Gast
#5232959
Guten Tag, kennt jemand die Schaltung aus der Schaltungsnotiz CN0271 von AD? Ich frage mich wieso der negative Eingang des ADC-Treibers AD8476 auf 2,5V gelegt ist. Danke
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CN0271 Referenzschaltung: 2,5V am negativen Input vom ADC-Treiber
Gast
#5232959
Guten Tag, kennt jemand die Schaltung aus der Schaltungsnotiz CN0271 von AD? Ich frage mich wieso der negative Eingang des ADC-Treibers AD8476 auf 2,5V gelegt ist. Danke
Gast
#5232982
Damit der volle Messbereich des ADCs ausgenutzt wird. Wenn der AD8495 eine Spannung zwischen 0 und 5V liefert macht der AD8476 in dieser Beschaltung eine Differenzspannung von -2,5V bis +2,5V daraus. Wäre der negative Eingang des AD8476 stattdessen auf GND, dann könnte man nur die positive Hälfte des Messbereichs nutzen, würde also 1 Bit Auflösung verschenken.
Gast
#5233024
Hallo Achim. Danke für die Rückmeldung. Also ist es im Prinzip eine Potentialanhebung des gesamten Signals auf 2,5V ? Negative Spannungen kann der ADC ja nicht messen.
Gast
#5233037
Daniel M. schrieb: > Negative Spannungen > kann der ADC ja nicht messen. Klar kann er das. Denn er misst das Differenzsignal zwischen seinen beiden Eingängen. Die Differenzspannung kann in deiner Schaltung zwischen -2,5V und +2,5V liegen, und das passt gerade zum Messbereich des ADCs (wenn sein Gain auf 1 gestellt ist). Die Spannung jedes einzelnen Eingangs ist dabei immer positiv gegenüber GND, aber die Differenzspannung zwischen den ADC-Eingängen kann positiv oder negativ sein.
Gast
#5233061
Da muss ich mich wohl nochmal genauer in die Messung von differentiellen Signalen einlesen. Hab bisher immer Single-Ended gemessen. Verstehe nicht wieso eine der Spannung negativ werden sollte bzw. wieso mir bei 0 bis 5 V Bits verloren gehen und bei -2,5 und +2,5 V nicht. Das der ADC die Differenz misst verstehe ich und wenn ein Eingang -2,5V ist und der andere +2,5V kommt 5V Differenz raus. Aber das würde doch auch passieren wenn ich 0 V und 5 V anliegen habe.
Gast
#5310812
Hi, ich melde mich nochmal zurück. Ich habe die Schaltung jetzt wie in den Circuit Notes beschrieben auf eine PCB gebracht. Ich habe nun mal die Spannungen an den Ausgängen der ICs durchgemessen und komme dabei ein wenig ins straucheln. Mein Thermoelement habe ich in eine 50 °C warme Flüssigkeit gehalten während ich die Spannungen erfasst habe. Die Spannung am Ausgang des AD8495 zeigt mir 247 mV. Die Spannung passt also. Gemessen bezogen auf Masse. Am Ausgang des AD8476 messe ich am negativen Ausgang 3,63 V und am positiven Ausgang 1,38 V. auch jeweils bezogen auf Masse. Lege ich das Multimeter zwischen den beiden Pins an messe ich logischerweise die Differenz -2,25 V. Die Gleitaktspannung der Ausgänge liegt da der Pin (VCOM) momentan unbeschaltet ist auf 2,5 V. Die beiden Spannungen gehen jetzt an den AD-Wandler. Ich frage mich wie ich aus der Differenzspannung von -2,25 V, die am AD-Wandler anliegen, wieder die 247 mV rekonstruieren kann. Ich stehe da ein wenig auf dem Schlauch...Liegt es daran, dass der negative Eingang des AD8476 auf 2,5 V liegt? Würde ich diese 2,5 V auf die -2,25 V addieren bekäme ich ja 0,25 V. Danke.
Gast
#5310839
Daniel M. schrieb: > Ich stehe da ein wenig auf dem > Schlauch...Liegt es daran, dass der negative Eingang des AD8476 auf 2,5 > V liegt? Ja, klar. Die gemessene Differnzspannung ist die (verstärkte) Thermospannung - 2,5V. Wenn du zur gemessenen Spannung wieder 2,5V dazuzählst landest du wieder bei der Thermospannung. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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