Hallo zusammen,
angeregt durch ein Projekt welches mich sehr interessierte hab ich nun
endlich auch einmal angefangen mich mit Mikrocontrollern zu
beschäftigen, und das Ganze lief eigentlich von Anfang an (diesem Forum
sei Dank!) auch recht problemlos durch. Jetzt hab ich aber ein Problem
bei dem ich irgendwie ziemlich aufm Schlauch stehe. Folgende Situation:
Ich habe einen ATMega8, welcher eine Tastenmatrix mit 4 Spaltentreibern
und 7 Zeilen = 28 Tasten zwischen PORT B und PORT C/ laufen hat, auch
alle anderen Ports sind restlos belegt. Es geht um das Mjoy-Projekt,
welches mittlerweile ja nicht mehr im Netz zu finden ist, falls relevant
hab ich aber die Schaltpläne etc. da.
Nun möchte ich in oben beschriebene Kombination irgendwie noch einen
Drehencoder einbauen, da aber 1. die Ports ja alle restlos belegt sind,
und ich 2. nicht unbedingt das MJoy-ASM-Teil zerpflücken wollte um den
Encoder dort unterzubringen (hätte auch 7 Tasten oder 2 ADCs
gekostet...), habe ich kurzerhand die Auswertung testweise auf einen
anderen ATMega8 verlagert, der hier noch rumlag. Das ganze in C (welches
mir als Medieninformatiker im Gegensatz zu ASM keine Probleme bereitet
;-) mit AVR-GCC geproggt, funktioniert auch wunderbar. Bei Drehung des
Encoders wird jetzt je nach Drehrichtung pro Impuls jeweils ein Port
kurz auf HIGH gezogen.
Die entscheidende Frage ist nun, wie kann ich mit den Impulsen meines
Auswertungs-ATMega zwei Taster (Up/Down) in der Tastenmatrix
simulieren/ersetzen, so dass ich im Prinzip nur noch die beiden
Schaltungen verheiraten muss und dann alles tut? Ich steh dabei grade
tierisch aufm Schlauch...simpler Transistor vielleicht? Irgendetwas hält
mich davon ab...
Ich hoffe Ihr könnt mir folgen & helfen,
Viele Grüße & Danke,
Flo
@ Flo (Gast)
>Die entscheidende Frage ist nun, wie kann ich mit den Impulsen meines>Auswertungs-ATMega zwei Taster (Up/Down) in der Tastenmatrix>simulieren/ersetzen, so dass ich im Prinzip nur noch die beiden>Schaltungen verheiraten muss und dann alles tut? Ich steh dabei grade
Nimm einen 4066 und ersetze zwei Taster durch die Analogschalter, welche
dann vom AVR angesteuert werden. Fertig.
MfG
Falk
also nochmals die verlinkte Antwort:
Ich werde Falk's Vorschlag mal durchgehen und dann sehen wir weiter.
Und für den Meister der Insel:
MJoy ist eine USB-HID-Joystick-Implementation auf einem ATMega8 mit (bei
mir momentan) 28 Tasten und 6 Achsen
@ Zottel: Ich hab den (originalen) mJoy (v1.2) gebaut in modifizierter
Variante, also auf einem ATMega8, der mJoy16 ist ja was Anderes und ja
AFAIK auch auf einem ATMega16. Ich hab mich aber auch mit der
mJoy16-Variante mal auseinandergesetzt gehabt, mal schauen ob ich da
noch was finde, dann mail ichs Dir. Oder meinst du vllt. doch die
ATMega8-Variante die ich gebaut hab?
Grüße,
Flo
Hi,
der Großteil; ich glaub sogar alles ist auf
http://web.archive.org/web/20070506074956/http://www.mindaugas.com/
zu finden!
Möglicherweise mit anderem Datum.
Aber ich hätte ein Frage zu solchen Sachen
Wie kann man eine Seite, die man nicht "verlieren" will, abspeichern?
Ich mein so, wie ein Browsercache, aber nicht "Offline verfügbar machen"
vom IE, es geht auch nicht um interaktive Inhalte, nur die Seite, so wie
man sie anschaut?
...,
Talumb
PS.:
Seltsam, das Internet-Archive ist zurzeit nicht erreichbar??
Ja, habe ihm auch schon geantwortet, ebenfalls mit Verweis auf die
(momentan tote) Waybackmachine...sollte sich in ein paar Tagen wieder
geben denke ich.
Um Seiten mit Text und Grafik schnell und gut zu speichern benutze ich
persönlich den PDF-Printer der bei Acrobat dabei ist, das ist das
umgänglichste...Aber nur deswegen den Acrobat zu lizenzieren könnte
etwas teuer werden, es gibt aber für PDF-Drucken gute, freie
Alternativen, leider fällt mir jedoch grade kein Name ein...:-(
Speichern als HTML-Seite sollte nur für Text und Grafik aber auch
wunderbar gehen (Firefox, IE ist eh...naja).
Grüße,
Flo
Naja den Encoder direkt an die OKs zu hängen hatte ich bisher eigentlich
wegen der zu geringen Spaltenfrequenz bei der Abtastung nicht in
Erwägung gezogen, außerdem müsste ich dann wiederum den Code des
USB-AVRs zwecks Auswertelogik ändern (und dafür erstmal komplett
verstehen). Aber die Idee ist prinzipiell auch gut, man könnte ja den OK
auf der einen Seite an den Encoder-Auswerte-AVR hängen und auf der
anderen Seite als Tastenersatz nehmen...werd ich mal ausprobieren.
Grüße,
Flo
Okay, grade getestet, einfach nen OK dazwischenhängen funktioniert wohl
so nicht. Kann aber auch nicht ausschließen dass der OK defekt ist.
Werde wohl später diese Woche mal versuchen die 4066er aufzutreiben,
berichte dann weiter.
Vielen Dank an alle die bisher geholfen haben,
Grüße, Flo
Das gleiche Problem hatte ich vor einiger Zeit auch schon mal. Daraufhin
habe ich einfach einen Transistor aus der Bastelkiste genommen (BC547
wars glaube ich) und diesen parallel zum Taster angelötet. Die Basis des
Transistors habe ich mit einem Vorwiderstand an einen µC angeschlossen.
Es läuft mittlerweile sehr gut und deutlich schneller, als wenn man
selber die Tasten drückt. Ich habe mich mit der Taktfrequenz langsam
rangetastet und jetzt kann ich ohne Probleme alle 15ms einen neuen
Tastendruck simulieren :-)
Unter 13ms wurden manchmal einige Befehle "überhört".