SED1565 LCD kaputt durch zu geringe Spannung?

Gast #521955
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Hallo,

ich hab das 128x64 grafik LCD an mein ARM board angeschlossen. Damit ich 
mir die Level-shifter spare, hab ich das Display direkt an die 3,3V 
angeschlossen.   Der Blick ins Manual und der Schaltung der 
Pollin-Platine sollte eine Funktion erlauben. Genauer: Ich hab das 
Pollin Anschlussboard genommen und die parallel-port anschüsse 
herausgeführt und angeschlossen.
Allderdings konnte ich das Display nicht zum laufen bringen. Eine 
Initialisierung hat statt gefunden, leider jedoch sonst nix. Nachdem es 
am ARM nicht wollte, hab ich das Display wieder an den Parallelport des 
PC angeschlossen mitsamt 5V Spannung. Naja, jetzt will das Display 
nimmer so richtig, Pixelfehler, das Bild wird nicht richtig dargestellt. 
Der Display test funktioniert allerdings.
Kann es sein, dass ich nun den Controller damit beschädigt habe?
Und warum funktioniert er noch "halb?"

Hat da schon jemand Erfahrung?

Danke
Mario

P.S.: Hatte die Bias-voltage auch mal testweise auf 1/9 gestellt.
Gast #522466
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Hallo,

so schnell sind die Dinger eigentlich nicht kaputt zu bekommen...
Das Datenblatt des Displays sagr 5V Betriebsspannung, ich würde nicht 
unbedingt davon ausgehen, daß dieses Display mit 3,3V läuft, nur weil 
der SED es eigentlich kann.

Kaputt sollte es dabei aber auch nicht gehen.

Deine Beschreibung klingt mir eher nach Kontaktproblem oder Kurzschluß 
zwischen 2 Leitungen oder so.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #524335
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@Michael,

Hurra! Display geht wieder. War ein Kontaktproblem. Ich habe das FFC 
Kabel herausgenommen und nochmals zusammengesteckt, dann ging es wieder. 
Kurzschluss war keiner.
An den 3,3V hab ich es noch nicht ans Laufen bekommen, jedenfalls kann 
ich sehen dass sich was tut, d.h. Initialisierung läuft.
Ich werde dieses WE, so wie im Code in der Codesammlung hier 
beschrieben, den Bias auf 1/9 setzen und das Timing verringern (Eine 
Verzögerungsschleife mit dem ARM ist nicht so einfach ...)

Grüße
Mario

Gast #674873
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Da sonst keiner will, antworte ich mir eben selber!
Offenbar will das Display zur Versorgungsspannung zudem auch 5V-Pegel an 
den Eingängen, obzwar das Datenblatt was anderes suggeriert. Man ist das 
doof.
#674914
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Ich hab grad ein ähnliches Problem mit Logikpegeln: Offenbar gibt es 
überhaupt keine gescheiten Ethernet-Controller, die mit 5V laufen.... 
Auf jeden Fall habe ich hier einen (CP2200) mit parallelem Bus, den man 
an den Microcontroller-Adressbus hängen kann. Das ärgerliche ist, dass 
ich doch keine 3.3V-Controller habe.... Gibts nicht irgend ein IC 
ähnlcih dem 74HC245, das einen bidirektionalen Bus treiben kann, und das 
auf der einen Seite mit 5V und auf der anderen mit 3.3V-Pegeln?
#675203
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@Lötlackl:
Prima, wenn es mit dem HCT244 geht...
Aber ist das auch wirklich eine gute Lösung? Das aller eleganteste wäre 
natürlich ein Chip, der auf der einen Seite 5V70V Pegel ausgibt und 
einliest, und auf der anderen Seite 3.3V70V Pegel ausgibt (und auch 
einliest). Aber ich finde einfach nichts brauchbares.... merkwürdig, 
sowas sollte es doch geben.

Aber wenns mit dem 244er klappt versuche ich das auch gleich... mal 
schauen ob ich noch einen HCT rumliegen hab ;) Mit HC gehts nälichnicht, 
und ich glaub ich hab nur HC :p

Grüsse
   Tobias
Gast #675211
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Hallo,

falls es noch interessiert:
Pollin-Glcd mit 5V Versorgung und 3,3V-Pegel funzt!
Mein eigentliches Problem war wohl offensichtlich die Tatsache, daß ich 
den Datenbus an P1.16 - 23 hängen habe, dieser jedoch (nicht 
abschaltbare?) Pullup-Widerstände hat. Hat meine glcd_busy()-Routine 
schön gefoppt. Aber nun geht's ja. Ich versuche mal, den Bus mit 2,2k 
oder so "down" zu "pullen". Dann könnte ich die Bustreiber wieder 
rausschmeißen.

mfg Lötlackl

PS:
Hardware = Olimex LPC2138-Board

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