Überspannung bei PE-DC-Motor in MOSFET H-Brücke

Gast #5849022
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Hallo Leute,


in meiner MOSFET H-Brücke inklusive Treiberschaltung (DRV8432) befindet 
sich ein PE-DC-Motor, den ich mittels PWM im Rechtslauf betreibe. Im 
Tiefsetzstellerbetrieb ereignet sich beim Ausschalten des 
High-Side-Switches, bzw. Anschalten des Low-Side-Switches der linken 
Halbbrücke der folgende transiente Vorgang: [siehe Anhang]
Meine Frage ist: Wie ist diese negative und positive Überspannung bei 
einem entsprechend hohen Tastgrad zu erklären?
Dem Bild nach zu urteilen findet hier ein Schwingvorgang statt, der 
kurzzeitig "deaktiviert" und wieder "aktiviert" wird.
Kann ich diesen durch ein geeignetes Snubber-Netzwerk vermeiden?


Mit bestem Dank im Voraus
Franz Braun
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Gast #5849075
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Hallo lkmiller,

zu sehen ist die Spannung am linken Knotenpunkt A der H-Brücke, bzw. dem 
Knotenpunkt zwischen den beiden MOSFETs der linken Halbbrücke. Also, die 
Versorgungsspannung (PVDD) des Motors.
Der Tastgrad wird von 0% stetig über den Mikrocontroller erhöht, bis ab 
einem gewissen Tastgrad das obige Bild entsteht und der Motor stehen 
bleibt.
In seltenen Fällen fährt er problemlos bis zum Tastgrad 99% hoch und 
wieder runter. Dafür ist die Versorgungsspannung aber von 12V auf 9V am 
Labornetzteil runtergestellt. Dann erscheint aber das gleiche Problem 
später im Linkslauf.

Der Knotenpunkt B der rechten Brückenhälfte ist praktisch gesprochen 
immer auf GND-Potential. Soll heißen: der High-Side-Switch der rechten 
Halbbrücke ist permanent aus, der Low-Side-Switch ist permanent an.

Ob der Motor [siehe Anhang] für PWM-Betrieb ausgelegt ist, ist dem 
Datenblatt nicht zu entnehmen.

Vielen Dank für die schnelle Antwort
Franz Braun
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