Ich versuche gerade herauszufinden, ob es für kleine Serien überhaupt einen sinnvollen Bedarf für so etwas gibt. Gedacht ist ein kleines Lötmodul für batteriebetriebene Geräte, das Funk, Antenne, LiPo-Laden/Power-Path, Fuel-Gauge, Low-Power-Verhalten und einen sauberen Recovery/Debug-Weg bereits mitbringt. Die eigentliche Produktplatine würde dann nur noch Sensoren, Aktoren, Anschlüsse usw. enthalten. Mich interessiert vor allem die wirtschaftliche Seite: Wenn so ein Modul in kleinen Stückzahlen etwa 15–25 € kostet, wäre das für 50–1000 Geräte interessant, wenn man sich damit eine eigene RF-/Power-Entwicklung und vielleicht eine PCB-Iteration spart? Oder würdet ihr bei so etwas grundsätzlich lieber ein günstiges Funkmodul nehmen und den Rest selbst machen? Und ab welcher Stückzahl würdet ihr spätestens auf eine komplett eigene Lösung wechseln?
Ob du ein günstigeres und besser implementierte Funk-Briefmarke hinbekommst als die Hersteller? nordic, espressif, we und viele andere stecken da viel Aufwand rein. Messmittel, Zertifizierung, Antennendesign, Software, CRA, usw.
Dann doch eher eine vorzertifizierte Briefmarke einbauen, nur die Differenzmessung in der EMV-Kammer blechen.
das Funk, Antenne, LiPo-Laden/Power-Path, Fuel-Gauge, Low-Power-Verhalten und einen sauberen Recovery/Debug-Weg bereits mitbringt
Also praktisch eine eierlegende Wollmilchsau. Tolle Idee, mach mal.
Tolle Idee, mach mal.
Noch toller ist, dass er genau weiß, was Andere zu haben wollen.
Das „Problem“ an Bluetooth-Kleinserien ist noch nicht einmal die ganze Anforderung bzgl. CE/RED sondern auch noch die obligatorische Bluetooth Registrierung, siehe dazu auch diese anschauliche ApoNote https://www.we-online.com/de/support/wissen/application-notes?d=anr027-bluetooth-listing-guide
Antwort schreiben
Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.