Bastelprojekt Netzteil von Supramatic E Serie 3 (Supramatic E3) ersetzen

#8082954
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Hallo,

ich habe zwei dieser Garagentorantriebe. Bei beiden habe ich durch einen Wackelkontakt die Netzteile gehimmelt. Eines konnte ich durch den Austausch eines Kondensators retten. Für das andere habe ich mich auf Ersatzteilsuche begeben, und es scheint aussichtslos zu sein. Also selber was basteln.

Ein 24 V-Schaltnetzteil ist schnell gekauft, allerdings fragt man sich warum das Netzteil mit 6 Leitern an die Logikplatine des Antriebs angeschlossen wird. Hier erstmal die Beschreibung wofür diese 6 Leitungen sind. (keine Garantie)

1
Blau:    0 V
2
Weiß:  +12 V (Licht geschaltet)
3
Braun: +24 V (Logikspannung)
4
Rot:   +24 V (Motorspannung geschaltet)
5
Grün:  Open Collector zur Ansteuerung der Beleuchtung
6
Gelb:  Open Collector zur Ansteuerung der Motorspannung

Blau ist also die Masse, an Rot liegt dauernd 24 V an. Damit wird die Logikplatine versorgt. An dem funktionierenden Antrieb misst man im Ruhezustand an Grün und Gelb jeweils 24 V zur Masse. Wenn das Licht eingeschaltet ist fällt Gelb auf 0 V, und an Weiß liegen 12 V für die Halogenlampe an. Wenn der Motor läuft fällt Grün auf 0 V, und an Braun liegen 24 V Motorspannung an.

Warum wird das so gemacht? Ok, Licht bekommt eine extra Spannung und sobald die geschaltet wird geht das Licht an.

Aber warum überlässt man das Ansteuern des Motors nicht den Relais auf der Logikplatine? Das dürfte wegen des hohen Anlaufstroms des Motors so gemacht werden. Es werden erst die Relais geschaltet und dann die Spannung freigegeben. Das schont die Relais. Beim Abschalten macht man es dann andersherum, erst Spannung weg, dann fallen die Relais ab.

Man sollte diese Schaltung also nachbauen, wenn man das Netzteil ersetzt. Erstens weil sonst das Licht nicht funktioniert, was verschmerzbar wäre. Zweitens, und das ist der wichtige Punkt, weil die Relais sonst bald den Geist aufgeben werden.

Mit Hilfe von Gemini habe ich eine Schaltung für eine Streifenrasterplatine entwickelt. (Für Leute die sich mit Elektronik auskennen, ist das alles ein Klacks, ich brauche halt KI dazu.) Siehe Anhang. (Entschuldigt dass ich die +24 V-Leitung durch die Bauteile gezogen habe, aber ich wollte es so darstellen, wie ich es auf der Platine anordne.)

Man benötigt folgendes Material:

1
- Netzteil 24 V, 6 A
2
  (z.B. https://www.amazon.de/dp/B0BNVDJKSH?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title)
3
- DC/DC-Wandler von 24 V auf 12 V
4
  (z.B. https://www.amazon.de/dp/B0G48YT526?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title&th=1)
5
- Streifenrasterplatine
6
- 2 x MOSFET IRF4905
7
- 2 x Widerstand 1 kΩ
8
- Freilauf Diode MBR010100
9
- 2 x 5-polige Leiterplattenklemmen

Die Freilaufdiode ist zwingend erforderlich, damit der MOSFET beim Abschalten des Motors nicht durchbrennt.

Auf der rechten Seite der Platine werden alle Leitungen zur Logikplatine angeklemmt außer Weiß. Weiß kommt auf +12 V am DC/DC-Wandler. Auf der linken Seite wird wird das Netzteil und der DC/DC-Wandler angeklemmt. Am DC/DC-Wandler wird dann noch -24 V und -12 V gebrückt. Bis auf an der -24 V-Klemme am DC/DC-Wandler befindet sich so in allen Klemmen nur ein Leiter. Das ist wichtig, weil die Leiterplattenklemmen nicht sehr groß sind. Die Klemme am DC/DC-Wandler kann zwei Adern aufnehmen.

Natürlich kann man auch auf das Licht verzichten. Dann kann man sich den DC/DC-Wandler sparen und die Schaltung vereinfacht sich auch noch einmal.

Umgesetzt ist das noch nicht. Ich melde mich wenn das Haus abgebrannt ist. ;)

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