Kopplung Audioausgang mit Audio-OPV ohne dualer Versorgung

OP #734103
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Hallo!

Folgendes Problem (oder auch nur Frage):

Ich hab den Ausgang eines Tonreglers (TDA2134), und will diesen 
Verstärken.
Da der Verstärkungs-OPV eine duale Spannungsversorgung braucht (siehe 
Bild), wird die in dieser Schaltung mit einer virtuellen Masse mit einem 
Spannungsteiler erzeugt.

Jetzt kommt die Frage:

Gibt es da nicht ein Problem mit der Bezugsmasse des Signals was 
verstärkt wird?

Der Ausgang vom Regler bezieht sich auf die richtige Masse, der Eingang 
des OPV´s auf die virtuelle Masse, gibt es da keine Probleme?

Oder gleicht das der Kondensator eh aus?

Falls das ein Problem ist, kann man da nen Optokoppler nehmen?

mfg beni
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Gast #734108
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Ein Problem ist jedenfalls, dass ide Masse nicht gepuffert ist. Bei 
Belastung verschiebt sich das Massepotenzial - wie stark das ist, hängt 
von der Belastung ab.

Eine Lösung wäre es, einen Spannungsfolger dazwischenzuschalten. Dieser 
hält das Massepotenzial gut auf U/2, auch wenn belastet wird.
#734117
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Hallo,

einigen wir uns erstmal so: GND ist V-, V+ ist der Pluspol der 
Versorgungsspannung.
NF GND und Ausgangs-GND bleiben GND, liegen also an -V

Der OPV muß auf eine Ausgangsspannung von Ub/2, also zuerst ein Elko in 
die Ausgangsleitung, damit die Gleichspannung nicht über Kopfhörer o.ä. 
kurzgeschlossen wird. Größe je nach unterer Grenzfrequenz und Last 
100...470µ.
Der OPV sollte eine Gleichspannungsverstärkung von 1 haben, damit 
Offsetspannungen nicht unnnötig stören, also zwischen 1k und GND (ist ja 
jetzt -V) einen Elko 22...47µ.

jetzt muß am + Eingang noch eine Spannung von Ub/2 erzeugt werden.
Alos den Spannungsteiler statt mit 1k mit 2x 10...100k, die 1000µ weg, 
dafür einen 47...10µ vom Mittelpunkt gegen GND (-V). Nun liegt dieser 
Punkt für Wechselspannung auf GND, dort kommen jetzt die 200k 
Widerstände ran, damit hat der + Eingang seine Ub/2.

Zum Schaltung malen habe ich hier jetzt nichts zur Hand...

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #734125
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Benjamin A. (beni0664)

Ich habe dir mal kurz eine Zeichnung gemacht.

Habe da noch ein paar Widerstaende mehr eingezeichnet.

Und zwar dient R9,R10 dazu kapazitive Lasten vom OP Ausgang etwas zu 
entkoppeln. Wenn du naemliche eine lange abgeschirmte Leitung anschliest 
kann es passieren das der OP aufgrund der Kapazitiven Last anfaengt zu 
schwingen.

Die Widerstaende R11, R12 dienen dazu den Ausgangselko aufzuladen auf 
UB/2

Das hat den Vorteil wenn du an dem Ausgang was anschliesst es nicht zu 
einem Ladestromstoss kommt weil der Elko ja noch entladen ist und es in 
deinem Lautsprecher zu einem unschoenen Geraeusch kommt.



Gruss Helmi
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Gast #734151
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Das erspart dir denn Spannungsteiler der UB/2 erzeugt und die 
Abblockkondensatoren dazu.
Ich habe die Rueckkoppelung deshalb mit 10K / 100K damit die 
Kondensatoren kleiner werden  (Faktor 10 in dem Fall)

Gruss Helmi
OP #734705
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Hallo!

Schon wieder eine kleine Frage:

Wo sollte ich am besten eine Lautstärkeregelung einbauen?

Ich hab leider nur ein 1k Poti was 2 Ausgänge hat. Oder reicht eins mit 
einer Bahn?

Ich hätt mir gedacht ich setz das Poti mit einem Serienwiderstand statt 
dem 10k Widerstand in der Rückkopplung.

Würde das gehen?

mfg beni

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