Mischer

#461627
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Ein Mischer ist einfach ein Vierquadranten-Multiplizierer. Man 
multipliziert zwei Sinusschwingungen, was zu gleichen Teilen Summen und 
Differenzfrequenz ergibt. Spezielfall: beide Frequenzen identisch, dann 
kommt die doppelte Frequenz und eine Gleichspannung heraus.

Oder noch einfacher ein Umschalter, der die modulierte Schwingung im 
Takt der unmodulierten Schwingung "umpolt", also das Vorzeichen ändert, 
einfachste Lösung für Modulationen mit konstanter Amplitude (FM) : ein 
EXOR-Gatter.

Im allgenmeinen Fall benutzt man in der analogen Technik Analogschalter 
oder Diodenumschalter ("Ringmischer"). Nachteil ist, dass auch Vielfache 
der modulierten Schwingung gemischt werden - Oberwellenempfang.
Im FPGA würde das also einer Vorzeichenänderung des modulierten 
Sinussignals im Takt des Vorzeichens des unmodulierten bedeuten.
#461810
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Am Ausgang kommt die lineare Überlagerung von Summen- und 
Differenzfrequenz heraus. Mit einem digitalen Tiefpassfilter muß die 
Summe unterdrückt werden.

Eine andere Möglichkeit ist der "I/Q-Mischer" mit zwei Multiplizierern. 
Der Mischoszillator geht als Sinus und Cosinus auf beide. Das modulierte 
Eingangssignal geht auf beide Mischer. Am Ausgang werden beide addiert 
oder subtrahiert, dmit wird eine der beiden (Summe oder Differenz) 
ausgelöscht.

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