Drohnenangriff Flughafen Leipzig - Antenne im Baum gefunden

#8085123
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Stephan S. schrieb:

was soll denn da eine Antenne in einem Baum

Dort waren schon in der Vergangenheit einige Drohnen unterwegs. Woher sollen wir jetzt wissen, ob die Antenne zu diesem Fall gehört? DNA=? Jedenfalls sollten die Flughafenbetreiber die Umgebung etwas gründlicher sauber halten und das hohe Gras mähen, um weiteren Vorfällen besser vorzubeugen.

(Firma: Starfleet) #8085139
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Mei, ein Repaeter halt zur Reichweitenvergrößerung. Sowas bieten auch die Tschechienen an:

Einen Repeater hat auch mancher Nerd in seinem WLAN, damit er gut von seiner kellerhöhle aus über Mama's Internetzugang in Wohnzimmer in die weite Welt hinaus kommt.

#8085157
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Dergute W. schrieb:

Moin, Iirc wurde auch schon bei der Hausdurchsuchung von Brians Bedarfsgemeinschaft durch die Roemer ein Loeffel gefunden. Da denke ich, das sollte in seinem Einfluss auf den Fund hier noch deutlich staerker diskutiert werden. Gerade und auch unter HF-Aspekten.

Dann fange ich mal an: wie hieß es im Rustikal "Der Watzmann ruft" von Ambros, Tauchen, Prokopetz: „Großknecht, gib’ ma sofurt mein’ Löffel!“ – Löffel, Hollaröhdulliöh ...“. Ist das etwa der gleiche Löffel, der beim Brian gefunden wurde? Könnte per HF durch die Zeit transformiert worden sein.

: Bearbeitet durch User
#8085164
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Die würden aus der Sache gern "Sender Gleiwitz Reloaded" machen. Der Plausibilität wegen kriegen wir auf tagesschau.de vielleicht bald noch phase shift keying erklärt. Je mehr Details, um so tragfähiger die "Beweise". Die Praktikanten bei t-online werden die ersten sein, die sich per prompt eine "irre Putin-Drohne über Schkeuditz" malen lassen. Augen auf beim Wartburg-Kauf!

(Firma: Hobbytheoretiker) #8085166
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Ben B. schrieb:

falls er sich immer noch in Leipzig befindet.

Stephan S. schrieb:

Der könnta die Drohne per Mobilfunk auch von Moskau aus gesteuert haben.

Der Pilot, wenn aus dem linken Spektrum kommen, könnte auch von Moskau aus gesteuert worden sein. Es gibt genügend unter denen, die in ... an die Reinkarnation von Stalin glauben und daher sehr gehörig auf neue Anweisungen warten.

#8085168
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Das offizielle Narrativ zu dieser Drohne ergibt vorne und hinten überhaupt keinen Sinn.

Dass der Pilot dieser Drohne zu doof war, einen funktionsfähigen Zünden einzubauen, mag ja noch plausibel klingen.

Aber spätestens in dem Moment, wo bekannt wurde, dass sich die Drohne bereits über vier Stunden bei den Antonovs aufhielt, bevor sie ein (noch immer anonymer) Busfahrer per Kick aus der Luft geholt haben soll (was bei richtigen Sprengstoff-Drohnen, wie sie in der Ost-Ukraine eingesetzt werden, erst recht zur Explosion geführt hätte), war klar, dass diese Drohne gar nicht explodieren (sondern wohl eher: gefunden werden) sollte.

(Firma: Funkenflug Industries) #8085178
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Ich staune einfach nur, was die da groß suchen. Jede FPV-Drohne schafft diesen Flug aufs Flughafengelände binnen Sekunden, die könnte sogar einfach aus einem vorbeifahrenden Auto gestartet worden sein. Die finden nie raus, wer das Ding dort geparkt hat wenn nicht sowas wie DNA-Spuren an der Drohne waren. Entweder man hätte ihn sofort unmittelbar nach dem Drohnenflug erwischt oder er ist weg. Das ist nun wirklich keine große Kunst. Man weiß sogar was die Behörden hinterher in der Hand halten (die Drohne, ich gehe nicht davon aus, daß man da wirklich was sprengen wollte, die Drohung damit bringt viel mehr und ein tatsächlicher Angriff könnte intensivere Gegenreaktionen provozieren). Man hätte es sich auch noch erlauben können, je nach der eigenen Einstellung 'ne Ansichtskarte aus Moskau, Kiew, Berlin oder Washington an die Drohne dranzuhängen, mit einem netten Gruß an die Bundespolizei, den Staatsschutz und den BND...

