Angeblich soll es ja gelegentlich vorkommen, dass autonome Taxis Rettungswege blockieren oder unerwünscht in Gefahr/Unfallzonen hinein fahren. Wundern tut mich das nicht, denn das sind seltene Ausnahmen, für die sie nicht trainiert wurden.
Ich frage mich allerdings, wie die Ordnungshüter mit solchen Fahrzeugen umgehen sollen. Einem Menschen würden sie Anweisungen wie "verschwinde hier" oder "fahre auf den Gehweg" geben. Oder sie würden Handzeichen geben, um den Verkehr zu leiten. Wie funktioniert das praktisch bei autonomen Taxis ohne Fahrer?
Angeblich soll es ja gelegentlich vorkommen, dass autonome Taxis
Rettungswege blockieren oder unerwünscht in Gefahr/Unfallzonen hinein
fahren
Angeblich. Klar. Du redest Probleme herbei die es nicht gibt.
Autonome Taxis sind nicht autonom. Die fahren nur auf einfachen Strassen automatisch. So bald die Situation fur sie zu kompliziert wird, bleiben sie stehen.
Sie bleiben aber nicht nur einfach stehen und warten auf Godot (oder die Polizei) sondern haben schon in dem Moment einen Hilferuf an die Zentrale abgesetzt, wo jemand über die Kameras und Fernsteuerung das Auto weiter bewegt. Klar, wenn alle in der Zentrale zu tun haben kann es schon mal eine Minute dauern bis sich einer drum kümmern kann. Dann kann der zwar das Auto auch nicht wegheben, aber genau so wie du wegfahren, manuell menschlich.
Wo ist das Problem. Das Auto macht doch nur das normale Verhalten von Taxifahrern nach. Die KI ist nur so gut wie der Mensch der sie trainiert hat.
Walta
Angeblich soll es ja gelegentlich vorkommen, dass autonome Taxis
Rettungswege blockieren oder unerwünscht in Gefahr/Unfallzonen hinein
fahren. Wundern tut mich das nicht, denn das sind seltene Ausnahmen, für
die sie nicht trainiert wurden.
So etwas passiert täglich durch Idioten die zu doof sind Auto zu fahren und ihr Auto korrekt zu parken.
Da sind deine autonomem Taxen bei weitem in der Minderheit.
In Ilmenau fährt schon seit Juni 2023 eine völlig autonome Buslinie (Camil) vom Campus in die Stadt. Dort gab es keinerlei sicherheitsrelvanten Vorkommnisse. Dort sitzt noch ein Operator mit im Fahrzeug für den absoluten Notfall.
Ja, das hat keinerlei technischen Hintergrund - sondern ist ausschließlich dem deutschen Gesetz geschuldet. Es darf kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, welches nicht direkt bedient werden kann.
Es wurde in Forschungsgruppe kein Eingriff in das fahren von Camil kommuniziert. Er beobachtet quasi nur.
Also ist das Gesetz auch völlig grundlos. Natürlich hat es einen technischen Hintergrund. So wie die 18 km/h. Ist ja nur noch etwa 1/5 des Anhalteweges verglichen mit 50 km/h.
E = (m/2) * V^2 ist auch nur ein technischer Hintergrund.
... weil es völlig egal ist, ob ein Unfall mit 18 km/h oder 60 km/h passiert.
Juristen mögen so argumentieren, Physiker oder Unfallchirurgen sicherlich nicht.
Angeblich soll es ja gelegentlich vorkommen, dass autonome Taxis
Rettungswege blockieren oder unerwünscht in Gefahr/Unfallzonen hinein
fahren.
Automaten sind halt auch nur Menschen. Nur das Motiv differiert. Während der Mensch extra nah ranfährt, um ja nichts zu verpassen, und Trachtengruppen in weiss oder blau anschnauzt, weil sie ihm die Aussicht versperren, entwickelt der Automat halt andere Fehler. Geben wir ihm die Chance?
Wenn man doch schon lange weiß was es zu vermeiden gilt, muss man dann
trotzdem noch ›Die Chance‹ geben? ;-)
Man trainiert die Automaten mit vergangener Realität. Die Realität ist aber erfindungsreich und so wie sie jeden Versuch, etwas idiotensicher zu gestalten, mit Erfindung besserer Idioten konterkariert, wird es auch den Automaten gehen.
Man trainiert die Automaten mit vergangener Realität.
Also mit fehlerhaftem Verhalten trainieren.
So ein bisschen wie diese wundervollen Wegbeschreibungen: …immer die Straße entlang, immer weiter und weiter. Und dann taucht auf der linken Seite eine Tankstelle auf.
Natürlich. Wie wird denn der Mensch trainiert? Egal wie oft Mutti dem Steppke gesagt hat, dass die Herdplatte heiss ist, merken wird er es sich erst, wenn er sie angefasst hat.
Nur kann man Automaten virtuell trainieren. Die richtige Reaktion gibt Pluspunkte statt Verbrennungen, bleibt im System haften. Anders als beim Menschen ist das dann replizierbar.
Analytisch und algorithmisch kommt man in manchen komplexen Situationen nicht weiter. Erfassung von Verkehrssituationen hat mehr was mit Mustererkennung zu tun, nicht nur visueller Objekte, sondern auch auf auf abstrakter Ebene als Summe der Sensoreindrücke und der direkten Vorgeschichte. Und das kann man trainieren.
Auch beim Seniorenpflegeautomat.
Ein Tesla kann übrigens mittlerweile erfundene Geschichten erzählen, um deine Langeweile zu überbrücken (auf Wunsch auch in Japanisch). Das wär beim Seniorenpflegeautomat ja auch ganz nützlich.