Kann nicht mehr über ISP programmieren

OP #846549
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Hallo Forumgemeinde. Ich weiß echt nicht mehr weiter :.(

Ich habe ein STK500 und einen ATMega 16 aufgesteckt. Ich verwende AVR 
Studio 4.0. Auf dem STK500 ist ein 4MHz Quarz vorhanden.
Jetzt habe ich für ein neues Projekt auf eine Experimetierplatine einen 
weitern Mega 16. Die Experimentierplatine ist über den 10 poligen ISP 
Stecker verbunden. Das Kabel vom STK zur Exp. Platine ist OK da ich es 
bei anderen Platinen testen konnte.

Die externe Beschaltung:
Pin 10 und 30 (Vcc und AVcc) mit 5V vom STK verbunden.
Pin 11 und 31 (GND) mit 0V vom STK verbunden.
Pin 6 – 8 (ISP) mit dem STK verbunden.
Pin 9 (Reset) mit dem STK verbunden.
Am Resetpin einen 10kOhm Widerstand gegen Vcc.
4MHz Quarz an XTAL 1 und 2 inc. Stützkondensatoren. (Quart schwingt laut 
Oszi mit 4 MHz)

ISP- Frequenz laut Studio: 1.206 kHz.
SUT_CKSEL auf ext. Crystal.

Wenn ich den Controller auf dem STK 500 auslese gibt es keine Probleme. 
Möchte ich aber den Controller auf der Exp.plat. auslesen dann bekomme 
ich einen „ISP-Mode Error“ (so etwas das ich die Frequenz von ISP runter 
stellen soll, allerdings ist die ja schon ganz unten)

Ich habe natürlich auch die Controller mal getauscht aber das gleiche 
Ergebnis!!

Ich weiß nicht mehr was ich jetzt noch machen kann. Weiß von euch jemand 
einen Rat??

Schönen Abend noch und viele Grüße,
Marcel
Gast #846584
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und ich vermisse einen Kondensator 100nF vom Reseteingang gegen Masse.
Wenn nach der Threadzeile das Board schon mal funktioniert hat würde ich 
auf
einen Defekt zwischen der PC-Schnittstelle und dem µC(Board) vermuten.
Miss mal am µC ob überhaupt ein Signal ankommt.


Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
OP #846593
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Hallo  Lötkünstler,
also den Kondensator habe ich mal eingelötet. Keine Änderung. Ich kann 
den Pins MOSI bzw. MISO nicht messen allerdings geht der Pin SCK gegen 
Masse wenn ich die Fuse-Bits auslesen möchte. Wie schon gesagt die 
Verbindung vom PC zum STK dunktioniert da ich den Controller auf dem STK 
ja auslesen kann.

Grüße, Marcel
Gast #846599
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Der Kondensator wirkt nur,wenn man das Board stromlos macht und dann 
wieder
mit Strom versorgt.Den Reset braucht jeder µC damit der richtig startet.
Versuchs erst mal.

 Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
Gast #846611
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Dann weiß ich leider auch nicht weiter.
kann evtl. der Quartz vom exp.board und dem Stk500 nicht identisch sein?
Müssen die denn überhaupt identisch sein?Ohne Schaltplan wird die
Fehlersuche per Ferndiagnose zu schwierig für mich,sorry.

 Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
Gast #846623
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>Oh Sorry, das kann man natürlich nicht sehen!!!!

Man kann auch nicht sehen welche Fehler du auf deiner
Lochrasterplatine noch so gemacht hast.

Such die Fehler also bitte erst mal bei dir selber
bevor du hier dumme Fragen stellst.
Gast #846654
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>ich glaube für dich wird es Zeit ins Bett zu gehen!!

Wann und mit welcher ich ins Bett gehe entscheide ich selber.

> Was bemühst du dich
>übrhaut ne Zeile zu schreiben!

Ich gebe Unterbelichteten wie dir gerne ein paar Tips.
Keine Ahnung wieso ich das mache ? Muss wohl Mitleid sein.
#846716
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Hallo,

da solche Sachen offenbar hier immer etwas abzugleiten drohen...

Ich benutze nut Steckbretter und Loachraster für meine Projekte.