#8085181
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Joachim S. schrieb:

was bei richtigen Sprengstoff-Drohnen, wie sie in der Ost-Ukraine eingesetzt werden, erst recht zur Explosion geführt hätte

Nur, wenn eine entsprechende Zündvorrichtung vorhanden ist. Bei eine Operation wie dieser hätte das aber keinerlei Sinn gemacht, sondern zusätzliches Risiko bedeutet – insofern ist dieser Teil nicht völlig unglaubwürdig. Auch, dass jemand einen dicht über dem Boden hängenden Copter tritt, oder Ähnliches, wenn er eindeutig dort ist, wo keiner sein dürfte, finde ich nachvollziehbar.

Dass aber jemand so’n Ding zusammensteckt und es unbemerkt bis dort fliegt, aber dann gerade bei einem der wichtigsten Teile gepatzt hätte, sodass es nicht funktionieren konnte? Nun ja: Es ist ja nicht das erste Mal, dass ein „professionell gemachter“ Sprengsatz gefunden wurde, bei dem, welch’ glücklicher Zufall™, der Zündmechanismus (im übrigen eine der Sachen, die gerade heutzutage keinen mehr vor Probleme stellen, der sich mehr als ’ne halbe Stunde damit beschäftigt hat) nicht funktionsfähig war. Tatsächlich sind diese Ereignisse über die letzten vielleicht zwanzig Jahre häufiger aufgetreten, als es eine tatsächliche Explosion gegeben hätte. Insofern ist:

Joachim S. schrieb:

[es] war klar, dass diese Drohne gar nicht explodieren (sondern wohl eher: gefunden werden) sollte.

keine völlig abwegige Annahme. Die interessante Frage ist in meinen Augen daher: Wem nutzt dieses FUD an dieser Stelle? Wird es etwa wieder genutzt, um rechtschaffende Leute noch etwas mehr einzuschränken und zu kontrollieren, wie schon in der Vergangenheit bei ähnlichen Situationen so häufig?

#8085187
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Joachim S. schrieb:

Aber spätestens in dem Moment, wo bekannt wurde, dass sich die Drohne bereits über vier Stunden bei den Antonovs aufhielt

Habe heute gelesen, es gäbe ein Video in dem man sehen kann das sie auf den Flügel aufgeditscht und dann heruntergefallen wäre. Aufschlagzünder versagt.

Was und warum jemanden befähigt und veranlasst, ein unbekanntes Flugobjekt (klein und summend) auf einem Flughafen "aus der Luft zu kicken" hab ich aber auch nicht verstanden. Als wenn man in der Nähe der Antonovs keine Nachrichten sehen darf, in denen ja ständig von den lustigen kleinen Bombensummern gesprochen wird...

#8085191
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Ben B. schrieb:

Die finden nie raus, wer das Ding dort geparkt hat wenn nicht sowas wie DNA-Spuren an der Drohne waren.

Haben sie, ist dort schon einmal aufgefallen und in Litauen (?) auch schon mal. Keine Person dazu, aber ein klingeln aus der Datenbank. Der Klon, der aus der DNS gezüchtet wird, ist noch nicht so weit, hat aber eindeutig russische Gesichtszüge. ;)

Ben B. schrieb:

die Drohung damit bringt viel mehr

Das wäre am Moskovitenfeiertag lustig gewesen: eine Shahed, die auf dem Roten Platz blaue und gelbe Kreide verstreut, dazu ein Plakat "Bumm!".

Jack V. schrieb:

welch’ glücklicher Zufall™

Leider kann so ein Gerät keinen Ausweis tragen. Sonst wäre das so ziemlich das einzige das die Explosion überlebt hätte.

Jack V. schrieb:

Wird es etwa wieder genutzt, um rechtschaffende Leute noch etwas mehr einzuschränken und zu kontrollieren

Ist das etwa Aluhutgeschwurbel?

