Intern sind es kleine Kondensatormikrofone.
Allerdings haben die allesamt eingebaute Vorverstärker (wie übrigens
auch richtige Kondensatormikros, seinerzeit noch mit 'ner Röhre), so
daß Du ausgangsseitig eine Spannung bekommst. Es gibt dreipolige
Varianten (Masse, Betriebsspannung, Ausgang), heute sind aber meist
zweipolige üblich. In diesem Falle ist zwischen positivem Pol und
Betriebsspannung ein Widerstand zu schalten (Richtwert 10 kOhm), an
dem dann die NF-Spannung abfällt und der zugleich den Betriebsstrom
für den eingebauten Verstärker liefert.
Die Ausgangsspannung ist trotzdem nicht so sehr hoch (einige mV), für
den Anschluß an einen AD-Wandler wirst Du noch einen Vorverstärker
brauchen. Könnte sein, daß die neueren ATmegas mit ihrem eingebauten
200fach Vorverstärker vielleicht gerade so schaffen, daß Du da was
sinnvolles herausbekommst, das käme auf einen Versuch an.
Je nachdem, was Du damit vorhast, brauchst Du u. U. auch noch eine
Pegelregelung (Dynamikkompression), um die Unterschiede zwischen
lautem und leisem Ansprechen des Mikrofons so aufzufangen, daß Du
sinnvoll im Dynamikbereich des ADC bleibst. Andernfalls müßtest Du
wohl schon mit einem 16-bit ADC ins Rennen gehen...
Derartige Fragen wären wohl in der Newsgruppe de.sci.electronics
besser aufgehoben.