StefanK schrieb:
Bekommen die Fische nicht kalte Füße, wenn die im Winter mit 165 MW
Wärme aus dem Rhein pumpen?
Die Anlage in Köln soll 150 MW haben.
Wenn man sich mit der Wirkungsweise einer Wärmepumpe beschäftigt, sollte einem klar sein, dass bei einem Wirkungsgrad von beispielsweise COP 3 davon 50 MW elektrische Energie sind, und 100 MW Wärmeenergie aus dem Wasser. Bei einem COP von 4 wären das 37,5 MW elektrisch und 112,5 MW Wärmeenergie aus dem FLuss.
Wie viel der Rhein davon kälter wird, ist eine kleine Recherche und Rechenübung. Wetten dass Dieter das nicht rechnet, das wäre ja viel mehr Aufwand als seine übliche Taktik einfach irgendwelche falschen Zahlen hier reinzuwerfen und darauf zu warten, dass sie jemand korrigiert.
Übrigens dürfte diese Wärmekraftwerke die ansteigenden Flusstemperaturen durch den Klimawandel etwas ausgleichen:
https://lfu.rlp.de/service/ueber-uns/jahresberichte/jahresbericht-2019/dem-klimawandel-auf-der-spur/rheintemperatur-in-zeiten-des-klimawandels
Nachtrag: Biblis A und B hatten eine thermische Reaktorauslegung von jeweils etwa 3700 MW. Bei einem Wirkungsgrad von ca. 1/3 musste also insgesamt für Block A und B ca. 4000-5000 MW weggekühlt werden.
Der zusaätzliche Eintrag von mehr als 4000 MW hat den Rhein selbst im Sommer nicht verdampfen lassen, also werden die beiden Wärmekraftwerke bei Wärmeentzug von gerade mal 250 MW den Rhein eher nicht gefrieren lassen.