Also ich habe schpn viel erlebt, aber sowas noch nie. Weiß wer was dahinter steckt, wie ich reinkomme ? Ist gehärtetes Metall, bohren wohl eher schlecht. Kann man das Runde in der Mitte vielleicht durchhauen ? Bei Kunststoff gibt es das ja.
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Mach doch erst mal sauber, dann kann man mehr erkennen.
Frido J. schrieb: > Also ich habe schpn viel erlebt, aber sowas noch nie. Weiß wer was > dahinter steckt, wie ich reinkomme ? Ist gehärtetes Metall, bohren wohl > eher schlecht. Kann man das Runde in der Mitte vielleicht durchhauen ? > Bei Kunststoff gibt es das ja. Alten Schraubenzieher zurechtfeilen.
Evtl. eine passende Lücke in eine alten Schlitzschraubendreher sägen/feilen. Dann kann man zumindest in zwei Vertiefungen greifen. Natürlich ist das nicht ideal, weil die beiden Vertiefungen nicht exakt gegenüberliegen. Aber so fest werden die Schrauben nicht sitzen. So ein Schraubkopf ist mir auch noch nicht untergekommen.
Martin L. schrieb: > So ein Schraubkopf ist mir auch noch nicht untergekommen. Soweit ich ahnen kann: https://www.tuul.zone/HAZET-5-Stern-Bit-Sechskant-6-3-1-4-Zoll-Innen-5-Stern-Profil-mit-Zapfen/2225-25HHZ
Vielleicht gibt es passende Bits beim chinesen. Meine MacGyver Lösung wäre: Alten Schraubendreher nehmen, in der Mitte einen Schlitz rein fräsen. Dann versuchen, die beiden Zacken des SD in zwei von 5 Vertiefungen hinein zu bekommen. Alles nicht optimal, aber schraube in Kunststoff könnte vielleicht klappen, trotz der unsymmetrisch einwirkenden Kraft
Es gibt jede Menge Spezial-Bits, hier zwei die ich gerade aufgetrieben habe. Während der Sechskant noch schlecht in einen fünfkantigen Kopf passt würde der gabelförmige vielleicht schon ausreichen. Aber es gibt ja jede Menge andere ....
Rohr nehmen und Schlitze reinfeilen.
Der ewige Wettbewerb zwischen denen, die etwas reparieren wollen und den Herstellern.....
Könnte mit einem Torx Plus Security Bit oder Schraubenkopf (als negativ) funktionieren.
Schlitz(e) reinschneiden damit es mit normalen Schraubendrehern geht, oder irgendeinen Stab festkleben. Ich hätte mich auch aufgeregt über diesen Scheiß und kurzen Prozess gemacht.
Moin, Es hilft auch vor dem Drehversuch, zusätzlich den Schraubenkopf mit einer heissen Lötkolbenspitze auf über 100C zu erwärmen; daß erleichtert meist das "erste" Drehen und das "Losbinden" der sich reibenden Oberflächen. Hat bei mir schon des Öfteren geholfen. Übrigens, der wahre Hammer vor vielen Jahren, war ein Motorola "Brick Cellular Telefon". Da waren die langen Gehäuse-Schrauben zusätzlich zu den Spezial-Schraubköpfen zu allem Überfluß noch mit links drehenden Gewinden versehen, um das "Geheimnis" zu bewahren zu verhelfen. Darauf muss man erst einmal kommen. Wünsche Dur guten Reparaturerfolg. Gruß, Gerhard
Es gibt doch diese Bitsätze für Gehäuseschrauben. Irgendwas passt da eigentlich immer. Alle Jahre mal einen neuen kaufen, dann hat man auch wieder alles für die neueren Schrauben.
Frank O. schrieb: > ... dann hat man auch wieder alles für > die neueren Schrauben. Es fehlt immer der, den Mann eigentlich gerade jetzt braucht. Und nicht erst im nächsten Jahr. Vllt kann Mann die Hersteller ja demnächst verklagen, wenn sie Reparaturen so massiv behindern.
Frido J. schrieb: > Weiß wer was dahinter steckt, wie ich reinkomme ? Ist gehärtetes > Metall, bohren wohl eher schlecht. Das scheint mir ein rein mechanisches Problem zu sein ...
