"Forscher des deutschen Helmholtz-Zentrums Hereon haben mit einem hochauflösenden Klimamodell (COSMO-CLM) simuliert, ..."
"Laut den Studienautoren liegt das auch daran, dass die großen, für solche Klimaprognosen verwendeten Modelle zu grob aufgelöst sind, um einzelne Windparks und ihre lokalen Auswirkungen abzubilden – ein Grund, warum sich ihre Ergebnisse von den globalen Projektionen unterscheiden."
"Ganz neu ist der Verdacht nicht: Bereits 2018 hatte eine US-Simulationsstudie während des Hurrikans „Harvey” ähnliche Effekte hinter Windparks gefunden, eine weitere Beobachtungsstudie fand 2020 tatsächlich schon reale Hinweise auf reduzierten Küstenniederschlag nach dem Bau von Windparks."
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Aus dem Grunde gibt es hier keinen Hacken auf irgendwelche Meinungsblasen, sondern verlinke hier den Artikel zum Lesen als neuen Thread und hole dafür nicht eine verweiste Leiche mit fast noch teilweisen hitzigen Diskussionen hoch als gute Nacht Lektüre für die kommende Woche.
Bisher hieß es aus der Wissenschaft und Faktencheckern, dass die
regenerativen Energien keine Nachteile mit sich brächten.
Falsch. Dass Windparks lokale Klima-, Wake- und Ökosystemeffekte haben, ist übrigens seit Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.
Für die heutigen und 2030 simulierten Offshore-Windparks waren die Niederschlagseffekte laut dem Originalpaper klein und weitgehend auf das Meer beschränkt.
Die 10–15% treten erst in einem Maximalszenario nach 2050 auf, in dem praktisch alle Offshore-Ausbauflächen maximal genutzt werden und das Meer mit WKA zubetoniert ist. Außerdem handelt es sich um eine Simulation mit einem einzigen regionalen Klimamodell.
Die Autoren selber fordern ausdrücklich Multi-Modell-Studien. Gezeigt wird eine regionale Verlagerung des Niederschlags: Mehr über den Windparks, weniger in einigen Küstenregionen. Keine Austrocknung oder eine Aufhebung des Klimanutzens von Windenergie.
Wenn du möchtest, dass sachlich diskutiert wird, schaff bitte die notwendigen Grundlagen dafür. Verlinke die entsprechende Primärquelle/-studie und keinen Artikel eines rechtspopulistischen Boulevard-Magazins. Lies dir vorher die Studie durch und verstehe, zu welchem Schluss sie kommt. Passe deine Sichtweisen entsprechend an und gebe dann beides sachlich wieder.
Das wäre eine richtige Diskussion nach wissenschaftlichen Maßstäben.
Wenn man nach dieser Seite sucht kommen viele Aussagen wie
"rechtes Krawallportal", "ÖVP nah", "rechtspopulistisch", "einseitiger Berichterstattung und sogar Falschmeldungen", usw.
Zitat Wikipedia zur Suche, wer denn diese Studie aufgab:
Das Helmholtz-Zentrum Hereon (auch Helmholtz-Zentrum hereon GmbH) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Es wurde 1956 als Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt gegründet, später in GKSS-Forschungszentrum Geesthacht umbenannt und firmierte von 2010 bis 2021 unter dem Namen Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH (HZG). Sein Hauptsitz ist in Geesthacht im Südosten Schleswig-Holsteins.
Bisher hieß es aus der Wissenschaft und Faktencheckern, dass die
regenerativen Energien keine Nachteile mit sich brächten.
Was soll daran ein Nachteil sein, wenn es dann dort mehr und woanders weniger regnet, nach wie vor dieselbe Gesamtregenmenge, sogar in räumlich engen Bereich.
Nur Rigorosverweigerer und Schwurbeltiger sehen darin einen Nachteil, andere sehen höchstens einen Effekt.
Also krich zurück unter deinen Stein.
Schlimmer ist die Sache, dass Windparks nur kurzlebig sind, die meisten bleiben die garantierte Förderzeit 'aka zu teurer Strom' stehen, darin amorisieren sie sich wegen der Subventionen gerade eben und werfen den gewünschten Gewinn ab, und gerade dann wenn sie beginnen Strom für uns alle für umsonst zu erzeugen werden sie abgerissen, auch weil die Auslegungszeit 'Handys müssen nur 2 Jahre halten, dann drehen wir dem Kunden einen neuen Vertrag an' erreicht ist und die Flügel marode werden, und enden im Landfill. Windparks looten die Portemonnais der Gesellschaft.
