Hallo Leute,
ich würde ganz gerne diesen
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/syncrec.htm
(Bild 6)
Synchrongleichrichter realisiern leider habe ich keinen JFet zur Hand.
Weiss vieleicht jemand ob man auch einen N-Kanal, Anreicherungstyp FET
nehmen kann.
Mit nem npn Transistor hab ich das schon gedacht aber der Komperator
geht auf -12 V runter und gibt ne negative Spannung auf die Basis das
wird ihne wohl zerstören.
Wenns jemand weis würds mich sehr freuen
Unabhängig davon, ob die Schaltung nun ein echter Synchrongleichrichter
ist der nicht: Funktionieren sollte sie auch mit einem N-Mosfet, wenn
die High-Ausgangsspannung des Komparators hoch genug ist, um diesen voll
durchzuschalten.
> aber der Komperator geht auf -12 V runter
Dann geht er wahrscheinlich auch auf +12 V rauf, so dass fast jeder
N-Mosfet verwendet werden kann. Wenn du die Teile sowieso vorrätig hast,
würde ich es einfach mal ausprobieren.
Pfft,
warum Murks? Dass der Schalter direkt durch das Eingangssignal betätigt
wird, ist dort nur als Beispiel gedacht. So steht es ja auch im Text.
Klar, im Normalfall erhält der Schalter sein separates Steuersignal.
Dieter
1) ein signal an einen Synchrongleichrichter muss nicht phasengleich
sein, nur phasenstarr.
2) man laeuft in Probleme wenn das Signal in den Millivolt ist.
3) Ein Komparator sollte eh eine Hysterese haben
So wie ich das sehe ist die Schaltung korrekt, aber beschreibe doch mal
was du besser machen würdest.
Im übrigen habe ich beim Elko bis jetzt noch nie einen schwerwiegenden
Fehler gefunden.
Das ganze ist für eine Strommessung.
Ich will die Spannung die von einem Stromwandler (Ringkern mit
Durchsteckwindung ) gleichrichten dann den Mittelwert bilden und
das ganze auf den A/D Wandler geben
Schließe mich Esko an, würde aber die Schaltung mit dem
Präzisionsgleichrichter verwenden, evtl. modernere OPs und
Schottky-Dioden. Außerdem wäre es evtl. sinnvoll, eine
Bereichsumschaltung zu realisieren, wenn Dein zu messendes Signal einen
weiten Bereich hat.
Dieter
> modernere OPs und Schottky-Dioden.
Der uA741 hat schon fast 40 Jahre auf dem Buckel, der ist zwar an sich
hier ausreichend, aber ich würde auch einen moderneren nehmen.
Was für Vorteile sollen Schottkydioden hier bringen?
Autor: Andre (Gast)
> Der Messbereich liegt von 0 bis 28A weiss nicht ob ich da schon sowas> wie ne bereichsumschaltung brauch.> Der Ringkern gibt 110mV pro Ampere aus
Ob du Verstärkung brauchst, kommt auf die geforderte Genauigkeit und den
Eingangsspannungspegel vom ADC an.
Bereichsumschaltung ist eher nicht sinnvoll, dann lieber bessere
Komponenten.
Also wenn er z. B. im Bereich bis 1 A rel. gleich genau messen möchte
wie bis 30 A, dann sollte er den Bereich umschalten können, sonst kommen
halt Fehler der Schaltung im unteren Bereich stärker zu Geltung. Ich
weiß nicht, welche Anforderungen gelten.
Schottky-Dioden, um den Fehler im Nulldurchgang weiter zu reduzieren.
Der OP muss ja in der Zeit null die Schwellenspannung der Diode
durchlaufen. Je nach Anforderung kann das aber auch mit den 1N4148
ausreichen.
Dieter
>So wie ich das sehe ist die Schaltung korrekt, aber beschreibe doch mal>was du besser machen würdest.>>Im übrigen habe ich beim Elko bis jetzt noch nie einen schwerwiegenden>Fehler gefunden.
