mal wieder 7805

Gast #660578
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Hallo Leute,
ich habe mir schon alle möglichen Threads zur Beschaltung des 7805 
durchgelesen aber keine Antwort auf meine Frage gefunden:

Am Ausgang stelle ich mit dem Oszi Nadelimpulse in regelmäßigen 
Abständen (1.4ms) fest. Die Impulse sind etwa 1us lang und schwingen 
schnell (innerhalb einer weiteren us) aus. Die Amplitude ist immerhin 
-50mV.

Am Regler sind an Eingang 100n keramisch und 100u Elko und am Ausgang 
100n keramisch und 470u Elko. Die Elkos sind zugegebenermassen etwas 
groß. Aber wenn ich den Ausgangselko verkleinere steigt die Amplitude 
der Nadeln.

Am Regler betreibe ich einen Atmega (16MHz) und ein paar andere Chips. 
Gespeist wird aus einem 12V Akku. Aufnahme 200mA.

Sind diese Nadelimpulse normal/egal oder sollte/könnte man sie irgendwie 
ganz wegkriegen?

Gruß
malte
Gast #660586
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Hi malte,

warum schaltest du am Reglerein- bzw. Reglerausgang einen Elko (paralell 
zum Keramikkondensator nehme ich an)?

Da du aus einem Akku speißt brauchst du keinen Elko als Siebkondensator 
am Eingang.

Laut Datenblatt wird am Eingang ein 330nF und am Ausgang ein 100nF gegen 
Masse geschaltet. Probier das doch mal aus.
http://www.tranzistoare.ro/datasheets/228/390068_DS.pdf
(siehe Seite 21)

Andere Möglichkeit wäre die Nadelimpulse mittels eines Tiefpasses am 
Ausgang rauszufiltern. Da es sich um Gleichspannung haldelt kannst du 
die Grenzfrequenz ruhig 1Hz und kleiner legen. Jedoch ist es besser das 
Auftreten der Nadelimpulse zu suchen und zu beheben als sie einfach 
rauszufiltern.

lg
Manuel
Gast #660604
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@ Manuel

ja, den Eingangselko brauche ich eigentlich nicht aber schaden wird er 
ja auch nicht (falls ich das Ding mal an einer anderen Quelle 
betreibe...).

@ Schoasch
der 100n Kerko is dran, parallel mit 10u Tantal. Die anderen Cs am MAX 
sind 0.47u Tantal. Sollte laut Datenblatt ausreichend dimensioniert 
sein.

Schaltbild ist im Moment nicht up to date, ist aber auch nix wildes..

Any Idea?
Gast #660629
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Ganz weg kriegen wirst du die Nadelimpulse wahrscheinlich nicht, und
50mV sind ja auch nicht so schlimm. Es sei denn, deine Schaltung
enthält empfindliche Analogteile, die auf eine saubere Versorgungs-
spannung angewiesen sind. Aber dann musst du das Problem von der
Quelle beginnend bekämpfen:

- Größere Stützkapazität am MAX3232

- evtl. zusätzlich eine kleine Drossel in die Versorgungsleitung des
  MAX3232

- noch besser: eine Drossel für den gesamten Digitalteil (auch AVRs
  sauen ziemlich heftig auf der Versorgungsleitung rum), evtl. eine
  zweite Drossel für den Analogteil

- Getrennte Masseleitungen/-flächen für Analog und Digital, die sich
  nur an einer Stelle in der Nähe der Stromversorgung treffen

- noch besser: zwei getrennte Spannungsregler für Analog- und
  Digitalteil

- man könnt's wahrscheinlich noch beliebig weiter treiben :-)

Wieviel Aufwand du reinstecken möchtest, hängt ganz von deinen Anfor-
derungen ab. Bei einer reinen Digitalschaltung würde ich die 50mV in
die Erdnusstüte stecken.
Gast #660632
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Hi,
danke für die Tips. Hatte in der Zwischenzeit schon den MAX3232 über 
eine Drossel an Vdd angeschlossen - Störungen sind komplett weg. 
Induktivität der Drossel: keine Ahnung, hat schwarzen und roten Punkt 
drauf.

Danke und Gruß
malte

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