ARD und ZDF wollen zur Fußball-EM auf DVB-H, dem "Fernsehen auf dem Handy" präsent sein. Was das den Kunden kosten wird, DVB-H zu nutzen, steht wohl noch nicht ganz fest, ich las etwas von 5-15EUR/Monat (http://www.computerwoche.de/nachrichten/576835/). Außerdem benötigt man noch ein neues Handy für XXX.-EUR. Auf der anderen Seite gibt es mobile DVB-T-Empfänger, die kosten etwa 100-200EUR, bieten viel mehr Programme und verursachen keine weiteren Kosten, abgesehen von den meistens ohnehin schon bezahlten Rundfunkgebühren. Warum braucht man da noch eine neue Technologie mit einer neuen Infrastruktur? (Aus Sicht des Nutzers) Vorschläge?
Neuer Aufhänger für die GEZ?
Gast
#731989
...Weil es immer wieder "Habichte" gibt! (Haben, haben, haben) Manch einer "muß" alles das, was technisch irgendwie möglich ist besitzen, selbst wenn es völliger Mumpitz ist. Hochachtungsvoll Herbert von Caravan (Herbert von Caravan erigiert die Regensburger Kondomfratzen)
Gast
#732107
Brauchen tut mans zwar eigentlich nicht, aber das ist noch lange nicht das größte Problem, sondern es gibt schon mal wieder zwei Standards in dem Bereich: DVB-H und DMB. Das nervt so richtig.
warum nicht einfach DVB-T empfänger im handy?
Gast
#732269
naja, die jamba-Spar-Abo-Kunden werden sich bestimmt drauf stürzen ;D
Marius Schmidt wrote:
> warum nicht einfach DVB-T empfänger im handy?
Offizielle Begründung: Dazu braucht man viel Rechenleistung und damit
Strom. Man müsse ja erst 720x576 Pixel dekodieren, obwohl man viel
weniger braucht, und dann auch noch runterskalieren. Deshalb will man
gleich "Handy-gerecht" ausstrahlen.
Meine Vermutung: Damit verdient man weniger.
Läßt sich für DVB-T eigentlich der Mobilfunkteil des Handys als Empfänger verwenden (auch wenn die Frequenzen glaub ich um 1-2 GHz auseinander liegen :))? Zumindest ein Teil davon (wie zB die Antenne). Oder wäre das ein eigenständiger Empfänger im Handy? Da könnte ich mir Empfangs- und Platzprobleme vorstellen...
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