Hi, fragezeichen,
> Sagen wir mal ein externer Quarz ist aktiviert und wird nun beim
> Einschalten vom µC angestoßen.
>
> Wie lange dauert denn i.d.R dieser An/Einschwingvorgang?
schau mal in das Datenblatt im Anhang auf Seite 25, Tabelle 5: "Start-up
Times for the Crystal Oscillator Clock Selection".
Für weitergehende Informationen bitte den Hersteller bemühen.
Wir Entwickler haben die Wahl zwischen diesen Extremen:
a) ungenau, aber schneller Start (RC-Oszillator, Keramik-Oszillator)
b) genau, aber langsam im Start (Quarz, kann über Fuses mit verschieden
Schleifenverstärkungen noch etwas variiert werden)
Soll ein Oszillator "klangrein" schwingen, muss die Schleifenverstärkung
auf 1 eingestellt sein. Je höher sie ist, desto brutaler prügelt der
Transistor den Quarz, desto schneller schwingt der an, desto verzerrter
aber auch die Schwingung und desto ungenauer. Desto schneller altert
auch der Quarz.
> Was macht solange der µC (Atmega 8, 16, 32...)?
> Macht er solange nix (totzeit), läuft er mit internem Quarz?
Die Logik läuft mit dem ersten Takt mit. Auch, wenn der noch herum
eiert. Du musst beim USART beispielsweise mit Lesefehlern rechnen, bis
der Oszillator angeschwungen ist.
Ciao
Wolfgang Horn