Ich nutze die Dinger für PoE, da eine Isolation vorgeschrieben ist. Ein 30W Wandler zieht aber schon 1.5W in Ruhe. Ein 90W Wandler sogar 4W. Ohne Kühlkörper geht da nichts.... Warum ist das so? Man könnte sagen "naja, ist halt so, wegen Isolation", aber dann frage ich mich, wieso die üblichen AC/DC Wandler (z.B. für 230V auf 5V) es viel besser hinbekommen? Die werden nichtmal warm und sind im Grund ja AUCH isolierte DC/DC Wandler. Man kann sie ja auch mit Gleichspannung betreiben.
Ja, kann ich bestätigen. Ich ärgere mich derzeit bei einem Low power Projekt mit DCDC-Wandler rum, die im Leerlauf mehr Strom brauchen als der Rest der Schaltung. Hab jtzt aber nen kleinen 1W-DCDC-Wandler gefunden, der im Leerlauf bei 5V Versorgung keine 25mA braucht wie Traco und Konsorten, sondern gerade mal 1mA, und das ist, oh Schande, ein Chinese, die Fa HiLink. Vielleicht liegt das Desaster der Anderen an alter Technik? Leider geört auch mein alter Favorit, die Fa Traco zu denen mit der alten technik. Aber wie gesagt, es geht auch anders.
Gruß Gerhard
Isolation = große Abstände = starke Magnetisierungsverluste?
Ob die versprochenen x kV bei HiLink dann eingehalten werden...
dann frage ich mich, wieso die üblichen AC/DC Wandler (z.B. für 230V auf 5V) es viel besser hinbekommen?
Vergleichst du da Kraut und Rüben? Oder hast du Datenblattangaben für solche Geräte?
Ich habe mal exemplarisch 2 industrielle 30W-Geräte herausgesucht und die DCDC-Variante sieht da deutlich besser aus.
30W-Geräte
230V * 55mA typ sind 12.65 [Einheiten] Glaubst du wirklich, das wären W, (also dass der Wandler mit 12.65W vor sich hin heizt) so dass ein Vergleich mit den DC-Werten statthaft ist?
Sehr oft haben diese Wandler keinen Feedback-Pfad. Aus Gründen der Baugröße und des Preises.
Das heißt wenn Du nichts am Ausgang ziehst, pulst der dennoch und die Ausgangsspannung geht hoch.
Die EU hat den Herstellern von kleinen Netzteilen gehörig Dampf gemacht dass die sich um die Leerlaufverluste kümmern. Daher hat sich da sehr viel getan in den letzten Jahren. Wenn Du heute ein altes Schaltnetzteil von ~2000 rum hast das noch läuft und das mit einem aktuellen vergleichst, dann ist das wie Tag und Nacht.
Bei den isolierten Wandlern gibt es diesen Druck (bisher) nicht.
Warum ist das so?
Gute isolierte Wandler brauchen einen Feedback der real erreichten Ausgangsspannung. Diese feedback-Schaltung muss vom Sekundärteil versorgt werden, es gibt also keinen Leerlauf sondern immer zumindest die Aufrechterhaltung der Regelschleife. Oft braucht die LED im oft verwendeten Optokoppler dazu 5mA, und wird per Vorwiderstand versorgt. 48 * 0.005 sind schon 0.24W.
Es gibt andere Techniken, aber keine die 0 braucht.
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