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Rainer W. schrieb: > Frido J. schrieb: >> Weiß wer was dahinter steckt, wie ich reinkomme ? Ist gehärtetes >> Metall, bohren wohl eher schlecht. > > Das scheint mir ein rein mechanisches Problem zu sein ... Wenn Mann ein magnetisches Drehfeld auf die Schraube einwirklen lässt, werden die induzierten Wirbelströme die Schraube von ganz alleine magisch herausdrehen. Das Problem ist also nicht nur mechanischer Natur.
Wenn es eine gerade Anzahl wäre ist es einfacher. Die kleine Trennscheibe macht dann eine Schlitz rein und findet es wunderbar. Aber ungeradzahlig ...
Andreas B. schrieb: > Der ewige Wettbewerb zwischen denen, die etwas reparieren wollen und den > Herstellern..... Ich hab passende, in diversen Größen. Und diverse andere. Die passenden Sets gab es mal für 10-15€. Solche nur mit 120-160 Bits: https://amzn.eu/d/0frsVD8g
Kilo S. schrieb: > Ich hab passende, in diversen Größen. Schau dir den Schraubenkopf oben noch mal genau an. Ich glaube nicht dass dein Bit passt. Das hat einen durchgängigen Ring. Die Schraube oben hat aber keine ringförmige Vertiefung.
Ist unpassendes Schraubenkopf-Design ein richtiges "Arms Race"? Mir kommt vor man gibt sich Mühe...
Udo S. schrieb: > Kilo S. schrieb: >> Ich hab passende, in diversen Größen. > > Schau dir den Schraubenkopf oben noch mal genau an. Ich glaube nicht > dass dein Bit passt. Das hat einen durchgängigen Ring. Die Schraube oben > hat aber keine ringförmige Vertiefung. Rechtes Foto, rechte Reihe..da sind 2 Bits mit denen ich es versuchen würde. Die sehen so aus wie ich mir einen alten Schlitzschraubendreher zurechtfeilen würde.
Witzig: Ich habe gerade nach "Arschloch Schraubendreher" gesucht und das erste Ergebnis war die Kategorie "Schraubendreher mit Kerbe" bei Idealo. Die kennen den Begriff wohl.
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Christoph db1uq K. schrieb: > Wenn es eine gerade Anzahl wäre ist es einfacher. Die kleine > Trennscheibe macht dann eine Schlitz rein und findet es wunderbar. Aber > ungeradzahlig ... Glaube, bei 5 Ecken hat man mit so einem modifiziertem Schlitzschraubenzieher schon ganz gute Chancen, gerade wenn's nur eine Plastikschraube ist. Hatte vor einer Weile ein verwandtes Problem: Fahrrad eines Bekannten mit albernen "diebstahlsicheren" 5-Kant-Inbussen anstelle von Schnellspannern. Als die Räder ab mussten, war natürlich das zugehörige Werkzeug unauffindbar. Großer Schlitzschraubenzieher fand darin prima Halt. Nur gut, dass die Laufrad-Diebe das bestimmt nicht wissen... :)
Noch übler ist die Schraube an alten Bügeleisen von Braun. Der Zylinderkopf von etwa 7 bis 8mm Durchmesser hat einen ca. 30° abgeschrägten Rand und in der Schräge sind 5 gleichmäßig verteilte radiale Schlitze. Offizielle Braun Reparaturbetriebe haben auch das passende Werkzeug.
Cartman E. schrieb: > Vllt kann Mann die Hersteller ja demnächst verklagen, wenn sie > Reparaturen so massiv behindern. Wenn du du eine ladungsfähige Adresse des Föhnherstellers herausbekommst, mach das ;) Das Recht auf Reparatur, was j recht neu und damit einige Jahrzehnte jünger ist als obiger Föhn, sieht jedenfalls keine Recht auf Reparatur durch Laien vor, und auch kein Recht auf Schlitzschrauben. Oliver
Martin L. schrieb: > Evtl. eine passende Lücke in eine alten Schlitzschraubendreher > sägen/feilen. This. Und Finger weg von den zweigeteilten Bits - die brechen einfach nur ab. Den Schlitz-Schlitz-Schraubendreher kann man dann dankenswerterweise auch für andere Spezialschrauben einsetzen.
