Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik China StepUp Wandler, schlechte Einstelleigenschaft im oberen Bereich


von Klaus L. (klaly)


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Hallo liebe Elektronik Freunde,
ich habe mir gestern, von einem Kumpel einen kleinen StepUp Wandler V264 
ausleihen wollen. Er meinte er hätte zwei, bei einem davon hat er am 
Poti eine Brücke zwischen Schleifer und kaltem Poti Ende eingelötet. 
Dadurch würde sich die Einstellbarkeit im oberen Bereich verbessern. 
Tatsächlich ist das so. Es gibt vom "Chinesen" noch einen etwas größeren 
StepUp Wandler, der verhält sich hier besser.

Für beide Varianten habe ich mal ein Bild zusammen gestellt, siehe 
Anhang.
Weiß hierzu jemand etwas, warum die den Spannungsteiler beim kleinen 
Wandler "verschlechtert" haben ?

mfG. Klaus Loy

Nachtrag:
sorry, irgendwie hab ich jetzt das Bild zweimal eingehängt.
: Verschoben durch Moderator
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus L. schrieb:
> warum die den Spannungsteiler beim kleinen Wandler "verschlechtert"
> haben ?
Wie üblich: nicht mitgedacht.

Denn wenn sie "so richtig" mitgedacht hätten, dann hätten sie den 
Festwiderstand oben reingebaut, damit bei einer Schleiferunterbrechung 
die Spannung kleinstmöglich wird. Denn wenn der Schleifer unterbrochen 
ist (auch z.B. wegen Verschmutzung oder Vibration), dann steigt bei 
beiden Desings die Ausgangsspannung auf das Maximum, weil vom Ausgang 
nichts zurückkommt.
von Klaus R. (klara)


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Durch den zusätzlichen Widerstand zwischen Schleifer und Masse wird der 
Querstrom erhöht. Und zwar je höher die Spannung wird um so mehr 
Querstrom fließt und so ist die Auflösung etwas feiner. Der Widerstand 
muss aber passend gewählt werden.
von Michael B. (laberkopp)


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Klaus L. schrieb:
> Weiß hierzu jemand etwas, warum die den Spannungsteiler

Der 10k ist einfach falsch.

Chinesen halt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> halt.

Passend fuer Langnasen.
von Alexander (alecxs)


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Das ist ein Fehler im Schaltplan der sich bis ins Layout geschlichen 
hat. Vermutlich beim kopieren passiert. FB gehört natürlich an den 
Spannungsteiler und nicht ans Poti.
von Klaus L. (klaly)


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Fakt ist, es funktioniert.
Zumindest mit der Modifikation lässt es sich relativ brauchbar 
einstellen.
Querstrom, ja, ist ein Thema, aber wenn der "Spannungsteiler" auf klein 
steht, dann ist auch die Ausgangsspannung und somit der Querstrom klein.
von Loco M. (loco)


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Diese MT3608 Module haben ein generelles Problem, und es finden sich im 
Netz viele Berichte, dass das Modul bei der Inbetriebnahme abgeraucht 
ist. Nach der Produktion der Boards ist die Position des Schleifers 
undefiniert. Wenn er nun zufällig direkt mit dem Ausgang verbunden ist, 
und man eine Spannung von >6..7 Volt an den Eingang legt, dann geht der 
MT3608 Chip kaputt, da der FB Eingang maximal 6 Volt verträgt.

Eigentlich müsste der FB Eingang mit einem Serienwiderstand und 
nachfolgender Spannungsbegrenzung geschützt werden. So etwas auf dem 
bestehenden Board nachzurüsten ist aufwändig und lohnt nicht.

Die Lösung: Man muss sich beim ersten Einschalten angewöhnen, die 
Ausgangsspannung bei einer Eingangspannung von nur 3..5 Volt 
einzustellen. Dann kann auch bei falscher Schleiferstellung nichts mehr 
passieren.
von Alexander (alecxs)


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Klaus L. schrieb:
> Fakt ist, es funktioniert.

Ist elektrisch auch dasselbe, nur die Drehrichtung ist umgekehrt (+ die 
Eventualität mit dem unterbrochenen Schleiferkontakt)
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