Motorbrücke bis 4-5A/9V gesucht

OP #587379
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Hallihallo!

ich habe jetzt mehrere stunden gesucht, bei google, in foren, in wikis, 
überall und jetzt habe ich einfach keien ahnung mehr wo noch, also frage 
ich hier.

kennt jemand eine Motorbrücke welche über PWM Regelbar ist und 4-5A bei 
ca. 9V vertragen kann? Es müssen keine Bausteine sein, es können auch 
Schaltungen sein nur da ich keine Ahnung von FETs habe und, das haben 
meine Recherchen schon ergeben, eine einfache Schaltung aus ein paar 
FETs wohl auch nicht reicht, frage ich hier einfach mal nach.
Ich bn öfters über einen Chip gesteuert welcher den Namen VNH2SP3 trägt, 
dieser ist allerdings entscheiden zu teuer, da ich zwei Motoren 
gleichzeitig ansteuern möchte bräuchte ich davon dann auch noch zwei.

also am liebsten wäre mir eine Schaltung, eine mit pwm und 
richtungseingang und den Motor abstellen sollte ich auch können. und , 
das habe ich wieder gelesen, er braucht irgendwas worüber der Strom 
abfließen kann der vom Motor induziert wurde(???) und irgendwas damit 
nicht beide FETs eine stranges beim ausschalten leitend werden und somit 
ein Kurzschluss entsteht.(das hab ich auch als Kritik bei den von mir 
gefunden Schaltungen gelesen).

gut, also falls jemand solch eine Schaltung gerade mal rumliegen hat 
wäre ich sehr erleichtert wenn mir die mal jemand schicken könnte, bzw. 
hier im Forum posten könnt.

vielen vielen dank, mfg Zachso
OP #588022
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hält aber nur ströme bis 2A dauerstrom aus, zu wenig für die motren die 
ich benutzen möchte. (diese ziehen unter Last schon mal bis zu 4-5 A, 
Spitzenstrom  war bist jetzt 15A).

gibt es denn keine Schaltungen für so etwas? oder halt fertige Bausteine 
die nicht so teuer sind?


thx, Zachso
OP #588088
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nur wie soll ich denn einen an einen Baustein hängen? denn wenn ich das 
recht verstanden habe dann haben die zwei Kanäle von denen jeder Kanal 
ein motor speisen kann, wenn ich jetzt einen 4A-Motor betreiben möchte 
dann hieße das ich müsste einen motor an zwei kanäle hängen. richtig? 
das heißt wiederum ich müsste Input 1+3 und 2+4 miteinander schalten und 
Enable1+2 ebenfalls. auf der Ausgangsseite müssten dann Out1+3 und Out 
2+4 jeweils in einem Strang zum Motor führen., wenn das so richtig ist 
dann könnte das bitte jemand bestätigen? würde mich sehr freuen, denn 
das ist dann wirklich eine sehr günstige Variante.

mfg, Zachso
Gast #588108
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L6203 von STM kann 4A, Problem könnten die 9V sein, ist erst ab 12V 
spezifiziert, hab aber schon mit weniger als 12V gearbeitet.

oder Du nimmst einen Schrittmotor-IC, siehe bei Trinamic oder Alegro, 
zugegeben etwas übertrieben, aber einfach in der Realisierung.

bei Trinamic gibts auch Mosfet-Brücken z.B. sowas:
http://www.trinamic.com/tmc/render.php?sess_pid=383

Grüsse Matthias
OP #588124
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Also das Problem ist ich wollte folgende Schaltung nehmen, zuerst 
zumindest.
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Bild:Hbrueckemosfet.gif

das Problem ist ja nunmal dass da steht so geht das nicht und ich keine 
Ahnung habe was ich tun muss damits geht(da steht ich solle nen 
Brückentreiber einbauen, nur wie?) ich habe halt keine Ahnung davon wie 
das geht bzw gehn sollte und darum frag ich hier nach. eins Schaltung 
wäre schon eine sehr elegante Lösung finde ich, da sie auch am besten 
weiter zu verwenden ist nur wie gesagt, ich kann solch eine Schaltung 
nicht aufbauen da ich zu wenig Kenntnisse habe.

thx, Zachso

ps: würde es denn funktionieren mit dem L298 so wie ich mir das denke?
Gast #588137
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Das Querstromproblem ist mit einer diskret augebauten Schaltung nur mit 
einigen Aufwand in den Griff zu bekommen. Bei IC-Brückentreibern ist das 
interne Timing bereits daruf abgestimmt, das es zu keinen oder nur 
extrem kurzen Querstömen kommen kann. L298 ginge prinzipiell, ist aber 
keine DMOS-Brücke, es fällt also die CE-Spannung 2x ab, was einen 
Spannngsverlust und erhebliche Verlustleistung/Wärme bedeutet.