Du selbst gibst doch zu, dass es über den Windparks wohl stärker
abregnet. Argmentativ erscheint mir deine Aussage eher schwierig.
Ja, im Nach-2050-Maximalszenario simuliert die Studie tatsächlich eine Verlagerung des Niederschlags. Mehr Regen über den Windparkflächen und weniger in einigen Küstenregionen. Das bestreite ich auch nicht.
"Austrocknung" ist aber bereits eine stärkere Aussage als das Paper hergibt, weil dort Niederschlag modelliert wird, nicht Bodenfeuchte, Grundwasser, Dürre oder Wasserverfügbarkeit allgemein.
Und dass die Autoren Multi-Modell-Studien fordern, bedeutet ja gerade, dass die Werte und wahren Auswirkungen noch nicht als wirklich bestätigt gelten. Es ist ein ernstzunehmendes Modellsignal, das weiter geprüft werden sollte,aber kein bereits gesicherter Nachweis dafür, dass Offshore-Windparks Küstenregionen austrocknen. Im 2023- und 2030-Szenario sind die Effekte zudem deutlich kleiner. Die 10...15% weniger Niederschlag an Land stammen aus dem maximalen Nach-2050-Szenario.
Bisher hieß es aus der Wissenschaft und Faktencheckern, dass die
regenerativen Energien keine Nachteile mit sich brächten.
Diese Verdrehungen behaupten Schwurbler und Querglauber.
Kein seriöser Wissenschaftler wird so was sagen, sondern das wird ihnen von Leuten wie dir in den Mund gelegt.
Die Frage ist doch eher wie stark sind negative Auswirkungen der Erzeugungen von regenerativen Energien gegenüber den Auswirkungen, die man durch die Erzeugung mittels fossiler und Kernenergie hat.
Deine unseriöse Diskussionsführung ist wieder mal offensichtlich. Immer prominent auf den Splitter im Auge des anderen zeigen und den Balken im eigenen Auge ignorieren.
Dieter, was treibt dich eigentlich an, möglichst jede Technologie, die eine Zerstörung unserer Welt mindern, verlangsamen oder aufhalten soll, mit allen Mitteln schlechtzureden?
Was hast du davon?
Bisher hieß es aus der Wissenschaft und Faktencheckern, dass die
regenerativen Energien keine Nachteile mit sich brächten.
Natürlich bringen die Nachteile mit sich, die sind üblicherweise Arschteuer.
Ständig kleine Wälder weghauen, kann ja auch nicht gut sein - andererseits die Windausbremsung durch die Windräder auch nicht. Die kommt dann aber eher über dem Wasser zum Tragen oder in Gegenden, wo vorher keine Wäldchen standen. Dummerweise sieht man Wind nicht so gut wie Wasser, weswegen aktuell eigentlich mehr Windmessgeräte aufgebaut werden sollten und die Profil-Linien vom Wind zu verfolgen.
Allerdings fehlen hinsichtlich der Wasserlogistik wohl auch ein paar Messgeräte. Man muss doch lokale Vorhersagen machen können, und nicht nur Vorhersagen im Fernsehen (oder Sprüche) verfolgen.
Ständig kleine Wälder weghauen, kann ja auch nicht gut sein
Nö, besser zurück zur Braunkohle, da werden dann große Wälder und ganze Siedlungen weggehauen.
Aber ich kann dich beruhigen, der Wald dürfte in wenigen Jahrzehnten sowiso von alleine verschwinden. Noch ein paar Jahre Sommer und Dürre wie dieses und die Buchen und sogar Eichen gehen alle ein.
Ich habe selbst etwas Wald. Wenn du mal in der Nähe der Ecke von Heidelberg / Mannheim bist kann ich dir das bei Interesse gerne zeigen.
Ständig kleine Wälder weghauen, kann ja auch nicht gut sein
Dazu lässt man im Namen des sogenannten Naturschutz
oftmals gar keine Wälder entstehen, obwohl der Ursprung dieser Flächen
von Raubbau/Kahlschlag herrührt.
Die 10–15% treten erst in einem Maximalszenario nach 2050 auf,
Wobei sich das auch auf das weitere Innenland fortsetzen und auswirken wird. Wenn der Wind für ein paar Tage aus dem Norden kommen sollte, dann wäre das Spiel, dass an der Küste wieder ein Teil verdunstet, vom Wind ins Landesinnere getragen wird und dort vorwiegend Abends wieder mit abregnet.
Aber wirklich wissen ist erst möglich, wenn die Masse an Windkraft-Anlagen bereits steht. Es können ja dann immer noch Effekte auftreten, die vorher für die Modelle nicht bekannt waren, die sich vorteil- oder nachteilhaft auswirken.