Gast
#579652
Hallo, kennt sich hier jemand fundiert mit Potentialunterschieden in Verbindung mit Netzwerkkarten aus? Ich benötige eine fachliche Meinung zur Ethernet-Verkabelung von zwei Etagen in einem Mehrfamilienhaus. In die eine Etage kommt ein normaler DSL-Router mit Steckernetzteil. In der darunterliegenden Etage soll ein Rechner per Kabel(!) an den Router angebunden werden. Die zu überbrückende Strecke beträgt ca. 30 Meter. Die Geschwindigkeit der Karte muss nicht unbedingt auf 100 MBit gestellt werden, 10 MBit reichen völlig. Ich dachte deswegen spontan an ein langes UTP-Patch-Kabel, da die keine äußere Schirmung haben (Stecker ist außen aus Plastik) und ich immer der Meinung war, dass in so gut wie allen Netzwerkkarten Optokoppler verbaut sind. In meiner favorisierten 3Com 3C905C-TXM sitzt ein H1154 von PULSE, konnte aber kein Datenblatt finden. Mir wurde schon ein Netzwerk-Entkoppler empfohlen, aber das scheinen medizinische Nischenprodukte zu sein und dementsprechend sind auch die Preise...jenseits von Gut und Böse! Und wie sieht das mit eventuell verschiedenen Phasen innerhalb einer Wohnung aus, wenn z.B. knapp 50 Meter von einem Router zum PC zu überbrücken sind? Kann es da auch schon Probleme geben oder gibt es sogar irgendwelche Vorschriften bezüglich dieser Problematik? Da man heutzutage ja für jeden Furz persönlich haftet, möchte ich möglichst vermeiden, dass meine Verkabelung in irgendeiner Weise gegen irgendwelche Vorschriften verstößt.