Meine Eigentumswohnung liegt in einem etwa 120 Jahre alten Gebäude, und im Winter ist es dort schon immer kalt gewesen. Die Fenster sind deutlich neuer, deshalb dachte ich, dass es an den Dichtungen liegt.
Irgendwann habe ich mit der Thermal Master P3 die Wand unter einem der Fenster untersucht. Einige Wandfelder waren als kalte Blöcke zu sehen, dazwischen wärmere Linien an den Ständern. Da habe ich mir statt des Fensters mal die Wand genauer angeschaut.
Ich habe eine Steckdosenabdeckung abgenommen, um nachzusehen, wie es dahinter aussieht. Keine Dämmung im Hohlraum. Außerdem war da ein Spalt zwischen der Gipskartonplatte und dem Fensterrahmen.
Offenbar habe ich also die ganze Zeit die Fenster verantwortlich gemacht, obwohl die Wand selbst auch ein Teil des Problems ist.
Würdet ihr erst den Rest der Wohnung mit der Wärmebildkamera untersuchen oder direkt anfangen, die anderen kalten Stellen zu öffnen?