Aufdruck Schwingquarz

Gast #665422
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Der Quarz ist offenbar für einen Funkempfänger für 87.215 MHz 
Empfangsfrequenz gedacht, welcher eine 1.ZF von 21.4 MHz hat. Daher 
soll der LO (Lokaloszillator) um diesen Betrag höher schingen, also bei

87.215 + 21.4 = 108.615

Alles klar?
Gast #665503
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Ich habe zunächst auch wie Bernhard gedacht, bin aber über die ZF von 
21,4MHz gestolpert, weil Radioempfänger im UKW-Bereich oft eine ZF von 
10,7MHz haben. Außerdem liegt 21,4MHz im 15m- Amateurfunkband, ist also 
in Jahren mit Sonnenfleckenmaximum ziemlich störanfällig.
Andererseits ist 87,215MHz auch keine UKW- Radiofrequenz ...
#665705
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Der Quarz hat wahrscheinlich eine Grundfrequenz von etwa 21,723 MHz 
(5.Oberton) oder 15,516 MHz (7.OT). Er kann auch noch auf anderen 
ungeradzahligen Vielfachen schwingen, also das 3-, 5-, 7- oder 9-fache 
der Grundschwingung. Das hängt von der äußeren Beschaltung ab. Näheres 
steht z.B. im Quarzkochbuch bei www.axtal.com
Die alten Sprechfunkgeräte im 4m Oberband hatten vermuztlich 21,4 MHz 
zur besseren Spiegelfrequenzunterdrückung. Aus THW-Zeiten habe ich noch 
irgendwo ein Handbuch zum FuG7-weißnichmehr, da könnte ich nachschauen.

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