Um ein vernuenftig grosses Netzsignal gleichzurichten geht die
Schaltung, aber nicht als selbstgefuehrter Gleichrichter wenn nur
millivolt plus viel Rauschen kommen. Dies ist ja normalerweise die
Anwendung von Synchrongleichrichtern, millivolt aus dem Rauschen zu
holen. Die arbeiten ja deshalb auf fremdgefuehrt.
> Dies ist ja normalerweise die Anwendung von Synchrongleichrichtern,> millivolt aus dem Rauschen zu holen. Die arbeiten ja deshalb auf> fremdgefuehrt.
Und woher nimmt man bei einem mehr oder minder zufälligen Signal das
Wissen den Gleichrichter zu führen?
Diesen Anspruch, Millvolt gleichzurichten und gegen das Rauschen zu
extrahieren, hatte die Schaltung ja auch nicht, sondern nur das Prinzip
zu zeigen.
Dieter
>> Dies ist ja normalerweise die Anwendung von Synchrongleichrichtern,>> millivolt aus dem Rauschen zu holen. Die arbeiten ja deshalb auf>> fremdgefuehrt.>>Und woher nimmt man bei einem mehr oder minder zufälligen Signal das>Wissen den Gleichrichter zu führen?
Zufaellig ? Nur weil ein Signal im Rauschen verschwindet heisst es noch
lange nicht dass das Signal zufaellig ist. Ein Synchrongleichrichter ist
das zentrale Element eines Lock-in Amplifiers. Bei dessen Anwendung
verursacht man Stoerungen mit einer festen Frequenz in einem System,
dessen Antwort man nachher wieder synchron gleichgerichtet herausholen
will. Gemaess Datenblatt des AD630 kann man so ein Signal, das 100dB
tief im Rauschen drin ist noch hervorholen. 100dB sind ein Faktor von
10'000 in der Amplitude. zB 1uV Signal in 10mV Rauschen.
>Diesen Anspruch, Millvolt gleichzurichten und gegen das Rauschen zu>extrahieren, hatte die Schaltung ja auch nicht, sondern nur das Prinzip>zu zeigen.
Ja. Die Namenswahl lag etwas daneben. Synchron bezieht sich immer auf
etwas anderes, nicht auf sich selbst. Der Name Praezisionsgleichrichter
ist passender.
Bei 100 dB sind's schon Faktor 100 000. Also hätten wir 10 mV und 100
nV. Noch beeindruckender.
Esko meinte wohl mit "zufällig" ein Signal, dessen Phasenbezug unbekannt
bzw. beliebig ist.
Dieter
>Esko meinte wohl mit "zufällig" ein Signal, dessen Phasenbezug unbekannt
bzw. beliebig ist.
Das waere dann einen Fall fuer den nichtgefuehrten
Praezisionsgleichrichter. Ein Praezisionsgleichrichter ist ein
Gleichrichter, der die Diodenspannung nicht hat und deshalb mit der
sinalAmplitude auf Null runter gehen kann. Wobei hier Null im linearen
Sinn zu verstehen ist. Unter einem Millivolt muss man dann aufpassen,
dann kommen die Offsetspannungen rein.
pfft... schrieb:
>>Und woher nimmt man bei einem mehr oder minder zufälligen Signal das>>Wissen den Gleichrichter zu führen?>> Zufaellig ? Nur weil ein Signal im Rauschen verschwindet heisst es noch> lange nicht dass das Signal zufaellig ist.
Sicher nicht, aber wenn man einen Messgleichrichter baut, wie hier derFall, dann kann man keine Annahmen über das Signal machen, es ist als
zufällig anzusehen.
Ja. Sicher, nur ist Synchrongleichrichter dann der falsche Name. Nennt
ihn Messgleichrichter, Praezisionsgleichrichter, irgendwas, nur nicht
synchrongleichrichter.