Hallo Community,
ja... ich weiß: Mit einer Weller/Ersa-Lötstation hätte ich diese Problem jetzt nicht ;-) Früher hatte ich mal eine (Ersa), aber heute bin ich armer Rentner mit Elektronikhobby (Vintage HiFi).
Spaß beiseite. Mein Problem: Ich habe mir im Rahmen meines begrenzten Budgets eine China-Lötstation 899D-II "Rework Station" (mit Heissluft) mit dem 907I Lötkolben beim großen A. gekauft. Lötspitzen sind ja nun kein Problem dafür, auch Ersatzlötkolben nicht. Nur wüsste ich gerne welchen Lötkolben (Wattstärke) ich konkret daran anschließen kann (6 PIN Stecker, Rändelmutter, 24 V). Na, immerhin hat er schönes, fein flexibles Silikonkabel (war mir beides wichtig).
Leider ist die "Angebotsseite" widersprüchlich. Es werden sowohl 48 Watt als auch 75 Watt genannt. Support ist nicht existent (Überraschung! Chinaseller ;-). Die Ersatzlötkolben gibt es in 48, 60 und 75 Watt. Weder BDA noch typenschild, noch Lötkolben itself geben irgendwelche Auskunft bezüglich der Wattstärke. C-GPT meinte das es sogar unterschiedliche Steckerbelegungen gäbe, sonst hätte man den Widerstand messen können.
Hat jemand Ideen zum ermitteln der konkreten Wattzahl? Heizelement ausbauen, messen? Oder doch am 6-PIN Stecker messen? Aufschrauben, am Trafo messen? Ich will vermeiden die Elektronik/Trafo zu überlasten wenn ich bspw. einen 75 W Kolben anschließe wo nur ein 48 W vorgesehen ist. 60 zu 75 W dürfte nicht so schlimm sein (?). Meine Löttests tendieren eher zu 60/75W, denn eine 45 W "Lötstation" (vom großen C) hatte ich mal und die war zum Einschlafen beim löten. Die 899-DII ist das sehr viel leistungsfähiger.
Danke für Tipps.
Gruß Mathias