relais. Aber ich freue mich natürlich das Euch meine Probleme so zu Herzen gehen :-))
Da Du vermutlich momentan wohl eh keinen Zähler mit SmartMeter-Gateway hast, sieht auch der Versorger nicht wann Du viel mehr einspeist als Du angemeldet hast. Er sieht nur ob oder ob nicht. Daher schalte doch dann die PV ganz ab oder drossele sie wenn Du genug eingespeist hast statt den Heizstab aktiv zu lassen wenn das Wasser schon heiß ist.
Das fällt bei der Abrechnung aber auf! Meine Anlage war drei Monate früher am Netz als angemeldet und das fiel wegen der zu hohen Einspeisung auf. Die haben dafür Plausibilitätsprüfungen ....
Meine Anlage war drei Monate früher am Netz als angemeldet und das fiel wegen der zu hohen Einspeisung auf. Die haben dafür Plausibilitätsprüfungen ....
und was haben sie dann gesagt? wie groß war die Anlage?
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