Ein so zusammengelöteter Mega16 läßt sich immer programmieren.
Wenn alle Leitungen an den richtigen Pins ankommen und es keine 
Kurzschlüsse gibt.

Passiert auch mir oft genug, daß es eben nicht geht.
Bisher hat immer das Baumarkt-Multimeter gereicht, um das Problem zu 
lösen.

Spannung direkt an den IC-Pins gemesssen ok?
Mit dem Durchgangsprüfer (da ist es sehr hilfreich, wenn das Multimeter 
einen hat, der sofort piept und nicht erst "nachdenkt") alle nötigen 
Leitungen durchprüfen, ob sie wirklich da ankommen, wo sie sollen 
(vielleicht MOSI/MISO vertauscht usw.).
Am sichersten ohne Betriebsspannung zusammengesteckt bis zum STK500 
durchprüfen.

Auf Kurzschluß bei den beschalteten Pins am AVR prüfen, einfach immer 
die benachbarten Pins nacheinander oben am IC durchgehen.

Wenn das alles wirklich stimmt (auch ich kann 5x nacheinander die Pins 
falsch abzählen...), anderen Mega16 raufstecken, der sicher ok ist.
Entweder ein neuer, der sich mit internem Clock immer melden muß oder 
einer, von dem man es sicher weiß. Meine AVR sind ohnehin nach der 
ersten Nutzung auf ext. Quarz 8MHz gefused, da schwingt normalerweise 
alles zwischen 4 und 16MHz ohne Änderungen.

Normalerweise dauert bei mir diese Fehlersuche 10-15min und bisher habe 
ich immer eine Ursache dabei gefunden. Falsch gezählte Pins, falsch 
sortierter ISP, Zinnbrücke zwischen zwei Lötaugen, vergessene 
Verbindung, kalte Lötstelle (ich nehme Wrapdraht, da schrumpft die 
Isolierung so ca. 1mm zurück, wenn man ihn stumpf an die Lötspitze hält, 
machmal aber eben nicht richtig. ;)

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #846720
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Hallo,

ich hatte auch schon mal zwei Megas (von Tante Reichelt) die falsch 
gefused waren, allerdings ab Werk, erst nachdem ich die ISP-Frequenz 
stark runtergedreht hatte ging einer davon. Der zweite war nur mittels 
HV-Proggen zur Mitarbeit zu überreden.
Gast #846726
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versuch es mal mit einer höheren ISP-frequenz, z.B. 250 kHz. Ich hatte 
mal 'nen problem, dass 1.206 kHz (also etwas mehr als 1 kHz und nicht 
1206 kHz, wie ich zunächst dachte...) nicht funktioniert haben, bzw das 
flashen ging, aber das auslesen nicht. Da war es dem Controller zu 
langsam und er ist immer von 'nem timeout ausgegangen.
Wenn ich das recht erinner, darf die ISP Frequenz maximal 1/4 der µC 
Clock sein, aber das sagt Dir das AVR-Studio bzw. das Datenblatt.

Viel Erfolg,
Martin
OP #846749
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@ all,

vielen Dank für eure rege Anteilnahme!! Finde ich echt klasse das ihr 
euch so die Mühe gemacht habt!!! Hätte nicht gedacht das ich da noch ein 
paar brauchbare Tips bekommen würde :o) (für die unterbelichen)

Also Michael, ich habe deinen Rat zum x-mal befolgt. (gestern Abend 
schon zig mal) Da war der Fehler! Ich benutze seit vielen Jahren einen 
Adapter von 10polig Pfosten auf SUB-D. Von dem SUB-D habe ich dann die 
unterschiedlichn Controller-Adapter von SUB-D auf die 
experimentierplatinen. Jetzt hatte (vermutlich) im vergossenen Teil des 
SUB-D Steckers einen Wackler. Mal Kontakt, mal nicht!! Das Teil ist 
schon so alt aber ich hätte da nie eine Fehlerquelle erwartet. Ich habe 
ein neues Adapterkabel gebastelt und jetzt ist alles wieder gut!!!!!

Vielen Dank noch mal an alle und ein schönes Wochenende!!!

Grüße aus der nähe Heidelberg,

Marcel
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