Christoph db1uq K. schrieb: > Wenn es eine gerade Anzahl wäre ist es einfacher. Nicht unbedingt. Du musst ihn halt nicht zentrisch ansetzen, sondern als Tangente um beide Schlitze einzufangen. Fön vorher bei 60-70°C für ne halbe Stunde in den Backofen, dann wird der Kunststoff weicher und die Schraube lässt sich einfacher ausdrehen. Zuschrauben dann bitte mit einer adäquaten Schraube.
Udo S. schrieb: > Ich glaube nicht dass dein Bit passt. Mit genug Anpressdruck, geht das trotzdem. Und wenn mann leicht schräg ansetzen muss um wenigstens mit drei Zähnen zu fassen. Jörg R. schrieb: > Die sehen so aus wie ich mir einen alten Schlitzschraubendreher > zurechtfeilen würde. Einen Versuch wäre es wert.
Martin S. schrieb: > Und Finger weg von den zweigeteilten Bits - die brechen einfach > nur ab. Nur weil Du da mal Schrott erwischt hast, solltest Du das nicht verallgemeinern.
Cartman E. schrieb: > Es fehlt immer der, den Mann eigentlich gerade jetzt braucht. > Und nicht erst im nächsten Jahr. Das stimmt wohl auch manchmal, aber da die Bitsätze oft im Angebot sind, nimmt man den, der am besten passt und macht ihn passend.
Frank O. schrieb: > Es gibt doch diese Bitsätze für Gehäuseschrauben. Irgendwas passt da > eigentlich immer. Klingt schlau und wichtig, von denen auf dem Bild dürfte aber keines passen. > Alle Jahre mal einen neuen kaufen, dann hat man auch wieder alles für > die neueren Schrauben. Klar, kaufen, kaufen, kaufen ... hält die Wirtschaft aktiv. Dieter W. schrieb: > Noch übler ist die Schraube an alten Bügeleisen von Braun. > Der Zylinderkopf von etwa 7 bis 8mm Durchmesser hat einen ca. 30° > abgeschrägten Rand und in der Schräge sind 5 gleichmäßig verteilte > radiale Schlitze. > Offizielle Braun Reparaturbetriebe haben auch das passende Werkzeug. Ich glaube, dass Deine Beschreibung genau der Schraube im Haartrockner entspricht. Martin S. schrieb: > Und Finger weg von den zweigeteilten Bits - die brechen einfach > nur ab. Ist hier auch passiert, vom Hersteller überhärtet. Ich war erstaunt, wie fest so eine Schraube in Kunststof sitzen kann. Bruch hatte ich auch schon bei 'normalen', und zwar mit Markenware. > Den Schlitz-Schlitz-Schraubendreher kann man dann dankenswerterweise > auch für andere Spezialschrauben einsetzen. Wenn man einen anständigen Schraubenzieher umschleift, passt das.
"TGL muss wieder her" Ja. Hier haben wir unser Dilemma. Sicher ist es "böse", so wie unsere moderne Welt funktioniert. Ich fürchte nur, zu einer Umkehr ist es schon viel zu spät. Wir wissen jetzt, daß unser Planet zum Verrecken ausgebeutet wird, um die Maschinerie notgedrungen weiterlaufen zu lassen. Das zu ändern, ist wahrlich, wegen der vielen Kreuzverbindungen nicht leicht möglich. Die planetaren Lebensbedingungen werden zunehmend unfreundlicher, viele erleben es zu ihren Verderben am eigenen Leib. Trotzdem überhört man vielfach die Warnungen jener, die Bescheid wissen - die Wirtschaft muß ja weiter laufen. Man projektiert, daß wir schon weit über das 1.8 Grad Kriterium hinüber geraten sind und jeder Zeitverlust in Gegenmaßnahmen mit unangenehmen Folgen verbunden ist. Was hat das mit dem Thema hier zutun? Alles. Die systematische Reparaturfeindlichkeit führt zu erheblicher Verschwendung von Energie, Ressourcen, und nicht zuletzt, zu unnötigen Ausgaben seitens der Kunden, weil Reparatur systematisch von Wirtschaft und Regierungen torpediert wird. Weniger wäre mehr. Wenn wir das Meiste erschwinglich reparieren könnten, würde es dem Planeten erheblich besser gehen. Uns aber, weniger so. Wenn wir ehrlich