#8085193
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Jack V. schrieb:

Die interessante Frage ist in meinen Augen daher: Wem nutzt dieses FUD an dieser Stelle? Wird es etwa wieder genutzt, um rechtschaffende Leute noch etwas mehr einzuschränken und zu kontrollieren

Die nützt fast jedem. Den Blauen indem sie behaupten, dass die globale demokratische Verschwörung den netten Putin anschwärzen wollen. Der Regierung indem sie ein weiteres Argument bieten Regeln oder Gesetze zu verschärfen. Putin weil hier Panik geschürt und Verschwörungstheorien gefüttert werden. Oder weil es schlicht ein Einschüchterungsversuch ist.

Also vielleicht nicht ganz so viel spekulieren, sondern abwarten was bei den Ermittlungen herauskommt. Auch bei der Spekulation ob das Teil gar nicht explodieren sollte.

Der Fahrer hat übrigens die Drohne nicht aus der Luft gekickt, sondern am Boden gefunden. Der Sprengsatz war da schon abgefallen und die Drohne wohl nicht mehr flugfähig.

#8085194
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Jack V. schrieb:

Hast du eine Quelle, aus der hervorgeht, dass ein Aufschlagzünder verbaut war?

Nein, aber es war davon die Rede, das die Drohne den Flügel recht heftig getroffen hat. Das spräche m.E. dafür das die Bombe beim Aufprall hätte hochgehen sollen, ähnlich wie man es aus den ukrainischen Videos kennt. Vorausgesetzt es wäre ein echter Angriff gewesen... Aber vielleicht war nach tausenden Kilometern Flug auch der Akku leer und die Bombe ist einfach nur runtergeplumpst, das Video ist ja recht spät gefunden worden, also vermutlich irgendeine Parkplatzkamera, bei der man im Hintergrund einen Pixel auf den 7 Pixel großen Frachtflieger fallen sieht.

#8085196
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Udo S. schrieb:

Also vielleicht nicht ganz so viel spekulieren, sondern abwarten was bei den Ermittlungen herauskommt.

Glaubst du den Echsenpersonen etwa, wenn sie die Drohne attribuieren und eindeutig feststellen das der russische Geheimdienst dahinter steckt?

Udo S. schrieb:

Der Fahrer hat übrigens die Drohne nicht aus der Luft gekickt, sondern am Boden gefunden. Der Sprengsatz war da schon abgefallen und die Drohne wohl nicht mehr flugfähig.

Der Tritt war die erste Meldung. Der zweite Satz passt zu der von mir gefundenen Meldung, die Drohne sei aufgeschlagen und abgestürzt/zerbrochen.

Nebenschauplatz: Warum ist das Zitat anders formatiert als im Post selbst? Dieser Pröddel mit dem Markdown nervt... Da hat der Udo ein Enter gesetzt (böse, pfui, schäme er sich), das man nicht sehen kann, aber beim Zitat wird die Zeile hart umbrochen und bei mir sieht's dann scheise aus...

#8085200
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Jens M. schrieb:

es war davon die Rede, das die Drohne den Flügel recht heftig getroffen hat. Das spräche m.E. dafür das die Bombe beim Aufprall hätte hochgehen sollen

Oder es spräche dafür, dass es eben kein Aufschlagzünder war, sondern das Ding versehentlich dagegengeknallt ist und dabei so beschädigt wurde, dass es nicht mehr funktioniert. Es wäre an dieser Stelle sowohl einfacher, als auch funktionssicherer, den Zünder an den Empfänger zu hängen, das Ding gemütlich dorthin zu steuern, wo es maximalen Schaden anrichtet und dort zu zünden.

Udo S. schrieb:

Die nützt fast jedem.

Ja … das macht die Zuweisung angenehm schwierig. Also angenehm für den tatsächlichen Täter. Ist irgendwie das Gegenteil „zufällig™ hat der Täter den Ausweis am Tatort vergessen/verloren/wasauchimmer“, wie es bei anderen Terroranschlägen® gerne mal passiert.

Jens M. schrieb:

Ist das etwa Aluhutgeschwurbel?

Aluhüte schützen nicht vor dem ekligen Gestank, der von dem Ganzen ausgeht.

#8085201
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Jens M. schrieb:

Glaubst du den Echsenpersonen etwa, wenn sie die Drohne attribuieren und eindeutig feststellen das der russische Geheimdienst dahinter steckt?

Ich glaube noch an unseren Rechtsstaat. Zumindest kenne ich keine bessere Staatsform. Wer das anders sieht kann ja gerne zu Putin. Der bietet eine ganze Reihe von Arbeitsplätzen an, incl. großzügiger Prämie zu Arbeitsbeginn und kostenlosem Begräbnis.

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