Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Diode T4 identifizieren


von Lars W. (kamguy)


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Moin.
Netzwerk Switch gestorben. Kam schleichend. Mal tat er nur nicht was er 
sollte, mal waren bis auf "Power" alle Lichter aus. Stecker ziehen hat 
über einige Wochen immer mal wieder geholfen. Jetzt ist Schicht.
Aufgemacht. Auf der Netzteil-Platine sehe ich nichts auffälliges. 
Kondensatoren dort wo auch auf dem Mainboard des Switches sehen aus wie 
neu.
Augenfällig ist nur die Diode D2 oben links in der Ecke. Die sieht 
"hochgegangen" aus. Krisselige Oberfläche, keine Beschriftung mehr 
lesbar, und etwas verfärbt an den Lötstellen. Die Schaltung mit dem 
Spannungswandler U14 dahinter wiederholt sich 1:1 rechts im Bild mit 
Diode D1 ("T4 |") und Wandler U10.

Wie bekomme ich raus was D2 gewesenen sein müsste? "Vermessen" kann ich 
die ja nicht....Annahme: Baugleich zu D1 alias " T4".
von Michael B. (laberkopp)


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T4 ist eine 1N4148 in SMD, und der andere Schaltwandler wird dieselbe 
nutzen.
von H. H. (hhinz)


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1N4148 in SMD.
von Lars W. (kamguy)


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Danke euch für die prompte Antwort!
Da ich unter T4 Diode so viele Datenblätter finde nahm ich an da gibt es 
vllt signifikante Unterschiede. Also täte es "jede" T4 die ich auf 
irgendeiner anderen Platine abstauben kann?
Aber... Sterben die einfach so für sich aus eigenem Antrieb, oder liegt 
irgendwo "dahinter" (in der Wandlerschaltung) noch der eigentliche Grund 
versteckt (und grillt die neue Diode dann auch irgendwann wieder)?
von Michael B. (laberkopp)


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Lars W. schrieb:
> Also täte es "jede" T4 die ich auf irgendeiner anderen Platine abstauben kann?

Jein, wenn sie in SOD123/TSOD123/SOD123FL ist, dann geht das, denn die 
nicht-passende 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/179489/NIEC_sf_marking.pdf 
hätte noch 2 Ziffern mehr, aber keine anderen Gehäuse (SMA, SOT323, 
SOD523), da gibt es Transil und Zener und Schottky mit T4
von H. H. (hhinz)


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Die Bootstrapdiode geht eigentlich nur kaputt, wenn der Siebkondensator 
einen Kurzschluss hat. Das kommt bei MLCC schon mal vor.
: Bearbeitet durch User
von Lars W. (kamguy)


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Danke. Den "Siebkondensator" erkenne ich an den vielen Löchern :-) ? Auf 
den ersten und zweiten Blick sehen die alle gleich (unbeschädigt) aus. 
Wenn ich weiß welche kann ich den guten rechts und den Verdächtigen 
links auslöten und so die richtige Kapazität bestimmen...aber welcher 
wäre es?
von H. H. (hhinz)


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Schau ins Datenblatt des Reglers (U14), es wird wohl C45 sein.
von Lars W. (kamguy)


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Danke für euren Input + die Zeit.

Kurzfassung: Keine T4 in der Restekiste. Dann ist es die ganze Mühe/Zeit 
auch nicht Wert, schneller nagelneuer Ersatz von Kleinanzeigen ("leider" 
aktiv belüftetes PoE-Monster, aber gut und war ein Schnapper) läuft 
bereits.

- Kondensator C23 vom gesunden Regler (Äquivalent zum verdächtigten C45) 
konnte ich ausgelötet nicht messen, Messbereiche von 0,1nF bis 100uF, MM 
geht auf "OL" - kann so ein Sandkorn >100uF sein?
- U10 und U14 sind APW7057 von Anpex: 
https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/download/91323/ANPEC/APW7057.html
- In der "Typical Application" dort kann ich kein Äquivalent zu meinem 
C45 finden - liegt vermutlich an mir. Div. andere Teilchen konnte ich 
zuordnen.

... hilft alles nichts, ist der gute alte Lancom GS-1224 nun also 
wirklich "End of Life". Schade. Er war so ein leiser sparsamer 
Zeitgenosse. :(
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