Alte Bosch-Bohrmaschine "wackelt" nach Motorkohle-Wechsel

OP #8090560
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Hm, hab' ein kleines Problem. Nach dem Tausch der Motorkohlen wackelt die Maschine wie blöd bei arretierter Drehzahl. Im Normalbetrieb, An/Aus und Drehzahl ist alles okay. Jetzt habe ich aus Versehen diese kleine runde Teil mit der roten Wicklung ein wenig reingestubst. Wozu ist das bitte gut ?

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OP #8090827
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Also ich habe doch geschrieben dass die Maschine im Normalbetrieb normal läuft. Nur wenn ich die Drehzahl über das Rädchen feststelle läuft sie extrem unruhig. Müßten sich die Kohlen erst einlaufen dann würde das Wackeln ja bei beiden Betriebsarten auftreten. Wackelkontakt vielleicht, aber wieso nur bei eingestellter Drehzahl und nicht immer ? Das Rädchen funktioniert doch wohl rein mechanisch.

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#8090883
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Hans W. schrieb:

Mit genug Schwung fällt eine ungleichmäßige Stromzufuhr nicht auf. Und nein, das Rädchen funktioniert nicht rein mechanisch.

Doch, das kann schon sein. Bei manchen Geräten ist es so, dass du, wenn du den Schalter drückst, und mit dem Arretierknopf an der Seite auf Dauerbetrieb hältst, eine voreingestellte Drehzahl hast. Wenn du dann an dem Drehrad drehst, dann kommt der Schalter weiter raus oder rein. Sowas habe ich noch an einer uralten Bosch-Bohrmaschine.

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#8090891
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Frido J. schrieb:

Also ich habe doch geschrieben dass die Maschine im Normalbetrieb normal läuft.

Damit meinst du Vollgas ?

Frido J. schrieb:

Im Normalbetrieb, An/Aus und Drehzahl ist alles okay

Ich hätte daraus entnommen, dass sie auch bei reduzierter Drehzahl weil man den Knopf nur halb reindrückt gut läuft

Nur wenn ich die Drehzahl über das Rädchen feststelle läuft sie extrem unruhig.

Und nur wenn man irgendwas mit dem Rädchen macht, das ist ein verstellbarer Anschlag für den Bedienknopf, dann ruckelt was.

Müßten sich die Kohlen erst einlaufen dann würde das Wackeln ja bei beiden Betriebsarten auftreten.

Bei Vollgas wird die Drehzahlelektronik kurzgeschlossen, ist also nicht aktiv.

Wackelkontakt vielleicht, aber wieso nur bei eingestellter Drehzahl und nicht immer ? Das Rädchen funktioniert doch wohl rein mechanisch.

Bei reduzierter Drehzahl ist die Elektronik aktiv. Triac-Phasenanschnittdimmrr mögen es nicht, wenn auch nur Mikrosekunden der Strom ausfällt, weil die Kohlen kurz keinen Kontakt geben, dann bleiben sie den Test der Halbwelle und eventuell der nächsten aus und der Motor stottert.

#8090900
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Thomas S. schrieb:

Doch, das kann schon sein. Bei manchen Geräten ist es so, dass du, wenn du den Schalter drückst, und mit dem Arretierknopf an der Seite auf Dauerbetrieb hältst, eine voreingestellte Drehzahl hast. Wenn du dann an dem Drehrad drehst, dann kommt der Schalter weiter raus oder rein. Sowas habe ich noch an einer uralten Bosch-Bohrmaschine.

Ja sicher, so sieht das bei meiner Bosch Bohrmaschine auch aus. Aber in dem Knopf befindet sich Elektronik. Vermutlich ein Phasenanschnitt mit Triac.

Meine Bohrmaschine stottert bei niedriger Drehzahl ein bisschen, wenn sie lange ungenutzt herum lag. Das geht immer von alleine wieder weg.

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#8091419
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Schaue aber dennoch vorher nochmal nach, ob die Kohlen richtigrum eingebaut sind. Die fluchten nicht immer mit der Mittelachse des Rotors, sondern sind oft seitlich ein wenig versetzt, um das Bürstenfeuer zu verringern. Wenn die falsch eingesetzt sind, dann streift nur eine kleine Kante der Kohlen den Kollektor.

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