kuck mal hier
http://www.st.com/stonline/products/families/motor_control/integrated_power_stages/integrated_power_stages.htm

Grüsse Matthias
OP #588233
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hm, da gibts ja ganz schöne brücken, das problem ist dass da einfach 
nichts dabei ist. entweder sie sind nicht für genug strom gebaut, oder 
wenn sie den strom von 4A vertragen dann vertragen sie die 9V nicht, ist 
zu wenig. also bleibt wohl nur die variante der eigenbaubrücke, da so 
viel wärmeverlust auch schlecht wäre da ich den roboter mit 9V-Blöcken 
betreiben möchte, möglichst mit einem und er sollte schon etwas länger 
als 2 minuten fahren wenns geht.

damit sind wir wieder an dem punkt dass ich keine ahnung habe wie solch 
eine Brücke aufzubauen ist so dass es doch schon wieder alles mist ist 
:( ich ahbe selber schon geguckt aber ich finde einfach nichts, selbst 
die funktionsweise von diesen FETs zu kennen macht nicht wirklich viel 
sinn, ich finde den Punkt einfach nicht wo man etwas verbessern müsste 
an der o.g. Schaltung.

mfg, Zachso
OP #588241
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Ja, schon aber ich denke die haben eienn zu großen widerstand, und wenn 
ich mir das so angucke dann fließen über den brückentreiber insgesamt 
4A*9V und das multipliziert mit 3°C(laut datenblatt) macht eine 
erwärmung von 108K was mich wiederum schlussfolgern lässt dass der 
Controller bis zu 138°C warm wird (bei 30° Raumtemperatur) was ja nunmal 
viel zu viel ist. Das wäre also nicht unbedingt eien optimale Lösung des 
Problems da zu viel Wäre abtransportiert werden müsste, und ich wüsste 
nicht wohin damit.

dennoch vielen Dank, Zachso
Gast #589317
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Du kannst Den l298 direkt mit dem controller ansteuern und auch lt. 
Datenblatt  auch 2 Ausgänge parallel schalten. Achte halt nur drauf, daß 
der Kühlkörper groß genug ist. Der Contoller merkt von der 
Leistungselektronik nix. Ich habe ihn auch direkt an den l298 
geschaltet; im Datenblatt steht auch nichts über Eingangsströme, er 
scheint also relativ hochohmig zu sein (oder habe ich da  was 
übersehen?). Mach Dir eher Gedanken über die Leitungen zum Motor, damit 
Dir da nichts durchbrennt

Joachim
Gast #667611
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> ... und wenn ich mir das so angucke dann fließen über den
> brückentreiber insgesamt 4A*9V und das multipliziert mit 3°C(laut
> datenblatt) macht eine erwärmung von 108K

Nur zur Info:

3°/W ist der Wärmewiderstand zwischen Sperrschicht und Gehäuse. Dazu
musst du noch den Wärmewiderstand des Kühlkörpers addieren, was die
ganze Sache verschlechtert. Lässt du den Kühlkörper weg, sind es sogar
35°/W.

P=4A*9V -> Trugschluss, ganz so schlimm ist es nicht :-)

Die Verlustleistung ist bei weitem nicht 36W. Ist der Treiber
ausgeschaltet, liegen an den Ausgangstransistoren zwar 9V an, es
fließt aber so gut wie kein Strom. Das ergibt 0W. Ist er eingschaltet,
fließen zwar 4A, der Spannungsabfall beträgt aber nur noch etwa 3,7V,
die restlichen 5,3V liegen am Motor an. Das ergibt dann im IC etwa
15W. Trotzdem ist natürlich ein ordentlicher Kühlkörper erforderlich.

Für deine Anwendung ist der L298 sicher nicht die erste Wahl, da er
sehr dicht an seiner Leistungsgrenze betrieben wird und der Motor auf
Grund des hohen Spannungsabfalls am Ausgangstreiber nicht annähernd
die 9V erhält.

Der L6203 mir seinen Mosfet-Treibern verhält sich da deutlich besser,
aber der braucht eben minimal 12V.

Da die Auswahl an leistungsfähigen und trotzdem preisgünstigen
H-Brücken-ICs nicht sehr groß ist, bleibt dir eigentlich nur,

- auszuprobieren, ob der Motor mit dem L298 ausreichend Leistung
  bringt,

- auszuprobieren, ob der L6203 mit 9V noch einigermaßen funktioniert,

- die Versorgungsspannung auf 12V zu erhöhen (sicher die beste Lösung,
  wäre das so schwierig?),

- kleinere Motoren einzusetzen (dann geht der L298 problemlos) oder

- den Treiber diskret aufzubauen, was aber mit Arbeit verbunden ist
  und, da du so etwas noch nie gemacht hast, möglicherweise in Rauch
  und Frust enden wird.

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