Hallo liebe Elektronik Freunde, ich habe mir gestern, von einem Kumpel einen kleinen StepUp Wandler V264 ausleihen wollen. Er meinte er hätte zwei, bei einem davon hat er am Poti eine Brücke zwischen Schleifer und kaltem Poti Ende eingelötet. Dadurch würde sich die Einstellbarkeit im oberen Bereich verbessern. Tatsächlich ist das so. Es gibt vom "Chinesen" noch einen etwas größeren StepUp Wandler, der verhält sich hier besser. Für beide Varianten habe ich mal ein Bild zusammen gestellt, siehe Anhang. Weiß hierzu jemand etwas, warum die den Spannungsteiler beim kleinen Wandler "verschlechtert" haben ? mfG. Klaus Loy Nachtrag: sorry, irgendwie hab ich jetzt das Bild zweimal eingehängt.
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Verschoben durch Moderator
Klaus L. schrieb: > warum die den Spannungsteiler beim kleinen Wandler "verschlechtert" > haben ? Wie üblich: nicht mitgedacht. Denn wenn sie "so richtig" mitgedacht hätten, dann hätten sie den Festwiderstand oben reingebaut, damit bei einer Schleiferunterbrechung die Spannung kleinstmöglich wird. Denn wenn der Schleifer unterbrochen ist (auch z.B. wegen Verschmutzung oder Vibration), dann steigt bei beiden Desings die Ausgangsspannung auf das Maximum, weil vom Ausgang nichts zurückkommt.
Durch den zusätzlichen Widerstand zwischen Schleifer und Masse wird der Querstrom erhöht. Und zwar je höher die Spannung wird um so mehr Querstrom fließt und so ist die Auflösung etwas feiner. Der Widerstand muss aber passend gewählt werden.
Klaus L. schrieb: > Weiß hierzu jemand etwas, warum die den Spannungsteiler Der 10k ist einfach falsch. Chinesen halt.
Das ist ein Fehler im Schaltplan der sich bis ins Layout geschlichen hat. Vermutlich beim kopieren passiert. FB gehört natürlich an den Spannungsteiler und nicht ans Poti.
Fakt ist, es funktioniert. Zumindest mit der Modifikation lässt es sich relativ brauchbar einstellen. Querstrom, ja, ist ein Thema, aber wenn der "Spannungsteiler" auf klein steht, dann ist auch die Ausgangsspannung und somit der Querstrom klein.
Diese MT3608 Module haben ein generelles Problem, und es finden sich im Netz viele Berichte, dass das Modul bei der Inbetriebnahme abgeraucht ist. Nach der Produktion der Boards ist die Position des Schleifers undefiniert. Wenn er nun zufällig direkt mit dem Ausgang verbunden ist, und man eine Spannung von >6..7 Volt an den Eingang legt, dann geht der MT3608 Chip kaputt, da der FB Eingang maximal 6 Volt verträgt. Eigentlich müsste der FB Eingang mit einem Serienwiderstand und nachfolgender Spannungsbegrenzung geschützt werden. So etwas auf dem bestehenden Board nachzurüsten ist aufwändig und lohnt nicht. Die Lösung: Man muss sich beim ersten Einschalten angewöhnen, die Ausgangsspannung bei einer Eingangspannung von nur 3..5 Volt einzustellen. Dann kann auch bei falscher Schleiferstellung nichts mehr passieren.
Klaus L. schrieb: > Fakt ist, es funktioniert. Ist elektrisch auch dasselbe, nur die Drehrichtung ist umgekehrt (+ die Eventualität mit dem unterbrochenen Schleiferkontakt)
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