Schaltregler-Pfeifen wie verhindern

Gast #713860
Lesenswert?

Hallo,

ich hab mit dem LT3474 gerade eine Konstantstromquelle aufgebaut, die 
soweit einwandfrei funktioniert.
Jetzt hab ich noch die PWM-Ansteuerung hinzugefügt. Dazu wird mit einem 
N-FET die Last zusätzlich geschaltet. Was ja soweit auch gut 
funktioniert hat, bloss hat die Schaltung jetzt das Pfeifen angefangen.
Meine Frage ist jetzt, wo kommt das Pfeifen her (Spule, zusätzlicher 
FET, schwingende Leiterbahnen???) bzw. was kann ich dagegen machen.
Mit der Frequenz (3,6kHz) kann ich nicht mehr weiter rauf, da sonst die 
minimalen Impulszeiten zu kurz werden. Weiter runter möchte ich nicht - 
zumal da das Pfeifen eher schlimmer wird.

Hat jemand eine Idee.

Danke Markus
#713882
Lesenswert?

@ Markus (Gast)

>Meine Frage ist jetzt, wo kommt das Pfeifen her (Spule, zusätzlicher

Von der Spule.

>FET, schwingende Leiterbahnen???) bzw. was kann ich dagegen machen.

Di Spule LEICHT mit Epoxidharz tränken. Das hindert den Draht am 
schwingen.

MFG
Falk
Gast #713942
Lesenswert?

Es sind die 3,6kHz, die du hörst, nicht die die 500kHz (es sei denn, du 
hörst besser als Fledermäuse ;-). Deswegen bringt es ja nix, die 500kHz 
höherzuschrauben.
Das Problem ist einfach, daß Du mit der PWM eine Wechsellast erzeugst, 
somit leidet die Spule ebenfalls unter dieser Wechsellast.
Eingießen der Spule ist eigentlich fast das einzige, was Du da machen 
kannst. 100%ig weg bekommst Du das aber auch so nicht, weil es ja noch 
die Magnetostriktion gibt (ich hoffe, das war jetzt richtig ;-), die den 
Kern je nach Magnetisierung dehnen und schrumpfen läßt (ist zwar wenig, 
kann aber immer noch für ein feines Piepsen sorgen).
#713979
Lesenswert?

@ JensG (Gast)

>Es sind die 3,6kHz, die du hörst, nicht die die 500kHz (es sei denn, du
>hörst besser als Fledermäuse ;-).

Doch, auch die 500 kHz können hörbare Töne erzeugen. Genauso wie ein 
Radio ein Händy "empfangen" kann. Stichwort Demodulation. Und genau das 
passiert auch an Spulen von Schaltreglern, egal wie hoch die getaktet 
sind.

MFG
Falk
Gast #714163
Lesenswert?

@ Falk Brunner (falk)
>Doch, auch die 500 kHz können hörbare Töne erzeugen. Genauso wie ein
>Radio ein Händy "empfangen" kann. Stichwort Demodulation. Und genau das
>passiert auch an Spulen von Schaltreglern, egal wie hoch die getaktet
>sind.

Beide sind aber auch nur durch die Taktung hörbar. Eine reine konstante 
500kHz Frequenz hörst Du nicht, sondern dessen Taktung mit den 3,6kHz 
(also Modulation). Genau so, wie das Radio das Handy (dessen Signal ;-) 
auch nur demoduliert, weil es gepulst arbeitet.
Hätte er keine 3,6kHz PWM dran, sondern nur eine konstante Last, würde 
er kein Pfeifen hören. Letztendlich ist es egal, ob da 500kHz im Spiel 
sind oder nicht. Wenn Du anstatt 500kHz reine Gleichspannung nehmen 
würdest, und die taktest, hörste die sicherlich auch in der Spule.
Gast #714171
Lesenswert?

@  Markus B.
naja, 3,6kHz erscheinen zumindest mir schon relativ hoch 
(überproportional höher als ein 1kHz Ton). Kommt jetzt drauf an, was bei 
Dir 'hoch' bedeutet. Vielleicht kannste ja mal irgendwie das PWM-Signal 
mit Kopfhörer oder so hörbar machen, und dann vergleichen, ob es 
ungefähr daselbe ist.
Auserdem geht es hier um Rechtecksignale - durch den hohen 
Oberwellengehalt klingt so eine Frequenz ohnehin höher/heller als ein 
reiner Sinus/Flötenton.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren