Wenn man http://www.ganssle.com/debouncing.pdf liest, stellt man fest,
dass unterschiedliche Schalter/Taster unterschiedlich prellen und dass
die Zeitskala für das typische Prellen im vom 100 ns Bereich bis zum
paar ms Bereich gehen kann.
Die 100 ns Effekte wirst du mit max. 1 MHz Abtastfrequenz nicht fassen
können. Wenn du "Glück" hast, findest du einen Taster/Schalter mit rel.
langen High/low-Phasen (Switch E) statt einem mit nadelförmigen Spikes
(Switch A).
Den "Trigger Channel" würde ich auf die Leitung setzen, an der auch der
Taster/Schalter hängt. Ausser wenn du parallel zum zu untersuchenden
Taster einen prellfreien digitalen Taster benutzen kannst, der ein
unabhängiges Triggersignal liefern kann.
Der Trigger löst beim Übergang 0 => 1 (lt. Bild, anders wohl nicht
einstellbar) aus. Den "Pre-Trigger-Delay" würde ich auf 0 setzen.
"Divisor" (bzw. Samplerate) würde ich ausgehend von 1 variieren, bis was
"kommt". Es ist ja vom Untersuchungsobjekt abhängig, wie das Prellen
aussieht.
"Samplesize" richtet sich nach der Abtastrate. Ich würde den
höchstmöglichen Wert (32768) eintragen. Bei den bis zu 32768 Samples und
max. 1 MHz hast du insgesamt 33 ms Messzeit ab Trigger zur Verfügung mit
1 µs (Granularity) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Samples.