wären, müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß unsere moderne globale Wirtschaft vom Hyperverbrauch wie Drogensucht abhängig ist. Uns davon zu lösen würde eine wirtschaftliche persönliche Katastrophe für uns und dem Staat sein, weil unser Einkommen, sei es Löhne, Pensionen, öffentliche Gelder, GDP, momentan untrennbar damit verbunden sind. Was dieser Sachverhalt bedeutet, ist leider, daß wir nicht genug Zeit haben, um vom Katastrophenzug noch rechtzeitig abspringen zu können. In der westlichen Welt gibt es (noch) Lebensmittel in Hülle und Fülle. Das System der Lebensmittelversorgung erlaubt aber nicht an den Stressfaktoren mit-informiert zu sein. Viele Großproduzenten kämpfen schon seit längerer Zeit mit ungünstigen Wetterbedingungen und der Ertrag lässt sich vielfach nur noch unter großen Anstrengungen aufrecht erhalten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es merkbare Einbrüche geben wird. In vielen Gegenden ist nun mittlerweile die Wasserknappheit schon so extrem, daß Tausend Jahre alte Wasseradern zur Neige gehen. Die Regenfälle und -Mengen werden immer unberechenbarer. Die Wälder brennen vielerorts ab. Menschen sterben in überhitzen Wohnungen, die dem neuen Klima nicht standhalten können und niemals dafür konzipiert bzw. gewappnet wurden und wo Klinanalgen unerwünscht sind. Man betonierte die Städte, due nun als lokale Hitzespeicher agieren und das Leben unerträglich machen. Die Wasserpegel großer Reservoirs sinkt ständig ab. Im Mittwesten der USA ist man schon nahe an der Verzweiflung, woher das Wasser kommen soll. Das sollte uns in Kanada beunruhigen. Wenn die USA Wasser von uns haben will, dann werden sie es sich nehmen. USA scgsut immer auf Nummer Eins, die USA. Auch wenn wir unsere Emissionen und Ressourcenverbrauch über Nacht absenken könnten, würden Jahrzehnte vergehen, die Klimabedingungen wieder zu normalisieren sehen zu können. Die Zeitkonstante der Weltmeere wird in Jahrzehnten gemessen. Den überhöhten CO2 oder Methanwerten geht es ähnlich. Das alles lässt sich nicht über Nacht normalisieren. Ich befürchte, so oder so, müssen wir nun alle die Folgen unseres Werdegangs jetzt austragen und in den sauren Apfel beissen. Ob wir die Auswirkungen mildern können, ist die große Herausforderung unserer Fachleute. Wir habe uns weltwirtschaftlich und geopolitisch eine Struktur geschaffen, die nicht von heute auf Morgen leicht veränderbar ist. Vorbeugung ist fast nicht mehr möglich. Realistisch gesehen werden wir leider ständig in Reaktionsmodus agieren, wie Brände löschen und uns mit dem Wassermangel befassen. Aber es wird weiter konsumiert und weggeschmissen. Ans Reparieren denkt man viel zu wenig. Die Firmen sträuben sich mit Händen und Füssen Einsicht zu üben und die Realität zu akzeptieren, daß es so nicht mehr weitergeht. Wir gestalten uns unsere Zivilisation zu sehr Technik abhängig. Wir leben wie die Elai in Wells Zeitmaschine in einer Illusionsblase einer perfekten Umwelt. Die Medien machen uns täglich weis, daß Konsum glücklich machen würde. Wir leben im Irrglauben, daß Cloud gestützte Technik und eine vernetzte Zivilisation robust wäre. Wenn dieses Kartenhaus zusammenfallen sollte, sprechen wir weiter. Ist es wirklich vernünftig, vom Funktionieren des Internets total abhängig zu sein? Ich lebe lieber in einem Haus mit einem gemütlich wärmenden Kachelofen und aufgestapelten Brennholz, anstatt in einer Welt der Blackboxen zu leben die nur die wenigsten verstehen und Instandhalten können.
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