Nachdem ich eigentlich schon fest vom schlimmsten ausgegangen bin habe
ich gerade online erfahren, dass ich die Gleichstromnetzwerke-Klausur
doch ernsthaft bestanden habe - mit 4,0 :)
Ja ich weiß, dass ist absolut KEINE Meisterleistung.
Da ich eigentlich mal ein fähiger Ingeneur werden will stelle ich mir
jetzt die Frage, ob ich den Stoff noch einmal aufarbeiten sollte oder ob
das im Laufe der weiteren Semester (nächstes Thema:
Wechselstromnetzwerke) automatisch kommt, wenn man dort etwas mehr für
tut.
Ist es eigentlich generell möglich bestandene Klausuren freiwillig zu
wiederholen ?
Moin...
Also meiner Meinung nach lohnt es auf jeden Fall alles nochmal
aufzuarbeiten, denn wenn noch nicht mal das richtig sitzt, wirst du nie
das "Gefühl" für Schaltungen bekommen. Mit aufarbeiten meine ich
allerdings nicht Verfahren stumpf auswendig zu lernen, sondern sich das
anschaulich klar machen.
Das sind so meine Erfahrungen aus zahlreichen Nachhilfestunden :-)
Mit Klausuren nocheinmal schreiben kann ich soviel sagen, dass das bei
uns, FH Münster - Bachelor E-Technik, nicht möglich ist. Die Diplomer
konnten das noch, die neuen Bachelor allerdings nicht.
Hoffe konnte ein wenig helfen.
Na dann Glückwunsch,
ob Du eine Klausur freiwillig wiederholen kannst hängt wohl ganz von
deiner Prüfungsordnung ab. Zumindest mir ist sowas nicht gestattet.
Danke für die Antorten
> denn wenn noch nicht mal das richtig sitzt, wirst du nie> das "Gefühl" für Schaltungen bekommen
Ganz so schlimm ist es dann doch nicht, der praktische Teil liegt mir
glaube ich so halbwegs im Blut. Für die Theorie muss man eben nächstes
Semester auch mal etwas tun, anstatt sich nur mit anderen Projekten als
dem Studium zu beschäftigen.
Mal abgesehen davon wüsste ich auf Anhieb nicht, wie man diese
irrsinnigen Kombinationen aus idealen Spannungs- und Stromquellen +
Innenwiderstände + sonstige Widerstände mit der Praxis verbinden soll.
> Mit Klausuren nocheinmal schreiben kann ich soviel sagen, dass das bei> uns, FH Münster - Bachelor E-Technik, nicht möglich ist.> Zumindest mir ist sowas nicht gestattet.
Wäre schade, denn so richtig weiss man dann doch nicht, ob es sitzt.
Naja - zu Hause ging´s ja schon besser wie in der Klausur selbst
> du koenntest zum "Meckertermin" gehen und sagen, dass da was falsches> steht, wo es punkte gab, sodass du nachträglich durchfällst...
super Idee :)
> ich warte meine ergebnisse noch ab^^> wie gross ist die durchfallquote?
Kann ich nicht sagen, wir können online nur die eigenen Ergebnisse
abfragen. Dem Gefühl der Leute nach zu urteilen schon recht hoch
(Großteil allerdings Wirtschaftsingeneure).
Aber das Gefühl ist wohl scheinbar nicht Alles wenn es da noch die
Teilpunkte gibt ...
Bei uns durfte man die Prüfung auch nicht freiwillig wiederholen. Es kam
da schon ab und zu mal vor, daß jemand statt seiner Antworten ein leeres
Blatt abgegeben hat, um so eine Wiederholung zu erzwingen.
Wenn Du die Möglichkeit zur Wiederholung hast, dann mach das.
Ich könnte mich immer noch in den A... beißen, weil ich eine einzige 4
während des Studium als Prüfungsnote stehen hatte--damals hab ich mir
gedacht, egal, macht schon nix. Diese einzige 4 hat mir am Ende meine
Diplomnote gedrückt (ein "sehr gut" gibts nicht mit einer 4 im Zeugnis,
egal wie der Notendurchschnitt aussieht) :-(
Also, einfach mal fragen bzw. die Prüfungsordnung durchlesen, eigentlich
müsste eine Wiederholung möglich sein.
Wenns dir nur ums Verstehen des Themas geht:
Brauchen wirst du's auf alle Fälle nochmal - spätestens bei La Place
Transformation eines Netzwerks - da kommt der ganze Schotterkram
nämlich genauso nochmal.
Allerdings kommt das Verständnis imho von allein, wenn du die nächsten
Semester brav alles mitlernst
@bla
Steht so im Notenschlüssel für die Berechnung der Diplomnote. Genauso
wie es kein "ausgezeichnet" gibt, sobald irgendeine Püfungsnote "3" ist.
Wusste ich auch nicht, habs erst erfahren, als ich mit meinem
Notendurchschnitt im Prüfungsamt nachgefragt hab, warum das rechnerisch
irgendwie nicht passt. Da haben die mir das gezeigt. Und ich war
satt....
Wenn du Gleichstromnetze gerade so bestehst, brauchst du dir um die Note
später keine Sorgen mehr zu machen, spätestens nach der
3.Wechselstromnetzeklausur weist du warum
Rolf Magnus wrote:
> Bei uns durfte man die Prüfung auch nicht freiwillig wiederholen. Es kam> da schon ab und zu mal vor, daß jemand statt seiner Antworten ein leeres> Blatt abgegeben hat, um so eine Wiederholung zu erzwingen.
Das hab ich auch mal im Hauptstudium gemacht. Passive Bauelemente und
deren HF-Verhalten hieß die Prüfung. Bis zur Hälfte der Prüfung lief es
ganz gut, aber dann bekam ich einen Blackout. Ich zerknüllte meine
bisherigen Lösungsblätter und schrieb zwei Monate später nochmal mit.
Solang das nicht allzu oft vorkommt, ist das durchaus empfehlenswert.
Moin wrote:
> Wenn du Gleichstromnetze gerade so bestehst, brauchst du dir um die Note> später keine Sorgen mehr zu machen, spätestens nach der> 3.Wechselstromnetzeklausur weist du warum
sehe ich ähnlich, wenn du dir nicht sicher bist, dass du in der nächsten
klausur nicht mindestens 2 noten besser schreibst, lass es gut sein.
wenn du wärend des 2. semesters den da aktuellen stoff aktiv
wiederholst, bist du für die klausurvorbereitungszeit schonmal gut
vorbereitet, dann wirds auch was mit der note.
>Wenn du Gleichstromnetze gerade so bestehst, brauchst du dir um die Note>später keine Sorgen mehr zu machen, spätestens nach der>3.Wechselstromnetzeklausur weist du warum
Na na, das klingt aber hart. Nein, da mache ich mir wirklich keine
Sorgen. Gewisse Umstände im privaten Bereich haben mich Monate daran
gehindert, ordentlich studieren zu können. Wenn das so nicht mehr
auftritt (wovon auszugehen ist) klappt das schon ...
Ärgern tut es mich schon, dass sich das negativ auf die Endnote
niederschlagen kann. Mal schauen, vielleicht ist das bei Bachelor ja
auch wieder etwas anders .
Den Stoff wiederholen werde ich wohl allemal, nur im Rahmen. Die
kommenden Klausuren wollen ja auch nicht vernachlässigt werden ...