Wandlung 3 bis 12V Input auf 5V

Gast #710363
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Ich suche einen Spannungswandler der 3-12V Eingangsspannung auf 5V 
Ausgangsspannung wandelt. Strom ist ca. 600mA.
Ich habe dazu den LT3436 gefunden. Leider bin ich von der Effizienz 
nicht gerade begeistert. Die ist naehmlich nur max. 75%.
Gibt es bessere Alternativen ?

-Hugo
Moderator Persönliche Seite #710369
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Sowas nennt sich SEPIC-Wandler und geht mit vielen der entsprechenden
ICs.  Wie bei allen derartigen Wandlern ist der Dreh- und Angelpunkt
dabei die Auswahl des Trafos.  Der entscheidet am meisten über den
Wirkungsgrad.  Der Schalter-FET dürfte das zweite entscheidende
Bauteil sein.  Der IC ist eher unwichtig.

Ist das ein Einzelstück oder eine Serie?  Falls Einzelstück, ich hatte
letztlich einen MAX15004 in den Fingern, fand ich so schlecht nicht.
Gast #710851
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Habe nun den LM3478 als Sepic Wandler ins Auge gefasst. Einen Trafo 
braucht man dafuer aber nicht, sondern zwei Einzelspulen von je. ca. 
4.7uH. Leider steht im Datenblatt nichts grossartiges zum Wirkungsgrad 
welcher vermutlich von den externen Komponenten abhaengt.

Kann mir jemand sagen auf was man bei Spulen, FET und Koppelkondensator 
achten sollte um einen moeglichst hohen Wirkunggrad zu bekommen ?

Danke

-Hugo
Moderator Persönliche Seite #710871
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Hugo Miller wrote:

> Habe nun den LM3478 als Sepic Wandler ins Auge gefasst. Einen Trafo
> braucht man dafuer aber nicht, sondern zwei Einzelspulen von je. ca.
> 4.7uH.

Datenblatt:

``... Using two discrete inductors allows use
of catalog magnetics, as opposed to a custom transformer.
The input ripple can be reduced along with size by using the
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
coupled windings of transformer for L1 and L2.''
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Das heißt, die Variante mit dem Trafo bleibt trotzdem nicht
uninteressant.

> Leider steht im Datenblatt nichts grossartiges zum Wirkungsgrad
> welcher vermutlich von den externen Komponenten abhaengt.

Ja, das dürfte das wesentliche sein.

> Kann mir jemand sagen auf was man bei Spulen, FET und Koppelkondensator
> achten sollte um einen moeglichst hohen Wirkunggrad zu bekommen ?

Naja, bei der Suche nach dem Datenblatt bin ich gleich noch über eine
Appnote von Natsemi gestolpert.  Habe nicht reingeguckt, aber da
solltest du dich auf jeden Fall umsehen.

Beim Kondensator wirst du im hier interessierenden Frequenzbereich
nicht viel falsch machen können. ;-)  Die Spulen dürfen vor allem
nicht in die Sättigung geraten, und der FET muss seine Gatekapazität
schnell genug umladen können.  Aber so viel Leistung brauchst du
eigentlich nicht, d. h. du müsstest mit einem nicht zu großen FET
ja auskommen.

Ich würde das erstmal als Brettaufbau durchmessen.
Gast #712313
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Die Appnote habe ich auch gefunden. Das ganze scheint mir ziemlich teuer 
zu werden. Der vorgeschlagene FET kostet 3 USD, der LM3478 ist auch 
nicht der billigste (2.50 USD). Zusammen mit 2 Spulen fuer vermutlich 1 
USD kostet die Schaltung gut 7 USD, gute Glaettungskondensatoren mal 
nicht dazugerechnet.

Gibt es da nicht eine guenstigere Loesung ?
Gast #712893
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Die stromkompensierten Drosseln gibt es natuerlich in SMD und es gibt 
sie in 2 Ausfuehrungen. Mit Sektorwicklung, da sind die Wicklungen auf 
eigenen Sektoren, haben eine hohe Isolation und eine tiefe Kopplung. Die 
andere Moeglichkeit ist mit Bifilarwicklung, da sind die Drehte 
aufeinander, die Isolation ist der Lack dazwischen und die Kopplung ist 
sehr hoch. Natuerlich gibt man da keinen DC drauf. Gehen sehr gur.

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