hallo marc,
da gibts garnicht soviel zu verstehen. wie du ja geschrieben hast, hast
du es grafisch ermittelt. wenn man eine sinusspannung sin(wt) betrachtet
wird einem auffallen, dass durch die quadratur die negativen halbwellen
"nach oben geklappt" werden und der sinus etwas verzerrt wird. dann wird
daraus die fläche unter der funktion ermittelt (integral; üblicherweise
über eine periode). nun kommt der interessante teil: es wird abdividiert
durch die periodendauer, also macht man aus der ausgerechneten fläche
wieder eine skalare strecke - und zwar die höhe des rechtecks, das die
breite deiner periodendauer hat UND die gleiche fläche wie deine
quadrierte sinusfunktion. diese wird noch gewurzelt um die quadratur
"rückgängig zu machen". betrachte das ganze für eine gleichspannung,
dann wird dir einiges klarer.
elektrisch entspricht der effiktivwert dem, was eine gleichspannung mit
eben diesem effiktivwert hervorrufen würde (allerdings an ohmscher
last).
vllt ist dir jetzt mehr klar, lass es uns wissen.
pumpkin